ECA-Chef über Supercup in den USA: Nichts beschlossen

ECA-Chef über Supercup in den USA: Nichts beschlossen

PSG-Präsident und ECA-Chef Nasser Al-Khelaifi will noch keine klaren Aussagen über Reformen des UEFA-Supercups treffen. Foto: Claude Paris/AP/dpa

Istanbul (dpa) - Die Vertreter der einflussreichen Club-Vereinigung ECA haben eine Reform des UEFA-Supercups mit Spielen in den USA nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

„Was wir versuchen, ist, unseren Wettbewerben zu Wachstum und Entwicklung zu verhelfen“, sagte ECA-Chef Nasser Al-Khelaifi nach der Generalversammlung der Vereinigung in Istanbul. Der 48-Jährige ist Präsident des französischen Spitzenclubs Paris Saint-Germain und sitzt im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union.

Die britische Nachrichtenagentur PA hatte über Gespräche innerhalb der UEFA berichtet, die eine Reform des Spiels zwischen dem Sieger der Champions League und Gewinner der Europa League zum Ziel hätten. Gemeinsam mit dem Sieger der noch recht neuen Conference League könnten die beiden europäischen Champions ab 2024 in den USA gegen den Meister der Major League Soccer (MLS) zu einem Viererturnier antreten, hieß es. Die USA gelten weiterhin als Wachstumsmarkt für den Fußball. Den diesjährigen Supercup hatte Eintracht Frankfurt gegen Real Madrid verloren (0:2).

„Wir haben nicht speziell über Amerika diskutiert, wir haben Nichts entschieden“, sagte Al-Khelaifi. Es werde über viele Dinge nachgedacht, „verschiedene Ideen“ würden erforscht und geprüft. „Aber für heute kann ich nichts bestätigen“, sagte Al-Khelaifi. „Aber warum sollten wir nicht nach allen Möglichkeiten schauen, die wir haben, um unsere Clubs und unsere Wettbewerbe wachsen zu lassen?“

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