Kreis Steinfurt

Die aktuelle Corona-Lage

52. Kalenderwoche 2021

Sonntag, 2. Januar 2022 - 10:09 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 2. Januar

19.07 Uhr. Rund 250 Rheinenser haben am frühen Sonntagabend ein Zeichen gegen die Demonstrationen von Coronaleugnern und Impfgegnern gesetzt, die es auch in der Emsstadt gegeben hatte. Elisabeth Lakemeier, pensionierte Erzieherin und engagierte Katholikin aus dem Stadtteil Dutum, hatte zwei Tage vor Silvester dazu aufgerufen, von der St. Antonius-Basilika aus eine Lichterkette zu bilden, die sich möglichst bis zur Stadtkirche St. Dionysius erstrecken sollte. [+]

18.09 Uhr. Das Jahr 2021 war für viele ein schweres Jahr, das mit vielen Einschränkungen und Verzichten verbunden war. Besonders für junge Menschen gab es viele Entbehrungen: abgesagte Abibälle, ausgefallene Klassenfahrten, keine Partys. Aber auch „normale“ Dinge wie Sportturniere oder Treffen mit Familienangehörigen und Freunden waren oft sehr schwer zu realisieren. In einer Umfrage hat unser Medienhaus Jugendliche zu ihren Wünschen für das Jahr 2022 befragt. Die meisten wünschen sich Normalität, Partys und unkomplizierte Treffen mit dem Freundeskreis zurück. Außerdem wurden die Jugendlichen zu ihren Highlights des Jahres 2021 befragt. [+]

17.15 Uhr. Die überkreislichen Handballligen sollen im Januar trotz der verschärften Corona-Regeln (2G+ bei Hallensportarten) den Spielbetrieb wie gehabt fortsetzen. „Wir versuchen, es unter Auflagen aufrechtzuerhalten, solange es geht“, sagt Wilhelm Barnhusen, Präsident des Handball-Verbands Westfalen (HVW). „Die Bedingungen waren im Dezember zwar einfacher, aber aktuell ist die Inzidenz zum Glück deutlich geringer.“ Ob sich der Handballkreis Münsterland dem Verband anschließt, ist noch offen. „Natürlich wollen wir grundsätzlich spielen. Wir werden uns aber mit unseren Vereinen besprechen, ob sie 2G+ abbilden können“, sagt der Vorsitzende Daniel Hooge. „Exakt planen lässt sich aktuell leider wenig.“

16.17 Uhr. Das Coronavirus nimmt auch auf Traditionen keine Rücksicht. So fiel auch die geplante 34. Auflage des Altenrheiner Silvesterlaufs den steigenden Infektionszahlen zum Opfer. Aber immerhin 102 Teilnehmerinnen und Teilnehmer meldeten sich für einen spontan Anfang Dezember aus der Taufe gehobenen virtuellen „Spendenlauf“ an. Fast 1.500 Euro an Spenden kamen zusammen. [+]

16.02 Uhr. Trotz explodierender Corona-Zahlen lockert Frankreich die Quarantäne-Fristen für vollständig Geimpfte. Dies solle einen Zusammenbruch der Wirtschaft verhindern, betont der Gesundheitsminister.

15.46 Uhr. Die Corona-Variante Omikron verbreitet sich rasend schnell. Der Zug für Ungeimpfte ist aber nicht abgefahren, sagt Gesundheitsminister Lauterbach.

15.20 Uhr. Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss zum Rückrundenauftakt bei Eintracht Frankfurt auf Dan-Axel Zagadou verzichten. Der Abwehrspieler ist während seines Weihnachtsurlaubs in Dubai positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte der BVB am Sonntag mit. Der 22 Jahre alte Franzose hält sich weiterhin an seinem Urlaubsort auf und wird auch bei der individuellen Diagnostik zum Trainingsauftakt am Montag nicht erwartet. Der Club hat das Dortmunder Gesundheitsamt über die Infektion informiert.

15.03 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit zehn Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, vier von ihnen werden laut Divi-Intensivregister invasiv beatmet. Der Anteil der Covid-19-Patienten an den verfügbaren Betten liegt derzeit bei 9,43 Prozent.

14.39 Uhr. Das Seniorenkino Rheine findet wieder am Dienstag und Mittwoch, 4. und 5. Januar, im Cinetech-Kino, Surenburgstraße 76, statt. Gezeigt wird der Film „The Peanut Butter Falcon“: Zak, ein junger Mann mit Down-Syndrom, bricht aus seinem Heim aus und stürzt sich in ein großes Abenteuer. Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung sei es nun wieder möglich, wie vor der Pandemie Kaffee und Kuchen vor der Filmvorführung zu reichen. Es wird aber darauf hingewiesen, dass die 2G-Regeln sowie die Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden müssen. Die Maske darf am Platz abgelegt werden. Einlass ist wie immer um 14 Uhr, der Film beginnt um 15 Uhr.

13.34 Uhr. Die Zahl der Neuinfektionen in der Region variiert stark: Während in der Stadt Münster die Sieben-Tage-Inzidenz weiter stark zunimmt und nun bei 316,7 liegt, ist sie in der Stadt Osnabrück mit 113,9 deutlich niedriger. Inwieweit diese Zahlen belastbar sind, wird sich vermutlich erst in wenigen Tagen zeigen. Denn die Behörden weisen darauf hin, dass während der Feiertage weniger Testungen und Meldungen erfolgt seien und die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen ein unvollständiges Bild der Corona-Lage zeigen könnten.

13.10 Uhr. Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist den vierten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies für das Bundesland am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 199,4 aus, nach 195,9 am Neujahrstag. Damit steuert die Kennziffer wieder auf einen Wert von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche zu, den es seit den Weihnachtstagen unterschritten hatte. Das RKI weist auch zum Jahreswechsel weiter darauf hin, dass während der Feiertage weniger Testungen und Meldungen erfolgt seien und die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen ein unvollständiges Bild der Corona-Lage zeigen könnten. Bundesweit lag die Inzidenz am Sonntag mit 222,7 noch etwas höher als in Nordrhein-Westfalen. Die NRW-Gesundheitsämter meldeten innerhalb von 24 Stunden 2.567 neue Krankheitsfälle. Außerdem registrierten sie 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Landesweit hatte weiterhin Wuppertal die höchste Inzidenz mit 333,5, gefolgt von Münster (316,7) und Düsseldorf (311). Die niedrigsten Inzidenzraten wiesen Bielefeld mit 88,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, Olpe (90,0) und der Hochsauerlandkreis (96,9) auf. Laut dem NRW-Landeszentrum für Gesundheit (LZG) sank die Hospitalisierungsrate geringfügig auf 2,82 (Datenstand 2. Januar 2022/0 Uhr).

11.01 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist wieder leicht gesunken und liegt heute bei 2,82. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden.

10.06 Uhr. Die Schulschließungen im Frühjahr 2020 und im vergangenen Winter und Frühling haben Spuren hinterlassen. Das „Aufholprogramm Corona“ für Schülerinnen und Schüler läuft bisher laut Bildungsexperten nur mäßig.

9.27 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell nachweislich Menschen infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 45 (44)
  • Emsdetten: 68 (71)
  • Greven: 146 (144)
  • Hopsten: 17 (20)
  • Hörstel: 102 (104)
  • Horstmar: 12 (14)
  • Ibbenbüren: 228 (238)
  • Ladbergen: 11 (11)
  • Laer: 27 (29)
  • Lengerich: 94 (100)
  • Lienen: 58 (63)
  • Lotte: 73 (74)
  • Metelen: 19 (17)
  • Mettingen: 23 (23)
  • Neuenkirchen: 69 (75)
  • Nordwalde: 40 (40)
  • Ochtrup: 58 (49)
  • Recke: 25 (19)
  • Rheine: 376 (367)
  • Saerbeck: 53 (45)
  • Steinfurt: 141 (148)
  • Tecklenburg: 24 (25)
  • Westerkappeln: 21 (20)
  • Wettringen: 23 (20)

9.04 Uhr. Im zweiten Corona-Winter bangen viele Fitnessstudios in Deutschland erneut um ihr Geschäft. Zwar gilt nun kein harter Lockdown mehr, doch wegen strenger Vorschriften fürchtet die Branche zum wegweisenden Jahresbeginn um den Zuwachs neuer Mitglieder.

8.25 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Sonntag weiter gestiegen - und das deutlich: Nach Angaben der Landeszentrums Gesundheit (LZG) gab es in den vergangenen sieben Tagen 228,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Am Samstag hatte der Wert noch bei 207,5 gelegen.

Samstag, 1. Januar

18.02 Uhr. In der Silvesternacht ist die Scheibe des Kölner Wahlkreisbüros von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eingeworfen worden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Zuvor hatte der Kölner „Express“ über die Attacke berichtet. Lauterbach sagte am Neujahrstag der Deutschen Presse-Agentur: „Gewalt und Bedrohung sind verachtenswert. Wir werden uns hier nicht unter Druck setzen lassen“. Wegen vorangegangener Sachbeschädigungen mit Parolen und entsprechender Drohmails gehe er davon aus, dass die erneute Attacke auf sein Büro aus den Reihen radikalisierter Impfgegner und Corona-Leugner heraus verübt wurde.

17.16 Uhr. Rund 110.000 Menschen haben sich an Silvester gegen das Coronavirus impfen lassen. Damit steigt die Impfquote weiter an.

16.57 Uhr. Mit strengen Corona-Maßnahmen und einer großen Portion an musikalischer Zuversicht haben die Wiener Philharmoniker das dritte Pandemiejahr eingeläutet. Unter der Leitung von Daniel Barenboim ließ das Orchester Korken knallen, sang von nächtlichen Vergnügungen und beschwor in zwei Stücken den mythologischen Vogel Phönix als Symbol des Neubeginns. In dieser schweren Zeit sei das Konzert und das Zusammenspiel des Orchesters ein Symbol für den Zusammenhalt, den die Welt jetzt brauche, sagte Barenboim dem Publikum.

16.41 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region reicht an diesem Neujahrstag von 115,3 (Grafschaft Bentheim) bis 295,8 (Münster).

16.24 Uhr. Vom 4. Januar bis zum 6. Januar ziehen die Sternsinger durch Neuenkirchen. Alle Sternsinger sollen sich vor der Aktion auf das Coronavirus testen lassen, teilt die Kirchengemeinde St. Anna. Das DRK hat dazu eigens Termine möglich gemacht. Die Sternsinger können sich am Dienstag, 4. Januar, zwischen 7.30 und 9 Uhr im Karl-Leisner-Haus testen lassen. Termine können unter folgendem Link gebucht werden: etermin.net/drk-Neuenkirchen Nach dem Klick auf die Kachel „DRK Interner Bereich“ können für den 4. Januar die Termine für die Sternsinger gebucht werden.

15.14 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit neun Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, vier von ihnen werden laut Divi-Intensivregister invasiv beatmet. Der Anteil der Covid-19-Patienten an den verfügbaren Betten liegt derzeit bei 8,49 Prozent.

14.48 Uhr. In seiner ersten Neujahrsansprache als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident hat Hendrik Wüst die Bürgerinnen und Bürger auf eine schwere fünfte Corona-Welle eingeschworen. „Das Virus ist noch nicht besiegt“, sagte der CDU-Politiker laut Redemanuskript in Mülheim an der Ruhr. Die Wissenschaft sage für die nächsten Wochen eine „nie da gewesene Verbreitung des Virus voraus - trotz großer Erfolge beim Impfen und Boostern in den letzten Wochen“.

14.10 Uhr. Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist den dritten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut(RKI) wies für das Bundesland am Neujahrstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 195,9 aus. Damit steuert die Kennziffer wieder auf einen Wert von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche zu, den es seit den Weihnachtstagen unterschritten hatte. Das RKI weist auch zum Jahreswechsel weiter darauf hin, dass während der Feiertage weniger Testungen und Meldungen erfolgt seien und die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen ein unvollständiges Bild der Corona-Lage zeigen könnten.

13.04 Uhr. Sprachkritiker haben den Negativpreis „Floskel des Jahres“ an das Wort „Eigenverantwortung“ verliehen. Die Begründung: „Ein legitimer Begriff von hoher gesellschaftlicher Bedeutung wird ausgehöhlt und endet als Schlagwort von politisch Verantwortlichen, die der Pandemie inkonsequent entgegenwirken. Fehlgedeutet als Synonym für soziale Verantwortung und gekapert von Impfgegnerinnen und Impfgegnern als Rechtfertigung für Egoismus“, erläuterten die Betreiber des Netzprojekts Floskelwolke, Udo Stiehl und Sebastian Pertsch.

12.10 Uhr. Der Bedarf an Blutkonserven ist nach Angaben von Fachleuten gleichbleibend hoch - aber seit Beginn der Pandemie kommen weniger Spender. Das Rote Kreuz spricht von einer kritischen Lage.

11.37 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist weiter leicht gestiegen und liegt heute mit 2,87 etwas über dem Niveau des Vortages. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden.

11.03 Uhr. Erneut melden die Gesundheitsbehörden in Italien einen Rekordwert an Neuinfektionen. Am Silvestertag wurden knapp 150.000 Fälle registriert.

10.40 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 44 (38)
  • Emsdetten: 71 (101)
  • Greven: 144 (131)
  • Hopsten: 20 (25)
  • Hörstel: 104 (107)
  • Horstmar: 14 (16)
  • Ibbenbüren: 238 (231)
  • Ladbergen: 11 (11)
  • Laer: 29 (29)
  • Lengerich: 100 (97)
  • Lienen: 63 (58)
  • Lotte: 74 (69)
  • Metelen: 17 (17)
  • Mettingen: 23 (21)
  • Neuenkirchen: 75 (64)
  • Nordwalde: 40 (40)
  • Ochtrup: 49 (48)
  • Recke: 19 (22)
  • Rheine: 367 (358)
  • Saerbeck: 45 (40)
  • Steinfurt: 148 (138)
  • Tecklenburg: 25 (25)
  • Westerkappeln: 20 (22)
  • Wettringen: 20 (21)

10.13 Uhr. Zum Start ins neue Jahr zeigt sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach optimistisch, dass ein Ende der Pandemie in Sicht sein könnte. Zu früh freuen sollte man sich jedoch nicht.

9.27 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Neujahrstag deutlich gestiegen und liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) nun bei 207,5.

Freitag, 31. Dezember

17.01 Uhr. Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren können in Nordrhein-Westfalen ihre „Booster“-Impfung gegen das Coronavirus ab sofort auch in den Impfstellen der Kreise und kreisfreien Städte erhalten. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Freitag mit. Man wolle mit der Ausweitung des Impfangebots mit den Auffrischungsspritzen dem Wunsch der Eltern und Jugendlichen nachkommen, hieß es. Bislang konnten Jugendliche ihre dritte Corona-Impfung nur in Arztpraxen bekommen. „Der Bedarf nach Auffrischungsimpfungen in dieser Altersgruppe ist sehr groß“, teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit. Neben den Impfzentren dürfen auch mobile Impfteams die „Booster“-Impfung durchführen. Ein ärztliches Aufklärungsgespräch mit den Jugendlichen und den Sorgeberechtigten sei weiterhin „zwingend notwendig“, hieß es. Für den Kreis Steinfurt gilt: Ab Montag, 3. Januar, sind somit auch Auffrischungsimpfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren im Impfzentrum des Kreises am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) in Greven möglich. Zwölf- bis 29-Jährige sowie Schwangere werden mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft. Ältere erhalten den Impfstoff von Moderna. Booster-Termine für zwischen 12- und 29-Jährige werden drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung empfohlen. Eine Auffrischungsimpfung zwischen vier Wochen bis drei Monate nach der Grundimmunisierung ist nur aus medizinischen Gründen möglich. Diese Impfungen sollten wegen der individuellen Bewertung der Vorerkrankungen in Bezug auf eine Impfung nach Möglichkeit beim Hausarzt erfolgen. Termine zur Booster-Impfung können gebucht werden auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/impfen.

16.19 Uhr. Die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt liegt nach Angaben der Kreisverwaltung bei 5,6 (Vortag: 6,0). Dieser Wert beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern im Kreis Steinfurt aufgenommen wurden. Landesweit ist dieser Wert niedriger, das LZG gibt ihn mit 2,82 an (siehe Meldung von 10.11 Uhr).

15.45 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit acht Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, vier von ihnen werden laut Divi-Intensivregister invasiv beatmet. Der Anteil der Covid-19-Patienten an den verfügbaren Betten liegt derzeit bei 7,55 Prozent.

15.03 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist den zweiten Tag nacheinander leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Kennziffer pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Silvester-Morgen mit 183,7 nach 177,0 am Vortag an. Am Mittwoch betrug der Wert 176,4. Mit 214,9 lag die bundesweite Inzidenz am Freitag weiterhin deutlich höher als in NRW. Das RKI weist weiter darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel weniger Testungen und Meldungen erfolgten und die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen ein unvollständiges Bild der Corona-Lage zeigen könnten. Die NRW-Gesundheitsämter meldeten innerhalb von 24 Stunden 7.838 neue Corona-Fälle, rund 600 mehr als tags zuvor. 39 Menschen, die an oder mit dem Virus starben, kamen hinzu. Die landesweit höchste Inzidenz verzeichnete Wuppertal mit 311,3. Dahinter folgte die Landeshauptstadt Düsseldorf (268,5). Mit 84,0 wurde die niedrigste Inzidenz weiterhin für den Kreis Olpe im Sauerland ausgewiesen. Laut dem NRW-Landeszentrum für Gesundheit (LZG) stieg die Hospitalisierungsrate von 2,73 moderat auf 2,82 (Datenstand 31.12./0.00 Uhr). 619 Covid-19-Patienten lagen - Stand Donnerstag - auf der Intensivstation. Davon mussten 401 Menschen beatmet werden, 29 weniger als am Vortag. NRW verfügte über 379 freie Intensivbetten mit Beatmungsgeräten, 10 mehr als am Vortag.

14.08 Uhr. Immer wieder kommt es bei Protesten von Gegnern der Corona-Politik zu Gewalt. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) warnt vor einer weiteren Radikalisierung von Teilen dieser Gruppen.

10.30 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region reichen an diesem Silvestertag von 130,5 (Kreis Coesfeld) bis 246,6 (Kreis Warendorf).

10.11 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt heute mit 2,82 etwas über dem Niveau des Vortages. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden.

9.46 Uhr. Noch ist völlig unklar, wie sich die drohende Omikron-Welle auf Deutschland auswirkt. Bekannte Virologen zeigen sich gedämpft optimistisch - ein Grund dafür sind Nachrichten aus anderen Ländern.

9.04 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 38 (38)
  • Emsdetten: 101 (108)
  • Greven: 131 (119)
  • Hopsten: 25 (25)
  • Hörstel: 107 (93)
  • Horstmar: 16 (15)
  • Ibbenbüren: 231 (225)
  • Ladbergen: 11 (11)
  • Laer: 29 (31)
  • Lengerich: 97 (91)
  • Lienen: 58 (51)
  • Lotte: 69 (63)
  • Metelen: 17 (13)
  • Mettingen: 21 (21)
  • Neuenkirchen: 64 (63)
  • Nordwalde: 40 (37)
  • Ochtrup: 48 (54)
  • Recke: 22 (24)
  • Rheine: 358 (328)
  • Saerbeck: 40 (32)
  • Steinfurt: 138 (149)
  • Tecklenburg: 25 (22)
  • Westerkappeln: 22 (22)
  • Wettringen: 21 (24)

8.39 Uhr. Ein schwieriges Jahr liegt hinter dem Land. Und auch die Aussichten ins neue Jahr sind coronabedingt getrübt. Das weiß Kanzler Scholz - und bemüht sich in seiner Neujahrsansprache um Zuversicht.

8.20 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist zum Jahresende weiter gestiegen und liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) nun bei 193,7.

Donnerstag, 30. Dezember

18.19 Uhr. In der Senioreneinrichtung Mathias-Stift in Mesum ist es zu Corona-Infektionen unter den Bewohnerinnen und Bewohnern gekommen. Wie die Stiftung Mathias-Spital Rheine als Trägerin der Einrichtung mitteilte, sind auch einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Aktuell hätten alle Betroffenen nur leichte Symptome. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreis Steinfurt und dem Pandemiestab der Mathias Stiftung seien alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen worden, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner seien bereits informiert worden. Die Versorgung der Bewohner werde unter anderem durch Aufstockung mit Personal aus weiteren Einrichtungen der Mathias Stiftung sichergestellt. Für positiv getestete Bewohner werde vom Gesundheitsamt eine Quarantäne verfügt. Sie dürften bis auf Weiteres keinen Besuch erhalten. Die weitere Entwicklung werde engmaschig bewertet und begleitet, hieß es.

18.05 Uhr. Die Virusvariante Omikron treibt die Corona-Zahlen in vielen Regionen der Welt nach oben. Die Bundesregierung stuft inzwischen Dutzende Staaten wieder als Hochrisikogebiete ein. Seit vergangenem Samstag fallen auch die Urlaubsländer Spanien und Portugal sowie die USA erneut in diese Kategorie. Viele Regierungen haben die Corona-Regeln unter dem Eindruck der Omikron-Welle bereits wieder verschärft. Wir haben einen Überblick über die Lage in den Urlaubsländern zusammengestellt.

17.33 Uhr. Der Anteil der hochansteckenden Coronavirus-Variante Omikron am Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter deutlich an. Das Robert Koch-Institut (RKI) ordnete am Donnerstag bereits 5.676 Fälle in NRW der Omikron-Variante zu. Binnen 24 Stunden kamen 1.195 neue bestätigte oder wahrscheinliche Omikron-Fälle hinzu, darunter auch nachgemeldete Infektionen. NRW steht damit an der Spitze der Bundesländer, was die Ausbreitung der Omikron-Variante betrifft.

17.01 Uhr. Beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach gibt es zwei neue Corona-Fälle. Die beiden Profis Mamadou Doucouré und Joe Scally wurden positiv getestet und müssen sich deshalb wie schon tags zuvor Denis Zakaria und Keanan Bennetts, die ebenfalls einen positiven Test hatten, in Quarantäne begeben. Allen vier Spielern gehe es gut, teilte der Club am Donnerstag mit. Wegen einer Erkältung fehlte Marcus Thuram beim Training. Auch Jordan Beyer und Jonas Hofmann stehen nach Verletzungen noch nicht zur Verfügung. Zudem ist der Algerier Ramy Bensebaini für den Afrika Cup abgestellt.

16.09 Uhr. Als Folge der Corona-Pandemie ist der Umsatz beim Möbelhändler Ikea gesunken. Das Unternehmen reagiert mit Preiserhöhungen.

15.44 Uhr. Leider können die Sternsinger auch im Jahr 2022 wieder nicht persönlich zu den Häusern kommen. Den Segen für das nächste Jahr bekommen die Wettringerinnen und Wettringer in Form eines Briefes wie im vergangenen Jahr. Diesen erhalten wieder zu Dreikönig alle Haushalte in Wettringen. Die Segensaufkleber bzw. Kreide zum selbst schreiben des Segens werden wieder in den Kirchen „to go“ ausliegen. Das teilt die Kirchengemeinde St. Petronilla mit.

14.58 Uhr. Der traditionelle Altenrheiner Silvesterlauf findet in diesem Jahr als virtueller Spendenlauf zu Gunsten des Bunten Kreises Münsterland statt. Bis Mittwochmittag 12 Uhr konnten sich Läuferinnen und Läufer für das Event anmelden. „Wir haben 66 Anmeldungen, etwas mehr Beteiligung wäre schön gewesen, aber wahrscheinlich sind viele Läuferinnen und Läufer auch schon müde von den virtuellen Veranstaltungen und wollen wieder an realen Wettkämpfen teilnehmen. Hoffentlich wird das im nächsten Jahr wieder mehr so, dass auch wir wieder unseren Altenrheiner Silvesterlauf wie gewohnt ausrichten können“, sagt Lars Brandhorst aus der Ausdauersportabteilung des SC Altenrheine. [+]

14.06 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit neun Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, drei von ihnen werden laut Divi-Intensivregister invasiv beatmet.

13.40 Uhr. Die Apotheken in Nordrhein-Westfalen hoffen, ab Mitte Januar mit den eigenständigen Impfungen gegen das Coronavirus starten zu können. Bisher impften geschulte Apotheker und Apothekerinnen noch im Verbund mit Ärzten, sagte der Vorsitzende des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. In der ersten Januar-Woche werde nun eine Impfverordnung des Bundes erwartet, die unter anderem die Vergütungen und die Wege der Impfstoffbestellungen für die Apotheken regele.

12.37 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Donnerstag die Kennziffer pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit 177,0 an. Am Mittwoch hatte sie bei 176,4 gelegen. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag ebenfalls etwas höher als am Vortag. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 207,4 an. Das RKI weist weiter darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel weniger Testungen und Meldungen erfolgten und die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen ein unvollständiges Bild der Corona-Lage zeigen könnten. Die NRW-Gesundheitsämter meldeten innerhalb von 24 Stunden 7216 neue Corona-Fälle. 56 Menschen starben in dem Zeitraum an oder mit dem Virus. Die höchste Inzidenz in NRW verzeichnete Wuppertal mit 306,2. Mit 74,2 wurde die niedrigste Inzidenz weiterhin für den Kreis Olpe im Sauerland ausgewiesen. Laut NRW-Landeszentrum für Gesundheit (LZG) liegt die Hospitalisierungsrate derzeit bei 2,73. 661 Covid-19-Patienten lagen - Stand Mittwoch - auf der Intensivstation. Davon mussten 430 beatmet werden. 369 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten waren noch frei.

12.20 Uhr. Die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt liegt nach Angaben der Kreisverwaltung bei 6,0 (Vortag: 6,0) und damit weiter über Landesschnitt (siehe Meldung von 10.35 Uhr). Dieser Wert beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern im Kreis Steinfurt aufgenommen wurden.

12.03 Uhr. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) führt die wachsende Aggressivität bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen und -Impfungen teilweise auf den Einfluss von Rechtsextremisten zurück. „Da sind eben auch Leute unterwegs, die wollen unsere Republik infrage stellen“, sagte Herrmann am Donnerstag im WDR. „Da müssen wir den Anfängen, hier unsere Demokratie infrage zu stellen, wirklich auch wehren.“

11.28 Uhr. Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus dürfen in Nordrhein-Westfalen im Januar keine großen Publikumsmessen stattfinden. Betroffen vom Verbot ist auch die Messe Boot in Düsseldorf, die eigentlich vom 22. bis 30. Januar geplant war. Die neue Regelung in der Coronaschutzverordnung des Landes gilt für große Publikumsmessen mit normalerweise gleichzeitig mehr als 750 Besuchern. Grund für die Maßnahme sei die erwartete erhebliche Ausbreitung der Omikron-Variante, teilte das Gesundheitsministerium in Düsseldorf mit.

11 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind aktuell 1.659 Menschen infiziert (gestern: 1.601). Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 384. Meldeverzögerungen um die Feiertage lassen laut Robert-Koch-Institut erwarten, dass die epidemiologische Lage in Deutschland derzeit nur unvollständig abgebildet werden kann.

10.35 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt heute mit 2,73 genau auf dem Niveau des Vortages. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden.

10 Uhr. Unser täglicher Blick in die Region: Der Kreis Warendorf meldet aktuell die höchste Sieben-Tages-Inzidenz mit 239,7. Das Emsland weist mit 109,1 den niedrigsten Wert aus. Die Lage in der grafischen Übersicht:

9.15 Uhr. Wegen der Omikron-Variante dürfen in Nordrhein-Westfalen im Januar keine großen Publikumsmessen stattfinden. Betroffen vom Verbot ist auch die Messe Boot in Düsseldorf, die eigentlich vom 22. bis 30. Januar geplant war. „Wir müssen im Moment weiter sehr vorsichtig sein“, betont Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

8.35 Uhr. Das Medizinische Versorgungszentrum Rheine (MVZ) in der Frankenburgstraße 22 bietet Termine für Impfungen mit mRNA-Impfstoffen auch für Personen unter 30 Jahren an. Wie Dr. Patric Bell weiter mitteilt, können Termine unter Telefon 0163 / 9259319 für den 5., 6. und 7. Januar vereinbart werden. Es werden Booster-Impfungen, Erstimpfungen und Zweitimpfungen mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt. Zum Impftermin sollten die Impflinge die Gesundheitskarte und falls vorhanden den Impfausweis mitbringen.

8 Uhr. Auf Basis der vorhandenen Daten (siehe Hinweis von 7.15 Uhr) sind in folgenden Orten im Kreis Steinfurt Menschen aktuell nachweislich infiziert (Zahl in Klammern: Vortag):

  • Altenberge 38 (32)
  • Emsdetten 108 (113)
  • Greven 119 (122)
  • Hopsten 25 (27)
  • Hörstel 93 (85)
  • Horstmar 15 (16)
  • Ibbenbüren 225 (221)
  • Ladbergen 11 (13)
  • Laer 31 (32)
  • Lengerich 91 (84)
  • Lienen 51 (51)
  • Lotte 63 (65)
  • Metelen 13 (9)
  • Mettingen 21 (21)
  • Neuenkirchen 63 (60)
  • Nordwalde 37 (36)
  • Ochtrup 54 (55)
  • Recke 24 (23)
  • Rheine 328 (312)
  • Saerbeck 32 (28)
  • Steinfurt 149 (135)
  • Tecklenburg 22 (16)
  • Westerkappeln 22 (20)
  • Wettringen 24 (25)

7.30 Uhr. Der Bund hat für mehr Klarheit bei sogenannten Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren gesorgt. Diese hätten „unabhängig von den Empfehlungen“ der Ständigen Impfkommission (Stiko) grundsätzlich einen Anspruch auf Auffrisch-Impfungen, heißt es in einem Schreiben, das Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) unter anderem an die Bundesländer geschickt hat. Für sie komme dabei der Biontech-Impfstoff in Frage. Moderna soll demnach erst ab 30 Jahren verabreicht werden.

7.15 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist auf 185,9 gestiegen. Gestern lag sie noch bei 170,7. Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten ist, dass mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist, so dass die ausgewiesenen Daten nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage in Deutschland ergeben könnten.

Mittwoch, 29. Dezember

18.05 Uhr. Es soll ein Zeichen gegen die Demonstrationen von Corona-Leugnern werden: Die Rheinenserin Elisabeth Lakemeier ruft zu einer Lichterkette von der Basilika bis zur Dionysius-Kirche auf. Sie schlägt ein Treffen am Sonntag, 2. Januar, um 16.45 Uhr vor der St. Antonius-Basilika vor, wo sie beginnen möchte, die Kette mit Kerzen zu stellen – die Teilnehmern sollten genügend Abstand einhalten und einen Mundschutz tragen. „Denken wir an die Coronatoten und an die Menschen, die sich seit zwei Jahren um Coronakranke kümmern“, schreibt sie.

17.29 Uhr. Jede Sekunde werden in Frankreich rein statistisch betrachtet zwei Menschen positiv auf Corona getestet. „Das sind Zahlen, die mich in Schwindel versetzen“, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran. Die Zahl der binnen eines Tages in Frankreich nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen ist auf rund 208.000 gestiegen. „Beim Blick auf die Zahlen, die wir registrieren, neige ich dazu, von einer Flutwelle zu sprechen“, sagte Véran in der Nationalversammlung in Paris, wie der Sender France info berichtete. Nach Weihnachten hatte die Regierung bereits verschärfte Corona-Regeln angekündigt. Vom 15. Januar an soll in vielen Lebensbereichen eine 2G-Regel greifen. Tests reichen nicht mehr.

17.01 Uhr. Lange Wege zu den Einsätzen - dazu eine hohe Aggressivität vor Ort: Corona-Demos und sogenannte Spaziergänge sind laut Polizeigewerkschaft eine „riesige Belastung“. Vor allem für Bereitschaftspolizisten.

16.32 Uhr. Der Anteil der ansteckenderen Coronavirus-Variante Omikron am Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen nimmt zu. Das Robert Koch-Institut (RKI) ordnete am Mittwoch bereits fast 5.000 Fälle in NRW der neuen Corona-Variante zu. Wie aus einer RKI-Übersichtsseite (Datenstand 29. Dezember) hervorgeht, wurden von den insgesamt 4.481 gemeldeten Fällen im bevölkerungsreichsten Bundesland 665 durch spezielle Sequenzierung nachgewiesen. Dazu kommen 3.816 Omikron-Verdachtsfälle mittels variantenspezifischer PCR-Testung. Die Zahlen beziehen sich auf Fälle im November und Dezember seit der 46 Kalenderwoche.

16.13 Uhr. Der Krisenstab der Stadt Münster hat wegen stark ansteigender Corona-Infektionszahlen mehrere Veranstaltungen in Münster abgesagt. So fallen das Silvester- und Neujahrskonzert sowie das Internationale Jazzfestival am 9. Januar im Theater Münster aus. Laut Mitteilung der Stadt mache den Verantwortlichen im Rathaus besonders die deutliche Zunahme von Omikron-Fällen zu schaffen. Laut Meldungen der Labore sei aktuell bei insgesamt 428 Personen die Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Aktuell gelten 1.152 Menschen in Münster als infiziert. Die Stadt hat derzeit laut Robert Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 202,3. Münster hatte in den zurückliegenden Wochen landesweit lange die niedrigsten Inzidenzwerte, liegt jetzt aber deutlich über dem Landeswert von 176,4.

15.55 Uhr. Wer Silvester im kleinen Kreis feiern möchte, der sollte sich vorher testen lassen. Emsdettens Testzentren haben fast durchgehend geöffnet. Auf die Öffnungszeiten zum Jahreswechsel macht das DRK aufmerksam, das an mehreren Teststellen alle Bürgerinnen und Bürger willkommen heißt. Die Zeiten auf einen Blick:

  • Testzentrum Delpstraße 2 (Grotthoff-Dahlmann-Stift): 30. Dezember: 8 bis 17.30 Uhr, 31. Dezember: 8 bis 14 Uhr, 1. Januar: 10 bis 16 Uhr, 2. Januar: 10 bis 16 Uhr.
  • Testzentrum Edmund-Kohl-Straße 10 (DRK-Zentrum): 30. Dezember: 8 bis 18.30 Uhr, 31. Dezember: 8 bis 14 Uhr, 1. Januar: geschlossen, 2. Januar: geschlossen.

Für alle Öffnungstage gilt laut DRK-Presseinfo, dass Personen ohne Termin mit langen Wartezeiten rechnen müssen. Termine können unter www.drk-emsdetten.de gebucht werden. Sollten Wunschtermine vergeben sein, können Interessenten versuchen, auf das Testzentrum in Rheine-Elte, Ludgerusring 39, auszuweichen. Reservierungen unter www.drk-elte.de. Das Testzentrum Elte hat auch am 1. Januar geöffnet.

15.14 Uhr. Auch Österreich hat mit Impfskeptikern und Impfgegnern zu kämpfen. Die Zahl der Impfungen ist eingebrochen. Kanzler Karl Nehammer zeigt sich daher inzwischen für Prämien aufgeschlossen.

14.33 Uhr. Die Zahl der an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten sicher nachgewiesenen und wahrscheinlichen Omikron-Fälle in Deutschland ist erneut deutlich gestiegen. 13.129 Fälle würden nun der neuen Corona-Variante zugeordnet, 26 Prozent mehr als am Vortag, hieß es auf einer RKI-Übersichtsseite (Datenstand 29. Dezember). Die Zahl bezieht sich auf Fälle im November und Dezember, die meisten Nachweise stammen mit 7.632 aus der vergangenen Woche (Vorwoche: 3.040).

14.17 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit sieben Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, drei von ihnen werden laut Divi-Intensivregister invasiv beatmet. Der Anteil der Covid-19-Patienten an den verfügbaren Betten liegt derzeit bei 6,60 Prozent.

13.26 Uhr. Die neue Coronavirus-Variante Omikron verbreitet sich nach bisherigen Beobachtungen deutlich schneller als die Delta-Variante. In einigen Staaten ist sie inzwischen die dominierende Mutante. Das teilte die WHO in ihrem wöchentlichen Lagebericht mit.

12.40 Uhr. Die Inzidenzen in der Region reichen aktuell von 90,3 (Emsland) bis 223,9 (Kreis Warendorf) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Der Kreis Steinfurt bewegt sich mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 170,7 aktuell im mittleren Bereich in der Region.

12.07 Uhr. Nachdem in der Nacht vom 18. auf den 19. Dezember die Glasfront des Testzentrums der Praxis von Dr. Dieter Windmann an der Alten Münsterstraße in Ibbenbüren besprüht wurde, ist laut dem Mediziner auch der Staatsschutz eingeschaltet. Im Internet wird der aufgesprühte Spruch unter anderem mit antisemitischen Verschwörungstheoretikern in Verbindung gebracht. Dieter Windmann impft mit seinem Team seit mehreren Wochen vor allem freitags und samstags möglichst niedrigschwellig in seinem Testzentrum. Seit Kurzem gibt es eine Anmeldemöglichkeit, zuvor konnten die Menschen sich spontan impfen lassen. Rund 650 Impfungen verabreichen der Ibbenbürener Mediziner und sein Team an einem Wochenende, in der Spitze waren es sogar mehr als 800. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass das, was wir tun, richtig ist“, sagt der Arzt. Niemand werde gezwungen, es sei ein Angebot an die Menschen. Vor diesem Hintergrund hinterlasse ein solcher Spruch ein „ungutes Gefühl“, sagt Windmann und meint die Befürchtung, dass sich der rechte Rand der Querdenker-Szene zunehmend radikalisieren, die Spaltung der Gesellschaft weiter gehen könnte. Dagegen helfe nur, Zivilcourage zu zeigen. Anfeindungen hat der Mediziner bislang kaum erlebt, aber natürlich gebe es schon mal „üble Sprüche“ unter denjenigen, die sich zum Beispiel nur unter Druck impfen ließen. Nachdem am 19. Dezember die Verunstaltung an der Glasfront entdeckt wurde, hat Windmann gemeinsam mit den herbeigerufenen Polizisten den Spruch beseitigt. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde aufgenommen.

11 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind nach aktueller Datenlage 1.601 Menschen infiziert (gestern: 1.658). Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 384. Meldeverzögerungen um die Feiertage lassen laut Robert-Koch-Institut erwarten, dass die epidemiologische Lage in Deutschland derzeit nur unvollständig abgebildet werden kann.

9.45 Uhr. Mit dem Bilderbuch „Karl und die Immunhelden“ veröffentlicht der Kreis Steinfurt eine weitere Fortsetzung der beliebten Karl-Bücher. Nach den ersten beiden Teilen „Karl und der Corona-Test“ und „Karl und die Quarantäne“ dreht sich in dieser Geschichte alles um die Impfung, um Kindern die Angst vor der schützenden Spritze zu nehmen. Nach der großen Resonanz auf die ersten beiden Bücher erhöht der Kreis Steinfurt für den dritten Teil erneut die Auflage. 2.800 Exemplare werden in den nächsten Wochen an die Schulen und Kitas im Kreis sowie an junge Impflinge nach ihrer Coronaschutzimpfung im Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück verteilt. Unter dem Link www.kreis-steinfurt.de/kinderundcorona steht das Buch außerdem als PDF-Datei zur Verfügung.

9 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist wieder leicht gestiegen, liegt mit 2,73 (Vortag: 2,70) aber weiterhin unter dem Schwellenwert von 3. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden.

8.20 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht die Einschätzung der Pandemielage derzeit durch ungenaue Daten erschwert (siehe auch Meldung von 7.15 Uhr). Gerade die Dynamik der neuen Variante Omikron sei „in den offiziellen Zahlen nicht zutreffend abgebildet wegen der Testausfälle und Meldeverzögerungen“, so Lauterbach.

7.45 Uhr. Aus der Stadt Rheine wird die höchste Zahl von Neuinfektionen seit langer Zeit berichtet. Demnach haben sich 49 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Insgesamt sind in der Emsstadt derzeit 312 Menschen infiziert. Die Orte in der Übersicht:

  • Altenberge 32 (35)
  • Emsdetten 113 (117)
  • Greven 122 (120)
  • Hopsten 27 (30)
  • Hörstel 85 (89)
  • Horstmar 16 (16)
  • Ibbenbüren 221 (227)
  • Ladbergen 13 (14)
  • Laer 32 (34)
  • Lengerich 84 (84)
  • Lienen 51 (52)
  • Lotte 65 (62)
  • Metelen 9 (9)
  • Mettingen 21 (29)
  • Neuenkirchen 60 (62)
  • Nordwalde 36 (37)
  • Ochtrup 55 (59)
  • Recke 23 (33)
  • Rheine 312 (309)
  • Saerbeck 28 (28)
  • Steinfurt 135 (144)
  • Tecklenburg 16 (16)
  • Westerkappeln 20 (20)
  • Wettringen 25 (32)

7.30 Uhr. Die Stadt Rheine spricht für die Neujahrsnacht keine Allgemeinverfügung aus, die Menschenansammlungen auf bestimmten Plätzen untersagt. Das teilte Stadtsprecher Frank de Groot-Dirks mit. Zum einen gebe es keinen Verkauf von Feuerwerk, zum anderen habe die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr gezeigt, dass eine solche Allgemeinverfügung nicht nötig sei. Die aktuelle Coronaschutzverordnung der Landes NRW gibt Kommunen die Möglichkeit, auf öffentlichen Plätzen Menschenansammlungen zu untersagen. Die Polizei würde dennoch in der Nacht auf das Einhalten der Coronaschutzverordnung achten. Das städtische Ordnungsamt ist in der Silvesternacht nicht im Einsatz: Ohne eine Allgemeinverfügung der Stadt haben die städtischen Mitarbeiter auch kein Zugriffsrecht.

7.15 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist auf 170,7 gefallen. Gestern lag sie noch bei 182,3. Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten ist, dass mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist, so dass die ausgewiesenen Daten nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage in Deutschland ergeben könnten.

Dienstag, 28. Dezember

18 Uhr. Es gehört zu den Standardfloskeln, dass Kinder und Jugendliche während der Pandemie besonders leiden. Lockdown, Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen, Homeschooling, Vereinsamung – all das mussten die jungen Menschen, die doch eigentlich besonders gesellige Wesen sind, durchmachen. Aber wie genau haben sie diese (andauernde) Phase empfunden? Das hat eine größer angelegte Befragung des Jugend- und Familiendienstes Rheine kreisweit herauszufinden versucht. Die wichtigsten Ergebnisse stellen wir hier vor. [+]

17.31 Uhr. Lange Zeit schaute man aus dem Kreis Steinfurt auf die anschwellenden Proteste der Impfgegnerinnen und Impfgegner mit dem Gefühl, dass es derartige Phänomene im Kreisgebiet eher nicht geben würde. Nun aber gilt es zu registrieren, dass auch hier die Zahl der Protestveranstaltungen zunimmt – wenn auch nach wie vor im eher kleinmaßstäblichen Ausmaß. So waren und sind allein in dieser Woche in dem für diese Klientel obligatorischen Messengerdienst „Telegram“ vier sogenannte „Spaziergänge“ – ausdrücklich keine Demonstrationen – angekündigt worden. In Rheine, Emsdetten und Lengerich fanden sie am Montag statt, in Ibbenbüren soll am Donnerstag mobilisiert werden. [+]

17.16 Uhr. Die nordrhein-westfälische Integrationsstaatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert hat zur geplanten allgemeinen Corona-Impfpflicht mehr Aufklärung auch für Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund gefordert. „Es ist ganz wichtig, dass wir alle geimpft werden, unabhängig von unserer Herkunft“, sagte sie am Dienstag im Deutschlandfunk. Widerstände gegen Impfungen gebe es in dieser Gruppe genauso wie auch bei den Deutschen. Das sei kein Herkunftsproblem, sondern betreffe alle Gruppen. „Aber natürlich muss man auch versuchen, an alle Gruppen heranzukommen.“

16.54 Uhr. Die Sternsingeraktion in Mesum findet auch im kommenden Jahr nicht in der gewohnten Art und Weise statt. Angesichts der derzeitigen Entwicklung und der Prognosen für die kommenden Wochen, hat sich die Messdienergemeinschaft Mesum in Absprache mit der Gemeinde gegen das traditionelle von Haus zu Haus ziehen entschieden. Stattdessen wird es, wie auch schon in 2021, erneut eine alternative Sternsingeraktion geben. Ziel der Alternative sollen einerseits das Verbreiten des Segens und andererseits das Sammeln von Spenden sein, teilte die Gemeinde mit. Die erzielten Spendengelder kommen 2022 der Gesundheitsversorgung von Kindern, insbesondere in Afrika, zugute.

16.06 Uhr. Die Jubiläumsveranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum des TC Rodde Igels mussten in diesem Jahr corona-bedingt ausfallen. Um aber trotzdem auf das Jubiläum aufmerksam zu machen, hat der Verein ein Rezeptbuch herausgebracht. Bis Ende März konnte jeder sein Lieblingsrezept einsenden. Jetzt ist das Buch mit „Leckeren Rezepten gegen den Corona-Frust“ erschienen und kann zum Preis von 15 Euro im Dorfladen in Rodde und im Früchte-Eck in Rheine gekauft werden. Der Erlös geht wie immer an die Deutsche Kinderkrebshilfe.

15.51 Uhr. Der Moderator Jörg Pilawa sagt, er habe in seinem Leben schon viel gefeiert. Ihm tut aber die junge Generation leid, die während der Pandemie auf viel verzichten muss, auch auf große Partys.

15.09 Uhr. Mit den neuen Corona-Regeln wird ein negativer Test zur obligatorischen Voraussetzung für nahezu jedwede sportliche Aktivität unter dem Hallendach. Sowohl Trainings- als auch Wettkampfbetrieb in Innenräumen unterliegen ab sofort der sogenannten „2G+-Regel“, alle Beteiligten müssen demnach geimpft oder genesen sein und zusätzlich einen aktuellen negativen Testnachweis vorlegen. Lediglich im Profibereich kann der Immunisierungsnachweis in einer Übergangszeit durch einen gültigen PCR-Nachweis ersetzt werden. Ob und wie die zuständigen Kreis- und Landesverbände in den einzelnen Sportarten auf diese neuen Voraussetzungen reagieren, muss in den Gremien noch beraten werden. Mögliche Verlängerungen der Winterpause sowie Modelle der Saisonunterbrechung dürften dabei keine Tabuthemen mehr sein. Eine nachgewiesene Immunisierung ist ab sofort auch Voraussetzung für jede Form des Freiluftsports.

14.50 Uhr. Wegen der hochansteckenden Virusvariante Omikron bittet die Polizei in Coesfeld die Bürger, Anzeigen möglichst per Telefon oder online zu erstatten. „Durch notwendige Hygienemaßnahmen erhalten wir unsere Funktionsfähigkeit und gewährleisten die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen auch nicht selbst zur Verbreitung beitragen“, erklärt der Abteilungsleiter Polizei, Thomas Eder, am Dienstag per Mitteilung. Die Bürger sollten abwägen, ob eine Anzeige vor Ort wirklich sein müsse. Eine Onlineanzeige werde genauso behandelt, als wäre der Bürger vor Ort gewesen. „Natürlich ist nicht jeder online oder möchte die Möglichkeit zur Online-Anzeige nutzen. Wer also zu einer Wache kommt, erhält Hilfe“, versichert Eder.

14.16 Uhr. Mit ersten Lieferungen wird bereits im Januar gerechnet: Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kauft die Bundesregierung eine Million Packungen des Medikaments Paxlovid der US-Firma Pfizer gegen schwere Covid-Verläufe. Das sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

13.39 Uhr. Die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt liegt nach Angaben der Kreisverwaltung bei 6,0 (Vortag: 6,7). Dieser Wert beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern im Kreis Steinfurt aufgenommen wurden. Landesweit liegt der Wert bei 2,70 (siehe Meldung von 12.25 Uhr).

13.14 Uhr. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat Äußerungen von Ressortchef Karl-Josef Laumann (CDU) klargestellt. Zuvor hatte sich der Gesundheitsminister zur Verbreitung der Omikron-Variante in der Corona-Pandemie geäußert. In den sozialen Medien war dem Politiker daraufhin vorgeworfen worden, sich nicht auszukennen.

12.25 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW wieder leicht gestiegen, liegt mit 2,70 (Vortag: 2,53) aber weiterhin unter dem Schwellenwert von 3. Die Hospitalisierungsinzidenz oder auch Hospitalisierungsrate wurde von der Politik vor einigen Wochen als ein wichtiger Indikator zur Bewertung der Corona-Pandemie bestimmt. Dieser Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden. Der bisherige Höchstwert in den Ausweisungen des LZG ist am 10. Dezember mit 4,89 verzeichnet.

12.01 Uhr. Die Weltgesundheitsorganisation hatte das Ziel ausgegeben, bis Ende des Jahres 40 Prozent der Weltbevölkerung zu impfen. Doch in rund zahlreichen Ländern sind es jetzt noch nicht einmal zehn Prozent.

11.17 Uhr. Die Bundesagentur für Arbeit muss tiefer in die Tasche greifen, um Kurzarbeit zu finanzieren. Wegen der aktuellen Entwicklung in der Corona-Pandemie befürchten Wissenschaftler des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine massive Steigerung der Kosten für Arbeitslosigkeit und deren Bekämpfung.

11.03 Uhr. Für den Freizeit- und Sportbereich in Innenräumen gelten mit Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung ab 28. Dezember zusätzliche Beschränkungen, von denen auch die Hallenbäder betroffen sind. Die Regelungen gelten somit auch im Hallenbad Mesum, das nach der Revisionszeit ab dem 2. Januar wieder geöffnet ist. Der Zutritt ist jetzt nur möglich, wenn neben einem Nachweis über den vollständigen Impfschutz oder über eine Genesung (nicht älter als sechs Monate) auch zusätzlich ein negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorgelegt wird. Diese Regelung gilt sowohl für den öffentlichen Badebetrieb als auch für die Teilnehmer an den Übungsstunden der Schwimmsport treibenden Vereine, heißt es in einer Pressemitteilung. Unabhängig von der neuen Regelung benötigen auch Kinder im schulpflichtigen Alter in den Weihnachtsferien bis 9. Januar den Nachweis eines maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Tests oder eines maximal 48 Stunden alten PCR-Tests.

10.40 Uhr. Die Inzidenzen in der Region reichen aktuell von 74,8 (Emsland) bis 249,4 (Kreis Warendorf) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Der Kreis Steinfurt hat mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 182,3 weiterhin den zweithöchsten Wert.

10.24 Uhr. Behinderte Menschen müssen in der Pandemie besonders bei der sogenannten Triage geschützt werden. Der Gesetzgeber müsse deshalb unverzüglich Vorkehrungen treffen, um bei der Verteilung knapper Intensivbetten jede Benachteiligung von Behinderten wirksam zu verhindern, erklärte das Bundesverfassungsgericht in seiner am Dienstag veröffentlichten Entscheidung. Es gab damit der Verfassungsbeschwerde mehrerer behinderter Menschen statt.

9.53 Uhr. Die ostdeutschen Bundesländer sind Schlusslichter beim Impfen gegen das Coronavirus. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) hat dies nach eigener Ausage dies „überhaupt nicht“ kommen sehen und ist von der vergleichsweise großen Corona-Impfskepsis in den ostdeutschen Bundesländern überrascht worden.

9.15 Uhr. In Nordrhein-Westfalen ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen leicht gesunken. Allerdings weist das Robert Koch-Institut (RKI) darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit weniger Tests und Meldungen zu rechnen sei. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen.

8.33 Uhr. Die Vorstellung, dass Ärzte auf überlasteten Intensivstationen Patienten aufgeben müssen, ist für viele ein Horrorszenario. Muss der Staat in der Corona-Pandemie für die sogenannte Triage Auswahlkriterien vorgeben? Neun Menschen mit Behinderungen und Vorerkrankungen befürchten, ohne solche Vorgaben von Ärzten aufgegeben zu werden, und haben Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingereicht. Heute veröffentlicht das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung.

8.10 Uhr. Ab heute gelten neue Corona-Regeln. Die wohl wichtigste Änderung: Treffen im Innen- und Außenbereich sind auch für Geimpfte und Genesene nur noch mit zehn Personen zulässig. Aber wie sieht’s eigentlich mit Silvester aus? Was geht und was nicht? Wir haben beim Emsdettener Ordnungsamt nachgefragt. [+]

7.45 Uhr. In der Stadt Rheine sind aktuell 309 Infizierte in Isolation. Das sind drei mehr als gestern. Innerhalb eines Tages wurden 20 Neuinfektionen registriert.

7.13 Uhr. In Emsdetten ist die Zahl der Infizierten in Isolation seit gestern zurückgegangen, in Neuenkirchen und Wettringen ist sie hingegen gestiegen: Während in Emsdetten mit 117 drei Einwohnerinnen und Einwohner weniger als akut infiziert gelten, stieg die Zahl der Infizierten in Neuenkirchen von 60 auf 62, in Wettringen von 27 auf 32, berichtet die Kreisverwaltung.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • Altenberge: 35 (35)
  • Emsdetten: 117 (120)
  • Greven: 120 (116)
  • Hopsten: 30 (29)
  • Hörstel: 89 (90)
  • Horstmar: 16 (18)
  • Ibbenbüren: 227 (221)
  • Ladbergen: 14 (15)
  • Laer: 34 (36)
  • Lengerich: 84 (93)
  • Lienen: 52 (54)
  • Lotte: 62 (60)
  • Metelen: 9 (9)
  • Mettingen: 29 (29)
  • Neuenkirchen: 62 (60)
  • Nordwalde: 37 (37)
  • Ochtrup: 59 (55)
  • Recke: 33 (29)
  • Rheine: 309 (306)
  • Saerbeck: 28 (29)
  • Steinfurt: 144 (136)
  • Tecklenburg: 16 (15)
  • Westerkappeln: 20 (23)
  • Wettringen: 32 (27)

6.54 Uhr. Im Kreis Steinfurt hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz nur leicht verändert. Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet am heutigen Dienstag 182,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das sind 0,9 mehr als gestern. Am Dienstag vor einer Woche lag die Inzidenz im Kreis bei 240,5.

Montag, 27. Dezember

18.45 Uhr. Erneut haben heute Menschen in Rheine bei einem sogenannten „Spaziergang" gegen die Corona-Politik protestiert. Die Gruppe aus schätzungsweise gut 100 Personen sammelte sich um 18 Uhr auf dem Borneplatz vor dem Rathaus. Die Polizei war zwar vor Ort, hielt sich aber im Hintergrund. Masken wurden weitgehend nicht getragen. Dicht an dicht zog die Gruppe der Protestler schließlich über die Emsstraße.

18 Uhr. Feiern nur noch mit höchstens zehn Personen, Großveranstaltungen ohne Zuschauer - auch in NRW werden kurz vor Silvester die Corona-Regeln verschärft.

17.19 Uhr. „Kleine Richterlein“: Weltärzte-Chef Frank Ulrich Montgomery kritisierte Richter für einige Urteile zu den Corona-Regeln. Nun äußert sich der Bund Deutscher Verwaltungsrichter dazu.

17.02 Uhr. Nach der geltenden Coronaschutzverordnung erhalten ausschließlich immunisierte Personen Zugang zum Wettringer Hallenbad. Immunisierte sind vollständig geimpfte oder genesene Personen (2G). Schülerinnen und Schüler benötigen in den Weihnachtsferien vom 27. Dezember bis einschließlich 9. Januar 2022 für den Zutritt zum Hallenbad einen negativen Testnachweis, da sie in dieser Zeit nicht in den Schulen auf das Coronavirus getestet werden. Das bedeutet für nicht vollständig geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren, dass sie in dieser Zeit nur dann den vollständig immunisierten Personen gleichgestellt sind, wenn sie über einen Einzeltestnachweis nicht älter als 24 Stunden verfügen. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahre gelten grundsätzlich (unabhängig von den Ferien) nicht automatisch durch die Schultestungen als immunisiert, weil für sie schon länger eine Impfmöglichkeit besteht. Sie müssen für den Zutritt zum Hallenbad also geimpft oder genesen sein. Kinder unter sechs Jahren bzw. bis zum Schuleintritt brauchen grundsätzlich weder Test noch Immunisierung.

16.40 Uhr. Der Rosenmontagszug in Köln mit Hunderttausenden Zuschauern wird voraussichtlich wegen der Prognosen zur Omikron-Variante des Coronavirus nicht stattfinden. Wie das Festkomitee Kölner Karneval am Montag mitteilte, werden derzeit Alternativen zum klassischen Zug Ende Februar geprüft. So sollen wie 2021 Persiflagewagen an verschiedenen Stellen zu sehen sein. Bereits Mitte Dezember war entschieden worden, dass der Großteil des Sitzungskarnevals in Nordrhein-Westfalen auch in der laufenden Saison 2021/22 wegen Corona ausfällt. Darauf hatte sich die Landesregierung mit Vertretern des organisierten Karnevals geeinigt.

16.14 Uhr. Seit der flächendeckenden 2G-Regelung gibt es die sogenannten 2G-Bändchen für die Händler und Gastronomen in Rheine. Hierbei handelt es sich um selbstklebende Papierbänder, welche unter Vorlage des Ausweises und des Impf- oder Genesenen-Nachweises an über 60 Ausgabestellen in der Rheiner Innenstadt erhältlich sind. Die ausgebenden Stellen versehen die Bändchen mit dem aktuellen Datum. Waren diese bisher nur für den Tag der Ausgabe gültig, so wird in Absprache mit den örtlichen Ordnungsbehörden seit Anfang der Woche die Gültigkeit auf drei Kalendertage erhöht, beginnend mit dem Tag der Ausgabe. „Die Bändchen werden sowohl von den Rheiner Bürgerinnen und Bürgern als auch vom Handel und den Gastronomen positiv aufgenommen“, freut sich EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus. Neben den Bändchen als Legitimierung, ist der Zugang zum Handel und der Gastronomie auch weiterhin mit Impf- oder Genesenen-Zertifikat und Ausweis möglich.

15.39 Uhr. Glamouröse Kleider, schicke Anzüge, Live-Musik und ein üppiges Buffet: Das Ende der Schulzeit will gebührend gefeiert werden und so investieren Abschlussjahrgänge viel Zeit und Mühe in die Planung eines rauschendes Abschlussballs. Immer häufiger greifen die Schülerinnen und Schüler dabei auf Angebote von Eventagenturen zurück, die „Rund um Pakete“ für Abschlussbälle anbieten. „Gerade in Corona- Zeiten, in denen ungewiss ist, ob die geplante Veranstaltung überhaupt stattfinden kann, sollten die Schülerinnen und Schüler vor dem Abschluss derartiger Verträge besonders aufmerksam sein“, rät Margret Esters-Gardeweg, Leiterin der Verbraucherzentrale in Rheine. [+]

15.05 Uhr. Bereits das zweite Mal in Folge war die Weihnachtszeit für den Einzelhandel eine Katastrophe, so der Handelsverband Deutschland. Bei vielen Handelsbetrieben herrsche „Ernüchterung und Existenzangst“.

14.02 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW weiter rückläufig. Heute liegt sie bei 2,53. Dieser Wert gibt an, wie viele von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Covid-Infektion in Krankenhäuser eingewiesen wurden. Am Montag vor einer Woche lag der Wert bei 3,38.

13.13 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit zehn Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt, vier von ihnen werden laut Divi-Intensivregister invasiv beatmet. Am Freitag meldete das Register zuletzt elf Covid-19-Erkrankte auf den Intensivstationen im Kreisgebiet. Der Anteil der Covid-19-Patienten an den verfügbaren Betten sinkt auf 9,43 Prozent.

12.40 Uhr. Wegen der Pause bei den Schultestungen gelten Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen seit Montag nicht mehr grundsätzlich als getestet. Das sieht die Corona-Schutzverordnung für den Zeitraum vom 27. Dezember 2021 bis einschließlich 9. Januar 2022 vor, wie das Gesundheitsministerium bereits mitgeteilt hatte. Es werde in den Weihnachtsferien damit wieder so verfahren wie schon zuvor in den Herbstferien. Das bedeutet laut Gesundheitsministerium für nicht geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren, dass sie in dieser Zeit nur dann den vollständig immunisierten Personen gleichgestellt sind, wenn sie über einen Einzeltestnachweis verfügen. Kinder bis zum Schuleintritt sind laut der Corona-Schutzverordnung auch ohne Test weiterhin getesteten Personen gleichgestellt.

12.03 Uhr. Eigentlich kümmern sich in Emsdetten Jahr für Jahr die Messdiener von St. Pankratius um das Abholen der Weihnachtsbäume. Doch sie fällt erneut Corona zum Opfer. „Wir haben die Aktion ganz normal geplant“, sagt Kaplan Joachim Brune. Man sei „auf einem guten Weg“ gewesen, hätte aber aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung, die vor allem die Kontakte einschränkt, entschieden, die Aktion auch in diesem Jahr ausfallen zu lassen. „Wir haben im Vorfeld auch schon bemerkt, dass einige Ehrenamtliche etwas zurückhaltendender waren, als in den Vorjahren.“

11.17 Uhr. Gebrauchte Schutzmasken und Teststäbchen können andere Menschen gefährden, wenn sie falsch entsorgt werden. Denn sie können voller Viren sein, mit denen zum Beispiel Mitarbeiter von Entsorgungsunternehmen in Kontakt kommen. Hier sind Tipps zur sicheren und zur richtigen Entsorgung.

10.35 Uhr. Ein israelisches Krankenhaus beginnt nach eigenen Angaben eine Studie für die vierte Impfung gegen das Coronavirus. Rund 150 medizinische Mitarbeiter der Klinik, die ihre dritte Impfung bis zum 20. August erhalten hätten, würden eine weitere Dosis bekommen, teilte das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv am Sonntagabend mit. Alle hätten in einem serologischen Test eine niedrige Anzahl von Antikörpern gehabt - unter 700. Nach Angaben des Krankenhauses ist dies die erste Studie ihrer Art weltweit.

9.52 Uhr. Die Inzidenzen in der Region reichen aktuell von 104,9 (Emsland) bis 230,3 (Kreis Warendorf) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Der Kreis Steinfurt hat mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 181,4 aktuell den zweithöchsten Wert.

9.09 Uhr. Mit 162 neuen Infektionen an einem Tag hat China die bislang höchste Zahl neuer lokaler Coronafälle in diesem Jahr verzeichnet. Wie die Behörden berichteten, wurden allein 150 Infektionen in der Metropole Xi’an gemeldet, wo bereits in der vergangenen Woche nach dem Auftreten einiger Fälle massive Ausgangssperren für die 13 Millionen Bewohner verhängt worden waren.

8.41 Uhr. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat den Widerstand innerhalb der FDP gegen eine allgemeine Impfpflicht scharf kritisiert. „Die Aussage von Wolfgang Kubicki, dass es vielen Impfpflichtbefürwortern um Rache und Vergeltung gehe, ist schlichtweg verantwortungslos und völlig ungeeignet, um die Debatte inhaltlich angemessen zu führen“, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

8.09 Uhr. Deutlicher Rückgang bei den aktuell Infizierten in Rheine: Die Kreisverwaltung meldet 306 Rheinenserinnen und Rheinenser in Isolation. Gestern waren hier 323 akut Infizierte gemeldet. Die Zahl der Genesenen stieg auf 4.768. Die aktuell gemeldeten Zahlen können aufgrund der Feiertage ein verzerrtes Bild wiedergeben.

7.47 Uhr. Fast zwei Jahre nach der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik zu Beginn der Corona-Pandemie sind noch Tausende Rechnungen offen. Etwa 7.000 der insgesamt mehr als 54.000 vom Auswärtigen Amt verschickten Zahlungsbescheide an die Passagiere der 260 Rettungsflüge sind noch gar nicht oder noch nicht ganz beglichen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Ministerium erfuhr. Größtenteils läuft die Zahlungsfrist noch oder es wurde Ratenzahlung vereinbart. In 1.200 Fällen musste das Ministerium aber Mahnverfahren einleiten.

7.23 Uhr. In Emsdetten ist die Zahl der Infizierten in Isolation von 124 auf 120 gesunken, in Wettringen von 33 auf 27. Erhöht hat sich die Zahl hingegen in Neuenkirchen um eine Person auf 60. Das meldete die Kreisverwaltung.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • Altenberge: 35 (37)
  • Emsdetten: 120 (124)
  • Greven: 116 (112)
  • Hopsten: 29 (28)
  • Hörstel: 90 (88)
  • Horstmar: 18 (19)
  • Ibbenbüren: 221 (218)
  • Ladbergen: 15 (15)
  • Laer: 36 (37)
  • Lengerich: 93 (96)
  • Lienen: 54 (53)
  • Lotte: 60 (60)
  • Metelen: 9 (8)
  • Mettingen: 29 (32)
  • Neuenkirchen: 60 (59)
  • Nordwalde: 37 (41)
  • Ochtrup: 55 (57)
  • Recke: 29 (29)
  • Rheine: 306 (323)
  • Saerbeck: 29 (30)
  • Steinfurt: 136 (147)
  • Tecklenburg: 15 (15)
  • Westerkappeln: 23 (24)
  • Wettringen: 27 (33)

6.53 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz gestern leicht um 1,8 auf 181,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen. In Nordrhein-Westfalen ist der Wert mit 183,8 ein bisschen höher. Aufgrund der Feiertage ist aktuell mit Meldeverzögerungen zu rechnen.

​​​​​​Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung an die aktuellen Entwicklungen des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen an. Das gilt zusätzlich zu bestehenden Regelungen ab dem 28. Dezember:

  • Kontaktbeschränkungen: Geimpfte und Genesene dürfen sich nur noch mit maximal zehn Personen treffen. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten die strengeren Bestimmungen fort.
  • Großveranstaltungen: Überregionale Großveranstaltungen finden nur noch ohne Zuschauer statt. Bei anderen Veranstaltungen gelten Kapazitätsgrenzen und eine Höchstzahl von 750 Zuschauern.
  • Freizeitbereich: Für Sportausübung im Innenbereich ohne Maske ist neben einer Immunisierung auch ein aktueller negativer Schnelltest nötig (2G+).

Alle wichtigen Regeln finden sich auch hier noch einmal im Überblick:
https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Corona-Teststellen Kreis Steinfurt (externer Link)