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Ausbildungsmesse

Bewerbung 4.0: Was es in der digitalen Welt zu beachten gibt

Digitale Möglichkeiten

Donnerstag, 16. Mai 2019 - 12:21 Uhr

von Newsdesk

Foto: Pixabay

Viele Unternehmen nutzen zunehmend digitale Bewerbungsmöglichkeiten.

Anschreiben und Lebenslauf ausdrucken, in eine Bewerbungsmappe heften und per Post oder persönlich an das Unternehmen übergeben – so sah das Vorgehen bei einer Bewerbung über viele Jahre aus. Doch das ist heute nicht mehr so.

Viele Unternehmen nutzen zunehmend digitale Bewerbungsmöglichkeiten, denn sie sparen Zeit und Geld. Für die Bewerber bedeutet das jedoch: In der digitalen Welt gibt es besondere Dinge zu beachten, wie die Agentur für Arbeit mitteilt.

Häufig ist zum Beispiel die Bewerbung per E-Mail: Dabei verschickt der Bewerber seine gesamten Unterlagen per Mail an das Unternehmen. Wichtig ist dabei zunächst eine seriöse E-Mail-Adresse, die aus Vor- und Nachnamen des Bewerbers besteht und kei¬ne Fantasienamen enthält. Außerdem sollte man keine Emojis und Abkürzungen benutzen sowie keine Lesebestätigung verlangen. Auf eine konkrete Betreffzeile und eine richtige Grußformel sollten Bewerber dagegen achten. Das Anschreiben kann dann in die E-Mail selbst kopiert werden oder als Anhang beigefügt werden. Bei letzterer Lösung benötige es allerdings einen kurzen Hinweistext in der E-Mail selbst. Lebenslauf, Zeugnisse und sonstige Unterlagen sollten dann als PDF sauber gescannt und mit eindeutiger Benennung angehängt werden. Dabei ist es aber wichtig, dass die Größe aller Dateien den Wert von drei Megabyte nicht überschreitet – sonst könnte die Bewerbungs-Mail im Spam-Ordner der Unternehmen landen.

Eine zweite Variante ist das Online-Bewerbungsformular, das von Unternehmen bereit¬gestellt wird. Darin muss der Bewerber alle geforderten Informationen eintragen. Genaues Lesen und eine gewissenhafte Eingabe seien dabei wichtig, berichtet die Agentur für Arbeit. Zusätzlich zum Online-Formular müssen Lebenslauf und Zeugnisse ebenfalls als PDF-Dateien hochgeladen werden. Hier gelten dann die gleichen Regeln wie bei einer Bewerbung per E-Mail. Ein Tipp um Fehler zu vermeiden: Das Anschreiben und längere Antworten für das Online-Formular sollten in einem Textverarbeitungsprogramm mit Rechtschreiberkennung vorgeschrieben werden – und nicht direkt im Formular. So können mögliche Tippfehler direkt gefunden werden.

In Zeiten von sozialen Medien ist es in vielen Unternehmen zudem üblich geworden, die Bewerber bei Facebook oder XING zu überprüfen. Deshalb sollte man vor der Bewerbung darauf achten, wie das eigene Profil in den sozialen Netzwerken aussieht. Das Unternehmen sollte dort nichts Negatives finden, besonders beachtet werden laut Agentur für Arbeit Meinungsäußerung, Rechtschreibung und Fotos. Ein Check des eigenen Profils lohnt sich also: Dabei können unerwünschte Beiträge oder Fotos ganz einfach selbst ge¬löscht werden.

Sollte die Bewerbung geglückt und man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden sein, können Unternehmen auch hier eine digitale Lösung bevorzugen – zum Beispiel mit einem Vorstellungsgespräch per Video. Hier rät die Agentur für Arbeit: Auch hier spielen Kleidung, Auftreten und gute Vorbereitung eine wichtige Rolle. Außerdem soll¬te der Bewerber eine ruhige Kameraführung, einen unauffälligen Hintergrund und funktionierende Technik sicherstellen.