Emsdetten

Los geht´s in Monis Kneipe

Sitzecke mit TV-Gerät und ein Kickerraum extra

Samstag, 22. Mai 2021 - 14:00 Uhr

von Ralf Schacke

Foto: Bernd Oberheim

Noch wird geputzt und gereinigt. Samstag gibt´s zum Start nicht nur Pils vom Fass, sondern auch Kaffee und Kurchen im Biergarten.

Noch bevor am Samstag Monis Wirtshaus erstmals geöffnet hat, hat die EV in dieser Woche in der Traditionskneipe (ehemals Büker) vorbeigeschaut.

Lange Geschichte

Die Räume wurden renoviert, neu gestrichen und ein wenig umfunktioniert. Natürlich rüttelte Wirtin Monika Welle nicht an der Substanz der Gaststätte mit einer langen Geschichte.

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Monis Kneipe in Emsdetten

Die Chöre werden hier weiterhin proben, die festen Klubs kegeln. Es wird aber gleichzeitig eine neue Perspektive geben für jüngere Besucher. „Das Publikum soll gemischt sein, mit Gästen aus allen Generationen“, ist der neuen Chefin wichtig. So wurde auf der Kegelbahn eine gemütliche Sitzecke zum Verweilen eingerichtet, im Raum vor dem Saal steht ein Kickertisch im Zentrum, mit Barhockern drumherum. Auch der Kneipenraum selbst verzichtet jetzt auf große Bilder und Schnickschnack. Weiß trifft Holz –wie früher. Vor der Theke hängt eine transparente Trennscheibe – die zum Glück nach Corona verschwindet, Samstag geht´s ab 11 Uhr los.

Von wegen ein „Kaffee zuhause“

Sie hat noch an den Tresen der Stadt gestanden, als Stammkneipen in der Woche gut besucht und bei Volksfesten brechend voll waren. „Da standen die Leute beim Karneval in drei Reihen vor der Theke!“

Dicht gedrängt also, was zu später Stunde und mit einem erhöhten Alkoholpegeln durchaus für neckische Spielchen zwischen den Geschlechtern sorgte, woran sich Moni grinsend erinnert: „Das kann man heute gar nicht mehr glauben oder erzählen. Die haben direkt vor dem Zapfhahn, an der Theke, vor meinen Augen...!“ Die Wirtin hält ein, als sie dem erlebten Liebesleben bei einer Karnevalsfeier einen Namen geben kann. Damals im Fässchen war´s, weit nach Mitternacht: „Da hat man noch locker bis 5 oder 6 Uhr durchgefeiert!“ Verbunden mit reichlich Alkohol, was bekanntermaßen enthemmt. Auf den berühmten Satz „Lass uns noch auf einen Kaffee nach Hause“ wurde offenbar verzichtet, den gab´s vor der Theke in der Kneipe.

An dieser Stelle werden wir kleine Anekdötchen und Geschichten erzählen, die sich am Tresen ereignet haben. Erzählt von Wirten und Stammkunden. Heute: Monika Welle von Monis Wirtshaus.