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Lokalsport Rheine

Und dann kam die Zaubermaus ...

Yannick Thale präsentiert Film über den Aufstieg des SC Altenrheine

Montag, 22. Juli 2019 - 17:15 Uhr

von Kai Lübbers

Foto: Kai Lübbers

Weißes Hemd, schwarze Fliege: Die Altenrheiner stellen sich zum Bild mit der Meisterschale auf.

70 Stunden, so schätzt Yannick Thale, hat er benötigt, um den Film über den Landesligaufstieg des SC Altenrheine fertigzustellen. „Pro Minute Film kann man eine bis anderthalb Stunden Arbeit rechnen“, schätzt der Hobbyregisseur. Hinzu kam das Zusammentragen und die Sichtung des Materials, bevor Thale in den Schnitt einsteigen konnte. Für Thale hat sein filmisches Werk jetzt schon Bedeutung, „aber in zehn bis 15 Jahren, wenn man sich noch einmal an unseren Aufstieg zurückerinnern will und die Emotionen noch einmal Revue passieren lässt, dann ist er richtig was Wert.“

Schwarzweißbilder und Emotion

Der Film fängt an mit der Frage: „Wer von uns hat wirklich dran geglaubt vor der Saison? Dass wir aufsteigen, dass wir Meister werden?“

Dann folgt ein Rückblick auf das Entscheidungsspiel im Jahr 2018, als der SC Altenrheine der Hammer Spielvereinigung 2 mit 2:5 im Elfmeterschießen unterlag. Schwarzweißbilder aus der MV zeigen die traurigen Gesichter von Trainer Daniel Apke, Sven Sandmann und Alfred Naberbäumer.

Video

Der Aufstiegsfilm des SCA

Im Interview bewies Jaques Hegemann hellseherische Fähigkeiten, als er in die Kamera sagte: „Dann steigen wir halt nächstes Jahr auf ...“.

Dann, ein harter Schnitt: Die Bauchbinde „SC Altenrheine – Bezirksligameister 2019“ läuft durchs Bild. Es folgen Videos und Bilder vom letzten Saisonspiel gegen Blau-Weiß Aasee. Jubelnde Altenrheiner, die „Schade Steinfurt, alles ist vorbei!“ skandieren. O-Töne von Daniel Apke, mit seinem fast schon legendären Satz: „Und dann kommt auf einmal unsere Zaubermaus (Janis Schneider, d. Redaktion) und macht das 1:0.“

Und auch Torschütze Schneider, der den SCA in die Landesliga schoss, kommt natürlich vor der Kamera zu Wort, ebenso wie der Vorsitzende des SCA Jörg Brandhorst und Kultbetreuer Alfred „Ali“ Naberbäumer.

Die Feier nach dem Aufstieg

Im zweiten Teil des Films geht es um die Feierlichkeiten nach dem Aufstieg. Der Frühschoppen am Montag, bei dem Torwarttrainer Patrick Wipperfürth als Moderator mit knallharten Fragen glänzt, die Feier bei Borchert oder der offizielle Teil, bei dem Staffelleiter Hans-Dieter Schnippe die Urkunde übergibt. „Ich wollte emotionale Momente einfangen und mich auch für die überragende Unterstützung unserer Fans bedanken“, sagt Thale über seine Motivation, den Film zu drehen. Das ist ihm gelungen. Aber auch einige Lacher hat er in seinen 36:36 Minuten langen Streifen eingebaut. So schenkt die Mannschaft dem zu Amisia Rheine wechselnden Kevin Beermann ein paar Schwimmflügel, damit er in der oft überfluteten Emsaue nicht wegschwimmt.

Foto: Privat

Hobbyregisseur Yannick Thale (r.) ist auch selbst im Film zu sehen.

Daniel Apke bekommt neue Magnete für sein Flipchart geschenkt, weil die alten oft abgefallen sind. Der Film endet mit dem Mannschaftsfoto und der Einblendung aller Portraits der Spieler, Trainer, Betreuer und der sportlichen Leiter.

Thale hat den Film natürlich schon seinen Mannschaftskameraden und einigen Mitgliedern des SC Altenrheine gezeigt. „Ich habe durchweg positive Rückmeldungen erhalten. Jeder hat verstanden, dass ich da viel Arbeit reingesteckt habe“, sagt der 25-Jährige, der natürlich auch im Film seinen „Cameoauftritt“ hat.