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Rheine

Neue Regeln für Notbetreuung

Anträge weiterhin online möglich

Samstag, 21. März 2020 - 16:45 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Ab Montag gelten für die Notbetreuung von Kindern neue Regeln. Am Freitagabend hat das Land neue Rahmenbedingungen definiert, „wir haben unmittelbar die Umsetzung in die Wege geleitet“, sagt Rheines Bürgermeister Peter Lüttmann.

Auch weiterhin gilt, dass die sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert werden. „Die Notbetreuung greift deswegen auch nur für die Fälle, in denen Eltern oder Alleinerziehende z. B. im Krankenhaus, in der Pflege oder in Arztpraxen tätig sind“, so Beigeordneter Raimund Gausmann.

Neu ist, dass ab Montag nicht mehr beide Elternteile eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung ihres Arbeitgebers vorlegen müssen. „Ab dann reicht die Bescheinigung für einen Elternteil, dass einer Tätigkeit in einer sog. ,kritischen Infrastruktur‘ nachgegangen wird und die Betreuung des Kindes nicht anderweitig sichergestellt werden kann“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Zudem wird die Notbetreuung in Ausnahmefällen auch am Wochenende sowie während der Osterferien möglich sein, ausgenommen sind die Tage von Karfreitag bis Ostermontag.

Gespräche mit Verantwortlichen

Zur Sicherstellung der notwendigen personellen und räumlichen Kapazitäten von Kindertageseinrichtungen und Schulen führt die Stadt Rheine jetzt erneute Gespräche mit den Verantwortlichen. „Es ist zwingend notwendig, durch Kleingruppen und bisher eingesetztes Personal den vom Land gesetzten Rahmenbedingungen für die erweiterte Notbetreuung Rechnung zu tragen“, fasst der Bürgermeister zusammen. Das stellt auch Träger und Schulen vor Herausforderungen, die man in gemeinsamer Verantwortung lösen will.

Anträge können unter www.rheine.de/notbetreuung gestellt werden. Neuanträge werden ab Montag zum nächsten Werktag bewilligt.