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NRW

Sommerferien in NRW: Auf den Autobahnen kann es eng werden

Freitag, 12. Juli 2019 - 01:49 Uhr

von dpa

Autos fahren im Feierabendverkehr über eine Straße. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

Düsseldorf (dpa/lnw) - Zeugnisausgabe und dann ab in die Ferien heißt es heute für 2,5 Millionen Schüler, 200 000 Lehrer und ihre Familien in Nordrhein-Westfalen. Viele aus Deutschlands größtem Bundesland machen sich dann auf den Weg in den Urlaub. Für die Straßen prognostiziert Straßen.NRW deshalb bereits ab dem Nachmittag viel Verkehr und erhöhte Staugefahr. Auf der A1 zwischen dem Westhofener Kreuz und Dortmund/Unna sowie dem Kreuz Lotte/Osnabrück könne es zu erheblichen Staus kommen. Daneben sind Abschnitte auf den Autobahnen A31, A40, A57 und A61 staugefährdet.

Wer in den Urlaub fliegt, muss vor allem am Sonntag möglicherweise mehr Zeit einplanen. NRWs größter Flughafen Düsseldorf rechnet nach eigenen Angaben allein an diesem Tag mit rund 90 000 Reisenden. Besonders im Fokus stehen hier die Sicherheitskontrollen, an denen es in den Jahren zuvor zu längeren Wartezeiten gekommen war. Die Gewerkschaft Verdi hatte den hohen Krankenstand bei der dort tätigen Sicherheitsfirma Kötter kritisiert. Die sieht sich aber dank Bonusangeboten gut gewappnet: Angestellte, die auf einen freien Tag verzichten und durcharbeiten, erhalten 100 Euro Prämie, wie es vom Unternehmen hieß.

Die Deutsche Bahn nutzt die geringeren Fahrgastzahlen in den Ferien, um ihr Netz zu sanieren und auf den künftigen Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorzubereiten. Bereits ab Freitagnacht hält der Fernverkehr nicht mehr am Düsseldorfer Flughafen. Bis Ende August wird der Nah- und Fernverkehr auf der Strecke zwischen Essen, Duisburg und Düsseldorf wegen Bauarbeiten erheblich eingeschränkt sein. Fernzüge werden umgeleitet. Für Regionalexpress-Züge sowie Regional- und S-Bahnen gibt es teils Schienenersatzverkehr oder Umleitungen über andere Strecken. Die Bahn empfiehlt, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt zu informieren, wie die Züge fahren.