Emsdetten

Dachstuhl brennt am Wallenbrook

Freitag, 26. Juni 2020 - 16:32 Uhr

von Jacqueline Beckschulte

Foto: Jens Keblat

Am Wallenbrook brannte am Freitagnachmittag ein Dachstuhl.

In der Berge ist Freitagmittag der Dachstuhl eines Doppelhauses in Brand geraten. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren in den Wallenbrook gerufen worden, nachdem es offenbar bei Arbeiten am Dach zu dem Feuer gekommen war. Verletzt wurde niemand, der Schaden aber ist immens.

Große Rauchentwicklung

Um 12.24 Uhr am Freitagmittag waren die Kräfte zu dem Brandeinsatz alarmiert worden. Anfangs sei lediglich ein Löschzug der freiwilligen Feuerwehr gefordert gewesen, doch bei der ersten Erkundung der Lage habe sich der Kräfteeinsatz sofort geändert, wie der stellvertretende Wehrführer und Einsatzleiter Ralf Albers vor Ort erklärte: „Beim Eintreffen hat der diensthabende Einsatzführungsdienst sofort aufgrund der Rauchentwicklung einen zweiten Löschzug nachalarmiert.“

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Dachstuhlbrand am Wallenbrook
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Die ersten Eindrücke beschreibt Albers: „Die Lage war, dass über dem ganzen Dachstuhl eine große Rauchentwicklung war, dass keine Personen mehr in Gefahr waren (…) und insofern konnten wir uns auf eine Brandbekämpfung konzentrieren.“ Auf der Rückseite des Doppelhauses habe der Dachstuhl im mittleren Bereich stark gebrannt, sodass beide Haushälften sofort betroffen gewesen seien. Ein Bewohner, der sich ursprünglich in dem Gebäude aufgehalten hatte, konnte dieses unversehrt verlassen: „Der Bewohner ist nicht verletzt, er wurde vom Rettungsdienst gesichtet“, so Albers weiter. Mehrere Trupps unter Atemschutz, auch vom Korb der Drehleiter aus, konnten eine Brandausbreitung verhindern. Ursächlich für den Dachstuhlbrand könnten Arbeiten am Dach gewesen sein. Offenbar war der Brand bei dem Verlegen von Dachpappe – dazu wird eine offene Flamme benötigt – entstanden, Windböen und die Hitze kamen hinzu.

Bildergalerie

Dachstuhlbrand im Wallenbrook

Freitag, 26. Juni 2020
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Foto: Jens Keblat

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Apropos: Bei der Hitze und durch das Tragen von zusätzlicher Ausrüstung wegen der Corona-Verordnungen hatten es die ehrenamtlichen Wehrleute nicht leicht: „Wir müssen natürlich auf unsere Einsatzkräfte auch aufpassen“, so Albers, der ergänzte: „Abhängig von der Belastung gibt’s Marscherleichterung. Die Angriffstrupps, die vorgehen, sind mit voller Schutzkleidung unterwegs. Da sehen wir zu, dass die schnell aus den Sachen rauskommen, Getränke bekommen.“

Kurzer Einsatz

Eine für jeden kurze Arbeitsdauer und viele Getränke seien das Maß der Dinge bei Einsätzen unter Bedingungen wie diesen, so Albers weiter. Um das zu gewährleisten rückten während der Löscharbeiten immer wieder weitere Kräfte mit Fahrzeugen von beiden Feuerwehr-Standorten nach und lösten bereits eingesetzte Kräfte bei ihrer schweißtreibenden Arbeit ab. Insgesamt waren so rund 50 Wehrleute sowie weitere Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und Stadtwerke vor Ort. Während die Brandursache klar scheint, war das genaue Schadensausmaß noch nicht absehbar. Neben dem Brandschaden auf beiden Seiten des Doppelhauses gebe es zudem einen unvermeidbaren Wasserschaden, so Albers. Die Bewohnbarkeit des Gebäudes sei noch fraglich, so Albers abschließend.