Liveticker: Die EV als Stau-Pilot

Liveticker: Die EV als Stau-Pilot

Die markanteste Stelle in der City, die das Umleitungssystem mit sich bringt: An der Moorbrücke wurde eine Ampel installiert, die ab Montagmorgen „scharf“ gestellt wird.

Die Großbaustelle Post-Kreisel führt ab Montag zu vielen Sperrungen und Umleitungen im gesamten Stadtgebiet – und das wahrscheinlich für die nächsten sechs Monate. In unserem Liveticker halten wir Sie auf über die geänderte Verkehrsführung, besondere Ereignisse und die aktuelle Verkehrslage auf dem Laufenden. Besetzt ist der Ticker, wenn im Berufsverkehr das meiste Chaos zu erwarten ist: Morgens von 7 bis 9 Uhr und später von 16.30 bis 18.30 Uhr – an allen Wochentagen. Sie haben Fragen, Anregungen oder Informationen, die in den Liveticker gehören? Dann melden Sie sich bei uns unter: 02572 / 95-60-46

08.06 Uhr: Schüler durch, Staukarten sagen normale Belastung. Danke an alle, die sich in der vergangenen Woche mit Kommentaren und Nachfragen bei der EV gemeldet hatten. Die Gespräche waren stets freundlich und hilfreich. Sie können sich gerne weiterhin unter der Tel. Nr. 956046 melden und Anregungen geben.

. Bis auf weiteres: GUTE FAHRT

07.46 Uhr: Als kleines Resümee hier der Kommentar am Wochenende in der EV:

Wer alle Befürchtungen und Warnungen zur Großbaustelle im Hinterkopf hat, der könnte sagen: Sich bloß nicht vorher verrückt machen lassen. Beim Ergebnis vor einer solchen Schlussfolgerung würde ich übereinstimmen: Die OP am offenen Herzen hat sich in der ersten Woche als Routine-Blinddarm-Entfernung herausgestellt. Keine Staus, kein Chaos, unaufgeregt. Das ist kein Grund zum Nörgeln, sondern zur Freude.

Dass sich viele Planer vorher fast verrückt gemacht haben, sich ganz genau und bewusst mit den Folgen einer solchen City-Baustelle beschäftigt haben, war gut und richtig. Das Funktionieren ist die Folge. Da kann sich das Team in der Verwaltung auf die Schultern klopfen. So gut meistern andere Städte eine solche Herausforderung nicht.

Die Form der konsequenten Begleitung durch Bau- und Ordnungsamt, des konsequenten Einschreitens bei Verstößen, dem sofortigen Agieren an Problempunkten hat den Erfolg gebracht. Läuft! Chapeau!

Dass die Menschen entlang der Umleitungsstrecken ungewöhnlichen Lärm- und Abgas-Belastungen ausgesetzt sind, ist ärgerlich, aber leider unvermeidbar. Das mag aus Sicht von Anwohnern der Reckenfelder Straße oder des Grevener Damms zwar Alltag sein, aber die haben auch eine andere Dimension. Die Kolpingstraße ist und bleibt eine kleine, feine Wohnstraße – ab Oktober wieder.

Interessant schon jetzt unterm Strich, dass es sich im gesamten Verkehrsnetz der Stadt so spürbar auswirkt, wenn man die Brummis umleitet. Da steckt Potenzial für die Zukunft.

07.37 Uhr: Die Schüler sind los. Da gibt´s jeden Morgen Engpässe, an die sich aber alle gewöhnt haben. Die EV wird am heutigen Morgen den Live-Ticker schlummern legen, solange es gut läuft auf den Umleitungen ist dieses Angebot nicht mehr vonnöten. Sollte es irgendwo haken, wieder eng werden, Probleme geben, es sinnvoll sein, den Live-Ticjer durchzustarten, wird die EV den Ticker wieder starten - und das vorher im Internet und in der Zeitung ankündigen.

07.26 Uhr: Apropos Wochenend-Ausflügler auf den Straßen. Da war ganz schön was los und überall kamen mit der Sinnen auch die Motorradfahrer raus. Da gab es im ganzen Land einige schlimme Unfälle. Noch liegen der EV für Emsdetten keinen Meldungen vor, da ist scheinbar alles gut gegangen. Auffällig war aber am Sonntag, dass gerade unter den Ausflüglern eine Menge Krachmacher dabei sind, Im EV-Büro an der Mühlenstraße war´s Sonntag lauter mit Blick auf den Straßenverkehr als am Feierabend - obwohl weniger Fahrzeuge unterwegs fahren. Die gaben aber kräftig Gas und ganze Motorrad-Gruppen sorgten für ein Orchester.

07.15 Uhr: Eine Woche mit Baustelle ist jetzt vorbei. Alles gut gelaufen. Auch am Wochenende gab es erwartet null Probleme. Dass alle warten müssen, wenn Musikgruppen beim Festkommers zum Sternmarsch loslegen, das war klar. Da stand kurzfristig am frühen Nachmittag alles rund um den Kreisverkehr an der Moorbrücke. Aus einem freudigen Anlass: 100 Jahre Hagelisten. Da darf man sich Zeit nehmen.

i07. 04 Uhr: Eine ruhiger Start nach dem Wochenende könnte heute von Gewitter und Unwetter begleitet werden. Auf den Straßen in Detten ist es noch ruhig. Auf der Karte der NRW-Unwetterzentrale brodel es bereits. Ab 11 Uhr könnte es auch bei uns ungemütlich werden. Starke Regenfälle sind angekündigt und eine Warnung vor Gewitter.

i18. 04 Uhr:Jetzt kann nur noch das Wetter einen Strich durch die gute Laune machen.D ie Leute kommen zuhause an. Und wer nicht gerade am Sonntag arbeiten muss - ich habe das Vergnügen! – der darf sich auf zwei entspannte freie Tage freuen. An denen wird der Berufsverkehr ruhen. Da ist Rad fahren angesagt, auf Pättkes, so gehört sich das im Münsterland..

i17. 49 Uhr:Da war an den Vorabenden am meisten los, um diese Zeit.- Jetzt tröpfelt es nur noch durch die Stadt. Und auch in ´den Kreiseln läuft´s rund. Ab und an stockt´s kurz an der Moorbrücke, da reicht dann ein Ampelgang nicht aus. Es gibt aber weder Hupkonzerte noch Blaulichteinsätze. So einen ruhigen Start ins Wochenende wünscht sich doch jeder.

i17. 29 Uhr: Es ist so wenig los auf den Straßen, da lohnt ein Blick in die Staukarte und ein Vergleich mit den Tagen zuvor. Demnach ist heute auf allen Strecken weniger los als noch gestern Abend. Vor allem für Autofahrer, die aus Richtung Saerbeck nach Emsdetten fahren, hat sich die Situation verbessert; : Gestern standen viele kurz vor der Emsbrücke, nur weil die Ampel bei Elmer Ro zeigte. Heute staut sich dort gar nichts. Und auch die Neubrückenstraße bleibt noch verschont. Am Ende der Atmann-Schipper-traße ist momentan noch am meisten los. Da kommen fast alle jene an, die stadteinwärts beim Stadtwerke-Kreisel rechts abfahren müssen. Ohne Baustelle an der Post haben sie früher im Berufsverkehr genau an der Stelle warten müssen, wo für sie nun die Umleitungsstrecke beginnt. Die kostet unterm Strich damit gar nicht so viel Zeit.

li17. 09 Uhr:Die große Blechwelle zum Wochenende rollt gerade nicht in Emsdetten über die Straßen. Es ist ruhig. Kaum Radfahrer unterwegs, gar keine Lastwagen in der City in Sicht. Das kann sich aber schnell ändern.- Viele wollen zügig nach Hause, weil Verabredungen zum Grillen oder Ausgehen locken.

li16. 53 Uhr:Da ist noch jemand, der seinen Imbiss in Baustellennähe betreiben muss und stinksauer ist: „Beim Ladenlokal ist der Umsatz bis zur 50 Prozent runter gegangen wegen der Baustelle. Die Kunden kommen nicht mehr so zahlreich wie früher, und wenn man die Stadt anschreibt, dann sagen die Mitarbeiter: „Ja, Sie sind nicht nur alleine betroffen sondern andere auch.“ Aber die fixen Kosten laufen weiter . Die Baustelle soll in 6 Monaten fertig sein, ja tolle Idee.“ Die Kritik ist nachvollziehbar, vielleicht verlangt die Situation ja Kreativität: Wie wär´s mit dem Baustellen-Snack zum Sonderpreis oder dem Burger Pastors Garten - mit viel Grün mittendrin? Abwarten, am Ende soll das Projekt ja die Emsstraße beleben.

16.42 Uhr:Also doch Ärger auf den Umleitungswegen. Eigentlich zu erwarten: Vorher war es dort einigermaßen ruhig, jetzt ist Lärm. Daran muss man sich gewöhnen. Andere nutzen die Gunst der Stunde. Eine Tankstelle an der Umleitungsstrecke gibt auf jeden Liter, der dort getankt wird, einen Cent Baustellenrabatt. Eine gute Geschäftsidee.

16.34 Uhr:Heute Morgen hatten wir an dieser Stelle berichtet, dass die LKW-Fahrer sich an Regeln halten und raus bleiben aus der Stadt. Dem widerspricht ein Anwohner der Kolpingstraße vehement:

„ Die Kolpingstraße wird gerade von viele LKW als Umleitung verwendet. Gestern war es am schlimmsten: Erster LKW an der Kolpingstraße um 4.57 Uhr, zweiter um 5.17 Uhr, dritter um 5.20 Uhr und der vierte LKW um 6 Uhr. Die Strecke war dann den Rest des Tages von LKW befahren. Meine Frau schläft seit 4 Tagen nicht mehr wegen des Lärms. Katastrophe“, beklagte sich ein junger Leser schriftlich bei der EV.

08.45 Uhr:Was jetzt unterwegs ist, dürfte der Normalstraßenverkehr sein, der durchgehend tagsüber rollt. Vielleicht haben sich die meisten Fahrer ja auch an die neuen Einbahnstraße auf den Umleitungen gewöhnt. Da wurde fleißig kontrolliert. Am Engpass Eisenbahnstraße/Diekstraße lässt sich sicherlich nichts ändern. Damit wird die Stadt ein halbes Jahr leben müssen. Ende des Monats wird eine Drohnen-Befliegung der Strecken letzte Aufschlüsse geben,.

08.31 Uhr: Nicht mehr so viel los unterwegs, Berufsverkehr ist durch. Da kann das sonnige Wetter kommen. Zum Wochenstart soll es am Montag kräftige Schauer und Gewitter geben. Das könnte auch schon den Sonntag treffen, da sind sich die Frösche auf den Kanälen nicht so ganz einig. Sicher ist, dass so mancher den Start ins Wochenende am Grill verbringen wird. Dann dürfte es auch endlich an der Kolpingstraße wieder ruhiger zugehen. Samstag und Sonntag wird´s auch auf diesen Umleitubgen nicht mehr so hektisch und laut zugehen wie zu Anfang.

08.19 Uhr: Zurück zu den nächsten Veranstaltungen: Die lange Nacht am Samstag, 15. Juni, wird von der Baustelle nicht tangiert, Da gibt´s in diesem Jahr 11 Bands in 11 Kneipen. Die Kirmes im Herbst fällt in den Baustellenzeitraum - darüber hatte die EV berichtet - soll aber in jedem Fall stattfinden. Überlegt wird, auf zwei Fahrgeschäfte und einige Büdchen zu verzichten, um die Buckhoffstraße frei zu halten für den Autoverkehr. Nur eine Alternative, die in den Köpfen der Mitarbeiter vom Ordnungsamt schwirrt, eine Entscheidung ist da aber noch nicht gefallen. Dass die Buckhoffstraße momentan wichtiger ist als sonst, kann täglich beobachtet werden, Sie muss gerade noch mehr Autoverkehr aufnehmen. Sie abzubinden, das könnte dann doch Problem bereiten.

08.09 Uhr: Wer aus Saerbeck kommend Richtung Emsdetten unterwegs ist, der muss vor den Ampeln bei Elmer mehr als einen Rundlauf warten. Ein Blick auf die Staukarten zeigt eindeutig, dass heute etwas mehr los ist, als an den anderen Wochentagen. Um so schöner, dass die Umleitungen in Emsdetten das auch einigermaßen aufnehmen. Wenn das heute bis zum Abend so rund läuft, kann die EV zum Wochenende den Service Live-Ticker einstellen dürfen. Die Einführungsphase Umleitung ist vorbei, da hakt´s kaum noch. Sollte es dann im Laufe der halbjährigen Bauzeit grundlegende Veränderungen geben, kann der EV-Ticker zu jeder Zeit wieder aktiviert werden.

07.59 Uhr: Die Kinder sind durch, jetzt ist trotzdem einen Menge los auf den Straßen. Eng ist es am Nordring und rund um die Elmer-Kreuzung. Und auch der Kreisel an der Moorbrücke hat momentan seine liebe Mühe, die Autos aus allen Richtungen aufzunehmen, Man steht aber nur kurz, es geht wahrlich zügig genug voran..

07.41 Uhr: Tag für Tag fällt zudem immer mehr auf, dass die LKW-Fahrer sich an die Regeln halten und die Innenstadt großräumig umfahren. Natürlich wird auch das aktuelle verstärkt kontrolliert. Beschwerden bleiben da bislang aus. Einen gute Sache, die die City-Strecken auffallend entlastet. Seit Baustellenbeginn und Umleitungen ist kein einziger LKW in die Münsterstraße gefahren, um vor der Moorbrücke festzustellen, dass er nicht durchpasst. Das war sonst Alltag und von der EV am Hagenkamp aus so oft zu beobachten, dass man schon an den Fahrern zweifelte. Soweit kommen die momentan gar nicht, weil nur wenige Straßen für LKW frei gegeben sind. Die Umleitungen sowieso nicht, es sei denn es handelt sich um Anlieger-Verkehr.

07.29 Uhr: Er rollt sich gut rund um die Innenstadt, die Schulwege sind noch besetzt, da muss jetzt jeder etwas Rücksicht üben, Die erste große Veranstaltung, die übrigens mit der Baustelle „leben“ muss ist Kinder in der Innenstadt. Da kommen bekanntlich auch ganz viele Familien aus den Nachbarorten nach Emsdetten. Zu Spaß und Shopping. Der Termin steht. am 8. Juni geht´s rund an den Spiel- und Stempelstationen. Darüber wird die EV rechtzeitig berichten und allen Besuchern aufzeigen, wo sie trotz Umleitungen und Baustelle gut parken können.

07.16 Uhr: Ob in Emsdetten gerade jetzt irgendwo das Tempo kontrolliert wird, wie gestern am späten Nachmittag auf der Kolpingstraße, da liegen bislang keine Meldungen vor. Erforderlich scheint es zu sein, weil sich vor allem dort Anwohner über viele Raser beklagt haben. Die Sturm- und Drang-Zeit durch die Straßen der Innenstadt beginnt. Leute mit Rädern und in Autos auf dem Weg zur Arbeit, der Bahnhof als Umschlagplatz, dazu Schüler Pulk für Pulk auf dem Schulweg, das gibt einige Minuten Stresstest.

07.06 Uhr: Und weil diese Woche auch Leute aus dem Auto heraus beim Ticker angerufen haben, um über Blitzer-Standorte z berichten, machen wir heute mal einen Ansage für alle, die schon raus sind aus Detten: In Mettingen (Gruß an alle, die gerade auf dem Weg von Emsdetten zum Comenius-Kolleg sind) baut gerade ein grauer Caddy auf der Ibbenbürener Straße kurz vor K+K auf. Für einige „ältere“ Schüler, die auf dem 2. Bildungsweg dort ihr Abi machen, liegt das auf dem Schulweg.

07.02 Uhr: Heute geht´s ins Wochenende, da wird mehr los sein auf den Straßen. Die erste Woche mit Baustelle und Umleitungen geht zu Ende. Und mal ehrlich, das es so rund läuft, das hätte keiner gedacht. Die Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet, die Umleitungen haben gegriffen, kein Verkehrschaos. Da dürfen auch die Macher von Veranstaltungen in und um Emsdetten aufatmen. Das wird sich herumsprechen, und die Leute werden zu den Veranstaltungen kommen wie sonst auch. Gute Nachrichten für die Stadt!

18.22 Uhr: Heute ist nicht so früh Feierabend. Die Straßen sind gut gefüllt, der Rettungswagen fährt gerade Richtung Nordring, kommt aber prima durch. Die Leute machen Platz, da läuft alles wie sonst. Es ist zwar eng, aber stressfrei. So sieht das auch ohne Umleitungen aus.

18.12 Uhr: Einige Autofahrer scheinen gerade doch ein wenig entnervt. Da gibt jemand für keine 100 Meter freie Strecke Vollgas, obwohl er sehen kann, dass er sich am Ende wieder hinten anstellen muss. Leider Standard bei einigen Fahrern, die daran entweder Spaß haben oder total überfordert sind. Aber gerade dieses heftige Beschleunigen und das scharfe Abbremsen verursachen oft eine Menge Lärm - und es ist für alle anderen auf den Straßen gefährlich.

18.02 Uhr: Auf dem Hagenkamp geht´s vor der Haustür gerade zu wie auf einer Landstraße. In beiden Richtungen ist was los, Vor allem wer auf den Nordring fahren möchte, der braucht nun doch Geduld. Das braucht etwas Zeit. In der Gegenrichtung, also Richtung City, sieht´s dagegen zunehmend besser aus.

17.55 Uhr: Gestern und am Dienstag war um diese Zeit fast nichts mehr los, das scheint sich heute mit dem Feierabendverkehr hinzuziehen. Da ist zumindest auf den Einbahnstraßen Moorbrückenstraße und Franz-Mülder-Straße kein Platz für Falschfahrer. Die waren heute am frühen Morgen ein Problem, weil es einige sehr eilig hatten auf dem Weg zum Bahnhof. Während einige Geschäftsleute sicher leiden, weil sie von der Baustelle abgedrängt werden, dürften die Umleitungswege für andere von Vorteil sein: Vor der Tankstelle Pludra ist jetzt so richtig was los..

17.42 Uhr: Unumstritten ist das heute ein Stresstest, Selten waren so viele Fahrzeuge auf den Straßen wie momentan. Vor allem der Grevener Damm und der Nordring kriegen gerade richtig etwas ab. Und wer aus Saerbeck Richtung City rollt, der steht aktuell manchmal bereits hinter der Emsbrücke Richtung Sinningen. Da ist gut was los, was sich weiter zum Ortskern hin aber gut verteilt. Das dürfte für die meisten Fahrer locker zu verkraften sein. Und wenn´s hier drückt, dann auch eine Parallele weiter. Die Neubrückenstraße ist gerade sehr stark befahren.

17.31 Uhr: Jetzt kommen die Busse dazu, hier wird´s nun eng in der City. Der Kreisverkehr an der Moorbrücke ist rundherum voll, wobei das System Reißverschluss meistens aufgeht. Die Leute lassen einen rein, wenn sie die Aufstauung sehen. Aktuell stehen die Fahrzeuge auf der Münsterstraße allerdings sogar vor einer grünen Ampel weil´s danach nicht weitergeht. Das klärt sich schnell - so wie an den vergangenen Tagen.

17.18 Uhr: Ein Blick auf die Straßen zeigt einen normalen Feierabendverkehr, Heute geht´s noch, morgen wird´s vor allem zu dieser Zeit nochmals ernst, wenn der Wochenendverkehr hinzukommt. Da kommen doch einige Fahrzeuge hinzu an einem Freitagabend. Danach überlässt Emsdetten den Hagelisten das Zepter in der City. Die feiern auf Hof Deitmar, wo vor allem am Sonntagnachmittag der große Sternmarsch zum 100-jährigen des Spielmannszuges stattfindet. Mehr Fußgänger werden wir vorläufig nicht mehr auf den Straßen erleben wie bei diesem Highlight.

17.07 Uhr: Der Schilderwald, der sich durch die Baustelle und Umleitungswege ergeben hat, scheint doch einige Menschen zu verwirren. So berichtete heute ein Fahrlehrer gegenüber der EV, dass ihn tagtäglich einige Anrufe zu bestimmten Schildern bzw Schildergruppen bezüglich des neuen Kreisverkehrs an der Post erreichen. Das Problem: Viele Schilder seien offenbar nicht bekannt. Der Fahrlehrer ist sicher, dass viele Emsdettener nicht wirklich wissen, was bestimmte Schilder bedeuten oder was sie bei einer bestimmten Beschilderung dürfen oder nicht dürfen. Er regte dazu EV-Berichte an. Darüber werden wir mal in der Redaktion diskutieren. Vielleicht in einer EV-Serie einmal besonders komplizierte Verkehrssituationen im Ort beleuchten.

16.52 Uhr:Die Stadt arbeitet ihre Team-Arbeit rund um die Baustelle und Umleitungen bereits routinemäßig ab. So erreicht uns gerade das nächste Tagesresümee:

„Auch gestern gegen späten Nachmittag und heute Morgen haben wieder die Verkehrsbeobachtungen an verschiedenen Stellen stattgefunden. Es hat sich erneut bestätigt, dass die verkehrsrechtlichen Maßnahmen gut funktionieren und der Verkehr sich sehr gut und schnell eingespielt hat. Die Beobachtungen finden daher ab sofort nicht mehr an fixen Punkten zu bestimmten Zeiten statt. Dennoch werden die Verkehrsströme natürlich weiterhin aufmerksam beobachtet; insbesondere der Bereich Diekstraße/Eisenbahnstraße. Die Beschilderung ist hier bereits sehr eindeutig. LKW dürfen nicht mehr in die Diekstraße fahren; Busse werden über die Diekstraße geradeaus weiter bis zur Lindenstraße geführt und PKW dürfen natürlich – wie auch bei allen anderen Bahnübergängen – bei Rückstaus nicht auf den Gleisen halten. Die allermeisten Verkehrsteilnehmer halten sich auch an diese Regelungen. Im Rahmen der Beobachtungen wird geprüft, ob weitere Warnhinweise sinnvoll sind, um noch stärker auf den Bahnübergang hinzuweisen und die Verkehrsteilnehmer für diesen Bereich weiter zu sensibilisieren.“

De Fokus ist klar - die Einmündung der Eisenbahnstraße in die Diekstraße und der LKW-Verkehr.

16.39 Uhr:Raser auf der Kolpingstraße,. Von wegen, da reagiert niemand. Momentan werden die Kontrollen in Problembereichen verstärkt. Auch auf der Kolpingstraße, wo im Einfahrtsbereich Höhe Lidl gerade erst die Polizei die Geschwindigkeitskontrolle übernahm - und rausgezogen hat, wer zu schnell unterwegs ist. Das waren und sind so einige. So etwas kann teuer werden, Punkte oder im schlimmsten Fall Leben kosten.

16.31 Uhr:Über den Unfall in Borghorst und die Sperrung der Emsdettener Straße haben wir heute Morgen an dieser Stelle berichtet. Im Laufe des Tages hat die Polizei mitgeteilt, dass dabei ein Motorradfahrer aus Emsdetten schwer verletz wurde. Das wird die EV aktuell berichten:. Bei dem Verkehrsunfall auf der Emsdettener Straße in Borghorst ist am Donnerstagmorgen, 16. Mai, ein 25-jähriger Motorradfahrer aus Emsdetten schwer verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilt, wollte eine 29-jährige Auto-Fahrerin gegen 8.35 Uhr aus der Straße „Am Buchenbach“ kommend nach links auf die Emsdettener Straße einbiegen. Dabei kam es dann zur Kollision mit dem Motorrad des 25-Jährigen, der auf der vorfahrtsberechtigten Emsdettener Straße in Fahrtrichtung Borghorst unterwegs war. Der Zweiradfahrer stürzte und verletzte sich schwer. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeliefert. Kann man momentan nur hoffen, dass er auf dem Weg der Besserung ist!

09.18 Uhr: Für alle Autofahrer, die jetzt Richtung Borghost unterwegs sind, eine Info: Gerade hat sich auf der Emsdettener Straße an der Einmündung Am Buchenbach ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort. Ein Rettungshubschrauber ist gelandet. Die Emsdettener Straße ist in beiden Richtungen bis auf weiteres gesperrt.

08.55 Uhr:Eigentlich waren die Verkehrsplaner davon ausgegangen, das es drei Tage dauern wird, bis sich der Straßenverkehr eingespielt har. Das ging viel schneller. Soviel steht schon fest, wobei es im Sommer ohnehin ruhiger wird - oder über Pfingsten – wenn auch viele Emsdettener im Urlaub sind. Heute Abend sind sie es noch nicht. Dann geht der Live-Ticker in die nächste Runde!

08.42 Uhr:Berufsverkehr und Schüler sind am Ziel. Es wird ruhiger, wobei jetzt immer wieder wellenartig Blechkarossen rollen. Sollten irgendetwas passieren, dass die Umleitungswege durcheinander bringt, wird die EV an dieser Stelle berichten. Zu Glück gab es in dieser Woche wenig Blaulichteinsätze. Auch bei der Feuerwehr war es ruhig, die Männer fahren sonst manchmal drei oder vier Mal an einem Tag heraus, weil irgendwo Brandmeldeanlagen angesprungen sind, Jetzt hat die Freiwillige Feuerwehr nach Abrissarbeiten neben der Buckhoffschule endlich ihren großen Parkplatz und da ist es ruhiger denn je -

wer will sich da beklagen!?

08.28 Uhr:Immer wieder erreichen die EV in Zusammenhang mit den Umleitungen der Baustelle Anrufe von Anwohnern, die verwirrt sind, was die Tempolimits in den eigenen Wohnstraßen angeht. Dabei fällt auf, dass ganz viele – selbst Autofahrer –davon ausgehen, dass Tempo 50 üblich ist, Dabei gilt in den allermeisten Wohnstraßen der Stadt Tempo 30, abgesehen von Spielstraßen, wo Schrittgeschwindigkeit angesagt ist. Vielleicht denkt mal jemand darüber nach, da irgendwie eine einheitliche Lösung zu finden. Nach dem Motto: Überall im Ort gilt Tempo 30, ausgenommen die Bundesstraßen. So kann sich im Moment stets jeder Fahrer dahinter verstecken, er habe ja nicht gewusst, dass hier nur 30 gefahren werden darf. Das scheint nicht nur rund um die Kolpingstraße ein Problem zu sein.

08.14 Uhr:Die zweite Autowelle ist durch. Wieder glatt gelaufen. Da ist auf allen Strecken kein Stau in Sicht. Die Schüler sind wohl auch alle in den Schulen eingetroffen. Für alle, die jetzt ihr Ab machen ist heute der Stress-Tag: Die Zentralen Abschlussprüfungen in Deutsch stehen an. Die Umleitungen, die die Stadt eingerichtet hat, würden momentan sicherlich allen Prüfungen standhalten. Wobei auch jetzt die Strecken noch beobachtet werden, Einen allerletzten Feinschliff könnte das System Ende des Monats bekommen. Am 27. Mai hat die Stadt einen Drohnenflug über das betroffene Gebiet angekündigt. Danach lässt sich aus der Vogelperspektive der Verkehrsfluss noch besser beurteilen. Das Ergebnis soll verdeutlichen, an welcher Stellschraube gedreht werden muss, wo es gut läuft und wo nicht.

07.58 Uhr:Nochmals rauf auf die Einbahnstraße Moorbrückenstraße. Die birgt aus Sicht einiger Autofahrer einen weitere Problematik. Sie ist auch ein Zubringer für den provisorischen Parkplatz am Bahnhof. Da wird ja gerade das Parkhaus gebaut, so dass Bahnfahrer ihr Auto noch auf dem Schilgen C.-Gelände abstellen. Die haben es am Morgen nicht selten eilig, um noch den Zug zu erwischen. Wer dann vor der Moorbrücke aus abfährt, um den Parkplatz zu erreichen, der müsste über die Franz-Mülder-Straße rund fahren, um zum Parkplatz zu kommen. Ein wenig schneller geht´s geradeaus, verkehrt herein in die Moorbrückenstraße. Das scheint besonders Eilige wenig zu tangieren.

07.42 Uhr: Jetzt hat sich die Umleitung offenbar herumgesprochen, da scheinen sich die ersten Autofahrer so daran gewöhnt zu haben, dass sie die Regeln missachten. Vor allem das Einbahnstraßen.-System zwischen Ampel Moorbrücke und Stadtwerke-Kreisel wird von Fahrern offenbar mehr als Empfehlung angesehen als Pflicht. Mehrfach war die EV von Anwohnern aufmerksam gemacht worden, dass viele die Einbahnstraßen missachten.“Am ersten Tag noch nicht, jetzt geht das erst richtig los“, so eine Anwohnerin. Also am Abend mal nachgeschaut - und tatsächlich: Ruckzuck sind es über ein Dutzend Autos, die falsch herum fahren, obwohl sie das Schild mit dem weißen Balken auf rotem Grund gesehen haben. Man steht davor, diskutiert, fährt trotzdem. Das kann richtig teuer werden. Die Polizei will verstärkt kontrollieren. Da sind wir mal gespannt.

07.32 Uhr:Die Stellen, an denen es nun auf den Straßen eng wird, sind bekannt und haben sich nicht verändert: Aralkreuzung, jeden Morgen,m ebenso wie die Elmer-Kreuzung. Es sind die selben Automengen, die hier stets eintreffen - Tendenz trotz Fahrradparkhäusern und ÖPNV steigend. Dass die Wege in die City auch jeden Morgen stark belastet sind, ist klar. Die Mühlenstraße, einst verträumte Dorfstraße mit alten Häusern und Kneipe am Rande, muss heute riesige Automengen durchschleusen. Alles fließt dabei besser als früher, seitdem die Kreisverkehre das Land erobert haben. Deshalb dürfte auf lange Sicht auch der Post-Kreisel die Situation verbessern, im Vergleich zur vorherigen Kreuzung.

07.20 Uhr:Wie auf Knopfdruck kommen sie plötzlich aus allen Ecken raus: Autos, Transporter, Klein-LKW. Als wenn sie die Schüler morgens auf ihrem Weg begleiten wollen. Dazu noch Müll-Entsorger und doppelter Linienbus, es wird voll auf den Straßen und seit Minuten erklingt ein Hupkonzert. Da scheint sich Nähe Aldi Hagenkamp ein Brummi-Fahrer richtig aufzuregen, Dass es gut und zügig läuft, liegt sicherlich auch an den guten Fahrern und Fahrerinnen, die jeden Morgen auf ihren Strecken unterwegs sind. Man kennt sich, fährt, muss zum Job. Das sieht am Wochenende manchmal anders aus, wenn die so genannten SonntagsfahrerInnen unterwegs sind. Der Berufsverkehr ist zwar dichter, aber die Menschen am Lenker fahren ofdenbar hellwach und aufmerksam. EV-Einsätze wegen Unfällen gibt es im Berufsverkehr morgens weniger als am Abend.

07.11 Uhr:Die Baustelle Postkreisel, um die sich der Straßenverkehr „dreht“, sieht jetzt auch so aus wie einen große Baustelle. Fast nichts mehr zu sehen von einer Straßenkreuzung, wären da nicht die Ampelmasten, die nun aus dem Erdreich hervorragen und die Verkehrsinsel. Die Ampel bleibt so lange wie möglich wegen des Schülerverkehr in dem Bereich in Betrieb. Erstaunlich auf den zweiten Blick, wie weiträumig hier gearbeitet wird. Bis zur Einmündung Ausfahrt Busbahnhof ist der Belag der Straße weggefräst worden. Spannend wird es zwei Meter tiefer. Denn mitten im (ehemaligen) Kreuzungsbereich befindet sich ein großer Versorgungsschacht, ein Verteiler von Rohren und Leitungen, die unterhalb der Straßen verlaufen. Der Schacht war schon bei der Kreisel-Planung zu berücksichtigen. Und wenn´s dort momentan auch etwas trüb ausschaut, die Blutbuche am Rande, die erhalten bleibt, sieht momentan prächtig aus.

07.02 Uhr: Bloß nicht dem Berufsverkehr in die Quere kommen. Das hat sich beim Bauhof in den Köpfen der Mitarbeiter wohl verankert. Kurz vor 7 Uhr ist auf den Straßen noch wenig los, da zieht ein Traktor mit Wasserbehälter Richtung Moorbrücke, um die Beete am Straßenrand zu gießen. So ein Einsatz kann eine Stunde später zum Hindernis werden. Aber auch diese Arbeiten können wie Müllabfuhr und Straßenreinigung ja nicht eingestellt werden.

18.25 Uhr: Das ist gelaufen. Ohne Ärger, vor allem ohne Unfälle. Viel wert. Bleibt jetzt noch am Freitag der Stresstest mit dem Wochenend-Reise- und Feierabend-Verkehr. Danach können auch die Anwohner der Kolpingstraße hoffentlich Samstag und Sonntag gut und ruhig schlafen. Da sind garantiert weniger Autos unterwegs.

18.17 Uhr: Noch immer ganz schon was los aus dem Außenring B 481, vor allem der Nordring ist gut befahren. Jetzt treffen viele Autos zudem aus Richtung Saerbeck ein. Der Druck auf die Elmer.-Kreuzung wächst. Was dort Richtung City fährt, landet am Ende auf der Eisenbahnstraße oder an der Moorbrücke - über die Einbahnstraße Moorbrückenstraße, Gestern war es um diese Zeit wesentlich ruhiger, Das dürfte aber jetzt die letzte große Welle sein, so dass niemand zu lange warten muss vor Kreiseln oder Ampeln.

18.07 Uhr: Nochmals meldet sich eine Anwohnerin an der Kolpingstraße, die die Situation viel dramatischer beschreibt und erlebt: Sie habe vergangene Nacht wegen des Autolärms nur drei Stunden schlafen können, Es sei durchgehend viel zu laut und es rieche nach Abgasen. Unerträglich. Die schmale Straße sei für solche Massen einfach nicht geplant und gebaut worden: „Und ich muss Ihren Ausführungen etwas widersprechen. Von wegen, es wird jetzt erst gerast, die Leute rasen hier schon immer so. Dagegen unternimmt niemand was. Auch wenn ich mich bei der Stadt beklage, dann werde ich mit meinem Problem kaum ernst genommen.“ Es sei momentan wegen des Lärms nicht möglich, tagsüber in ihrem kleinen Büro zu arbeiten,“ Dabei würden doch die Leute an die Kolpingstraße ziehen, weil sie glaubten, sie wohnen dann in einer recht ruhigen Ecke.“ Aus ihrer Sicht falsch gedacht, Eine weitere Problematik ist ihr aufgefallen: „Die Schilder, die zusätzlich aufgestellt wurden, stehen mitten auf den Gehwegen. Ich habe heute gesehen, dass eine Rollstuhlfahrerin nicht vorbei kam. Die musste auf die Straße ausweichen, und das ist momentan echt gefährlich.“ Insgesamt hofft sie, dass die Stadt noch eine Alternative sucht und findet, damit nicht so viele Fahrzeuge auf der Kolpingstraße fahren - in lärmender Geschwindigkeit.“ Alos auch hier u.a. unterm Strich: Zu viele Raser unterwegs.

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Übersicht über Umleitungen

Die Baustelle bleibt für Radfahrer und Fußgänger begehbar – teilweise nur einseitig. Aber insgesamt ist das die gute Nachricht.

Schlecht sieht´s für Autofahrer aus, ganz schwierig wird´s für den LKW-Verkehr, der großräumig um die Innenstadt herum geleitet werden soll – solange sich die Brummifahrer daran halten. Denn die bundesweiten Navi-Systeme haben diese Baustelle samt der hier aufgeführten Umleitungsempfehlungen nicht auf dem Plan. Das wird sich langsam einspielen müssen. Die Beschilderung wurde aber rund um den Ortstern und an den Einfahrtsstraßen in die Stadt vorgenommen, so dass jetzt nur noch abzuwarten bleibt, ob die vorgeschlagenen Umleitungsstrecken von Berufsfahrern auch angenommen werden.

Die Stadt geht im Einklang mit den Verkehrsplanern davon aus, dass sich das Umleitungssystem nach anfänglichem Verkehrschaos innerhalb von drei bis vier Tagen einspielen wird.

Für Autofahrer ergeben sich ab Montag Richtung Kreuzungsbaustelle von beiden Seiten der Straße In der Lauge aus Sackgassen, verbunden mit einem beidseitigen Parkverbot: „Damit Busse hier jederzeit wenden können“, so der städtische Projektleiter vom Bauamt, Helmuth Schäckel. Dabei bleiben Busbahnhof und Arbeitsamt samt Parkplatz jederzeit nutzbar bzw. anfahrbar.

Ansonsten sind die größten Teile des Umleitungs-Szenarios jetzt festgezurrt: Der Schwerlastverkehr wird großräumig um Emsdetten herumgeleitet. Er soll ab BMW Procar in Richtung Steinfurt/Neuenkirchen über die Straßen geleitet werden, die eines Tages mit der Westumgehung entlastet werden sollen.

Auf der anderen Seite geht´s Richtung Rheine auf Umleitungspfaden über Riesenbeck und Elte – ebenso für alle Lastwagenfahrer, die von Saerbeck aus Richtung Emsdetten unterwegs sind.

Innerstädtisch dürften am Ende nur solche Lastwagen aufkreuzen, die als Anlieger Geschäfte oder Firmen beliefern, bzw. Waren abholen. „Natürlich müssen Fahrzeuge vom Bauhof, der ja direkt an einer Umleitungs-Strecke liegt, an- und abfahren können“, sagt Elmar Leuermann.

Der markanteste Eingriff in den fließenden Verkehr in der City befindet sich an der Moorbrücke.

Denn von der Münsterstraße aus geht´s an der Moorbrücke über eine Ampelanlage rein in Richtung Franz-Mülder-Straße. Die wird ebenso wie die Moorbrückenstraße ab dem Abzweig zur Einbahnstraße. Dabei begegnen sich beide Richtungen auf dem erste Teilstück zwischen Gabelung Franz- Mülder-/Moorbrückenstraße und Münsterstraße.

Idee der Ringerschließung: Auf der Franz-Mülder-Straße geht´s von der Münsterstraße Richtung Stadtwerke-Kreisel, über die Moorbrückenstraße vom Kreisel in die andere Richtung.

Ab Stadtwerke-Kreisel ist die Elbersstraße in Richtung Bahnunterführung gesperrt, Autos sollen auf die Eisenbahnstraße ausweichen.

Die Autos sollen über Diekstraße und In der Lauge am Hallenbad vorbei auf die Amtmann-Schipper-Straße gelangen. Die bekommt an zwei Stellen ein beidseitiges Parkverbot: In Höhe des Penny-Marktes und zwischen Friedenstraße und Kreuzung Neuenkirchener Straße.

Nun soll die Vorfahrtsregelung im Bereich Eisenbahnstraße/Diekstraße erst einmal so bestehen bleiben, statt – wie anfangs geplant – dem Verkehr aus der Eisenbahnstraße die Vorfahrt einzuräumen.

Auch andere Umleitungswege will die Stadt ganz besonders beobachten. Dazu zählen Kolping- und Wannenmacherstraße, auf denen während der Bauzeit ein beidseitiges Halteverbot gelten soll – an Wochentagen zwischen 7 und 17 Uhr.

Das gilt auch für ein Teilstück der Lauge – ab der Fußgängerampel. Hier werden sechs Haltestellen für Busse eingerichtet. Vor allem die Bewohner an der Kolpingstraße sind im Vorfeld skeptisch, ob der Plan aufgeht. Denn wer zum Beispiel mit Zwillingskinderwagen zum Betreuungsangebot im Kolpinghaus gelangen muss, der hat kaum genügend Platz auf den Gehwegen. Bleibt abzuwarten, ob der fließende Verkehr am Ende ein Nebeneinander zwischen Anwohnern, Ziel- und Durchgangsverkehr zulassen wird.

So wird die begleitende Beobachtung seitens der Stadt Emsdetten aussehen: