NRW

Nach Protesten: Koalition bessert bei Steinkohle nach

Dienstag, 30. Juni 2020 - 17:17 Uhr

von dpa

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) verfolgt eine Sitzung im Bundestag. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Weg für den geplanten Kohleausstieg in Deutschland bis spätestens 2038 ist frei. Die schwarz-rote Koalition in Berlin erzielte am Dienstag bei letzten strittigen Fragen einen Kompromiss. Dieser sieht zusätzliche Milliarden vor, um Steinkohlekraftwerke umzurüsten. Zudem sind höhere Entschädigungen für ihre vorzeitige Stilllegung vorgesehen. Die Koalition kommt damit auch den Betreibern von Steinkohlekraftwerken in NRW entgegen. Sie sahen sich durch die bisher vorgesehenen Entschädigungsregelungen gegenüber der Braunkohle benachteiligt.

Nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) wird der Zeitraum, in dem sich Kraftwerksbetreiber um eine Entschädigung für eine vorzeitige Stilllegung bewerben können, um ein Jahr bis 2027 verlängert. Die maximalen Entschädigungssummen werden ab 2024 erhöht.