Landtagswahl 2022

Die NRW-Landtagswahl im Kreis Steinfurt

Aktuelle Zahlen und Reaktionen

Sonntag, 15. Mai 2022 - 22:12 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance / dpa

Dieser Sonntag steht ganz im Zeichen der NRW-Landtagswahl. Unser Ticker informiert Sie am Wahlabend aktuell über die Zwischenstände und Ergebnisse aus den Wahlkreisen Steinfurt I und Steinfurt II, hält aktuelle Reaktionen aus dem Steinfurter Kreishaus und den Kommunen Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen bereit.

22.13 Uhr. Der Landestrend zeigt sich auch im Kreis Steinfurt: Die CDU als glücklicher Gewinner, die SPD mit enttäuschten Reaktionen und die Grünen, die nun als schon zuvor heraufbeschworener „Königsmacher“ erst einmal glückselig sind. Mit diesen Eindrücken vom Wahlabend verabschieden wir uns aus dem Ticker und danken für Ihr Interesse. Die Eindrücke aus den einzelnen Orten können Sie hier noch einmal nachlesen:

22.03 Uhr. Dominik Bems war auch bei der Rheiner SPD zu Gast und dankte seinen Unterstützern in der Gaststätte Johanning. Anschließend fand er noch Zeit für ein Interview.

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Dominik Bems in Rheine

21.55 Uhr. Der amtierende NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat den Wahlkreis Steinfurt III im Tecklenburger Land für die CDU gewonnen. Er sei sicher, dass die CDU mit Ministerpräsident Hendrik Wüst in den kommenden Jahren die Regierung stellen werde, sagte er in einer Videobotschaft.

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Statement Karl-Josef Laumann

21.49 Uhr. Sandra Dömer, Direktkandidatin der Grünen im Wahlkreis Steinfurt II, feierte am Wahlabend, typisch westfälisch mit einem Bier: „Ich freue mich so sehr“, sagte sie. Es „ist ein historisches Ergebnis, auch hier bei uns im Wahlkreis“ kommentierte sie die 18 Prozent (2017: 4,5) bei den Erststimmen. Bei den Zweitstimmen waren es 17,8 Prozent (5,3). Das sei „großartig“, dafür haben „wir hart gearbeitet“. Sie bedanke sich für diesen „wahnsinnigen Vertrauensvorschuss“. Den Erfolg erklärt sie damit, dass die Themen gesellschaft relevant seien, für die „wir uns seit Jahren starkmachen: Klimatschutz und erneuerbare Energien“.

21.41 Uhr. Auch der letzte Stimmbezirk in der Stadt Rheine ist nun ausgezählt. Mit 43,5 Prozent ist auch hier CDU-Frau Andrea Stullich die beliebteste Direktkandidatin gewesen, Dominik Bems kommt auf 28,8 Prozent, Sandra Dömer auf 15,4 Prozent.

21.30 Uhr. „Das ist kein Tag für Freudensprünge.“ Das Ergebnis habe sich aber in den vergangenen Tagen und Wochen ein wenig angebahnt, obwohl „ich gehofft habe, dass wir doch den Sprung schaffen, nachdem es bei der letzten Wahl relativ knapp war“, sagte Marvin Freund, Kandidat vor „Die Linke“ in Steinfurt II. Die Linke bekam im Wahlkreis Steinfurt II bei den Erststimmen 2,2 Prozent (2017: 4,4), bei den Zweitstimmen 1,8 (3,6) Prozent. Der Abwärtstrend sei angesichts der Zerstrittenheit auf Bundesebene nicht aufzuhalten gewesen, meint Freund. Die „großen Stellschrauben wurden auf Bundesebene gedreht“. Dabei seien die Themen seiner Partei gerade wichtiger als je zuvor. Aber offenbar habe man die Wähler und Wählerinnen „nicht richtig angesprochen“ – trotz eines „sehr guten und engagierten Wahlkampfs“.

21.20 Uhr. Florian Elixmann (Steinfurt II) konnte das Ergebnis der AfD bei den Erststimmen ganz leicht verbessern mit 4,4 Prozent (3,6), bei den Zweitstimmen gab es mit 4,2 Prozent (4,5) leichte Verluste. Das entspreche dem Landestrend und sei nicht ein Ergebnis „zum Jubeln“. Die großen Gewinner seien die Grünen. Seine Quintessenz sei, dass die AfD auf Landtags- und Bundesebene eine Stammwählerschaft habe und die gegenüber der Partei „dieBasis“ behaupten konnte. „Es ist kein Tag, um den Kopf in den Sand zu stecken“.

21.15 Uhr. Stevens Gomes, Direktkandidat der SPD im Landtagswahlkreis Steinfurt I, beglückwünscht die Grünen zu ihrem starken Wahlergebnis. Er sieht die Rolle der SPD in der Landes-Opposition, den Regierungsauftrag klar bei Schwarz-Grün.

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SPD-Kandidat Stevens Gomes

21.13 Uhr. Christina Schulze Föcking holt erwartungsgemäß das Direktmandat in Steinfurt I für die CDU. Mit dem Thema Kinderschutz und durch den engen Kontakt zu den Menschen vor Ort habe sie sich von den Mitbewerbern absetzen können, sagt sie im Interview.

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CDU-Kandidatin Christina Schulze Föcking

20.57 Uhr. In der Stadt Rheine sind noch zwei der 65 Stimmbezirke offen. Aber auch in der Emsstadt kündigen sich offenbar keine Überraschungen an: Andrea Stullich (CDU) liegt hier gerade mit 43,2 Prozent vorn, gefolgt von Dominik Bems (SPD, 29,1 Prozent),

20.51 Uhr. Im „Grünen Jäger“ in Westerkappeln hat Frank Sundermann (SPD) sein Statement bereits abgegeben. Als erstes gratuliert er seinem Konkurrenten und dem Wahlsieger im Kreis Steinfurt III, Karl-Josef Laumann von der CDU. Sundermann nimmt als „alter Fußballer“ die Sache sportlich. „Mein Team und ich haben 90 Minuten alles gegeben. Wenn man dann nicht gewinnt, kann man aufrecht vom Platz gehen.“

20.47 Uhr. CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Stullich hat ihr Direktmandat verteidigt. Im Telefoninterview spricht sie davon, dass sie sich eine Koalition mit den Grünen gut vorstellen könne.

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CDU-Kandidatin Andrea Stullich

20.43 Uhr. Dominik Bems, Direktkandidat der SPD im Wahlkreis Steinfurt II, haben wir erreicht, als er im Auto saß. „Wir haben unsere Ziele nicht erreicht“, sagte er im Telefoninterview. Für ihn seien die Grünen die Gewinner der Wahl.

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SPD-Kandidat Dominik Bems

20.38 Uhr. Alle 27 Stimmbezirke in Emsdetten sind ausgezählt – die Wahlbeteiligung liegt bei insgesamt 60,45 Prozent. 117 abgegebene Stimmen sind ungültig. Mit 38,99 Prozent haben die meisten Emsdettener Andrea Stullich (CDU) gewählt, Dominik Bems (SPD) liegt nur ganz knapp mit 24,96 Prozent vor Sandra Dömer von den Grünen (24,18 Prozent). Beate Harmsen (FDP) holt 5,54 Prozent und liegt damit vor Florian Elixmann (AfD) (3,33 Prozent) und Marvin Freund von den Linken (2,43 Prozent).

20.30 Uhr. „Katastrophal, bitter und wir sind selber Schuld daran“: So lautet das Fazit des Emsdettener Linken-Fraktionssprechers Leon Huesmann. Trotz der herben Niederlage blickt er optimistisch in die Zukunft: „Wir brauchen einen Neustart“. Diesen Erneuerungsprozess der Linken sieht er auf Bundesebene als angelaufen an. Man habe zwar „mit Verlusten gerechnet“, sagt der Emsdettener FDP-Ratsfrau und Kandidatin im Wahlkreis Steinfurt II Beate Harmsen, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Dass es jetzt „Spitz-auf-Knopf“ für den Einzug in den Landtag reiche, sei „enttäuschend“. „Das müssen wir intern aufarbeiten und herausfinden, warum wir mit unseren Themen die Bürger nicht erreicht haben“. Auch wenn die Ampel im Bund eine Blaupause für eine mögliche Regierung im Land sein könnte, „haben CDU und Grüne einen klaren Wahlauftrag erhalten“. „Ein wahnsinnig tolles Ergebnis“, schwärmen hingegen Grünen-Sprecher Carsten Lüke und Sprecherin Heidi Winter-Gerresheim vom Ergebnis, das in Emsdetten sogar noch über dem Resultat auf Landesebene liegt. Sollte es für Rot-Grün auf Landesebene reichen, sehen die beiden die Grünen in einer guten Position. Dann könnte man die eigenen Themen noch besser vertreten. Welche Regierung schlussendlich entsteht, „liegt daran, was auf den Tisch kommt. Es kommt auf die Themen an“.

20.23 Uhr. Erwartungsgemäß gut gelaunt war die CDU Rheine mit ihrer Vorsitzenden Marlen Achterkamp. „Wir haben einen klaren Regierungsauftrag, denn es sind nicht nur ein paar Prozentpunkte Abstand.“ Für eine Fortsetzung der schwarz-gelben Landesregierung werde es „nicht reichen“, sagte sie. „Rot-Grün ist für uns keine Option.“ Damit laufe alles auf Gespräche mit den Grünen hinaus. „Wir müssen für alles offen sein und kommen an den grünen Themen nicht vorbei.“ Sarah Böhme, Sprecherin für die SPD Rheine, kündigte eine kurze Wahl-“Party“ an. Denn das Ergebnis sei schon „sehr enttäuschend, da müssen wir nicht drumherum reden“. Dabei sei man in den vergangenen Wochen sehr zuversichtlich gewesen – aufgrund der Eindrücke an Infoständen, beim Haustürwahlkampf und durch den großen Zuspruch. „Nun müssen wir gucken, woran es gelegen hat.“ Sie sieht ein deutliches Signal für eine schwarz-grüne Landesregierung, eventuell sei auch eine Ampel möglich. Die Rheiner Linken-Sprecherin Annette Floyd-Wenke war angesichts des Ergebnisses „am Boden zerstört“, hat aber auch nicht mit einem besseren Resultat gerechnet. „Wir befinden uns in einer existenziellen Krise“, sagte sie. Ihre Hoffnungen liegen auf dem Bundesparteitag im Juni. „Da müssen wir was ändern und das aufarbeiten, auch Sachen ändern und neues Personal wählen.“

20.17 Uhr. Christina Schulze Föcking wird auch weiterhin im NRW-Landtag in Düsseldorf vertreten sein. Bei einem Kurzauftritt bei der Wahlparty im Steinfurter Kreishaus gab es reichlich Beifall, als sie vorbeischaute. Viele Partei-Freunde waren zu umarmen und natürlich gab es Blumen für die strahlende und sehr gut gelaunte Wahl-Siegerin im Wahlkreis 80. Und manchmal muss dann ein Kommentar zur Landtagswahl auch gar nicht politisch inhaltlich schwer und gewichtig sein. Schulze Föcking sagte: „Das Wahlergebnis ist einfach großartig. Das Vertrauen der Wähler ist riesig. Wir haben einen klaren Auftrag zur Regierung und den Auftrag mit diesem Wähler-Vertrauen jetzt gut umzugehen. Das Ergebnis in den Steinfurter Wahlkreisen ist sensationell. Zum Abschneiden von Karl-Josef Laumann fehlen mir einfach die Worte. Ich habe gerade eben, bevor ich hier ins Kreishaus gekommen bin, noch mit ihm telefoniert. Er hat gesagt: drück sie alle ganz doll von mir...“

Foto: Peter Henrichmann

20.10 Uhr. Der Emsdettener CDU-Parteivorsitzende Hanno Moers und Fraktionschef Daniel Hellwig sind froh, dass es für die Partei im Vergleich zu den letzten Wahlen wieder nach oben gegangen ist. Sie erkennen „einen klaren Wunsch, dass Hendrik Wüst Ministerpräsident bleibt.“ Auch wenn die Wahlbeteiligung in Emsdetten vermutlich über dem Landesschnitt liegen wird, sei die geringe Wahlbeteiligung etwas, was man „als Demokrat im Auge behalten muss“.

20.01 Uhr. Wettringens CDU-Chef Martin Wissing ist zurückhaltend. Trotz der meisten Stimmen für seine Partei, hält er eine Ampel auf Landesebene für möglich. „Es kann immer sein, dass die Bundespolitik durchschlägt.“ Freude bei den Grünen, die bei der dritten Wahl nacheinander in Wettringen deutlich zulegen. „Wir hoffen uns durch den Erfolg grüne Impulse. Im Land, aber auch hier vor Ort in Wettringen“, sagt Sprecherin Monika Rengers. Jürgen Bischoff (FDP) ist „schwer enttäuscht“. Seine Partei habe aufgrund der erfolgreichen Regierungsarbeit ein „besseres Ergebnis verdient gehabt“, sagt der Wettringer. Wunden lecken heißt es auch bei der Wettringer SPD. Die Landes-SPD habe sich im Wahlkampf zu gleich gegen der CDU gezeigt und den Fokus auf die falschen Themen gelenkt, findet Fraktionschef Heiner Lütke-Wenning.

19.57 Uhr. Auch in Neuenkirchen sind alle neun Stimmbezirke ausgezählt: Christina Schulze Föcking holt hier mit 50,0 Prozent ganz knapp die absolute Mehrheit. Stevens Gomes (SPD) kommt auf 22,6 Prozent der Stimmen, Grünen-Kandidat Norwich Rüße auf 17,2 Prozent. Bei den Zweitstimmen bleibt die Reihenfolge erhalten: 49,6 Prozent für die CDU, 22,3 Prozent für die SPD, 15,1 Prozent für die Grünen.

19.55 Uhr. Die Grünen Direkt-Kandidatinnen Silke Wellmeier (Tecklenburg) und Sandra Dömer (Nordwalde) freuen sich im Steinfurter Kreishaus über den Wahlsieg der Grünen. Sie beide wollen als Mitglieder des Steinfurter Kreistages auch in Zukunft Politik vor Ort mit grünen Themen gestalten.

Foto: Peter Henrichmann

19.48 Uhr. Die Enttäuschung sei groß, aber das Ergebnis kein Schock – das sagte der Rheiner FDP-Vorsitzende Christian Grävinghoff in einer ersten Reaktion. Zuerst habe man sogar „große Befürchtungen gehabt, ob die FDP überhaupt im Landtag bleibt“. Mit Fortschreiten des Abends deutete sich aber ein Verbleib der FDP dort an. „Wenn das liberale Element dort verschwunden wäre, das wäre unerträglich gewesen.“ Und die Hoffnung auf eine Regierungsbeteiligung hatte er auch noch, auch wenn er einräumte, dass die FDP sich da jetzt „hinten anstellen muss“.

19.46 Uhr. Um kurz nach halb 8 fehlen nur noch fünf Ergebnisse aus den Stimmbezirken aus Emsdetten. Die ersten beiden Briefwahlbezirke sind bereits ausgezählt und auch hier liegt Stullich mit jeweils über 40 Prozent weit vorne.

19.42 Uhr. Der Rheiner Grünen-Sprecherin Silke Friedrich sagt, dass man „sehr zufrieden sein kann mit dem Ergebnis, weil wir jetzt Einfluss haben und Politik in unserem Sinne mitgestalten können“. In welcher Konstellation, ob mit CDU oder SPD, ließ sie offen. „Für uns ist wichtig, dass wir grüne Positionen und grüne Politik durchsetzen.“ Als Wahlgewinner wollte sie die Grünen indes nicht bezeichnen. Bedenklich fand sie die niedrige Wahlbeteiligung.

19.37 Uhr. In Wettringen ist ausgezählt: Und Christina Schulze Föcking wie auch die CDU haben im Hiärtken die absolute Mehrheit erreicht. 58,5 Prozent der Erststimmen und 55,3 Prozent der Zweiststimmen entfielen hier auf die Union. Stevens Gomes (SPD) kommt mit 17,5 Prozent auf Platz zwei, Norwich Rüße (Grüne) mit 13,7 Prozent auf Rang drei. Bei den Zweitstimmen ähnlich: Die SPD erhielt 18,8 Prozent, die Grünen 12,7.

19.35 Uhr. Silke Wellmeier (Kreistagsmitglied aus Tecklenburg) ist als Direktkandidatin für die Grünen im Wahlkreis Steinfurt 82 angetreten. Bei der Wahlparty im Kreishaus kommentierte sie den sehr guten Ausgang der Wahl für die Grünen in NRW und auch im Kreis Steinfurt so: „Die Freude war sehr groß. Die Prognosen sind bestätigt worden und wir als grüne Politiker sind in dem bestätigt worden, was wir seit Jahren an Arbeit leisten. Dass die Grünen nun in der NRW-Landesregierung dabei sein können ist doch toll. Das Vertrauen, dass die Bürger uns ausgesprochen haben freut mich.“

19.31 Uhr. Halbzeit bei den Auszählungen in Rheine, und das Bild ist unverändert: Stullich (42) und die CDU (40) vor Bems (29) und der SPD (26,6) sowie Dömer (15,5) und den Grünen (16,8). Und die AfD bleibt weiter hartnäckig vor der FDP...

19.20 Uhr. In Neuenkirchen zeigen sich eine enttäuschte SPD-Vorsitzende, ein gut gelaunter Grünen-Sprecher und ein schockierter FDP-Chef: „Der Wahlausgang kann mir nicht gefallen, er ist weit hinter unseren Erwartungen geblieben. Das können wir uns auch nicht schönreden“, sagte Manuela Coße, Vorsitzende der Neuenkirchener SPD. In Neuenkirchen liegt die SPD derzeit bei rund 22 Prozent. „Ich finde den Wahlausgang sehr positiv, wir haben die richtigen Akzente gesetzt. Das Bewusstsein für grüne Themen hat in der Bevölkerung stark zugenommen, daran kommt keine Partei mehr vorbei“, sagte Henrik Selent, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Neuenkirchen. Die Grünen liegen in Neuenkirchen derzeit bei 16 Prozent der Zweitstimmen und 18 Prozent für Norwich Rüße. „Das ist eine Katastrophe für die FDP, mit der ich nicht gerechnet habe“, sagt Lukas Heßling, Vorsitzender der Neuenkirchener FDP. „Vor allem mit Corona-Themen und der Bildungspolitik konnten wir die Menschen nicht überzeugen.“ Die FDP liegt in Neuenkirchen derzeit bei 5,6 Prozent.

19.18 Uhr. Dominik Bems, Direktkandidat der SPD im Wahlkreis Steinfurt II, gratuliert seiner Konkurrentin Andrea Stullich aus Mesum beim Blick auf die bislang vorliegenden Ergebnisse im Kreis Steinfurt zum Wahlsieg. Der SPD-Politiker Bems kommentiert die Wahl so: „Natürlich ist da jetzt auch Enttäuschung. Wir haben uns für die SPD sehr viel mehr ausgerechnet. Dieses Ziel haben wir deutlich verfehlt. Ein Wahlziel jedoch haben wir erreicht: Schwarz-gelb ist in NRW abgewählt. Festzustellen ist auch, dass die Grünen die Wahl klar gewonnen haben. Eventuell kann es ja jetzt noch zu einer rot-grünen Landesregierung kommen. Der Wahlkampf hier im Wahlkreis 81 im Kreis Steinfurt ist mit Fairness und Respekt geführt worden. Als Team der SPD haben wir sehr gut zusammengearbeitet. Dennoch muss man sich jetzt natürlich überlegen, wie es weitergeht. In der Lokalpolitik in Rheine werde ich auf jeden Fall weiter als Fraktionsvorsitzender tätig sein. Wie das in der Landespolitik ausgeht, muss man ganz in Ruhe besprechen.“ Fest stehe, dass er auch weiter bei landespolitischen Themen inhaltlich dran bleibt.

19.15 Uhr. „Ich freue mich über das Wahlergebnis, vor allem aber für Christina Schulze Föcking, die eine engagierte Arbeiterin ist“, sagte Lea Helene Kerstiens, Vorsitzende der Neuenkirchener CDU. In Neuenkirchen liegt Schulze Föcking derzeit bei 50 Prozent der Stimmen.

19.12 Uhr. Mittlerweile sind Vertreter aller Parteien im Wettringer Rathaus eingetroffen. Freude bei Grünen und CDU über die guten Ergebnisse. Christina Schulze-Föcking (CDU) liegt fast in jedem Wahlbezirk bei um die 60 Prozent.

Foto: Julian Lorenbeck

19.05 Uhr. 14 von 27 Stimmbezirken in Emsdetten sind ausgezählt. Andrea Stullich (CDU) liegt mit knapp 38 Prozent deutlich vorne. Dominik Bems (SPD) folgt mit 25,5 Prozent und Sandra Dömer mit 23,6 Prozent. Die aus Emsdetten stammende Beate Harmsen kommt auf 5,6 Prozent zum jetzigen Stand und liegt damit vor dem AfD-Kandidaten Florian Elixmann (3,9 Prozent).

19 Uhr. Die ersten Ergebnisse in Wettringen spiegeln das landesweite Bild: Gewinne für CDU und Grüne, Verluste bei SPD und FDP. „Ich glaube, wir sind die beiden, die heute feiern“, sagte Grünen-Sprecherin Monika Rengers gerade zu CDU-Fraktionschef Markus Hoffboll.

18.57 Uhr. Eine deutliche Verschiebung bei der Wahl des Direktkandidatens zeichnet sich im Wahlkreis Steinfurt III ab: CDU-Promi Karl-Josef Laumann scheint hier – nach 49 von 160 ausgezählten Stimmbezirken – den Wahlkreis aus der SPD-Hand zurückzuholen: Er liegt mit 45,9 Prozent deutlich vor SPD-Kandidaten Frank Sundermann, der seit 2010 stetig das Direktmandat holte. Aktuell liegt Sundermann nur bei 31,3 Prozent.

18.55 Uhr. Die ersten sechs von 65 Ergebnissen in Rheine liegen vor – und sehen die CDU sowohl bei den Erst- als auch Zweitstimmen deutlich vorne. Andrea Stullich und die CDU kommen auf rund 45 Prozent, Dominik Bems und die SPD liegen unter 30. Sandra Dömer und die Grünen erreichen demnach knapp 15 Prozent, die FDP verliert deutlich und liegt aktuell hinter der AfD – wie auch die Prognosen für die Landesebene voraussagen.

18.48 Uhr. Die erste stellvertretende Landrätin im Kreis Steinfurt, Gisela Köster (CDU, Ibbenbüren) kommentiert die sehr gute Prognose für die CDU und dem hervorragenden Abschneiden der Grünen wie folgt: „Das gute Ergebnis für die Grünen war ja zu erwarten. Klar ist aber auch: Hendrik Wüst hat hervorragend abgeschnitten. Er hat sich in kurzer Zeit einen Namen gemacht und eine Bekanntheit erarbeitet, die andere oft in langen Jahren nicht erzielen. Wir sind erst einmal sehr zufrieden!“

18.41 Uhr. Nach zwei ausgezählten Stimmbezirken haben mehr als 44 Prozent der Emsdettenerinnen und Emsdettener Andrea Stullich gewählt. Bei den Zweitstimmen gingen mehr als 42 Prozent an die CDU. In Rheine sind die ersten Zahlen ähnlich: Hier liegt Stullich mit 45,9 Prozent vor SPD-Mann Bems, der 28,5 Prozent der Stimmen holte. Grünen-Kandidatin Sandra Dömer liegt bei 15,6 Prozent.

18.37 Uhr. In Neuenkirchen ist der erste Wahlbezirk ausgezählt. Im Briefwahlbezirk 1 liegen die CDU und Direktkandidatin Christina Schulze Föcking deutlich vorn: Sowohl bei den Erst-, als auch bei den Zweitstimmen erreichte die Union rund 48 Prozent. Die SPD liegt mit 22,4 Prozent bei den Zweitstimmen und 24,0 Prozent bei den Erststimmen für Direktkandidat Stevens Gomes auf Rang zwei. Die Grünen erreichen 15,8 Prozent bei den Zweitstimmen, Direktkandidat Norwich Rüße 17,5 Prozent.

18.32 Uhr. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag Steinfurt, Annegret Raffel aus Saerbeck, äußert sich zu den ersten Prognosen: „Da bin ich doch erst einmal gut zufrieden. Und man sieht einmal wieder: Umfragen sind nicht alles!“

18.27 Uhr. Der erste von den 125 Stimmbezirken des Wahlkreises Steinfurt II, zu dem auch die Städte Rheine und Emsdetten gehören, ist ausgezählt. Andrea Stullich (CDU) liegt hier mit 58,3 Prozent vorne, Dominik Bems hat 28,2 Prozent der Stimmen erreicht. Dies ist aber nur eine erste Momentaufnahme. Die beiden liefern sich übrigens ein Fernduell. Stullich befindet sich den ganzen Wahlabend in Düsseldorf, während Bems den Auftakt des Wahlabends noch im Kreishaus Steinfurt verbringt, aber später noch nach Emsdetten und Rheine fährt.

18.21 Uhr. Da es kein offizielles Wahlstudio im Neuenkirchener Rathaus gibt, verfolgen die Grünen gerade im Grünen-Büro an der Emsdettener Straße 13 den Ausgang der Landtagswahl. Auch in Rheine gibt es keine öffentliche Präsentation der Wahlergebnisse im Ratssaal. Die beteiligten Parteien der Emsstadt treffen sich teils in Gaststätten oder verfolgen in ihren Geschäftsstellen die ersten Prognosen und Hochrechnungen.

18.12 Uhr. Die Auszählung der Stimmen hat um Punkt 18 Uhr begonnen. So auch in Rheine: Hier ist eines von insgesamt 16 Teams zu sehen, die in den Kaufmännischen Schulen die blauen Umschläge „schlitzen“, dann die Stimmzettel der Briefwahlbezirke entnehmen und sortieren. Auch in den einzelnen Wahllokalen (49 insgesamt) werden nun Urnen ausgeschüttet und Stimmzettel gesichtet. Ab 18.30 Uhr wird mit ersten Meldungen gerechnet.

Foto: Wolfgang Attermeyer

18.03 Uhr. Die CDU hat nach erster Prognose der ARD zwei Prozentpunkte hinzugewonnen und liegt bei 35 Prozent. Dennoch ist die Laune bei der Union im Kreishaus nur „mäßig gut“, berichten unsere Reporter vor Ort. Bei der SPD (27,5 Prozent) sei sie hingegen mäßig schlecht, am meisten Jubel bei den Grünen: Sie sind von 18,5 % in der Prognose recht begeistert.

Foto: Peter Henrichmann

18 Uhr. Die Wahllokale sind geschlossen, die ersten Hochrechnungen veröffentlicht.

17.55 Uhr. Kurz vor 18 Uhr ist im Wahlstudio im Steinfurter Kreishaus der Andrang sehr überschaubar.

17.42 Uhr. Von den drei CDU-Kandidatinnen und -Kandidaten im Kreis Steinfurt ist übrigens nur der amtierende Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit Listenplatz fünf komfortabel abgesichert. Seine Parteifreundinnen Andrea Stullich und Christina Schulze Föcking müssen sich hingegen das Direktmandat sichern. Stullich, die ihr Mandat im Wahlkreis Steinfurt II verteidigt, holte bei der vergangenen Landtagswahl im Jahr 2017 46,4 Prozent der Erststimmen und lag damit deutlich vor der damaligen SPD-Kandidatin Elisabeth Veldhues. Schule Föcking sicherte sich ihr Mandat sogar mit 53,4 Prozent der Erststimmen – und lag somit deutlich vor SPD-Frau Ulrike Reifig (27,0 Prozent).

17.23 Uhr. Um 14.30 Uhr wurden die knapp 12.800 Briefwahlstimmzettel aus Rheine zu den Kaufmännischen Schulen transportiert, wo die Vorarbeiten für die Auszählung begannen. So wurden u.a. die unterschriebenen eidesstattlichen Erklärungen geprüft. Der blaue Umschlag mit dem Stimmzettel darf natürlich erst um 18 Uhr geöffnet werden.

17.02 Uhr. In Köln haben am Wahlsonntag zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale 46,87 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Das teilte die größte Stadt Nordrhein-Westfalens in ihrem stündlichen Update auf ihrer Internetseite mit. In dem Wert sind Anteile der Stimmabgaben per Briefwahl enthalten. Bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren waren in der Millionenstadt zum selben Zeitpunkt 51,74 Prozent der Stimmen abgegeben worden.

16.33 Uhr. In Rheine läuft nach Auskunft des Wahlamtes im Alten Rathaus alles nach Plan und bisher ohne nennenswerte Besonderheiten. 600 Wahlhelferinnen und -helfer sind im Einsatz. Es gibt 49 Urnenwahllokale - zum Beispiel Schulen, Kitas und Gaststätten - und fünf Briefwahllokale (alle in Räumen der Kaufmännischen Schulen), in denen ab 18 Uhr die fast 12.800 Stimmzettel ausgezählt werden, die per Briefwahl abgegeben wurden. Bei rund 57.000 Wahlberechtigten sind das 22,4 Prozent. Im Vergleich zu früheren Wahlen gab es bei den Wahllokalen nur eine Änderung: Das Landhotel Hopster war unter anderem mit Kommunionfeiern ausgebucht. Die Wählerinnen und Wähler, die sonst hier ihr Kreuz gemacht haben, mussten stattdessen zur Jfd-Kita Löwenzahn am Deisterweg gehen.

Foto: Wolfgang Attermeyer

Das Wahlamt im Alten Rathaus Rheine.

16.21 Uhr. Auch die Emsdettener geben fleißig ihre Stimmen ab. In den Wahllokalen herrscht reger Andrang.

Foto: Bernd Oberheim

Ein Blick ins Wahllokal Wilhelmschule in Emsdetten.

16.10 Uhr. Amtsinhaber Hendrik Wüst schob symbolträchtig den Kinderwagen mit der kleinen Philippa vor sich her, sein Herausforderer Thomas Kutschaty kam leger mit Ehefrau Christina zur Wahlurne. Die beiden Spitzenkandidaten und größten Kontrahenten der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen versprühten bei schönstem Frühlingswetter wenige Stunden vor dem Showdown Zuversicht und gute Laune.

15.02 Uhr. Noch knapp drei Stunden bis zur Schließung der Wahllokale. Auch in unserer Region gibt es offenbar eine gute Wahlbeteiligung. In Neuenkirchen-St.Arnold etwa hatten um 14.45 Uhr rund 30 Prozent der 1.400 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgegeben. Das sei eine gute Quote, heißt es vom dortigen Wahlvorstand. Noch deutlicher ist es in Wettingen. Dort haben schon mehr als 45 Prozent ihre Stimme abgegeben.

Foto: Jörg Homering

Ein Blick ins Wahllokal in Neuenkirchen-St.Arnold.

14.17 Uhr. Zur Landtagswahl gibt es in vier Emsdettener Stimmbezirken eine Besonderheit: Sie wurden für die repräsentative Wahlstatistik ausgewählt. Betroffen sind folgende Stimmbezirke: 7 Wältermann, 8.2 Verbund-Sparkasse, 14.1 Vorhalle Opel Elmer, sowie 19 Kardinal von Galen Schule. Bei den vergangenen Wahlen wurden solche Erhebungen in Emsdetten nicht durchgeführt, wie Wahlleiter Thorsten Bäumer im Vorfeld gegenüber unserem Medienhaus erklärte. Dabei bestimmt der Zufall, welche 451 Stimmbezirke landesweit ausgewählt werden. Wie schon bei früheren Wahlen werden Wahlbeteiligung und Stimmabgabe nach Alter und Geschlecht für die Urnenwahl ermittelt. Repräsentative Erhebungen zu statistischen Zwecken sind bei Wahlen in Deutschland bereits seit mehr als 60 Jahren üblich. Briefwähler werden nicht einbezogen.

13.09 Uhr. Der Landeswahlleiter meldet eine hohe Wahlbeteiligung in Nordrhein-Westfalen. Bis 12 Uhr habe die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens im Durchschnitt bei knapp 36 Prozent gelegen, teilte Wolfgang Schellen am Mittag mit. Die Stichproben wurde durchgeführt in den Kreisen Düren und Gütersloh, im Rhein-Kreis Neuss sowie in den kreisfreien Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Mülheim an der Ruhr. Im Vergleich zur Landtagswahl 2017, bei der bis 12 Uhr etwa 34 Prozent zur Wahl gingen oder an der Briefwahl teilnahmen, ist die Wahlbeteiligung damit in diesen ausgewählten Bereichen etwa gleich hoch. Die landesweite Wahlbeteiligung inklusive der Briefwahl hatte 2017 am Ende des Wahltages bei 65,2 Prozent gelegen. Die Wahllokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet. Bis dahin können Briefwähler auch noch den roten Wahlbrief bei ihrer Kommune (Wahlamt) abgeben, wenn sie die rechtzeitige Versendung mit der Post verpasst haben sollten.

12.35 Uhr. Das Sommerwetter am Tag der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen könnte die Wahlbeteiligung fördern. „Das ist bestes Wahlwetter, es ist wie geschaffen für einen Abstecher zum Wahllokal“, sagte Landeswahlleiter Wolfgang Schellen am Sonntag. Der Deutsche Wetterdienst meldete Hochdruckeinfluss im ganzen Bundesland und einen sonnigen Tag mit Temperaturen bis 28 Grad. Schellen hatte vor der Wahl zum neuen Landtag die rund 13 Millionen Wahlberechtigten dazu aufgerufen, zur Wahl zu gehen. „Jede Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger“, hatte er erklärt. Vor der Landtagswahl hatten große Städte deutlich mehr Briefwahlanträge gemeldet als bei der letzten Wahl im Jahr 2017.

11.49 Uhr. Die beiden Spitzenkandidaten Hendrik Wüst (CDU) und Thomas Kutschaty (SPD) haben bereits gewählt. Ministerpräsident Wüst hat am Sonntagmorgen in seiner Heimatstadt Rhede seine Stimme für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen abgegeben. Der 46 Jahre alte Jurist kam mit seiner Frau Katharina zum Wahllokal und schob das einjährige Töchterchen Philippa wie schon bei seiner Amtseinführung vor einigen Monaten im blauen Kinderwagen vor sich her. In seinem einstigen Klassenzimmer aus Grundschulzeiten hat SPD-Spitzenmann Thomas Kutschaty zusammen mit seiner Frau Christina am Sonntagmorgen im Essener Stadtteil Borbeck seine Stimme abgegeben. „Das war der Raum der 1d, in diesem Raum bin ich 1974 eingeschult worden“, sagte Kutschaty nach der Stimmabgabe.

11.14 Uhr. In Köln, der größten Stadt von Nordrhein-Westfalen, haben am Wahlsonntag zwei Stunden nach Öffnung der Wahllokale bereits 9,38 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Das teilte die Stadt auf ihrer Internetseite mit. In dem Wert sind zwei Zehntel der Stimmabgaben per Briefwahl enthalten. Die Wahllokale haben zehn Stunden geöffnet. Bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren waren in der Millionenstadt zum selben Zeitpunkt 8,60 Prozent der Stimmen abgegeben worden.

10.33 Uhr. Am Tag der Landtagswahl macht das Wetter keine Unterschiede in Nordrhein-Westfalen: Das Bundesland befindet sich unter Hochdruckeinfluss, und es wird überall sonnig. Ein paar Wolken gebe es auch, teilte der Deutsche Wetterdienst in Essen am Sonntag mit. „Das Wetter ist aus meteorologischer Sicht unspannend“, sagte die Meteorologin vom Dienst. Im Rheinland werde der Sonntag ein Sommertag mit bis zu 28 Grad. Auch im Bergland werden bis zu 24 Grad erreicht. Der Wind weht aus Ost bis Südost. Für die Wetterfachleute wird die Lage wieder spannend, wenn die Landtagswahl vorbei ist: Am Montag nahen von Südwesten zahlreiche Regenschauer mit teils kräftigen Gewittern. Sie können Starkregen, Hagel und stürmische Böen mitbringen. Durch heftigen Starkregen drohe örtlich Unwettergefahr, erklärte der Wetterdienst.

9.02 Uhr. Nordrhein-Westfalen steht vor einer spannenden Landtagswahl mit völlig offenem Ausgang: Am Sonntag sind rund 13 Millionen Wahlberechtigte im einwohnerstärksten Bundesland zur Abstimmung aufgerufen. Bis zuletzt lieferten sich die CDU mit Ministerpräsident Hendrik Wüst (46) und die SPD mit Herausforderer Thomas Kutschaty (53) in Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Wahllokale in NRW sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Von der Landtagswahl 2022 berichten Wolfgang Attermeyer, Jacqueline Beckschulte, Max Bertemes, Michael Hagel, Peter Henrichmann, Jörg Homering, Jens Kampferbeck, Sebastian Kröger und Julian Lorenbeck