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Ausbildungsmesse

Auslandsaufenthalt während der Ausbildung

Krone Landmaschinen

Freitag, 10. Mai 2019 - 08:02 Uhr

von Newsdesk

Foto: Krone

Sieghard von Alvensleben machte einen Auslandaufenthalt während seiner Ausbildung.

Mein Name ist Sieghard von Alvensleben, ich bin gerade aus Irland zurückgekommen und möchte gerne über meinen Aufenthalt dort berichten.

Mein Interesse an einem praktischen Auslandsaufenthalt wurde bereits im ersten Lehrjahr geweckt, nachdem unser Englischlehrer darauf hingewiesen hatte. Nach der Abschlussprüfung Teil 1 wurde die Idee konkreter. Erstmal machte ich mir Gedanken, wohin ich überhaupt wollte. Mein Ausbilder hatte auch die Bedingung gestellt, dass ich bei einem Krone Händler im Ausland arbeiten soll, so dass ich auch an den Landmaschinen aus unserer Firma arbeite, um diese besser kennenzulernen. Zuerst hatte ich Norwegen im Sinn, habe aber den Gedanken sehr schnell verworfen, da Krone nicht so stark in Norwegen vertreten ist und ich durch den Aufenthalt auch mein technisches Englisch verbessern wollte. Deshalb kam ich auf den Gedanken, es vielleicht in Irland zu versuchen. Meine Entscheidung wurde noch durch eine Betriebsführung bestärkt: ich führte irische Händler durch das Krone Werk in Spelle und die Iren waren sehr sympathisch und erzählten viele interessante Dinge von Irland.

Foto: Krone

Erstmal klärte ich meine Idee mit meinen Ausbildern ab und habe ihr Okay eingeholt. Danach habe ich die zuständigen Personen aus der Abteilung Export bei Krone gefragt, an wen ich mich in Irland wenden kann und was ich alles beachten muss, damit ein Aufenthalt in Irland stattfinden kann. Mein Bewerbungsschreiben inklusive Lebenslauf schickte ich dann nach Dublin zu Farmhand, dem Importeur von Krone in Irland. Nur wenig später erhielt ich eine E-Mail, dass sich Farmhand geehrt fühlt und sich über meine Bewerbung sehr freut; man müsse meinen Aufenthalt aber noch mit der Geschäftsleitung abklären und auch organisatorische Dinge wie z.B. Wohnung regeln. Ende Januar bekam ich dann die erfreuliche Zusage, dass ich im April 2019 bei Farmhand arbeiten dürfte.

So flog ich Ende März nach Dublin und wurde freundlicherweise direkt vom Flughafen abgeholt. Einen Tag konnte ich mich einleben, bevor es mit der Arbeit losging. Bei Farmhand angekommen wurde ich kurz allen Mitarbeitern vorgestellt; danach wurde ich direkt an einem Kreiselschwader mit der Endmontage eingewiesen. Nachmittags fragte mich der Servicemanager, ob ich Interesse hätte mitzufahren Richtung Norden - zu einem Händler, wo ein Maishäcksler umgebaut werden sollte. Dieses Angebot nahm ich sehr gerne an und habe dann den Monteur vor Ort unterstützt.

Die nächsten drei Wochen war ich hauptsächlich in der Farmhand Werkstatt tätig und half dort, beim Zusammenbau von frisch gelieferten Maschinen für diverse Händler. Das waren beispielsweise Kreiselschwader, Mähwerke und Ladewagen. Manchmal durfte ich auch bei Reparaturen helfen und selber Fehler suchen; das war sehr anspruchsvoll, hat aber trotzdem großen Spaß gemacht. In der letzten Woche bekam ich dann nochmal die Gelegenheit, den Servicejob ein bisschen näher kennen zu lernen: ich bin mit einem Monteur nach Cork gefahren. Dort waren wir bei zwei verschiedenen Lohnunternehmen und haben die Kunden auf ihre Neumaschinen, in dem Fall einen Düngerstreuer und eine Anhängerfeldspritze, eingewiesen und die Maschinen richtig eingestellt.

An den Wochenenden habe ich mir Sehenswürdigkeiten in und rund um Dublin angeschaut. Dafür bekam ich sogar an einem Wochenende den Firmenwagen und konnte die weitere Umgebung erkunden. Am letzten Wochenende habe ich ein Auto gemietet und bin an die Westküste nach Kerry gefahren.

Kurz vor meiner Abreise nach Irland kam das Mediateam von der Dekra-Media auf mich zu und interviewte mich zu meinem kommenden Aufenthalt in Irland. In Dublin machte ich mit dem Mediateam noch eine Skype-Session – dabei wurde ich befragt, wie es denn bisher lief, ob es mir gefällt, was ich schon gemacht habe und welche Aufgaben noch auf mich zukommen. Dieser Bericht wird demnächst auf der Website www.foraus.de veröffentlicht werden.