Die aktuelle Corona-Lage

Die aktuelle Corona-Lage

Sonntag, 13. März

18 Uhr. Bei der schwersten Corona-Welle in China seit Beginn der Pandemie vor mehr als zwei Jahren schnellt die Zahl der Infektionen weiter in die Höhe. Die Behörden reagieren mit Massentests, Transporteinschränkungen, Ausgangssperren und der Schließung von Schulen und Universitäten. In mehreren Städten wurde mit dem Bau provisorischer Krankenhäuser mit Tausenden von Betten begonnen, um Infizierte zu isolieren. Vor drei Wochen waren erst einige Dutzend Infektionen pro Tag gemeldet worden.

17 Uhr. In den Krankenhäusern im Kreis Steinfurt werden derzeit zwei (gestern: drei) Corona-Patienten behandelt. Eine Person muss invasiv beatmet werden. Das geht aus tagesaktuellen Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

15.10 Uhr. Angesichts der im europäischen Vergleich aktuell besonders starken Verbreitung von Corona in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ungeimpfte Menschen erneut eindringlich zur Impfung gemahnt. Deutschland habe jetzt die höchste Inzidenz in Europa, so Lauterbach unter Verweis auf Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO auf Twitter. „Tendenz steigt, viele Tote“, so Lauterbach weiter.

14 Uhr. Unser täglicher Blick in die Region: Die niedrigste Sieben-Tages-Inzidenz meldet heute der Kreis Coesfeld mit 1.016,3. Spitzenreiter ist die Grafschaft Bentheim mit 2.241,6. Die Lage in der Übersicht:

13 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW sinkt zum ersten Mal seit einer Woche wieder und liegt heute bei 7,92. Gestern lag sie bei 8,14. Die Hospitalisierungsrate gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

12.20 Uhr. Die Pandemie macht dem Fußball-Derby einen dicken Strich durch die Rechnung: Das für heute geplante Landesliga-Duell zwischen dem SC Altenrheine und dem FC Vorwärts Wettringen fällt aus. Grund für die Absage sind zu viele Coronafälle aus Seiten der Altenrheiner.

11.45 Uhr. Wenige Tage vor dem Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht mahnt der Städtetag NRW „praxistauglichere“ Regelungen und mehr Unterstützung des Landes sowie eine längere Umsetzungsfrist für die Kommunen an. Der Bund habe sich vor konsequenten Entscheidungen gedrückt und stattdessen den Gesundheitsämtern viel zusätzliche Arbeit geschaffen.

11 Uhr. Im Kreis Steinfurt hat die Zahl der Genesenen heute die Marke von 70.000 übersprungen. Weiterhin stecken sich viele Menschen an, so dass die Zahl der aktuell Infizierten nochmals aufsteigt auf heute 12.602 (+602). Seit Beginn der Pandemie sind kreisweit 423 Menschen mit oder an Corona verstorben.

10.25 Uhr. Weiterhin steigende Infektionszahlen in Rheine, Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen. So sieht die Lage in den einzelnen Orten im Kreis Steinfurt heute aus:

10 Uhr.Angesichts der deutlich verringerten Nachfrage nach Impfungen fahren die Städte in NRW die Kapazitäten ihrer Impfzentren herunter, schließen Impfstraßen oder setzen demnächst ganz auf mobile Angebote. Dabei sind nach wie vor fast ein Fünftel der Menschen in NRW nicht geimpft, wie aus dem Dashboard der Landesregierung hervorgeht.

9.45 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt liegt heute bei 1.251,7. Das ist eine Verringerung um 62,2 im Vergleich zu gestern und eine Steigerung um 54,7 im Vergleich zur Vorwoche.

Samstag, 12. März

17.30 Uhr. Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sollen in Nordrhein-Westfalen niedrigschwellige Angebote für Corona-Schutzimpfungen erhalten. Das Landesgesundheitsministerium bat die Koordinatoren in den Städten und Kreisen, kurzfristig solche Möglichkeiten zu schaffen - beispielsweise mit Impfbussen an zentralen Punkten.

17 Uhr. In den Krankenhäusern im Kreis Steinfurt werden derzeit drei Corona-Patienten behandelt. Eine Person muss invasiv beatmet werden. Das geht aus tagesaktuellen Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor.

16.15 Uhr. Auf dem Borneplatz in Rheine haben am Samstagnachmittag rund 25 Menschen gegen eine Corona-Impfpflicht demonstriert. Vereinzelt wurden dabei auch Russland-Fahnen gezeigt.

15.15 Uhr. Das Land Nordrhein-Westfalen steigt aus seinen regelmäßigen Testangeboten für Kinder in Kitas aus. Familienminister Joachim Stamp (FDP) kündigte am Freitag an, dass das Land hier stufenweise vorgehen werde, die Förderung des Landes werde für die Tests in der Kindertagesbetreuung dann nach Ostern komplett wegfallen. Die SPD-Landtagsfraktion kritisierte die Entscheidung angesichts hoher Corona-Zahlen als verantwortungslos. Das Testangebot an den Kindertagesstätten müsse unbedingt aufrechterhalten werden.

14 Uhr. Unser täglicher Blick in die Region: Die niedrigste Sieben-Tages-Inzidenz meldet heute der Kreis Steinfurt mit 1.313,9. Spitzenreiter ist die Grafschaft Bentheim mit 2.232,2. Die Lage in der Übersicht:

13 Uhr. Zum 20. März sollen bekanntlich alle tiefgreifenden Maßnahmen entfallen. „Das Tragen von Masken ist eine erprobte und einfache Schutzmaßnahme. Es wäre ein Fehler, dieses Mittel ohne Not aus der Hand zu geben“, betont Ärztevertreter Gernot Marx. Mit Masken könne man sich und andere effektiv gegen eine Infektion schützen. „Die Länder sollten deswegen in jedem Fall auch nach dem 20. März die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen beibehalten.“

11.50 Uhr. 12.000 Menschen sind derzeit im Kreis Steinfurt nachweislich infiziert. Seit Beginn der Pandemie hat sich die Zahl der Corona-Fälle hier mittlerweile auf über 81.000 erhöht. 423 Menschen sind bisher an oder mit einer Corona-Infektion verstorben.

10.45 Uhr. Nicht nur bei uns steigen die Zahlen: Chinas tägliche Infektionszahlen haben den höchsten Wert seit Ende der ersten Welle in Wuhan vor zwei Jahren erreicht. Erst am Freitag wurde die nordostchinesische Metropole Changchun nach mehreren Hundert Corona-Infektionen in einen Lockdown geschickt. Wie die dortigen Behörden bekanntgaben, darf pro Haushalt nur noch alle zwei Tage eine Person für Einkäufe die Wohnung verlassen.

10 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW steigt den sechsten Tag in Folge an und liegt heute bei 8,14. Die Hospitalisierungsrate gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

9.15 Uhr. Ein Elternpaar verlangt Schadenersatz für die aus seiner Sicht ungerechtfertigte Quarantäne seiner fünfjährigen Tochter. Die Eltern meinen, das Kind habe während der 28 Tage schwere seelische Schäden erlitten, und haben deshalb die Stadt Neuss verklagt. Sie fordern für jeden Tag der Absonderung 250 Euro, also insgesamt 7.000 Euro Schadenersatz. Der Fall soll am 30. März vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt werden.

8.45 Uhr. Erstmals steigt die Zahl der aktuell Infizierten in Rheine auf über 2.000. Auch andere Orte aus unserer Region melden Rekordzahlen. So sieht die Lage in den einzelnen Orten des Kreises Steinfurt aus:

8.30 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt steigt erneut und liegt heute bei 1.313,9. Das ist eine Steigerung um 16,7 im Vergleich zu gestern und eine Steigerung um 58,7 im Vergleich zur Vorwoche.

Freitag, 11. März

18 Uhr. Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich auf einen einheitlichen Weg aus der Corona-Pandemie geeinigt. Anfang April solle die Maskenpflicht in Schulen beendet werden, sagte der Hamburger Bildungssenator Ties Rabe (SPD) am Freitag zum Abschluss der KMK in Lübeck. Die anlasslosen Tests würden im Mai beendet. Nach zwei Jahren Pandemie sollten Kinder und Jugendliche im Sommer wieder einen normalen Schulbetrieb erleben, ergänzte der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU). „Wir können aber alle nicht sagen, wie es im Herbst aussieht.“

17.03 Uhr. Die coronabedingten Sonderregeln für das Kurzarbeitergeld werden erneut verlängert. Der Bundesrat ließ den Gesetzentwurf dazu passieren, den der Bundestag im Februar verabschiedet hatte. Die Sonderregeln würden eigentlich Ende März auslaufen und werden nun bis Ende Juni verlängert. Sie beinhalten unter anderem einen vereinfachten Zugang zum Kurzarbeitergeld. So reicht es weiter aus, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.

16.25 Uhr. Die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt liegt am Freitag nach Angaben der Kreisverwaltung bei 17,4 (Vortag: 17,4). Dieser Wert beschreibt, wie viele Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufgrund einer Corona-Erkrankung neu in den Krankenhäusern im Kreis Steinfurt aufgenommen wurden. In die Berechnung der kreisweiten Hospitalisierungsinzidenz bezieht der Kreis Steinfurt nach eigenen Angaben auch Covid-Verdachtsfälle ein, die aufgrund ihrer Symptomatik auf der Corona-Station behandelt werden, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus aber noch nicht labortechnisch bestätigt ist. Der landesweiten Hospitalisierungsinzidenz liegen dagegen nur bestätigte Corona-Fälle zugrunde. Das könne zu einer deutlichen Differenz zwischen den Hospitalisierungsraten des Landes NRW und des Kreises Steinfurt führen, teilte die Kreisverwaltung mit.

15.36 Uhr. Das Land Nordrhein-Westfalen steigt aus der anlasslosen Corona-Testung der Kinder in der Kindertagesbetreuung stufenweise aus. Das kündigte Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Freitag in Düsseldorf an. Ab dem 3. April werde die landesseitige Förderung der PCR-Pooltests eingestellt. Etwa ein Viertel der Kommunen im bevölkerungsreichsten Bundesland böten diese bisher an. Sie bekämen wie die anderen drei Viertel der Kommunen im Bundesland bis Ostern noch entsprechende Mengen an Antigen-Schnelltests. In einem zweiten Schritt werde nach Ostern das anlasslose Testen der Kinder in der Kindertagesbetreuung insgesamt durch das Land beendet.

15.07 Uhr. Die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Nordrhein-Westfalen ist weniger stark angestiegen als zuletzt. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies sie am Freitag mit einem Wert von 1.355,5 aus. Am Donnerstag hatte die Pandemie-Kennziffer nur knapp darunter bei 1.346,4 gelegen, am Mittwoch aber bei 1277,4. Binnen 24 Stunden kamen in Nordrhein-Westfalen 48.473 neue Corona-Fälle hinzu. 47 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. In Köln, das in den Tagen nach Karneval rasante Zuwächse bei den Neuinfektionen erlebt hatte, sank die sogenannte Corona-Inzidenz recht deutlich, wenn auch auf hohem Niveau. Das RKI stellte am Freitag einen Wert von 2543,2 fest. Am Donnerstag war mit 2.784,6 deutlich mehr verzeichnet worden. Die Millionenstadt liegt damit dennoch weiterhin an der Spitze aller kreisfreier Städte und Kreise in NRW. Ein Karnevalseffekt auf die Neuinfektionen wird vermutet, belegbar war das bisher aber nicht. Köln hatte zudem sehr früh einen hohen Anteil der Omikron-Subvariante BA.2, die noch leichter übertragbar sein soll.

14.29 Uhr. Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt geht weiter zurück. Nach Angaben des Divi-Intensivregisters werden hier derzeit noch drei Covid-Patientinnen oder -Patienten behandelt, einer weniger als gestern. Am Montag gab das Divi-Intensivregister die Zahl noch mit sieben an. Invasiv beatmet werden muss demnach ein Patient oder eine Patientin (gestern: zwei).

13.17 Uhr. Der Prozess gegen den früheren Reemtsma-Entführer Thomas Drach pausiert wegen Corona-Fällen – die allerdings nicht den Angeklagten betreffen. Das stellte ein Sprecher des Landgerichts am Freitag klar. Corona sei bei „notwendigen Verfahrensbeteiligten“ festgestellt worden. Drach sei aber nicht darunter.

12.44 Uhr. Es sind weiterhin die beiden Kreise ganz im Westen, die die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region ausweisen: die Grafschaft Bentheim mit 2.388,8 und der Kreis Borken mit 2.104,1. Die niedrigsten Wert weist aktuell der Kreis Steinfurt mit 1.297,2 aus.

12.10 Uhr. Beim Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld wachsen nach Medieninformationen die Corona-Probleme. Demnach sollen mittlerweile auch eine Reihe von Profis positiv auf das Virus getestet worden sein. Das hat der Verein vor dem Spiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) bei Borussia Dortmund bisher aber nicht bestätigt. Die ursprünglich für Freitag vorgesehene Pressekonferenz zur Partie wurde kurzfristig auf Samstag verlegt.

11.56 Uhr. Für die Zeit nach dem 20. März sind laut eines Entwurfes der Bundesregierung bestimmte Maßnahmen geplant – etwa eine Hotspot-Regelung. Diese könnte laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wegen der Infektionslage bereits in wenigen Tagen sehr schnell eingesetzt werden müssen. Er forderte die Landesregierungen auf, sich nicht mit Kritik an dem Gesetz aufzuhalten, sondern nun die Nutzung vorzubereiten. Mehrere Länder hatten zuletzt mit Blick auf den Entwurf mehr Schutzinstrumente gefordert. Der Minister rechtfertigte es, dass weitergehende Beschränkungen an eine hohe Klinikbelastung oder gefährlichere Virusvarianten in einer Region geknüpft werden sollen. Solche Freiheitseingriffe müssten gerechtfertigt werden, um eine rechtssichere Regelung zu haben. Lauterbach betonte erneut, dass die allgemeine Impfpflicht unbedingt nötig sei, um neue breite Beschränkungen im Herbst zu vermeiden.

11 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat heute in einer Pressekonferenz mit RKI-Chef Lothar Wieler vor den „stark steigenden Fallzahlen“ gewarnt. Und auch vor der Fehleinschätzung, dass die Omikron-Variante bloß mildere Verläufe mit sich bringe. Täglich würden 200 bis 250 Menschen im Zuge der Pandemie sterben „Wir können nicht zufrieden sein“, meinte Lauterbach. „Die Lage ist schlechter als die Stimmung.“ Der Minister schaute auch auf die – von vielen Seiten kritisierten – geplanten Maßnahmen ab 20. März: Corona-Schutzmaßnahmen könne es demnach künftig in Hotspots auch in ganzen Bundesländern geben. Es werde dort gehandelt, wo es einen Ausbruch gebe, sagte Lautbach. Das könne eine Stadt, ein Landkreis oder eben ein ganzes Bundesland sein.

10.32 Uhr. In Nordrhein-Westfalen ist die Sieben-Tage-Inzidenz weniger stark angestiegen als zuletzt. Heute wird der Wert nach 1346,4 gestern mit 1355 ausgewiesen. 48 473 Neuinfektionen haben die Gesundheitsämter Nordrhein-Westfalens dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages gemeldet. Die Hospitalisierungsinzidenz ist auf wie am Vortag erneut auf einen neuen Höchstwert gestiegen und steht aktuell bei 7,69 gestiegen (gestern: 7,12).

9.50 Ärzte haben für Kinder nach über zwei Jahren Pandemie ein Ende der anlasslosen Corona-Testungen und mehr Normalität im Alltag gefordert. Die bisherigen zum Schutz gedachten Maßnahmen belasteten die Jungen und Mädchen eher als sie nutzten, kritisierte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in NRW. Auch wenn die Infektionszahlen bei Kinder hoch seien, „spiegelt das die reale Krankheitssituation bei den Kindern überhaupt nicht wieder“. Die beiden BVKJ-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe betonten: „Wir sehen in unseren Praxen kaum Kinder, die an Corona erkrankt sind, wir erleben massenhaft Kinder, die bei völliger Gesundheit oder banalem Schnupfen aufgrund von Testmaßnahmen der Kita teilweise zum wiederholten Male fernbleiben müssen.“ Das sei der falsche Weg. „Wenn wir Kinder schützen wollen, dann muss endlich wieder gelten, dass wir über Krankheit reden und nicht über die Tatsache, dass ein gesundes Kind eventuell Viren in sich trägt.“ Die Tests verhindern laut Verband „keine einzige Infektion irgendeines Kindes.“ Sondern: „Die Lage in den Kitas verschlechtert sich nicht aufgrund der Zahl der Infektionen, wie von manchen Politikern behauptet, sondern aufgrund der weiterhin meist angstgesteuerten Maßnahmen und Forderungen, die den Alltag von Kindern und Familien belasten.“

9.11 Uhr. Die Kritik an den Corona-Öffnungsplänen der Bundesregierung reißt nicht ab: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte der „Welt“: „Weitgehend flächendeckend verabredete Basisschutzmaßnahmen und bewährte Instrumente der Pandemiebekämpfung werden abgeschafft, stattdessen zeichnet der Entwurf einen Flickenteppich an Regeln vor, den die Menschen kaum verstehen werden.“ Mehrere Bundesländer hatten den Entwurf bereits kritisiert. Der Deutsche Lehrerverband warnte davor, die Maskenpflicht an Schulen trotz vielerorts steigender Corona-Inzidenzen abzuschaffen. Statt Öffnungsplänen der Bundesregierung sei vielmehr eine Verschiebung oder gar Rücknahme von Lockerungsschritten zu erwägen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der „Rheinischen Post“.

8.42 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Donnerstag auf Freitag von 92.500 auf 93.700 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.08 Uhr. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den neunten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt heute bei 1439,0 (Vortag: 1388,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 252.836 Corona-Neuinfektionen und 249 Todesfälle. Erst gestern waren erstmals mehr als 250.000 Neuninfektionen vermeldet worden.

7.35 Uhr. Gerade einmal sechs Wochen sind vergangen, seitdem die Stadt Rheine erstmals über 1000 Infizierte in Isolation verzeichnen musste. Und aktuell kratzt Rheine knapp an der 2000er Marke. Wie die Kreisverwaltung meldet, sind in der Emsstadt derzeit 1942 Personen infiziert und in Isolation, fast 200 mehr als noch am Vortag. Ein erneut drastischer Anstieg. Die Entwicklung im Überblick:

7.21 Uhr. Der drastische Anstieg der Infiziertenzahlen in den Kommunen des Kreises Steinfurt reißt nicht ab – stattdessen gibt es wieder neue Pandemiehöchstwerte. Die Stadt Emsdetten muss nochmals fast 200 weiter Infizierte in Isolation verzeichnen und weist aktuell bereits 1222 betroffene Personen auf. Erst gestern war erstmals die 1000er Marke übertroffen worden. Vorgestern waren es noch 330, vor einer Woche 500 weniger. Die Kreisstadt Steinfurt hat ebenfalls die 1000er Marke deutlich übertroffen, in Ibbenbüren sieht es noch schlechter aus. Und auch die Gemeinde wettringen muss erneut einen Höchstwert in der Pandemie verzeichnen. der Überblick:

7.07 Uhr. Der Vorsitzende des Hausärzteverbands Nordrhein, Oliver Funken, blickt mit Sorge auf die steigenden Corona-Zahlen. „Die Positivtestungen schnellen gerade nach oben“, sagte Funken der „Rheinischen Post“. In der vergangenen Woche seien es vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahren gewesen, inzwischen folge die nächste Generation, also deren Eltern. „Es breitet sich in die Familien hinein aus. Wir erleben auch mit steigender Tendenz, dass sich die Großeltern bei den Enkeln anstecken.“ „Noch ist die Gesundheitsversorgung gewährleistet. Aber zunehmend müssen Arztpraxen schließen, weil das Personal sich angesteckt hat“, sagte Funken - und warnte: „Wir laufen erneut auf eine massive Belastung und Engpässe im Gesundheitswesen zu.“ Die Belastung der kritischen Infrastruktur, die ja schon lange vermutet wurde, scheine jetzt zu greifen.

6.59 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz im weiter gestiegen, auf aktuell 1297,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken (+35,7).

Donnerstag, 10. März

18 Uhr. Vor zwei Jahren fanden die letzten Wettringer Gesundheitstage in Präsenz statt. Nach einem Jahr der Corona-Überbrückung mit dem Wettringer Gesundheitsmonat geht es in diesem Jahr am 14. und 15. Mai wieder normal weiter. [+]

16.29 Uhr. Die Lockerungen bringen Bewegungen ins kulturelle Leben – auch wenn der Krieg in der Ukraine kaum Platz für viel Euphorie lässt. Weil das Team in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten aber stets vorausblickend planen muss, ziehen dort Anfragen von Veranstaltern wieder an. „Wir können ja nicht von heute auf morgen den Veranstaltungskalender füllen. Das braucht alles Vorbereitungszeit“, erzählt Joschy Wolters auf Nachfrage und plaudert aus dem Nähkästchen. [+]

15.30 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat auch angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen erneut zu mehr Impfungen aufgerufen. Die Lücke sei so groß, „dass wir ohne eine deutliche Verbesserung der Impfbereitschaft und der Impfquoten im Herbst wieder erhebliche Probleme haben werden“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin. Dies zeige auch die jetzt wieder anwachsende Omikron-Welle, die wahrscheinlich größtenteils durch die Untervariante BA.2 getrieben sei. Wenn dies nicht in den Griff komme, würden über viele Wochen hinweg jeden Tag 200 bis 300 Todesfälle zu beklagen sein. „Damit können wir uns nicht abfinden.“

14.48 Uhr. Die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt hat sich zum Vortag nicht verändert. Das meldet das Divi-Intensivregister. Weiterhin werden zwei der vier Covid-Patienten invasiv beatmet.

14.04 Uhr. Der Großhandel in Deutschland hat im Jahr 2021 nach vorläufigen Ergebnissen real (preisbereinigt) 2,1 % sowie nominal (nicht preisbereinigt) 10,1 % mehr Umsatz als im bislang umsatzstärksten Jahr 2020 erwirtschaftet. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 stieg der Großhandelsumsatz 2021 real um 4,0 %. Der Jahresauftakt im Januar und Februar 2021 sei aufgrund des bundesweiten Lockdowns zunächst durch starke Umsatzeinbrüche und anschließend im März durch einen enormen Umsatzanstieg geprägt gewesen, vermutlich durch Nachholeffekte, heißt es in einer Pressemitteilung. In den folgenden Monaten bis einschließlich November blieb die reale Umsatzentwicklung im Großhandel auf einem konstant hohen Niveau, sodass die Umsätze zwischen Januar und November 2021 um 2,4 % höher lagen als im Vorjahreszeitraum.

13.13 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind zwei weitere Personen im Zuge der Pandemie gestorben. Dabei handelt es sich um eine 82-jährige Frau und einen 83-jährigen Mann. Dies teilt die Kreisverwaltung mit. Insgesamt sind im Kreis seit Pandemiebeginn 423 Personen durch oder mit dem Virus gestorben. Über 10.000 Menschen sind in der Region aktuell infiziert und in Isolation. Die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis liegt aktuell bei 17,4 (zum Vergleich: NRW gesamt: 7,12).

12.11 Uhr. Die Videospielmesse Gamescom soll in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2019 wieder mit Besuchern in den Kölner Messehallen stattfinden. 2020 und 2021 gab es die Messe coronabedingt nur als rein digitales Event. 2022 setzen die Veranstalter, die Kölnmesse GmbH und der Branchenverband Game, nun auf eine Mischform. Vom 24. bis 28. August soll es in den Messehallen die aus den Vor-Pandemie-Jahren bekannte Mischung aus Fachbesucher- und Publikumsbereich geben. Hinzu kommen verschiedene Livestreams im Netz, darunter auch die Eröffnungsgala am Abend des 23. August. Unklar ist noch, ob und welche Zugangsbeschränkungen es gibt - versprochen wird aber ein Hygiene- und Sicherheitskonzept „im Einklang mit den aktuell geltenden, gesetzlichen Regelungen“. Die Gamescom ist die weltweit größte Publikumsmesse für digitale Spiele. 2019, vor der Corona-Pandemie, kamen an den fünf Messetagen insgesamt 370.000 Besucher.

11.33 Uhr. Der Blick auf die Inzidenzen in der Region: Die Zahlen steigen (fast) überall. Allein n der nach wie vor und nach dem genannten Meldefehler „führenden“ Grafschaft Bentheim ist die Inzidenz minimalst zurückgegangen. Einen ordentlichen Sprung von 100 Punkten hat die Stadt Münster bei ihrer Inzidenz erlebt. Münster ist damit nicht mehr der Kreis mit der niedrigsten Inzidenz, sondern der Kreis Steinfurt – knapp vor der Stadt Osnabrück. Der Überblick.

10.48 Uhr. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Karin Prien (CDU), hat sich gegen einen raschen Wegfall der Maskenpflicht zum Schutz vor Corona an Schulen ausgesprochen. „Wenn es nach uns ginge, müsste auch die Möglichkeit, die Maske zu tragen, noch eine Weile fortbestehen“, sagte die schleswig-holsteinische Kultusministerin vor einer KMK-Sitzung am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Hier ist die Gesetzeslage bisher unklar. Der Bund hat hier noch keine abschließende Entscheidung getroffen. Darauf warten wir dringlich.“

9.54 Uhr. In Nordrhein-Westfalen steigen die Zahlen ebenfalls: Die Sieben-Tage-Inzidenz steht heute bei 1346,4 nach 981,0 vor einer Woche und 1277,4 am Vortag. 50.016 Neuinfektionen haben die Gesundheitsämter Nordrhein-Westfalens dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages gemeldet. Die Hospitalisierungsinzidenz ist auf einen neuen Höchstwert, 7,12, gestiegen (gestern: 6,90).

9.09 Uhr. Der Entwurf der Bundesregierung für die neue Corona-Rechtsgrundlage ab 20. März ist nach Ansicht von Experten und Landespolitikern unzureichend.„Es regiert das Prinzip Hoffnung“, sagte der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und der „Augsburger Allgemeinen“. Der vereinbarte Basisschutz sei zwar besser als nichts. Aber: „Die Politik hat weitergehende, sinnvolle Maßnahmen erfolgreich zerredet.“ Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hält die Änderung des Infektionsschutzgesetzes auch für ungenügend, um den Schutz aller vulnerablen Gruppen zu gewährleisten, etwa bei Pflegebedürftigen, die zuhause und nicht in Heimen leben. Auch mehrere Bundesländer hatten die Pläne kritisiert.

8.32 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Mittwoch auf Donnerstag mit 92.500 (Stand: 0 Uhr) gleich geblieben. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.35 Uhr. Der Tag der Pandemie-Höchstwerte scheint es heute zu werden, denn auch in der Stadt Rheine wird ein neuer Höchsstand bei den Infizierten in Isolation verzeichnet - erstmals über 1750 Personen sind betroffen. Die Entwicklung im Überblick:

7.21 Uhr. Die Stadt Emsdetten hat nach tagelangem Anstieg der Infiziertenzahl erstmals die 1000er Marke überschritten – klarer Höchstwert in der Pandemie und fast über 150 betroffene Personen mehr als noch am Vortag. Mehr noch, 400 Infizierte mehr als vor einer Woche. Die Gemeinde Wettringen hat ebenfalls mit 220 Infizierten einen Pandemiehöchstwert erreicht. Dies meldet die Kreisverwaltung. Ibbenbüren und Steinfurt schauen ebenfalls auf Werte knapp über oder unter der 1000er Marke. Die aktuelle Lage in den Kommunen des Kreises im Überblick:

7.07 Uhr. Erstmals in der Coronavirus-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 250.000 Neuinfektionen an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten demnach 262.752 Fälle in 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls deutlich auf 1388,5 (Vortag: 1319,0). Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1174,1. Experten gehen weiterhin von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zudem 259 Covid-Todesfälle verzeichnet.

6.59 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag wieder minimal gestiegen, auf aktuell 1261,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken (+6,2).

Mittwoch, 9. März

18 Uhr. Ab dem 16. März gilt deutschlandweit die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen und Unternehmen. Nach § 20a Infektionsschutzgesetz sind die jeweiligen Einrichtungsleitungen dazu verpflichtet, Beschäftigte (dazu zählt auch das Leitungspersonal), die nicht über den erforderlichen Corona-Impf- oder Genesenenstatus verfügen, an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Dazu stellt ihnen der Kreis Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/meldung-corona-impfpflicht ein datenschutzkonformes Online-Meldeportal zur Verfügung, mit denen die Einrichtungsleitungen ihrer Meldeverpflichtung nachkommen können. Eine entsprechende Übermittlungsbestätigung wird nach erfolgter Meldung automatisch per Mail an die Einrichtungsleitung versandt.

Gemäß dem Erlass zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht des Landes Nordrhein-Westfalen muss die Meldung betroffener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Onlineportal im Zeitraum zwischen dem 16. und 31. März erfolgen. Nach Ablauf der Meldefrist beginnt das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt mit der Durchsetzung der Impfpflicht. Wenn keine medizinischen Ursachen gegen eine Corona-Impfung der betroffenen Person sprechen, sieht das Infektionsschutzgesetz die Verhängung von Bußgeldern vor. In einem weiteren Schritt können auch Betretungs- und Tätigkeitsverbote ausgesprochen werden, sofern Mitarbeitende innerhalb einer angemessenen Frist einen entsprechenden Impf- oder Genesenenstatus weiterhin nicht nachweisen.

17.24 Uhr. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat der Bundesregierung im weiteren Kampf gegen die Pandemie grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen. Der 73-jährige Grünen-Politiker kritisierte die Pläne der Ampelregierung zum Corona-Schutz für die nächsten Monate.

16.50 Uhr. Ein Maskenverweigerer hat im Dortmunder Hauptbahnhof vergeblich versucht, Polizisten mit Drogen zu bestechen. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, hatten die Beamten den 19-Jährigen angehalten, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Bei der Kontrolle habe er sich laut Polizei nervös verhalten. In seinen Hosentaschen fanden die Beamten Amphetamine. Daraufhin habe der Mann angeboten ihnen die Drogen zu schenken, wenn sie ihn dafür gehen lassen würden. Als die Polizisten nicht darauf eingingen, sei der Verdächtige immer aggressiver geworden, so dass sie ihn mit zur Wache nahmen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein.

15.39 Uhr. Der Fachkräftebedarf im Handwerk ist trotz der andauernden Corona-Situation hoch; die Akquise von Auszubildenden ist durch die Pandemie schwieriger geworden. Bei der Suche, Entwicklung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tun sich neue Wege in der Personalarbeit auf, teilt die Handwerkskammer (HWK) Münster mit. Am 23. und 24. März gibt sie auf ihren Online-Fachkräftetagen Einblicke in Erfolgskonzepte zur Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Beschäftigten. [+]

14.44 Uhr. Nach der Corona-Schutzverordnung NRW ist der Einlass im Hallenbad Wettringen nun nach der 3G-Regel möglich. Das bedeutet, dass ein Nachweis über einen vollständigen Impfschutz (zweimal geimpft) oder einer Genesung innerhalb der vergangenen drei Monate oder ein negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, in Verbindung mit einem Ausweisdokument vorzulegen ist. Schüler und Schülerinnen bis einschließlich 17 Jahren benötigen grundsätzlich keinen Nachweis. Schüler ab 18 Jahren müssen einen Schülernachweis vorlegen. Die Öffnungszeiten des Bades sind unter: www.wettringen.de

14 Uhr. Der Blick auf die Inzidenzen in der Region: Die Grafschaft Bentheim weist mit 2710,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weiterhin mit Abstand die höchste Inzidenz aus – die fünfthöchste bundesweit. Als Grund für die hohen Zahlen wurde von der Kreisverwaltung aber gestern ein Meldefehler genannt. Die geringste Inzidenz hat die Stadt Münster mit 1.244,3.

13.25 Uhr. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Bundesjustizminister Marco Buschmann haben heute weitere Details zum Zwei-Säulen-Plan im Entwurf des neuen Infektionsschutzgesetzes genannt (siehe Meldung von 9.18 Uhr): Neben der Hotspot-Regelung für Gebiete mit schwierigem Ausbruchsgeschehen (etwa einer Überlastung des Gesundheitssystems oder gefährlichen neuen Virusvarianten), die zusätzliche Maßnahmen ermöglicht, bleiben ab 20. März vor allem Maskenpflicht und Testungen Kernelemente des Plans. Letztere sollen vor allem in vulnerablen Gruppen durchgeführt werden, etwa für Menschen in Pflegeeinrichtungen. Die Maskenpflicht bleibt in Bus- und Bahnverkehr bestehen, soll aber auf Ländergeheiß auch in Schulen möglich sein.

12.45 Uhr. Die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt ist um zwei Personen auf vier gesunken. Das meldet das Divi-Intensivregister. Zwei von ihnen werden invasiv beatmet. Allerdings liegt der Wert der behandelten Corona-Infizierten auf den Intensivstationen höher als vor einer Woche: Damals wurden zwei Infizierte gemeldet.

11.56 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz im Kreis Steinfurt steigt weiter an und übertrifft den NRW-Wert um mehr als das 2,5-fache. Die Kreisverwaltung meldet heute einen Wert von 17,6 (gestern: 15,1). Derr Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung in Krankenhäusern aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche wieder.

11.11 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist stärker, auf heute 6,90 gestiegen (gestern: 6,17). Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung in Krankenhäusern aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

10.48 Uhr.Österreich setzt die Impfpflicht gegen das Coronavirus aus. Die Impfpflicht sei bei der vorherrschenden Omikron-Variante nicht verhältnismäßig, sagte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) in Wien. Basis für die Entscheidung sei der Bericht einer Expertenkommission. In drei Monaten solle neu entschieden werden, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne). Die Impflicht gilt eigentlich seit Anfang Februar. Ab 15. März mussten bisher alle, die sich weigern, mit Geldstrafen von bis zu 3600 Euro rechnen. Österreich war mit dem Schritt ein Vorreiter in der EU. In anderen Ländern gab es nur altersspezifische Vorschriften. Die Impfquote liegt in Österreich bei rund 70 Prozent.

9.52 Uhr. Angesichts der weltweit rasanten Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hat sich eine Expertengruppe der WHO am Dienstag klar für einen „dringenden und breiten Zugang“ zu Booster-Impfungen ausgesprochen. Für die Weltgesundheitsorganisation bedeutet das eine Kehrtwende: Noch im vergangenen Jahr hatte sie wiederholt erklärt, Auffrischungsimpfungen seien für gesunde Menschen nicht nötig und trügen zu einer ungleichen Verteilung von Vakzinen bei. In einer Erklärung der WHO in Genf hieß es, die 18-köpfige Expertengruppe sei zu dem Schluss gekommen, dass genehmigte Corona-Impfstoffe auch im Fall der hoch ansteckenden Corona-Variante ein hohes Maß an Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod böten. Bereits im Januar hatte die WHO ihre zuvor strikte Position gelockert und erklärt, Auffrischungsimpfungen würden empfohlen, sobald Staaten ausreichend Impfstoff vorrätig hätten und die am stärksten gefährdeten Menschen immunisiert seien. Impfungen, auch Boosterimpfungen, seien besonders für Menschen mit einem hohen Risiko schwerer Erkrankungen wichtig, hieß es.

9.18 Uhr. Nach Auskunft von Bundesjustizminister Marco Buschmann soll es nach dem 20. März, wenn die meisten Regelungen entfallen, Maßnahmen in einem Zwei-Säulen-Plan geben. Dies sagte der Minister im ZDF. Im Alltag bedeute dies so gut wie keine Einschränkungen mehr für Bürgerinnen und Bürger: „Wir werden dort Normalität bekommen.“ Die zweite Säule sei eine sogenannte Hotspot-Regelung: In Gebieten mit schwierigem Ausbruchsgeschehen, etwa bei einer Überlastung des Gesundheitssystems oder gefährlichen neuen Virusvarianten, könnten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.

8.48 Uhr. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet heute eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1319 (gestern: 1293) für die Bundesrepublik Deutschland. Binnen 24 Stunden wurden bundesweit 215.854 Neuinfektionen und 314 Covid-Todesfälle verzeichnet. Die Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen einer Woche) ist in Nordrhein-Westfalen ebenfalls weiter gestiegen auf aktuell 1277..

8.15 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Dienstag auf Mittwoch von 93.800 auf 92.500 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.49 Uhr. Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung fordert mit Blick auf den weiteren Verlauf der Pandemie und künftige Epidemien, eine schnelle Anpassung von Infektionsschutzmaßnahmen zu ermöglichen. „Die Reaktionsschnelligkeit ist ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Kontrolle von infektiösen Bedrohungen“, heißt es in der am Dienstagabend veröffentlichten Stellungnahme des Gremiums. Der Expertenrat plädiere mit Nachdruck „für gesetzliche Rahmenbedingungen, die ad hoc verfügbare Instrumente des Infektions- und Bevölkerungsschutzes bereitstellen und somit eine unverzügliche Anpassung von Infektionsschutzmaßnahmen ermöglichen“. Die Politik berät derzeit darüber, welche Regeln nach dem geplanten Wegfall aller „tiefergreifenden“ Beschränkungen zum 20. März noch möglich sein sollen.

7.21 Uhr. In der Stadt Rheine steht die Zahl der aktuell Infizierten heute bei 1644. Seit gestern wurden 201 Neuinfizierte registriert, meldet die Kreisverwaltung.

7.07 Uhr. Die aktuelle Lage in den einzelnen Orten des Kreises im Überblick: Die Stadt Emsdetten steuert weiter täglich neue Höchstwerte in der Pandemie an und erreicht heute fast die 900er Marke bei den Infizierten in Isolation. Auch in Wettringen gibt es wieder 200 Infizierte, in Neuenkirchen sinken die Zahlen leicht. Dies meldet die Kreisverwaltung.

6.59 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag leicht auf 1255,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken (-36,8).

Dienstag, 8. März

18 Uhr. Gleich drei fahrlässige Verstöße gegen Corona-Schutzmaßnahmen in zwei Friseursalons verhandelte die Richterin am Amtsgericht Rheine. Die Namen der Betroffenen waren bei allen drei Verfahren gleich, der Rechtsanwalt auch. Sie sollen am 1. März 2021 und 5. August 2021 gegen Corona-Schutzmaßnahmen in ihren Friseur-Salons in der Innenstadt verstoßen haben. [+]

17.10 Uhr. Die Corona-Krise hat die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen bei Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung kaum verändert. Zwar beteiligten sich Männer vor allem zu Beginn der Pandemie stärker an der Kinderbetreuung, wie eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ergab. Den weitaus größeren Teil übernahmen aber nach wie vor Mütter.

16.20 Uhr. Nach und nach beginnen die Wettringer Vereine damit, das Vereinsleben wieder in Gang zu bringen. Das trifft auch auf die Kolpingsfamilie Wettringen zu. Doch ganz leicht ist es nicht, für geplante Versammlungen einen geeigneten Termin zu finden. Die für den 13. März geplante Generalversammlung der Kolpingsfamilie Wettringen muss verschoben werden. Neuer Termin ist jetzt Sonntag, 15. Mai. Begonnen wird der Tag mit der gemeinsamen Messfeier um 8 Uhr in St. Petronilla, anschließend geht es mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel „Zur Post“ weiter. Danach beginnt dann die eigentliche Generalversammlung mit den üblichen Tagesordnungspunkten.

15.45 Uhr. Der steile Anstieg der Neuinfektionen in Köln nach dem Karnevalswochenende führt im dortigen Uniklinikum zu steigendem Personalausfall mit deutlichen Einschränkungen im Betrieb. Aktuell sind 748 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert oder befinden sich in Quarantäne. Die Uniklinik Köln bitte die Patienten um Verständnis, sofern sie von nötigen Behandlungsverschiebungen betroffen sein sollten.

15.05 Uhr. Mehr Corona in den Kitas in NRW: Die Zahl der Kinder und Kita-Beschäftigten, bei denen eine Infektion gemeldet wurde, ging im Februar um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach oben. Bei den Kita-Kindern steigen die Infektionszahlen bereits seit November, bei den Beschäftigten seit Dezember 2021 kontinuierlich an.

14.23 Uhr. Seit Tagen sind die Corona-Inzidenzwerte in der Grafschaft Bentheim auf Rekordhöhe. Der Landkreis weist deutschlandweit die zweithöchste Inzidenz auf. Doch die Werte seien Folge eines falschen Datenabrufs, sagt der Landkreis. [+]

13.45 Uhr. In der Corona-Pandemie hat Deutschland Milliarden Schutzmasken vor allem aus China eingekauft. Umgerechnet waren es 46 Masken pro Einwohner. Kosten je Maske beim Import im Schnitt: 22 Cent.

13.15 Uhr. Der US-Konzern Moderna verzichtet in 92 Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen dauerhaft auf den Patentschutz seines Corona-Impfstoffes. Voraussetzung sei, dass diese Impfstoffe ausschließlich zur Verwendung in diesen Ländern hergestellt werden. Moderna will zudem mRNA-Impfstoffe in Kenia produzieren, abfüllen und verpacken.

12.30 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW ist gestiegen und liegt nun bei 6,17 (gestern: 5,84). Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung in Krankenhäusern aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Der Kreis Steinfurt meldet am heutigen Dienstag eine Hospitalisierungsinzidenz von 15,1. Das ist ein Anstieg um 2,4 innerhalb eines Tages.

11.57 Uhr. Rund 260 Polizisten haben im Rheinland 70 Wohnungen und eine Firma wegen gefälschter Impfpässe durchsucht. Hauptsächlich richteten sich die Ermittlungen gegen eine Arzthelferin, berichtete die Kölner Staatsanwaltschaft am Dienstag. Es werde aber auch gegen 59 potenzielle Abnehmer ermittelt. Darüber hinaus wird in 15 weiteren Verfahren ermittelt, in denen unter anderem unechte Impfausweise in Apotheken oder dem Arbeitgeber zur Digitalisierung vorgelegt worden sein sollen. Insgesamt seien 77 Beschuldigte im Alter zwischen 16 und 74 Jahren im Visier der Behörden.

11.03 Uhr. In Deutschland sinkt das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus weiter ab. Am Montag wurden rund 57.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Montag vor einer Woche waren es noch rund 73.000, vor zwei Wochen 108.000 und vor drei Wochen 117.000. Bei rund 37.000 der rund 57.000 Impfdosen am Montag handelte es sich um Auffrischungsimpfungen. Der Anteil der Menschen mit Grundschutz, für den in der Regel zwei Spritzen nötig sind, liegt damit weiter bei mindestens 75,6 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,9 Millionen Menschen). Mindestens 57,5 Prozent (47,8 Millionen) haben mittlerweile zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen.

10.22 Uhr. In der Region weist weiterhin die Grafschaft Bentheim mit 2.644,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weiterhin mit Abstand die höchste Inzidenz aus. Grund für die hohen Zahlen ist nach Angaben der Kreisverwaltung aber ein Meldefehler. Eine ausführliche Berichterstattung finden Sie später auf dieser Seite. Die geringste Inzidenz hat die Stadt Münster mit 1.162,1.

9.21 Uhr. Zwei Jahre lang musste Emsdetten auf die Kirmes verzichten. Wegen Corona. Jetzt gibt das Ordnungsamt der Stadt Emsdetten wieder grünes Licht: Die Maikirmes ist in Planung, Büdchen und Karussells werden und wurden schon verpflichtet. [+]

8.50 Uhr. Angesichts wieder steigender Infektionszahlen in der Corona-Pandemie wendet sich die Stiftung Patientenschutz gegen umfassende Lockerungen der staatlichen Beschränkungen. Es dürften jetzt nicht alle Schutzmaßnahmen beendet werden, sagte Vorstand Eugen Brysch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Bundesregierung müsse vielmehr unverzüglich sicherstellen, „dass das Infektionsgeschehen nicht ungebremst an Fahrt aufnehmen kann“. Dass die Ampel-Koalition darüber streite, ob ein bundesweiter Maßnahmenkatalog überhaupt noch notwendig ist, sei ein „riskantes politisches Spiel mit Leid und Leben der Hochrisikogruppe“.

8.07 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Infizierten von 94.700 auf 93.800 gesunken. Das meldet die Bezirksregierung. Auch im Kreis Steinfurt ist die Zahl der akut Infizierten rückläufig.

Die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte im Überblick:

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.32 Uhr. In der Stadt Rheine ist die Zahl der aktuell Infizierten von 1.704 auf 1.609 gesunken. Seit gestern wurden 54 Neuinfizierte registriert, meldet die Kreisverwaltung.

7.11 Uhr. In Neuenkirchen und Wettringen ist die Zahl der aktuell Infizierten mit 318 bzw. 183 rückläufig, in Emsdetten sind mit 858 Isolierten mehr Einwohnerinnen und Einwohner in Isolation als noch am Montag. Das meldet die Kreisverwaltung.

Die aktuell Infizierten in den einzelnen Orten im Überblick:

6.55 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf 1.292,1 gestiegen. Gestern lag dieser Wert noch bei 1.262,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Dienstag vor einer Woche wurde eine Inzidenz von 1.311,3 gemeldet.

Montag, 7. März

18 Uhr. Der Bonner Virologe Hendrik Streeck warnt vor vorschnellen Rückschlüssen aus den hohen Corona-Infektionsraten in Köln in den Tagen nach Karneval. „Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass das mit dem Karneval zusammenhängt. Aber man sollte immer vorsichtig sein: Korrelation bedeutet nicht automatisch Kausalität“, sagte Streeck der Deutschen Presse-Agentur.

17.12 Uhr. Im Kreis Steinfurt sind seit Beginn der Pandemie 421 Menschen mit oder an dem Corona-Virus verstorben. Davon war der weitaus größte Teil über 60 Jahre alt: Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) hatten fast 92 Prozent das 60. Lebensjahr vollendet. Allein 60 Prozent waren sogar über 80 Jahre alt.

16.27 Uhr. Der Satiriker Jan Böhmermann hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. „Ich hab‘ Corona“, sagte der hörbar verschnupfte Böhmermann zu Kompagnon Olli Schulz im Podcast „Fest & Flauschig“, der am Samstag (5. März) veröffentlicht wurde.

15.28 Uhr. Im Impfzentrum des Kreises am FMO sind ab sofort Erst- und Zweitimpfungen mit dem Novavax-Impfstoff ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Aufgrund des 22. Impferlasses des Landes können damit nun alle Personen ab 18 Jahren (mit Ausnahme von Schwangeren und Stillenden) eine Proteinimpfung erhalten. Weitere Informationen gibt es auf www.kreis-steinfurt.de/impfen.

14.41 Uhr. Ein 20-jähriger Neuenkirchener hat am Freitagabend am Hauptbahnhof Münster versucht, einen Bundespolizisten anzugreifen. Auslöser war ein Konflikt um die Maskenpflicht. Der 20-Jährige weigerte sich, im Zug nach Rheine eine Maske aufzusetzen. Ein Zugbegleiter verwies den 20-Jährigen zunächst aus dem abfahrbereiten Zug. [+]

14.25 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden heute sieben Covid-19-Infizierte behandelt – zwei mehr, als gestern und drei mehr, als vor einer Woche. Das geht aus aktuellen Zahlen des Divi-Intensivregisters hervor. Drei Covid-Patienten oder -Patientinnnen werden invasiv beatmet.

13.37 Uhr. Bei Fortuna Düsseldorf hat es drei positive Corona-Schnelltests gegeben. Trainer Daniel Thioune, Stürmer Robert Bozenik und Athletiktrainer Andreas Gross haben sich nach ihren positiven Tests in Quarantäne begeben, teilte der Fußball-Zweitligist am Montag mit. Das Ergebnis von PCR-Tests stehe noch aus. Die Fortuna hatte am Sonntag 3:0 gegen den FC Ingolstadt gewonnen. Seit Thioune den Trainerposten im Februar übernommen hat, haben die Rheinländer in vier Spielen zehn Punkte geholt. In der Tabelle liegt Düsseldorf auf dem 13. Platz.

13 Uhr. Die weltweite Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat die Marke von sechs Millionen überschritten. Allein in den vergangenen vier Monaten seien eine Million Infizierte gestorben, zeigte eine Zählung der Johns-Hopkins-Universität. Weltweit seien in den gut zwei Jahren der Pandemie etwa 450 Millionen Infektionen gemeldet worden. Mittlerweile habe sich das Virus bis auf abgelegene Pazifikinseln ausgedehnt. In Polen, Ungarn, Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten ist die Todesrate den Angaben zufolge besonders hoch. Dort sind in den vergangenen Tagen mehr als 1,5 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine eingetroffen, wo es eine geringe Impfquote und hohe Ansteckungsraten gab. In den USA nähert sich die Zahl der Todesfälle der Millionengrenze.

12.18 Uhr. Nach Angaben der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen planten bei einer Umfrage zum Jahreswechsel 61 Prozent der Befragten in diesem Jahr sicher einer Urlaubsreise. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 49 Prozent. 28 Prozent haben schon ein festes Ziel. „Diese Werte stimmen optimistisch, dass 2022 in großer Zahl in den Urlaub gereist wird, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen“, heißt es in der am Montag veröffentlichten „Reiseanalyse 2022“. Die Branche, die ab Dienstag online zur Reisemesse ITB zusammentrifft, hofft nach zwei Corona-Jahren mit zahlreichen Reisebeschränkungen auf eine Erholung. Wie sich der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine auf die Nachfrage auswirkt, ist Veranstaltern zufolge derzeit noch nicht abzusehen

11.27 Uhr. Die Anzahl der den Behörden bekanntgewordenen Corona-Infektionen in Köln steigt weiter stark. Die sogenannte Inzidenz kletterte am Montag laut Robert Koch-Institut (RKI) auf 2.333. Am Vortag hatte der Wert noch bei 2.107 gelegen. Der Wert gibt die Zahl der neuen Corona-Infektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner an. Landesweit stieg die Kennziffer am Montag von 1.087 auf 1.133. Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie wurden gemeldet. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1259 und damit ebenfalls höher als am Sonntag.

10.45 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist weiter gesunken und liegt nun bei 5,84 (gestern: 5,99). Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung in Krankenhäusern aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Im Kreis Steinfurt liegt die Hospitalisierungsinzidenz aktuell bei 12,7.

9.28 Uhr. In der Region steigen die Inzidenzen tendenziell weiter. Weiterhin am meisten Neuinfektionen gibt es in der Grafschaft Bentheim, die mit 2.883,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auch weiterhin die höchste Inzidenz Niedersachsens aufweist. Die Stadt Osnabrück hat mit 1.137,5 die geringste Inzidenz der Region.

8.52 Uhr. Nach Ansicht von EZB-Präsidentin Christine Lagarde sollten Unternehmen darauf achten, dass nicht vor allem Frauen im Homeoffice arbeiten, während Männer im Büro bleiben. Es gebe die Tendenz, dass Frauen häufiger als Männer von zu Hause arbeiteten, weil sie dann Arbeit und Familie besser vereinbaren könnten, erklärte Lagarde im EZB-Podcast, der am Wochenende veröffentlicht wurde. In ihrem Umfeld habe sie beobachtet, dass die Corona-Pandemie das Problem verstärkt habe. Es seien vor allem die Frauen gewesen, die zu Hause geblieben seien, um während der Schulschließungen - teils neben dem Job - die Kinder zu betreuen. Aber auch um ältere Angehörige, die pflegebedürftig seien, kümmerten sich vor allem die Frauen. „Ich bin wirklich besorgt darüber“, so Lagarde.

8.23 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Infizierten über das Wochenende von 98.400 auf 94.700 gesunken. Während die Stadt Münster und die übrigens Münsterlandkreise weiter steigende Zahlen vermelden, ist vor allem im Kreis Recklinghausen die Zahl deutlich zurückgegangen – von 33.500 auf 28.600.

Die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte im Überblick:

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.55 Uhr. In der Stadt Rheine ist die Zahl der Infizierten in Isolation binnen eines Tages um 44 auf 1.704 gesunken. Nach Angaben der Kreisverwaltung sind in dieser Zeit 211 infizierte Rheinenserinnen und Rheinenser genesen, 167 Neuinfektionen wurden registriert.

7.32 Uhr. In Emsdetten ist die Zahl der aktuell Infizierten weiter deutlich gestiegen – von 787 auf 850. In Neuenkirchen sank die Zahl seit gestern von 391 auf 364, in Wettringen von 207 auf 200, meldet die Kreisverwaltung.

Die einzelnen Orte im Überblick:

6.53 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb eines Tages um 65,2 auf 1.262,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen. Das meldet die Kreisverwaltung. Der Wert liegt damit unter der Inzidenz vom Montag vor einer Woche: Damals wurde eine Inzidenz von 1.342,9 gemeldet.

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