Kreis Steinfurt

Die Entwicklung der Corona-Lage

48. Kalenderwoche

Mittwoch, 25. November 2020 - 17:29 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 29. November

18.22 Uhr. Einige Sportler des FC Eintracht Rheine seien über die lange, Lockdown-bedingte Trainingspause hinweg träge geworden, berichtet Vorsitzender Ralf Bussmann. Deshalb hat der Verein nun das Projekt #fcebleibtfit ins Leben gerufen. Hiermit sollen die Sportler auch in der aktuellen spiel- und trainingsfreien Zeit fit gehalten werden. [+]

17.12 Uhr. Corona-bedingt fällt in Rheine die monatliche Maria 2.0-Kundgebung am 5. Dezember aus. Traditionell am ersten Samstag im Monat gehen Katholiken aus Rheine auf die Straße, um für Erneuerung der Kirche zu werben. „Wir können aber versichern, dass wir dran bleiben am Thema. Gerade jetzt, mit Blick auf Köln, wie dort mit der Aufklärung sexuellen Missbrauchs umgegangen wird, ist erschreckend und abschreckend zugleich. Wir sind keine Querdenkerinnen und Querdenker, was Corona betrifft, aber wir sind Querdenkerinnen und Querdenker, was den Umgang mit der Aufklärung der Missbrauchsfälle und der Erneuerung der Kirche betrifft“, teilte das Organisationsteam um Elisabeth Lakemeier in einer Pressemeldung mit. Die Zeitschrift „Maria 2.0“, die monatlich zugeschickt werde, informiere über die neuesten Entwicklungen.

16.02 Uhr. Die große Krippe in der Krypta der Basilika wird wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr zu Weihnachten nicht aufgebaut. Aber: Wie jedes Jahr können sich Besucher eine Krippe des 2003 verstorbenen Rheiner Bildhauers Joseph Krautwald im Chorraum anschauen.[+]

15.16 Uhr. Während die „Black Night“ in Rheine für lange Schlangen vor einigen Geschäften sorgte (siehe unten), meldet der Handelsverband NRW für den ersten Adventssamstag weniger Kunden als sonst. Bei einer Umfrage unter rund 250 Mitgliedern gaben etwa 40 Prozent an, dass nur bis zu 40 Prozent der Kunden des Vorjahres gekommen seien - und auch die Umsätze entsprechend ausfielen.

14.25 Uhr. Weil in diesem Jahr coronabedingt kein „Tag der offenen Tür“ mit physischer Präsenz stattfinden darf, hat das Gymnasium Dionysianum Rheine in diesem Jahr ein digitales Angebot entwickelt. Grundschüler der vierten Klassen, für die zum kommenden Schuljahr hin der Wechsel an die weiterführende Schule stattfindet, und ihre Eltern können sich auf einer Sonderseite auf der Homepage des Dionysianums über die Schule informieren. Neben einem virtuellen Rundgang durch die Räumlichkeiten des Gymnasiums stellen sich die verschiedenen Fächer und auch die musikpädagogischen Angebote vor. www.kurzelinks.de/ToT

13.13 Uhr. Der Ski-Tourismus im Sauerland wird möglicherweise in den Weihnachtsferien ausgesetzt. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sagte am Sonntag im Deutschlandfunk, dass man dies zurzeit prüfe.

12.26 Uhr. In Rheine ist die Zahl der aktuell Infizierten um zehn Personen zurückgegangen. Derzeit befinden sich in der Emsstadt 83 Infizierte in Isolation, teilte die Kreisverwaltung mit Stand 10 Uhr mit. In Emsdetten (38) und Wettringen (5) ist die Zahl seit gestern unverändert, in Neuenkirchen sind mit 22 zwei Personen weniger in Isolation als noch gestern.

Der Blick auf die einzelnen Kommunen:

  • In Altenberge: 11 Personen (13)
  • In Emsdetten: 38 Personen (38)
  • In Greven: 55 Personen (59)
  • In Hopsten: 19 Personen (22)
  • In Hörstel: 34 Personen (33)
  • In Horstmar: 7 Personen (7)
  • In Ibbenbüren: 97 Personen (101)
  • In Ladbergen: 0 Personen (0)
  • In Laer: 10 Personen (9)
  • In Lengerich: 26 Personen (27)
  • In Lienen: 11 Personen (10)
  • In Lotte: 38 Personen (39)
  • In Metelen: 2 Personen (1)
  • In Mettingen: 21 Personen (25)
  • In Neuenkirchen: 22 Personen (24)
  • In Nordwalde: 22 Personen (25)
  • In Ochtrup: 34 Personen (34)
  • In Recke: 22 Personen (21)
  • In Rheine: 83 Personen (93)
  • In Saerbeck: 5 Personen (5)
  • In Steinfurt: 24 Personen (26)
  • In Tecklenburg: 20 Personen (22)
  • In Westerkappeln: 14 Personen (16)
  • In Wettringen: 5 Personen (5)

11.30 Uhr. Shopping in Coronazeiten: Die „Black Night“ am Freitagabend zog auch viele junge Kunden in die Rheiner Innenstadt. In der Emsgalerie hatte es wegen des hohen Andrangs zwischenzeitlich eine Einlasssperre gegeben. „Wir sind nicht unzufrieden“, sagte die Vorsitzende des Handelsvereins, sie betonte aber auch: „Ob Schlangenbildung im Sinne des Corana-Schutzes die bessere Wahl als die Quadratmeterbeschränkung ist, vermag ich nicht zu beurteilen.“ [+]

Umfrage

Schnäppchen bei der Black Night: Waren Sie am Freitag auch einkaufen?

Ja.
Nein, ich kaufe lieber zu einem ruhigeren Zeitpunkt ein.
Nein, ich kaufe lieber im Internet.
588 abgegebene Stimmen

11.02 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenzwerte in der Region sind konstant. Die Stadt Münster liegt mit 41,5 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner unter dem Schwellenwert von 50 – und ist die Region mit der geringsten Inzidenz in ganz NRW. Auch die Infektionen im Emsland und der Grafschaft Bentheim haben sich deutlich nach unten korrigiert. Der Landkreis Osnabrück weist derzeit mit 184,0 den höchsten Wert auf.

10.13 Uhr. Der Blick auf die Corona-Entwicklung im Kreis Steinfurt zeigt weiterhin eine Stabilisierung der Infiziertenzahlen. Von Samstag auf Sonntag wurden 70 Neuinfizierte gemeldet, die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen ist mit 117 unverändert.

9.45 Uhr. Das „Unwort des Jahres“ wird Mitte Januar gekürt. Bislang sind nach Angaben der Jury 760 Einsendungen mit 316 Vorschlägen zum „Unwort“ eingegangen. Im Fokus steht diesmal die Corona-Pandemie in allen Facetten.

9.14 Uhr. Die Stadt Münster weist übrigens den geringsten Inzidenzwert in ganz NRW auf: Mit 41,5 liegt dieser unter dem kritischen Schwellenwert von 50. In Nordrhein-Westfalen haben sich, Stand Mitternacht, in den vergangenen sieben Tagen 146,0 von 100.000 Einwohnern mit dem Virus infiziert. Deutschlandweit sind innerhalb eines Tages 14.611 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Sonntagmorgen bekanntgab.

9.03 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt hat sich seit gestern erhöht: In den vergangenen sieben Tagen haben sich von 100.000 Einwohnern im Kreis 95,0 neu mit dem Coronavirus infiziert, teilte das Landeszentrum Gesundheit mit. Gestern lag dieser Wert bei 83,2. Die Inzidenz liegt damit aber weiterhin deutlich unter dem Wert vom vergangenen Sonntag: Damals lag die Inzidenz bei 111,1.

Samstag, 28. November

18.10 Uhr. Ein Selbstbausatz für Lüftungsanlagen an den Rheiner Schulen? Dieser Vorschlag war im Schulausschuss schnell wieder vom Tisch. Doch unser Redakteur Matthias Schrief hat sich mit dieser – zunächst skurill anmutenden – Idee nach der Sitzung noch einmal ausführlich beschäftigt und recherchierte zu dem Thema. Sein Urteil: Das sei alles andere als eine Luftnummer, schreibt er im Blickpunkt der Woche. [+]

16.47 Uhr. Der besonders stark von der Pandemie betroffene thüringer Kreis Hildburghausen verhängt noch härtere Corona-Regeln: Nach einem unangemeldeten Corona-Protest gilt ab Sonntag ein Versammlungsverbot. Auch in Passau gelten seit dem heutigen Samstag strenge Ausgangsbeschränkungen.

15.55 Uhr. Die Adventsfeiern des Rheiner Seniorenclubs St. Josef am kommenden Mittwoch, 9. Dezember, und Donnerstag, 10. Dezember, müssen wegen der Corona-Auflagen ausfallen. Es war geplant, an beiden Tagen mit einem Gottesdienst um 14 Uhr in der Josefkirche zu beginnen und danach bei Spieker-Wübbel in Spelle-Venhaus eine besinnlich gestaltete Feier mit Kaffee und Kuchen und einem Präsent anzuschließen. „Sobald die Corona-Auflagen es erlauben, wird im neuen Jahr nachgeholt, was jetzt leider ausfallen muss“, schreibt der Club.

14.58 Uhr. Wenn es nach der SPD geht, greift die Stadt Rheine der Gastronomie auch für 2021 unter die Arme, indem sie der Außengastronomie mehr Platz zugesteht und auf Gebühren verzichtet. „Der letzte Sommer hat gezeigt, wie wichtig eine belebte Außengastronomie für die Aufenthaltsqualität der Innenstadt ist. Wir wollen, dass die Gastronomie in unserer Stadt in ihrer Vielfalt erhalten bleibt und gestärkt wird“, stellte der Fraktionsvorsitzende Stefan Kutheus in einer Pressemitteilung die Intention des Antrags der SPD dar. November und Dezember sind in normalen Jahren umsatzstarke Monate für die Gastronomie. Mit den aktuellen Einschränkungen müsse jedoch auf große Teile des gewohnten Geschäfts verzichtet werden. „Mit mehr Außengastronomie und dem Verzicht auf Gebühren wollen wir helfen, diese fehlenden Einnahmen im Sommer so weit wie möglich wieder auszugleichen“, erklärte Karl-Heinz Brauer.

14.26 Uhr. Das Bundesgesundheitsministerium hat für Oktober sechs Millionen Corona-Schnelltests, 12,5 Millionen für November und 17,5 Millionen für Dezember reserviert. Für 2021 sind deutlich größere Kontingente geplant. Doch wie sicher sind diese Tests? Patientenschützer fordern ein Prüfsiegel, um die Sicherheit zu gewährleisten. [+]

13.54 Uhr. Weniger Mitglieder? Wie wirkt sich Corona auf die Vereins-Finanzen aus? Bleiben die Ehrenamtlichen bei der Stange? Der Emsdettener Stadtsportverband startet eine Umfrage, um zu erfahren, wie sich die Pandemie auf die einzelnen Sportvereine auswirkt. „Wir wollen die Umfrage auswerten und dann schnell einen Termin mit dem neuen Bürgermeister Oliver Kellner vereinbaren, um ihm das Thema darzustellen“, erklärt SSV-Vorsitzender Thomas Uphoff. [+]

13.13 Uhr. Die Mund-Nasen-Masken gehören mittlerweile zum Alltag. Und dem Mönchengladbacher Modehersteller Van Laack haben sie einen massiven Wachstumsschub beschert: „Im aktuellen Geschäftsjahr wird sich der Umsatz dank mehr als 100 Millionen verkaufter Masken und zwölf Millionen Kittel mindestens verdoppeln“, sagte Firmenchef Christian von Daniels.

12.51 Uhr. Wie viele akut Infizierte gab es in den vergangenen Tagen in Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen? Unsere Grafik bietet einen kurzen Überblick:

12.15 Uhr. Die Stadt Rheine hat die Zahl der bekannten Coronafälle an den städtischen Schulen erfasst und die Liste an die Ratsvertreter im Schulausschuss weitergegeben.

An 14 von 24 Einrichtungen gab es demnach bislang keine aktuellen Corona- und Quarantänefälle. An folgenden Schulen wurden Fälle gemeldet (zum Teil waren die Fälle bereits Gegenstand unserer Berichterstattung):

  • Bodelschwinghschule: zuletzt am 10. November ein Kind, Quarantäne bis zum 19. November
  • Johannesschule Eschendorf: am 11. November in einer Klasse
  • Michaelschule: vier Schüler in Quarantäne, weil Bekannte/Familie von Corona betroffen sind
  • Elsa-Brändström-Realschule: zuletzt gemeldeter Fall Ende Oktober, derzeit keine weiteren Angaben
  • Abendrealschule: eine positive Schülerin, sechs Schülerinnen und Schüler in Quarantäne
  • Nelson-Mandela-Schule: sechs sicher in Quarantäne, bisher kein bekannter Corona-Fall, bei drei Schülern noch unklar, ob sie in Quarantäne müssen
  • Alexander-von-Humboldt-Schule: drei positive Schüler, dadurch 36 Schüler in Quarantäne, zudem eine Lehrerin und ein Sozialarbeiter
  • Emsland-Gymnasium: ein Schüler wartet auf Anweisung, weil ein Freund Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte
  • Kopernikus-Gymnasium: 36 Quarantänefälle, drei davon sicher positiv getestet, die anderen sogenannte K1-Personen
  • Euregio-Gesamtschule: 16 Schüler in Quarantäne, drei davon sicher positiv auf Corona getestet

11.43 Uhr. In Rheine hat sich die Zahl der aktuell mit Corona Infizierten seit gestern spürbar nach unten entwickelt: Nach Angaben der Kreisverwaltung sind aktuell 93 Rheinenser mit dem Virus infiziert, gestern waren es noch 108. Auch in Emsdetten und Wettringen ist die Zahl der aktuell Infizierten rückläufig: Die Zahl sank hier von 41 auf 38 beziehungsweise von sieben auf fünf. In Neuenkirchen stieg die Zahl der aktuell Infizierten um eine Person auf 24.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • In Altenberge: 13 Personen (12)
  • In Emsdetten: 38 Personen (41)
  • In Greven: 59 Personen (59)
  • In Hopsten: 22 Personen (24)
  • In Hörstel: 33 Personen (31)
  • In Horstmar: 7 Personen (8)
  • In Ibbenbüren: 101 Personen (95)
  • In Ladbergen: 0 Personen (0)
  • In Laer: 9 Personen (11)
  • In Lengerich: 27 Personen (26)
  • In Lienen: 10 Personen (9)
  • In Lotte: 39 Personen (38)
  • In Metelen: 1 Personen (3)
  • In Mettingen: 25 Personen (31)
  • In Neuenkirchen: 24 Personen (23)
  • In Nordwalde: 25 Personen (22)
  • In Ochtrup: 34 Personen (38)
  • In Recke: 21 Personen (22)
  • In Rheine: 93 Personen (108)
  • In Saerbeck: 5 Personen (6)
  • In Steinfurt: 26 Personen (23)
  • In Tecklenburg: 22 Personen (22)
  • In Westerkappeln: 16 Personen (17)
  • In Wettringen: 5 Personen (7)

10.55 Uhr. Eine große Mehrheit in Deutschland würde laut einer Umfrage eine europaweite Schließung von Skigebieten befürworten. 73,8 Prozent der Befragten gaben bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ an, es sei „eindeutig“ oder „eher richtig“, zur Eindämmung der Corona-Pandemie alle europäischen Skigebiete vorerst zu schließen.

10.23 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in der Region haben sich seit gestern weiter nach unten entwickelt. Das Emsland und die Grafschaft Bentheim weisen hier seit langem erstmals wieder einen zweistelligen Wert auf: Im Emsland haben sich in den vergangenen sieben Tagen 77,4 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert, in der Grafschaft 99,2. In den Kreisen Borken, Warendorf sowie der Region Osnabrück sind die Inzidenzen weiter im dreistelligen Bereich.

9.54 Uhr. Die Pläne für zeitnahe Impfungen konkretisieren sich weiter. Doch es gibt noch viel zu tun, um eine rasche Verteilung der Impfstoffe zu sichern. So hat nun der Deutsche Städtetag die Länder aufgefordert, rasch genügend medizinisches Personal für Corona-Impfungen bereitzustellen. „Wenn der Impfstoff da ist, dürfen die Impfungen nicht an fehlendem Personal scheitern“, sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung.

9.18 Uhr. Beispielsweise in Bielefeld hat der gestrige „Black Friday“ für einen so starken Andrang gesorgt, dass in der Fußgängerzone an einigen Stellen die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten worden seien, berichtet die Stadtverwaltung. Auch in Köln mussten nach Angaben der Stadtverwaltung zwei Shopping-Center zeitweise die Tore schließen.

8.58 Uhr. Der positive Trend setzt sich im Kreis Steinfurt fort: Der Wert der Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ist weiter gesunken – an diesem Samstag auf 83,2, teilte das Landeszentrum Gesundheit mit. Am Samstag vor einer Woche waren es noch 109,5 Neuinfizierte.

8.25 Uhr. „Die Zahl der wilden Müllkippen in der Stadt ist in diesem Jahr drastisch angestiegen“, sagt Tanja Starke, Leiterin der Entsorgung bei den Technischen Betrieben Rheine. In der Pandemie hat die Zahl der „Abfall-Schweinchen“ also noch einmal deutlich zugenommen, wie die offizielle Müllmessung der TBR verrät. Aber auch in der Innenstadt habe das Müllaufkommen zugelegt: Das Aufkommen an Kaffeebechern, Pommesschalen und Fast-Food-Verpackungen ist enorm. [+]

Umfrage

Essen To Go, Versandverpackungen: Haben Sie das Gefühl, durch die Pandemie mehr Müll zu produzieren?

Ja, auf jeden Fall!
Nein, ich glaube nicht.
329 abgegebene Stimmen

Freitag, 27. November

18.22 Uhr. Eine generelle Maskenpflicht für Lehrer in Münster ist rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht Münster am Freitag entschieden. Die Stadt könne die Notwendigkeit für eine verschärfte Maskenpflicht nicht auf hohe Infektionszahlen stützen.

17.58 Uhr. Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf den Haushalt des Kreises Steinfurt? Offenbar keine Gravierenden. „Der Jahresabschluss 2020 wird im normalen Rahmen sein, genauso wird es wohl auch 2021 sein“, sagt Landrat Martin Sommer. [+]

17.14 Uhr. Die Stadt Emsdetten hat nun Raumluftampeln beschafft, die den Schulen und Kitas je nach Größe in unterschiedlicher Stückzahl zur Verfügung gestellt werden. Und auch einige Besprechungsräume im Rathaus sind mit diesen Geräten ausgestattet. [+]

16.32 Uhr. Die Bundesregierung weitet die Überbrückungshilfen für von der Pandemie stark betroffene Firmen aus. Die bisher bis Jahresende befristete Überbrückungshilfe III werde bis Ende Juni 2021 verlängert, wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in einer Pressemitteilung erklärt. „Statt bislang maximal 50.000 Euro pro Monat beträgt die neue Förderhöchstsumme bei der Überbrückungshilfe III bis zu 200.000 Euro pro Monat. Mit dem Instrument der Neustarthilfe als Teil der Überbrückungshilfe III unterstützen wir Soloselbständige mit einer Betriebskostenpauschale von bis zu 5000 Euro“, heißt es von Altmaier weiter. Bei den Überbrückungshilfen handelt es sich um direkte Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

15.55 Uhr. Die Zahl der Covid-19-Patienten in NRW-Krankenhäusern, die derzeit zeitgleich in den Krankenhäusern behandelt werden, liegt bei 4.193. Zudem befinden sich 987 Patienten auf der Intensivstation. Ein neuer Negativrekord:

15.25 Uhr. Die Novemberhilfen für Firmen, Gaststätten, Restaurants und Kultureinrichtungen, die vom November-Lockdown betroffen sind, können seit diesem Mittwoch beantragt werden. Und auch die Mindesthöhe der Dezemberhilfe zur Unterstützung dieser Betriebe in der Verlängerung des Lockdowns steht fest: 15 Milliarden. Dies gab Bundesfinanzminister Olaf Scholz heute bekannt. Weitere Finanzmittel seien möglich. Die Hilfen sollen Umsatzausfälle von Firmen und Selbstständigen zu einem großen Teil ausgleichen.

14.56 Uhr. Stadthalle Rheine: Aufgrund der aktuellen Pandemie wird die Veranstaltung mit Jürgen B. Hausmann am 18.12.2020 ersatzlos abgesagt. Die Ticketgebühren werden an den jeweiligen Vorverkaufsstellen erstattet, wo die Kunden sie erworben haben, heißt es in einer Pressemitteilung.

14.32 Uhr. An der Thieschule Neuenkirchen wurde am Mittwoch ein Kind positiv auf Corona getestet. Die gesamte Klasse sowie eine Lehrperson stehen nun bis zum 4. Dezember unter Quarantäne. Das bestätigte Schulleiter Michael Sundermann auf Anfrage. Die Schulgemeinschaft wurde intern informiert. Die betroffene Klasse wird nun im Distanzunterricht beschult. Am Freitag gab es für sie die Möglichkeit, sich am Kreishaus in Steinfurt freiwillig auf Corona testen zu lassen.

14.08 Uhr. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages ist in NRW gestiegen, der zentrale Wochenwert aber gesunken. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit. Die Stadt Münster verzeichnet den landesweit niedrigsten Wert – mit 56,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

13.42 Uhr. Es hätte ja ein schönes kommendes Wochenende mit Weihnachtsmarktzauber, Missionsbasar und offenem Einkaufen werden können, wenn nicht alles wegen Corona abgesagt worden wäre. Aber die Mesumer Kaufleute und Vereine trauerten dem nicht lange hinterher, sondern suchten fantasievoll nach Ersatz. So erfanden sie das Projekt „Mesumer Weihnachtsmarkt to go“ mit einer „Wundertüte für alle“. [+]

13.13 Uhr. Der nordrhein-westfälische Landtag hat die sogenannte „Pandemische Lage“ um zwei Monate verlängert. Mit Ausnahme dreier Gegenstimmen aus Reihen der AfD stimmten alle Parteien für einen kurzfristigen Antrag. Mit der Feststellung des medizinischen Notstands bekommt die schwarz-gelbe Landesregierung besondere Rechte, um die Coronavirus-Pandemie bekämpfen zu können. Das entsprechende Pandemie-Gesetz hatte für Debatten gesorgt: Die Opposition hatte an wichtigen Stellen einen Zustimmungsvorbehalt des Parlaments durchgesetzt: Nicht die Regierung, sondern der Landtag stellt fest, ob eine „epidemische Lage von landesweiter Tragweite“ besteht, die außerordentliche staatliche Eingriffe rechtfertigt. Das Pandemie-Gesetz insgesamt ist bis 31. März 2021 befristet.

12.52 Uhr. Die Zahl der nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Rheinenser ist wieder gesunken und liegt bei 108. Der Zahl der Gesundeten, 16 von Donnerstag auf Freitag, stehen nach Angaben der Stadtverwaltung lediglich fünf Neuinfektionen gegenüber. Hier die grafische Übersicht über die bisherige Entwicklung:

12.25 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 12 Personen (13)
  • In Emsdetten: 41 Personen (48)
  • In Greven: 59 Personen (63)
  • In Hopsten: 24 Personen (25)
  • In Hörstel: 31 Personen (23)
  • In Horstmar: 8 Personen (8)
  • In Ibbenbüren: 95 Personen (87)
  • In Ladbergen: 0 Personen (0)
  • In Laer: 11 Personen (8)
  • In Lengerich: 26 Personen (25)
  • In Lienen: 9 Personen (8)
  • In Lotte: 38 Personen (37)
  • In Metelen: 3 Personen (5)
  • In Mettingen: 31 Personen (36)
  • In Neuenkirchen: 23 Personen (22)
  • In Nordwalde: 22 Personen (21)
  • In Ochtrup: 38 Personen (40)
  • In Recke: 22 Personen (24)
  • In Rheine: 108 Personen (119)
  • In Saerbeck: 6 Personen (7)
  • In Steinfurt: 23 Personen (20)
  • In Tecklenburg: 22 Personen (20)
  • In Westerkappeln: 17 Personen (16)
  • In Wettringen: 7 Personen (7)

11.55 Uhr. Ein Hinweis in eigener Sache: Im MV-Newsletter „5 vor 5“ blickt Sportredakteur Dirk Möllers heute Nachmittag auf die Lüftung in Klassenzimmern, aber auch auf die innerstädtischen Entwicklungen in Rheine und Neuenkirchen. Zu dem kostenlosen Newsletter können Sie sich jederzeit anmelden.

11.25 Uhr. Fit bleiben im Lockdown- wir zeigen wie es geht! Das neueste Fitness-Video in Zusammenarbeit mit dem TV Emsdetten dreht sich heute ums Intervall-Training. Das Trainerinnen-Trio Marion, Christel und Alex hat . ein Power-Programm erstellt, das es in sich hat.

10.48 Uhr. Die Pandemie nagt kräftig an der Arbeitszufriedenheit des Führungspersonals an Schulen in NRW und hat viele neue Aufgaben und Probleme geschaffen. Dies geht aus einer repräsentativen Erhebung von forsa im Auftrag der Lehrergewerkschaft VBE hervor, für die in Nordrhein-Westfalen 275 Schulleiter befragt worden waren. Im November gaben 25 Prozent der Schulleiter an, sie übten ihren Beruf sehr gerne aus - vor der Pandemie im März 2020 hatten das noch 42 Prozent gesagt. „Eher gerne“ lautete die aktuell Antwort bei 45 Prozent der befragten Schulleiter (März: 48 Prozent) und 27 Prozent machen ihren Job in der derzeitigen Krise eher ungern oder sehr ungern - im Frühjahr waren das nur 9 Prozent. Weniger als zwei Drittel können ihre Aufgaben zur eigenen Zufriedenheit erfüllen und 38 Prozent sehen sich dazu nur gelegentlich oder nie in der Lage.

10.33 Uhr. Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen gibt es teils scharfe Kritik von den betroffenen Branchen und Verbänden. Wir haben darüber hinaus noch einmal übersichtlich zusammengestellt, was im Infektionsfall an Schulen geschehen soll, welche Kritik es gibt und was die Beschlüsse für die Feiertage bedeuten. [+]

10.10 Uhr. Der Blick auf die Entwicklung der Sieben-Tages-Inzidenz in der Region: Mit 97,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bleibt der Kreis Steinfurt konstant. Münster (56.8) meldet die derzeit die geringsten Fallzahlen. Im Landkreis Osnabrück hat sich die Wocheninzidenz von fast 250 Anfang der Woche auf weiterhin hohe, aber rückläufige 200 gesenkt:

9.39 Uhr. Die Zahl der Neugründungen von Betrieben in Deutschland ist gesunken. Das Statistische Bundesamt nennt als Gründe die Einstellung des Besucherverkehrs in der Pandemie sowie Personalengpässe in den Gewerbeämtern.

8.42 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Donnerstag bis Freitag von 7.765 auf 7.614 (Stand: 27. November, 0 Uhr) gesunken. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung). Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 666 (654), insgesamt Infizierte 1.677 (1.635), Verstorbene 11 (11), Genesene 1000 (970)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 752 (800), insgesamt Infizierte 4.428 (4.375), Verstorbene 76 (75), Genesene 3.600 (3.500)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 280 (260), insgesamt Infizierte 2.007 (1.986), Verstorbene 27 (26), Genesene 1.700 (1.700)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.843 (1.957), insgesamt Infizierte 4.877 (4.789), Verstorbene 34 (32), Genesene 3.000 (2.800)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 395 (368), insgesamt Infizierte 2.822 (2.795), Verstorbene 27 (27), Genesene 2.400 (2.400)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.371 (2.335), insgesamt Infizierte 9.663 (9.423), Verstorbene 92 (88), Genesene 7.200 (7.000)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 673 (732), insgesamt Infizierte 4.787 (4.746), Verstorbene 114 (114), Genesene 4.000 (3.900)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 634 (588), insgesamt Infizierte 3.674 (3.625), Verstorbene 40 (37), Genesene 3.000 (3.000)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 7.614 (7.694), insgesamt Infizierte 33.935 (33.374), Verstorbene 421 (410), Genesene 25.900 (25.270)

8.09 Uhr. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat die Marke von einer Million überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 1.006.394, wie das RKI bekanntgab. Am Freitag vor einer Woche war mit 23.648 ans RKI übermittelten Fällen zuletzt ein Höchststand bei den täglichen Neuinfektionen erreicht worden.

7.31 Uhr. Die sogenannte „Pandemische Lage“ für das Land NRW soll im Landtag noch einmal um zwei Monate verlängert werden. Einen entsprechenden Antrag will die Koalition aus CDU und FDP nach dpa-Informationen gemeinsam mit der Opposition aus SPD und Grünen am heutigen Freitag einbringen.

7.20 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt sinkt weiter leicht und liegt nun den vierten Tag in Folge unter 100.

7.08 Uhr. Wie soll an Rheines Schulen in den nächsten Monaten für saubere Luft gesorgt werden? Darüber diskutierten die Schulausschuss-Politiker. Schuldezernent Gausmann lehnte den Einsatz technischer Anlagen für die Schulraumlüftung ab und verwies auf eine aktuelle Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene. [+]

Donnerstag, 26. November

18.54 Uhr. Etwa jede 11. Kita in NRW war im November wegen der Corona-Pandemie ganz oder teilweise geschlossen. Wie aus einem Bericht des Familienministeriums an den Landtag hervorgeht, mussten von den rund 10.500 Einrichtungen 546 Kitas in Teilen und 408 Kitas komplett dicht gemacht werden.

18.16 Uhr. Die Schulen sollen weiter offen bleiben, Präsenzunterricht bleibt der Normalfall – so haben es die Länderchefs am Mittwoch gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen. Was das für die Schulen im Kreis Steinfurt bedeutet, erklärt Kreis-Schuldezernent Tilman Fuchs: „Es bleibt vorerst beim Präsenzunterricht, allerdings sollen die Schulen versuchen, einen gestaffelten Schulbeginn umzusetzen.“ Darüber müsse man jetzt mit den Schulleitungen reden, aber das Vorhaben sei schon wegen des Öffentlichen Personennahverkehrs, der in einem Flächenkreis wie dem Kreis Steinfurt eben vollkommen anders funktioniere als in einer Großstadt, nicht so leicht umzusetzen. „Trotzdem werden wir nun schauen, was da organisatorisch geht“, sagt Tilman Fuchs. Neu ist auch, dass bei einer Corona-Infektion jetzt ganze Klassenverbände für mindestens fünf Tage in Quarantäne müssen. „Bislang haben wir noch geschaut, wer direkt neben dem oder der Infizierten gesessen hat“, so Fuchs. Mit dieser Regelung sei absehbar, dass es doch wieder – quasi durch die Hintertür – vermehrt Distanzunterricht geben werde. Die Rückmeldungen der Schulen dazu, nicht nur der Berufskollegs, seien recht unterschiedlich. Fuchs: „Manche sind sehr gut in der Lage, qualitätsvollen Distanzunterricht anzubieten, andere eher weniger gut. Und dann gibt es zwangsläufig wieder mehr Stress für die Eltern daheim.“

17.42 Uhr. Festhalle statt Kirchschiff: Die Pfarrgemeinde St. Petronilla Wettringen weicht an Heiligabend für mehrere Gottesdienste in die Festhalle Hagenhoff aus. Zwischen 100 und 120 Personen dürfen nach aktuellem Stand pro Gottesdienst in die beheizte Halle, die auch über eine entsprechende Lüftungsanlage verfügt. „Persönlich wird es für mich das anspruchsvollste Weihnachtsfest, das ich bisher so miterlebt habe, allein aufgrund der Vorbereitungen und der Frage, ob es denn überhaupt klappt“, sagt Pfarrer Bernhard Schmedes. [+]

17.15 Uhr. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat heute im Landtag erklärt, dass Übernachtungen in Hotels im Rahmen von Familienbesuchen über Weihnachten möglich seien, trotz des Verbotes für touristische Reisen. Dies sei aber bloß dann möglich, sollte es bei ihren Verwandten keine Übernachtungsmöglichkeit geben. Kanzleramtschef Helge Braun hatte sich nach der Bund-Länder-Konferenz dagegen noch ganz anders zu der Thematik geäußert und derartige Übernachtungen laut der Ergebnisse der Gespräche, vor allem aufgrund der fehlenden Kontrollmöglichkeit, noch ausgeschlossen.

16.42 Uhr. Die Bundesärztekammer hat sich zur beschlossenen Verlängerung des Teil-Lockdowns und den angekündigten Lockerungen an den Weihnachtsfeiertagen geäußert, diese seien „epidemiologisch vernünftig und mit Blick auf die angespannte Versorgungslage in den Kliniken leider notwendig“, erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt in einer Pressemitteilung. „Wir müssen die Ausnahmeregeln an den Feiertagen verantwortlich nutzen und uns wie auch unsere Mitmenschen vor Ansteckung schützen. Wenn wir uns an die Infektionsschutzbestimmungen halten und die AHA-Regeln befolgen, sind die zeitlich begrenzten Lockerungen vertretbar.“ Besonders für Ältere sei dies wichtig, um nicht noch mehr unter Isolation und Einsamkeit leiden zu müssen.

16.16 Uhr. Aufgrund der aktuellen Situation hat sich die Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen entschieden, in diesem Jahr auf die traditionelle Haussammlung zu verzichten, bei der die Kameraden der Wehr in der Vorweihnachtszeit von Haus zu Haus gingen, um den Bürgern die Ehrenmitgliedskarte zum Kauf anzubieten. Die Ehrenmitgliedskarte war auch gleichzeitig die Eintrittskarte für das Winterfest am ersten Sonntag im neuen Jahr, welches die Feuerwehr als Dank für die Unterstützung der Ehrenmitglieder veranstaltet. Das Winterfest am Sonntag, 3. Januar, wird allerdings ebenfalls abgesagt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Freiwillige Feuerwehr habe schon seit Wochen alle Übungsdienste bis auf Weiteres abgesagt. „Die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr zum Schutze und zur Sicherheit der Bürger war und ist jederzeit sichergestellt“, betont die Feuerwehr.

16.04 Uhr. Die Zahl der Covid-Patienten in NRW-Krankenhäusern steigt weiter deutlich, auf 4.219 mit dem Virus infizierte Patienten, die derzeit zeitgleich in den Krankenhäusern behandelt werden. Ein weiterer Negativrekord. Zudem befinden sich 974 Patienten auf der Intensivstation.

15.48 Uhr. Training in Kleingruppen im Freien bleibt nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) NRW in Münster wegen der Pandemie derzeit untersagt. Ein Fitnesstrainer aus Dortmund hatte beim OVG gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes per Eilverfahren geklagt. Der Trainer wollte seine Kunden kontaktlos in Kleingruppen mit bis zu zwölf Teilnehmern weiter betreuen. Das Gericht aber bestätigte die Entscheidung zum Verbot des Freizeit- und Amateursports. Zwar sei der Trainer durch das Verbot des Freizeit- und Amateursports in seiner Berufsfreiheit tiefgreifend beeinträchtigt, erklärten die Richter. Dies sei aber auch wegen der angekündigten Wirtschaftshilfen des Bundes vorübergehend hinnehmbar und verhältnismäßig. Das Land wolle nachvollziehbar mit der Maßnahme eine unkontrollierte Infektionsausbreitung mit dem Coronavirus und damit erhebliche Gefahren für Leib und Leben verhindern.

15.33 Uhr. Wegen der Covid-19-Pandemie arbeiten aktuell zahlreiche Menschen im Homeoffice. Mit zunehmender Dauer der Beschränkungen fragen sich immer mehr (Teilzeit-)Pendler, ob sich ihr Abo oder die Monatskarte für die (Bus-/Zug-)Fahrt ins Büro überhaupt noch lohnt? Die Verbraucherzentrale NRW gibt Orientierung: „Wer seine Monatskarte nicht allein für den Weg zur Arbeit, sondern ebenfalls für den Einkauf, den Arztbesuch oder den Ausflug am Wochenende nutzt, wird mit einem Abo auch weiterhin gut fahren“, heißt es in einer Pressemitteilung.

15.15 Uhr. Die Veranstaltung „Sven Bensmann – Comedy.Musik.Liebe“ in der Stadthalle Rheine wurde vom 25.11.2020 auf den 26.05.2021 verlegt. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr und der Einlass startet um 19:00 Uhr. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

15 Uhr. Bereits seit einigen Monaten fanden keine Familiengottesdienste mehr in der Elisabethkirche Rheine statt. Jetzt, im Advent, soll das endlich anders werden, teilt die Pfarrei St. Dionysius in einer Pressemitteilung mit. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlen in der Elisabethkirche wird es demnach an den ersten drei Adventssonntagen jeweils zusätzlich zu den bestehenden Gottesdiensten noch einen eigenen Familiengottesdienst nur für Familien mit Kindern geben, der jeweils um 12 Uhr gefeiert wird. Worum es genau geht in diesem Jahr, verrät das Vorbereitungsteam noch nicht. Auch für diese Gottesdienste gilt das bestehende Hygienekonzept, wonach der Mindestabstand zu anderen Haushalten einzuhalten ist und eine Mund-Nasen-Maske durchgehend zu tragen ist. Zunächst ist keine Voranmeldung nötig, was sich aber gegebenenfalls noch ändern kann.

14.42 Uhr. Während an einigen Musikschulen in der Region schon wieder gemeinsam musiziert wird, setzt die Musikschule Rheine weiter auf Online-Unterricht. „Darauf hat man sich im Corona-Krisenstab der Stadt Rheine verständigt“, erläuterte der zuständige Dezernent Raimund Gausmann. [+]

14.19 Uhr. Der länderübergreifende Teil-Lockdown geht weiter – vorerst bis einschließlich Sonntag, 20. Dezember. Die meisten Bürger im Kreis Steinfurt halten sich nach Polizeiangaben an die seit 2. November geltenden Regeln der Corona-Schutzverordnung. Seit 7. November unterstützten die Polizeibeamten die zuständigen Ordnungsämter bei der Überprüfung der Regeln. Außerdem sind Einsatzkräfte unterwegs, die gezielt Treffpunkte kontrollieren, bei denen es im Vorfeld bereits Verstöße gegeben hat. Ein paar Ausreißer gab es: Etwa in Altenberge, wo bei einer Pizzeria die Kunden draußen keinen Mindestabstand einhielten. Oder in Neuenkirchen am Offlumer See. Am dortigen Parkplatz trug eine Personengruppe keinen Mund-Nasen-Schutz. Auch auf Supermarkt-Parkplätzen etwa in Ibbenbüren hatten einige Kunden nicht an die Maskenpflicht gedacht oder waren sich derer nicht bewusst. Insgesamt wurden seit den verstärkten Pandemiekontrollen durch die Polizei im Kreisgebiet 871 PMenschen kontrolliert, 744 Bürgergespräche geführt, 36 Ordnungswidrigkeiten verfolgt und 41 Platzverweise erteilt (Stand: 25. November). Der verstärkte Einsatz der Kreispolizeibehörde werde auch im verlängerten Teil-Lockdown weitergehen, hieß es.

13.21 Uhr. Die Frühschicht in der Ludgeruskirche in Rheine ist zur Adventszeit seit über 35 Jahren ein fester Brauch. Aber in diesem Jahr? Das Forum ist corona-bedingt geschlossen, das gemeinsame Frühstück muss ausfallen und für den Schwatz nach dem Gottesdienst ist es draußen zu kalt. Das wäre ein hartes Aufstehen. Den Gottesdienst ausfallen lassen? Oh, nein, das war kein Plan für das Vorbereitungsteam. Gefunden wurde die digitale Lösung: Dienstagsmorgens um acht oder zu einer anderen Zeit des Tages: Kerze anzünden, Computer oder Handy öffnen und den Kaffee für nachher bereitstellen. Es wird ein Podcast vorbereitet, der über die Homepage www.sankt-antonius-rheine.de geöffnet werden kann. Und anschließend können die Teilnehmer vielleicht noch an einem virtuellen Frühstück mit Austausch und Schwatz teilnehmen. Vier Wochen lang, bis Weihnachten, ist dies möglich. Und zur Fastenzeit ist hoffentlich wieder die alte Form in der Kirche und im Forum möglich.

12.52 Uhr. Der Blick auf die Entwicklung der Sieben-Tages-Inzidenz in der Region: Mit 97,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen steht der Kreis Steinfurt derzeit im Mittelfeld. Münster (62,2) und der Kreis Coesfeld (77,1) haben derzeit die geringsten Fallzahlen. In Osnabrück (sowohl Stadt, als auch Landkreis) ist die Inzidenz derzeit besonders hoch: Im Landkreis liegt der Wert bei 208,6.

12.04 Uhr. Das NRW-Gesundheitsministerium geht davon aus, dass Massenimpfungen gegen das Coronavirus im Land erst Mitte 2021 beginnen. In einer Frühphase ab Mitte Dezember könnten zunächst vulnerable Personengruppen und medizinisches Personal in Krankenhäusern sowie Pflegekräfte in Heimen geimpft werden, ab März auch Beschäftigte der kritischen Infrastruktur.

11.19 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert (Werte in Klammern: Vortag):

  • In Altenberge: 13 Personen (11)
  • In Emsdetten: 48 Personen (42)
  • In Greven: 63 Personen (58)
  • In Hopsten: 25 Personen (19)
  • In Hörstel: 23 Personen (24)
  • In Horstmar: 8 Personen (5)
  • In Ibbenbüren: 87 Personen (87)
  • In Laer: 8 Personen (8)
  • In Lengerich: 25 Personen (26)
  • In Lienen: 8 Personen (7)
  • In Lotte: 37 Personen (35)
  • In Metelen: 5 Personen (4)
  • In Mettingen: 36 Personen (33)
  • In Neuenkirchen: 22 Personen (21)
  • In Nordwalde: 21 Personen (24)
  • In Ochtrup: 40 Personen (42)
  • In Recke: 24 Personen (22)
  • In Rheine: 119 Personen (111)
  • In Saerbeck: 7 Personen (7)
  • In Steinfurt: 20 Personen (23)
  • In Tecklenburg: 20 Personen (21)
  • In Westerkappeln: 16 Personen (16)
  • In Wettringen: 7 Personen (6)

11.08 Uhr. Die strengen Corona-Einschränkungen werden nach Worten von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bis in die ersten Januar-Tage verlängert. „Es wird Weihnachten keine offenen Restaurants geben. Es wird Silvesterabend kein Silvesteressen in irgendeinem Restaurant geben“, sagte Laschet am Donnerstag im Landtag in Düsseldorf.

10.24 Uhr. Der vierwöchige Teil-Lockdown, der nun in die Verlängerung zunächst bis Weihnachten geht, hat die Verbraucherstimmung im November spürbar gedämpft, teilte das Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK auf der Basis seiner neuen Konsumstudie mit. „Zwar bleiben die Einzelhandelsgeschäfte geöffnet, doch die erneute Schließung von Hotellerie, Gastronomie und Veranstaltungsgewerbe trifft – ebenso wie der noch immer am Boden liegende Tourismus – das Konsumklima schwer“, sagte GfK-Konsumforscher Rolf Bürkl.

9.38 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Mittwoch bis Donnerstag von 7.765 auf 7.694 (Stand: 26.11.2020, 0 Uhr) gesunken. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung). Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 654 (678), insgesamt Infizierte 1.635 (1.599), Verstorbene 11 (11), Genesene 970 (910)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 800 (819), insgesamt Infizierte 4.375 (4.292), Verstorbene 75 (73), Genesene 3.500 (3.400)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 260 (209), insgesamt Infizierte 1.986 (1.935), Verstorbene 26 (26), Genesene 1.700 (1.700)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.957 (1.971), insgesamt Infizierte 4.789 (4.701), Verstorbene 32 (30), Genesene 2.800 (2.700)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 368 (439), insgesamt Infizierte 2.795 (2.763), Verstorbene 27 (24), Genesene 2.400 (2.300)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.335 (2.290), insgesamt Infizierte 9.423 (9.275), Verstorbene 88 (85), Genesene 7.000 (6.900)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 732 (754), insgesamt Infizierte 4.746 (4.667), Verstorbene 114 (113), Genesene 3.900 (3.800)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 588 (605), insgesamt Infizierte 3.625 (3.539), Verstorbene 37 (34), Genesene 3.000 (2.900)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 7.694 (7.765), insgesamt Infizierte 33.374 (32.771), Verstorbene 410 (396), Genesene 25.270 (24.610)

9.15 Uhr. Die Opposition hat die Bund-Länder-Beschlüsse zu den Anti-Corona-Maßnahmem als erneute Belastung für die Wirtschaft bezeichnet. Es fehle die Stringenz für einen längeren Zeitraum, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing. Es seien sehr kleinteilige Dinge geregelt - so gebe es etwa im Handel eine Differenzierung zwischen 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und mehr. „Das wirkt alles wenig praxisnah.“

8.44 Uhr. Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie – sie sind zurzeit auch im Kreis Steinfurt in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen spürbar. Einer davon sind die Kitas im Kreis. Martinsumzüge, Weihnachtsfeiern und externe Angebote in den Einrichtungen fallen aus, die Eltern werden gebeten, ihre Kinder vor der Tür zu verabschieden und die Kita nicht zu betreten, der Kontakt der Eltern mit den Erziehern ist auf ein Minimum reduziert und wo es möglich ist, werden einzelne Gruppen strikt getrennt. Dennoch bittet das Kreisjugendamt gemeinsam mit der AG 78, einer Arbeitsgemeinschaft aus Trägern der Kitas sowie Vertretern der Kindertagespflege, der Bürgermeister und des Jugendamtselternbeirats, um Verständnis für die Maßnahmen. [+]

8.03 Uhr. Zwar steigt die Zahl der mit oder an Corona verstorbenen Menschen in NRW – eine sogenannte „Übersterblichkeit“ gibt es aber nach wie vor nicht. Im Oktober 2020 starben nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt in Nordrhein-Westfalen insgesamt etwa 16.900 Menschen. Nach Auswertung vorläufiger Daten lag die Zahl der Todesfälle damit sogar leicht unter den Zahlen von Oktober 2019 (damals: 17.040). Dem üblichen saisonalen Verlauf folgend starben auch in diesem Jahr im Oktober mehr Menschen als im September; es gab rund 1.100 Sterbefälle mehr als im Vormonat. Im Kreis Steinfurt ist die Entwicklung ähnlich. Hier starben im Oktober 338 Menschen – 75 weniger, als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im September waren es 291 (Vorjahr: 353).

7.31 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt sinkt weiter leicht und liegt nun den dritten Tag in Folge unter 100.

7.20 Uhr. Mitten im harten Corona-Winter sollen die Weihnachtstage ein wenig Entspannung bringen: Ab dem 23. Dezember und höchstens bis zum 1. Januar sollen zehn Personen im Familien- und Freundeskreis zusammenkommen können, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Doch davor stehen weitere Einschränkungen an. Wir haben diese noch einmal zusammengefasst.

7.08 Uhr. Nach der Bund-Länder-Runde hat sich auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zu den verlängerten und verschärften Einschränkungen geäußert. Hier ist noch einmal sein Statement (dieses beginnt ab Minute 12:00):

Mittwoch, 25. November

21.44 Uhr. Der exponentielle Anstieg der Neuinfektionen ist nach Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel gestoppt. Das reiche aber nicht. Damit könne man sich „auf gar keinen Fall begnügen“, sagte die Kanzlerin, um dann Einzelheiten der Beschlüsse vorzustellen:

  • Private Zusammenkünfte: Diese werden eingeschränkt. Künftig dürfen sich die Menschen nur noch mit maximal einem weiteren Hausstand, aber insgesamt mit höchstens fünf Personen treffen. Lockerungen soll es aber für die Weihnachtstage vom 23. Dezember bis 1. Januar geben, hier sollen es maximal zehn Personen sein.
  • Regeln für Hotspots: In besonders stark betroffenen Regionen mit einem Sieben-Tages-Inzidenzwert von über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern soll es Verschärfungen im Ermessen der Länder geben. Aktuell wäre in unserer Region der Landkreis Osnabrück davon betroffen, hier lag die Sieben-Tages-Inzidenz heute bei 228.
  • Schulen: Falls die Sieben-Tages-Inzidenz bei Neuinfektionen in bestimmten Regionen über 200 steigt, soll es einen Wechsel-Unterricht für alle Schüler ab der 8. Klasse geben. Eine Hälfte der Schulklasse wäre dann zuhause und per Video ins Klassenzimmer zugeschaltet.
  • Einkaufen: Hier soll es Einschränkungen für Einkaufszentren ab 800 Quadratmetern Gesamtverkaufsfläche geben. Je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche soll sich maximal ein Kunde aufhalten, für kleinere Geschäfte soll weiterhin die Zehn-Quadratmeter-Regel gelten.

21.35 Uhr. Keine große Überraschung: Der Lockdown wird bis in den Dezember verlängert – und in Teilen sogar noch verschärft. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soeben nach der Bund-Länder-Konferenz mit den Ministerpräsidenten verkündet. Ungewöhnlich lange hatten die Teilnehmer der Runde beraten. Erst um 21.30 Uhr trat die Kanzlerin gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor die Presse.

18.11 Uhr. Die Ergebnisse und Entscheidungen der aktuellen Bund-Länder-Konferenz zur Pandemie-Situation und zum weiteren Lockdown werden wohl im Laufe des frühen Abends bekanntgegeben.

18 Uhr. Notleidende Sportvereine sowie die Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes NRW können bis zum 15. März 2021 erneut die „Soforthilfe Sport“ beantragen. Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt für die im Zusammenhang mit der Pandemie entstehende Unterdeckung eine Hilfe in Höhe von 60 Prozent des nachgewiesenen Förderbedarfs, höchstens jedoch 50 000 Euro. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Bedingung für die Gewährung der Soforthilfe ist ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Antragsberechtigt sind alle Vereine, die über die Mitgliedsorganisationen (Sportbund oder Sportfachverband) dem Landessportbund NRW angeschlossen sind sowie die Mitgliedsorganisationen selber. Antrage können ausschließlich online über das Förderportal des Landessportbundes NRW gestellt werden.

17.52 Uhr. Nach den gestrigen Schwerpunktkontrollen zur Maskenpflicht an Bahnhöfen, Bahnsteigen und im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) haben Bundespolizei, Ordnungsämter und Deutsche Bahn, die die landesweite Aktion gemeinsam durchgeführt hatten, eine abschließende Bilanz gezogen. In einer Pressemitteilung des Landes NRW werden 805 Verstöße gegen die Maskenpflicht genannt, die an zwölf ausgewählten Strecken und Bahnhöfen festgestellt wurden. Wer keinen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz getragen oder Mund und Nase nicht bedeckt hatte, muss jetzt mit einem Bußgeldbescheid vom Ordnungsamt in Höhe von 150 Euro rechnen. Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DB, der Verkehrsunternehmen, der Aufgabenträger, der Ordnungsämter und der Bundespolizei seien bei den Schwerpunktkontrollen im Einsatz gewesen, heißt es weiter. Die Zahl der festgestellten Verstöße hat sich damit im Gegensatz zur ersten NRW-Kontrolle mehr als halbiert - bei der Aktion am 24. August waren 1.707 Verstöße festgestellt worden.

17.33 Uhr. Mit einer neuen Grafik zeigen wir die aktuelle Lage und Entwicklung der Pandemie jetzt auch für Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen - ein wenig überschaubarer:

17.20 Uhr. Die offizielle Warn-App des Bundes zur Coronavirus-Pandemie steht in einer verbesserten Variante zum Herunterladen bereit. Die aktuelle Version ist seit heute im Google Play Store und dem App Store von Apple erhältlich. Mit dem Update wird die Risikoüberprüfung jetzt mehrmals täglich erfolgen. Bislang erfolgte die Aktualisierung lediglich einmal täglich. Außerdem erhalten positiv getestete Nutzer mit der aktuellen Version eine Erinnerung, wenn sie ihr Testergebnis noch nicht geteilt haben sollten.

17.11 Uhr. Aktuelle Infos zur Lage in der Pandemie speziell für Unternehmen gibt die Wirtschaftsförderung des Kreises (WESt) am Donnerstag, 17. Dezember, von 17 bis 18 Uhr in einem einstündigen Online-Talk mit Landrat Dr. Martin Sommer und Dr. med. Karlheinz Fuchs, dem Leiter der Stabsstelle Corona. Von der WESt kommt zudem ein kurzer Überblick zu den Fördermöglichkeiten. Im Anschluss ist Raum für Fragen. Bis zum 15. Dezember 2020 können vorab Fragen zum Thema geschickt werden. Anmeldung erfolgen über https://westmbh.de/corona-livestream/ oder per Mail an info@westmbh.de. Den Zugangslink zum Zoom-Meeting gibt es kurz vor der Veranstaltung.

16.55 Uhr. Neben der flächendeckenden Versorgung von Infekt-Patienten in den Praxen der niedergelassenen Ärzte an Werktagen werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Weastfalen-Lippe (KVWL) derzeit zusätzlich an Samstagen ausgewählte Arztpraxen Infekt-Sprechstunden anbieten. Auf diese Weise soll auch der ärztliche Bereitschaftsdienst am Wochenende unterstützt werden. Für den kommenden Samstag, 28. November, stehen in der Umgebung folgende Arztpraxen für Infekt-Sprechstunden bereit:

  • Praxis Dr. med. Christina Wansel. Rheiner Str. 52-54, 48282 Emsdetten, +49 (2572) 960380.

  • Gemeinschaftspraxis Dres. med. Ameling und Terhaar. Humboldtplatz 22c, 48429 Rheine, +49 (5971) 802420.

  • Zentrale Fieberpraxis Ochtrup. Prof.-Gärtner-Str. 7, 48607 Ochtrup, 0151 159 111 28.

16.42 Uhr. Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 richtet die Stadt Rheine eine Notbetreuung am 21. und 22. Dezember ein. Eltern können diese ab morgen, Donnerstag, 26. November, online beantragen. Was weitere Tage angeht, will die Stadt die Einigung von Bund und Ländern sowie die offizielle Mitteilung dazu abwarten. „In der Umsetzung ist das dann unproblematisch“, sagte Stadtsprecherin Michaela Hövelmann. „Konsens ist, dass die Anmeldung einfach für Eltern bleiben soll.“ www.rheine.de/notbetreuung

16.25 Uhr. Menschen in besonderen Lebenslagen erleben die Einschränkungen, die mit der Pandemie einhergehen, als schwerwiegend und einschneidend. Doch auch, oder gerade in dieser Zeit können sich Schwangere und ihre Angehörigen auf das umfangreiche Beratungsangebot des Donum vitae Kreisverbandes Steinfurt verlassen, heißt es in einem Pressetext.In Rheine, bei der Schwangerschaftsberatungsstelle in der Münsterstraße, findet Beratung statt, zu Fragen die alle Lebenbereiche in einer Schwangerschaft betreffen können. Infos gibt es beim Donum vitae Kreisverband, Münsterstraße 18-22, 48431 Rheine, 05971/984777, donum-vitae.rheine@t-online.de,| www.donumvitae-rheine.de.

15.55 Uhr. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft warnt vor einer Reservierungspflicht in Zügen, wie sie heute vom Bund vorgeschlagen wurde. Demnach sollen nur noch Fensterplätze besetzt werden, um den Abstand zwischen Fahrgästen sicherzustellen. „Das würde dazu führen, dass der Fernverkehr nicht mehr handlebar ist, dass die Belastung für die Beschäftigten viel größer ist als heute“, sagte der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Klaus-Dieter Hommel.

15.05 Uhr. Es gibt offenbar beim Bund-Länder-Gipfel eine erste Einigung: Wie das Portal Bild.de berichtet, sollen bei größeren Einkaufszentren nur noch ein Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche zugelassen werden. Dies soll ab einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern gelten. Bei kleineren Geschäften bleibt es bei der Zehn-Quadratmeter-Regelung.

14.45 Uhr. Die Gewerkschaft der Polizei in NRW hält es für „zwingend erforderlich“, dass der gesamte Polizei-Apparat zur ersten Corona-Impfgruppe gehört. Die Polizei sei in Gänze systemrelevant: „Es darf keine Unterscheidung zwischen Beamten und Tarifbeschäftigten bei der Impfung geben“, sagte GdP-Landeschef Michael Mertens.

14.10 Uhr. Die Zahl der Covid-Patienten in NRW-Krankenhäusern ist seit gestern leicht gestiegen. 4.181 Patienten mit dem Virus meldet die Landesregierung mit Stand vom heutigen Mittwoch, 986 sind auf der Intensivstation.

13.51 Uhr. Ab 14 Uhr konferieren Bund und Länder über die weiteren Maßnahmen gegen die Pandemie. Klar ist schon jetzt, dass der „Lockdown light“, der seit Anfang November gilt, wohl bis zum 20. Dezember fortgeschrieben werden soll. Wir halten Sie an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

13.19 Uhr. In Nordrhein-Westfalen bleiben die Fitnessstudios geschlossen: Das Landesverfassungsgericht hat den Eilantrag eines Fitnessstudiobetreibers aus Essen zurückgewiesen. Die Gefahren der Covid-19-Pandemie seien weiterhin sehr ernst zu nehmen, teilte das Gericht zu seiner Entscheidung am Mittwoch mit. Dem Fitnessstudiobetreiber seien daher Einschränkungen bei der Berufsausübung zuzumuten.

12.43 Uhr. Die geplante Abgabe günstiger FFP-2-Schutzmasken an Menschen aus Risikogruppen wird konkreter: Der Gemeinsame Bundesausschuss des Gesundheitswesens hat eine Eingrenzung der Gruppen mit Risiken für schwere und tödliche Verläufe erstellt. Insgesamt dürften es 27,35 Millionen Menschen sein, wie es in der Stellungnahme heißt, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dazu zählen 23,7 Millionen Menschen ab 60 Jahre, außerdem weitere Menschen mit Vorerkrankungen, Risikoschwangerschaften oder Übergewicht.

12.13 Uhr. In Emsdetten ist die Zahl der aktuell Infizierten seit gestern von 38 auf 42 gestiegen, in Rheine sind mit 111 Personen sieben weniger als am Vortag infiziert. Das geht aus einer aktuellen Meldung der Kreisverwaltung (Stand: 10 Uhr) hervor. In Neuenkirchen hat sich die Zahl von 16 auf 21 erhöht, in Wettringen von vier auf sechs.

Der Blick auf die einzelnen Kommunen im Kreisgebiet:

  • In Altenberge: 11 Personen (11)
  • In Emsdetten: 42 Personen (38)
  • In Greven: 58 Personen (63)
  • In Hopsten: 19 Personen (19)
  • In Hörstel: 24 Personen (28)
  • In Horstmar: 5 Personen (5)
  • In Ibbenbüren: 87 Personen (83)
  • In Ladbergen: 0 Personen (0)
  • In Laer: 8 Personen (8)
  • In Lengerich: 26 Personen (24)
  • In Lienen: 7 Personen (7)
  • In Lotte: 35 Personen (36)
  • In Metelen: 4 Personen (4)
  • In Mettingen: 33 Personen (34)
  • In Neuenkirchen: 21 Personen (16)
  • In Nordwalde: 24 Personen (27)
  • In Ochtrup: 42 Personen (39)
  • In Recke: 22 Personen (25)
  • In Rheine: 111 Personen (118)
  • In Saerbeck: 7 Personen (7)
  • In Steinfurt: 23 Personen (29)
  • In Tecklenburg: 21 Personen (17)
  • In Westerkappeln: 16 Personen (17)
  • In Wettringen: 6 Personen (4)

12.01 Uhr. Die Pfarrgemeinde St. Petronilla Wettringen bietet am 24. Dezember, Heiligabend, mehrere Gottesdienste in der Festhalle Hagenhoff in Rothenberge an. Um 13, 14 und 15 Uhr wird jeweils eine kurze Krippenfeier für Familien mit Kindern durchgeführt, um 16, 18 und 20 Uhr jeweils die Christmessen. In der Kirche St. Petromilla folgt um 22.30 die Christmette. Bis zu 120 Personen sind zugelassen. Anmeldungen hierzu und zu den Messen des 1. und 2. Weihnachstages in den Kirchen St. Petronilla und St. Michael sind ab dem kommenden Wochenende nur per schriftlich ausgefülltem Anmeldezettel möglich.

11.30 Uhr. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich vor dem heutigen Bund-Länder-Gipfel im Landtag noch einmal für Präsenzunterricht ausgesprochen. „Der Küchentisch zu Hause in einer 2- oder 3-Zimmerwohnung ist nicht der bessere Lernort. Der beste Lernort ist die Schule“, sagte Laschet. Außerdem bekräftigte er, dass Lockerungen, sofern sie kommen, zunächst in der Kultur und im Jugendsport erfolgen sollen.

11.11 Uhr. Der grafische Blick auf die regionale Entwicklung der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Im Landkreis Osnabrück hat sich der Inzidenzwert deutlicher reduziert, sorgt aber immer noch für den negativen Spitzenwert. In den Kreisen in Niedersachsen steigen die Zahlen leicht, im Münsterland sinken sie wiederum leicht. Der Kreis Coesfeld und die Stadt Münster halten sich in etwa die Waage und verzeichnen die niedrigsten Inzidenzen in der Region. Der Kreis Steinfurt steht weiter knapp unter die 100er Marke:

10.44 Uhr. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat am Morgen den Landtag vor der heutigen Bund-Länder-Konferenz über die mit den Ministerpräsidenten geplanten Maßnahmen unterrichtet. Über Öffnungsschritte oder Lockerungen werde aufgrund der Situation, wie seit Tagen bekannt, nicht gesprochen, erklärte Laschet. Dank entsprechender logistischer Schritte müsse das Gesundheitssystem zwar mit einer ernsten Lage umgehen, aber es gebe keine Engpässe wie noch im Frühjahr. „Wir müssen die umfangreichen Schutzvorkehrungen deshalb über den Monat November hinaus auf hohem Niveau halten. Er bedeutet für jede einzelne der betroffenen Branchen ein Opfer, es geht um Existenzen“, sagte der Ministerpräsident. „Deshalb müssen wir soweit nur irgendwie möglich kompensieren.“

10.10 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster hat sich von Dienstag bis Mittwoch von 7.750 auf 7.765 (Stand: 0 Uhr) erhöht.

Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 678 (710), insgesamt Infizierte 1.599 (1.571), Verstorbene 11 (11), Genesene 910 (850)

  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 819 (780), insgesamt Infizierte 4.292 (4.247), Verstorbene 73 (67), Genesene 3.400 (3.400)

  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 209 (291), insgesamt Infizierte 1.935 (1.917), Verstorbene 26 (26), Genesene 1.700 (1.600)

  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.971 (1.848), insgesamt Infizierte 4.701 (4.577), Verstorbene 30 (29), Genesene 2.700 (2.700)

  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 439 (428), insgesamt Infizierte 2.763 (2.751), Verstorbene 24 (23), Genesene 2.300 (2.300)

  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.290 (2.237), insgesamt Infizierte 9.275 (9.022), Verstorbene 85 (85), Genesene 6.900 (6.700)

  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 754 (782), insgesamt Infizierte 4.667 (4.594), Verstorbene 113 (112), Genesene 3.800 (3.700)

  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 605 (674), insgesamt Infizierte 3.539 (3.506), Verstorbene 34 (32), Genesene 2.900 (2.800)

  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 7.765 (7.750), insgesamt Infizierte 32.771 (32.185), Verstorbene 396 (385), Genesene 24.610 (24.050)

9.55 Uhr. Aus dem Emsdettener Winterzauber sollte der Wintertraum werden. In der Vorweihnachtszeit. Ein Albtraum ist das Projekt für Frank Frede vom Café Heinrich noch nicht. Viel mehr möchte er weiterhin den Traum wahr werden lassen – wenn auch verspätet. [+]

9.42 Uhr. Der Kreis Steinfurt liefert detailliertere Zahlen zur Coronavirus-Krise: Hier werden erstmals auch die an oder mit dem Coronavirus-Verstorbenen der Kommunen im Kreis genannt. In Rheine starben 15 Menschen, in Emsdetten sogar 30 Einwohner durch die Pandemie. In der Gemeinde Neuenkirchen waren es zwei Verstorbene und in Wettringen gab es bisher keine Toten infolge der Krise.

9.15 Uhr. NRW-Familienminister Joachim Stamp hat im Interview mit dem WDR die Schließung in der Gastronomie kritisiert. Er sei zwar für Kontaktbeschränkungen, doch wo ein gesellschaftliches Leben dank entsprechender Konzepte möglich sei, sollte dies weitergehen. Der Minister blickt bereits auf mögliche Folgen dieser Maßnahmen für die Existenzen im Gastgewerbe.

8.40 Uhr. Die Grünen in NRW haben sich für Corona-Hotspot-Regeln ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 ausgesprochen. Laut eines Entschließungsantrags, der der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) vorliegt, schlagen sie für eine Entlastung der Behörden bei der Nachverfolgung eine Cluster-Regelung vor. Nach einem Corona-Ausbruch nach einer Feier müssten sich demnach Teilnehmer in Quarantäne begeben, aus der sie sich erst nach fünf Tagen frei testen könnten.

7.56 Uhr. Ein Blick auf die Entwicklung der Fallzahlen im Kreis Steinfurt: Die Zahl der seit gestern Neuinfizierten liegt mit 73 ungefähr auf dem Niveau der Vorwoche (17. November: 76 Neuinfizierte). Der rückläufige Trend bei den akut Infizierten setzt sich weiter fort.

7.32 Uhr. Aufgrund der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie werden zwei weitere Veranstaltungen in der Stadthalle Rheine verlegt: Zum einen das Konzert „Völkerball – A Tribute to Rammstein“, das vom 6. Februar 2021 auf den 14. Januar 2022 verlegt wird. Zum anderen wird die Veranstaltung „Johann König – Jubel, Trubel, Heiserkeit“ von 27. Januar 2021 auf den 29. Januar 2022 verlegt. Das teilt die Stadthalle in einem Pressetext mit. Die Karten behalten jeweils ihre Gültigkeit. [+]

7.12 Uhr. Deutschland stehen in der Corona-Pandemie weitere Wochen Teil-Lockdown bevor - allerdings mit Lockerungen über Weihnachten. Davor werden Kontaktbeschränkungen und andere Maßnahmen aber sogar nochmals verschärft, um das Infektionsrisiko während der Feiertage so weit wie möglich zu senken. Das zeichnet sich vor den heutigen Beratungen von Bund und Ländern über das weitere Vorgehen in der Pandemie ab.

6.56 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Zahl der Sieben-Tages-Inzidenz weiter leicht gesunken und liegt nun bei 98,6. Die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind um eine Person auf 113 gestiegen.

Dienstag, 24. November

18 Uhr. Wenn am Mittwoch die Länderchefs und Kanzlerin Merkel über die Maßnahmen der neuen Corona-Schutzverordnung ab dem 1. Dezember diskutieren, wird auch Rheines Bürgermeister Peter Lüttmann genau hinhören – und danach erneut den Spielraum für die lokale Ausgestaltung ausloten. „Ich kann mir vorstellen, dass wir als Kommune weiterhin die Räume unter freiem Himmel festlegen müssen, für die eine allgemeine Maskenpflicht gilt“, sagte er am Dienstag auf Anfrage unseres Medienhauses. [+]

17.30 Uhr. Die Rheiner Schulen erhalten vom Schulträger in den kommenden Tagen fünf FFP2-Masken pro Lehrkraft. Diese werden aus städtischen Mitteln finanziert. Das teilte die Stadt Rheine auf Anfrage mit. Hintergrund: Das nordrhein-westfälische Schul- und Bildungsministerium hatte den Schulträgern in den Städten und Gemeinden im Sommer Fördermittel zur Beschaffung von Alltagsmasken zur Verfügung gestellt; „Diese haben wir als Schulträger vollumfänglich abgerufen“, sagte Stadtsprecher Frank de Groot-Dirks. Die Stadt habe damals Alltagsmasken verteilt. Einige NRW-Kommunen haben die Fördermittel bisher noch gar nicht abgerufen, so dass der Fördergeber nunmehr an den Abruf erinnert hat und auf die Förderfähigkeit von FFP2-Masken ausgeweitet hat. „Davon hat Rheine leider nichts mehr“, erläuterte de Groot-Dirks. „Wir sehen jedoch die besondere Verantwortung für den Gesundheitsschutz im Schulalltag und stellen die Masken daher zur Verfügung.“

17 Uhr. Es ist eine – durch Corona gemachte, erzwungene – Rückkehr zu den Wurzeln: Die Sparkasse, sie macht wieder ausgiebig das, was mal ursächlich ihr Sinn und Zweck gewesen ist: Sie verwahrt Geld. Geld, das die Menschen im Kreis Steinfurt ihrer Sparkasse zum Aufbewahren anvertrauen. „An Zeiten, in denen so viel gespart wurde, kann ich mich nicht erinnern“, sagt Rainer Langkamp. Mit dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse ST hat unser Medienhaus ein Gespräch geführt zum aktuellen Mega-Trend Sparen, Sparen, Sparen ... [+]

16.45 Uhr. Der Bund wird die vom verlängerten Lockdown im Dezember betroffenen Unternehmen mit Finanzhilfen im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro unterstützen. Diese Information erhielt die Deutsche Presse-Agentur (dpa) heute aus Regierungskreisen. Infolge der bereits so gut wie beschlossenen Verlängerung des zweiten Lockdowns blieben Gastronomiebetriebe sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen weiter geschlossen.

Für diese Novemberhilfen plant die Bundesregierung bisher rund 14 bis 15 Milliarden Euro ein. Damit sollen Umsatzausfälle erstattet werden. Der Start der Beantragung ist früheren Angaben zufolge im Laufe dieser Woche geplant. Erste Gelder sollen in Form von Abschlagszahlungen noch bis Monatsende an Firmen sowie Soloselbstständige wie Künstler fließen. Wie genau die neuen Hilfen für den Dezember aussehen, ist noch nicht bekannt.

16.16 Uhr. Zur Halbzeit der heutigen landesweiten Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht ziehen Bundespolizei und Verkehrsunternehmen eine erste Bilanz: In den ersten fünf Stunden wurden an NRW-Bahnhöfen, -Bahnsteigen und im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) 425 Menschen ohne Maske angetroffen. Dies teilte die Landesregierung heute mit. Auch in Rheine und Emsdetten kontrollierten Polizisten heute zeitweise das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Zahlreiche Städte, Gemeinden und Verkehrsunternehmen organisieren in Eigenregie Kontrollen in Bussen und Straßenbahnen. Außerdem werden zusätzliche Mitarbeiter bei der Deutschen Bahn zur Maskenkontrolle eingesetzt.

15.55 Uhr. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster, Sonntagsöffnungen im Weihnachtsgeschäft in Nordrhein-Westfalen zu untersagen, stößt im Einzelhandel auf Unverständnis und Fassungslosigkeit. „Wir sind maßlos enttäuscht“, meinte der Präsident des Handelsverbandes NRW, Michael Radau. Der Gewerkschaft Verdi, die im Eilverfahren gegen die Sonntagsöffnung geklagt hatte, wird vorgeworfen, die Existenzgrundlage vieler Händler zu zerstören. Radau betonte, verkaufsoffene Sonntage im Advent hätten in mehrfacher Weise den arg gebeutelten Handel stützen können. Gerade Kunden mit Ängsten vor der Pandemie hätten dadurch die Möglichkeiten erhalten, dem absehbaren Andrang an den Adventssamstagen zu entgehen. Und auch die Beschäftigten wären besser geschützt gewesen. Jetzt werde nach Alternativen gesucht. Mit der Entscheidung wird es auch in Rheine keine verkaufsoffenen Sonntage mehr geben.

15.33 Uhr. Die Zahl der derzeit behandelten Covid-19-Patienten in NRW-Krankenhäusern hat einen erneuten Sprung nach oben gemacht, um plus 121 in nur einem Tag auf 4.154, ein neuer Höchststand für das Bundesland. Ein neuer Höchstwert auch bei den Covid-19-Patienten auf der Intensivstation: Hier werden 981 Menschen behandelt, die 1.000er Marke rückt seit Tagen näher.

15.12 Uhr. Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 wird in Rheine ebenfalls die Notbetreuung für den 21. und 22. Dezember eingerichtet. Eltern können diese ab Donnerstag, 26. November 2020, unter www.rheine.de/notbetreuung beantragen, teilt die Stadt heute mit. Die Angebote der Betreuung sowie des Offenen Ganztages werden an den Tagen aufrecht erhalten. Eine Beantragung der Notbetreuung sei bis zum 17. Dezember 2020 möglich. Dennoch wäre es vorteilhaft, wenn Eltern ihre Anträge möglichst frühzeitig stellen würden, um eine bessere Planungssicherheit zu erreichen, heißt es von der Stadt Rheine.

Die Eltern sowie die jeweiligen Betreuungsträger an den Schulen erhalten dann zeitnah eine Bestätigung per E-Mail. Für Fragen zur Notbetreuung steht das Team der Schulverwaltung unter der Telefonnummer: 05971 / 939 579 oder per Mail unter notbetreuung@rheine.de zur Verfügung.

Der Schülerverkehr läuft an diesen beiden Tagen wie gewohnt. Schulen mit gymnasialer Oberstufe und die beruflichen Gymnasien, die für die beiden Tage Klausuren geplant oder mündliche Prüfungen terminiert haben, können trotz Unterrichtsfrei bei diesen Terminen verbleiben, teilt das NRW-Schulministerium mit. Aufgrund der Pandemie waren die Weihnachtsferien vorgezogen worden (Tickermeldung 11.55 Uhr).

14.56 Uhr. Der Kolping-Gedenktag in Wettringen am Samstag, 5. Dezember, fällt aus. Das teilt die Kolpingsfamilie mit. Dennoch will die Kolpingsfamilie den Kolping-Gedenktag mit einer Messe feiern und zwar am Sonntag, 6. Dezember, um 10.30 Uhr. Zu der Messe ist eine Anmeldung erforderlich. Die Messe ist aber auch im Live-Stream über die Homepage der Pfarrgemeinde St. Petronilla zu sehen.

14.44 Uhr. Aufgrund der unklaren Versammlungslage finden im Dezember kein Sonntagsspaziergang und auch keine Monatsversammlung des Nabu Neuenkirchen-Wettringen statt. Das teilte der Nabu mit. Weitere Informationen gibt es bei Olaf Titlus, 05973/902641.

14.26 Uhr. Die IHK Nord Westfalen ist enttäuscht von dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts, das die verkaufsoffenen Adventssonntagen untersagt hat. IHK-Hauptgeschäftsführer Fritz Jaeckel sagte in einer Pressemitteilung: „Wir hatten gehofft, dass die Verordnung des NRW-Gesundheitsministeriums Bestand hat und so der zu erwartende Kundenandrang an den Samstagen in der Vorweihnachtszeit entzerrt werden kann. Dies ist nach dem Urteil nicht mehr möglich. Wir haben in den letzten Wochen viele Anfragen von Händlern gehabt, die auf die Möglichkeit der Sonntagsöffnung gehofft haben.“ Das Weihnachtsgeschäft sei enorm wichtig für den Einzelhandel, der schwer von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sei. „Hier wird sich für viele Händler entscheiden, wie sie das Jahr überstehen“, so Jaeckel weiter.

14.03 Uhr. Das unter den Bundesländern zunächst diskutierte Böller-Verkaufsverbot scheint kurz vor den Beratungen über das weitere Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom Tisch zu sein. Auf belebten Plätzen und Straßen soll die Verwendung von Pyrotechnik aber untersagt werden, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden, wie aus der bekanntgewordenen Linie der Bundesländer hervorgeht.

13.45 Uhr. Die Gemeinde Wettringen weist darauf hin, dass auf dem zentralen Dorfplatz an der Bürgerhalle eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht.

13.25 Uhr Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen die Quarantänezeit für Kontaktpersonen von Infizierten ab 1. Dezember verkürzen, von bisher 14 Tagen auf 10 Tage, jedoch unter der Bedingung eines negativen Tests. Dies berichtet die Funke-Mediengruppe. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bedeute diese die gleiche Sicherheit, aber für die Betroffenen vier Tage weniger Einschränkungen. Die fachlichen Empfehlungen des bundeseigenen Robert Koch-Instituts (RKI) für die Gesundheitsämter sollen laut Länder-Beschluss entsprechend angepasst werden.

12.55 Uhr. Das NRW-Gesundheitsministerium hat Zahlen zur aktuellen zweiten Welle vorgelegt. Im Vergleich zum Ausbruch der Pandemie im Frühjahr hat der zweite Aufschwung des Coronavirus in NRW wesentlich größere Auswirkungen. Die Zahl der Covid-19 Patienten sei derzeit doppelt so hoch wie zum Höchststand im Frühjahr. Laut Gesundheitsministerium sind zudem immer mehr Intensivbetten belegt. Es sei eine „deutliche Verengung“ der freien Kapazitäten festzustellen. Aufgrund lokaler Ausbrüche müssten sich auch immer wieder Krankenhäuser vorübergehend als nicht mehr aufnahmebereit abmelden. Nach aktuellem Stand haben sich seit dem Ausbruch in NRW 233.015 Menschen infiziert. 2.977 starben. 158.400 galten bis Montag als genesen, 71.700 waren akut nachweislich infiziert. Der Landtag muss entscheiden, ob der medizinische Ausnahmezustand über den 30. November hinaus verlängert wird.

12.33 Uhr. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat die Einzelhandelsöffnungen an den Adventssonntagen in NRW gekippt. Die Richter haben damit heute einem Eilantrag der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gegen die nordrhein-westfälische Coronaschutzverordnung stattgegeben. Eigentlich sollten die Geschäfte und Läden in Nordrhein-Westfalen laut Planungen der Landesregierung am 29. November 2020, 6., 13. und 20. Dezember 2020 und zusätzlich am 3. Januar 2021 auch sonntags zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr öffnen dürfen, um Infektionsgefahren durch einen unregulierbaren Kundenandrang vor und nach den Feiertagen zu vermeiden. Das OVG erkannte in der Regelung jedoch eine Rechtswidrigkeit.

12.15 Uhr. Die Zahl der nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Rheinenser sinkt derzeit leicht und liegt bei 118. Der Zahl der Gesundeten, 14 von Montag auf Dienstag, stehen nach Angaben der Stadtverwaltung neun Neuinfektionen gegenüber. Dennoch müssten die Werte ein paar Tage so weiter sinken um von einer Trendwende sprechen zu können. Hier die grafische Übersicht über die bisherige Entwicklung:

11.55 Uhr. NRW macht es vor: Vorgezogene Weihnachtsferien wie hier wird es aufgrund der Pandemie jetzt auch in Baden-Württemberg und Bayern geben; offiziell wird der 21. Dezember der erste Ferientag sein. Der Vorschlag, der ursprünglich auf NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zurückgeht, soll ebenfalls eine möglichst kontaktlose Woche vor den Feiertagen bieten, damit vor den geplanten Lockerungen (Tickermeldung 10.30 Uhr) zwischen den Jahren die Infektionsgefahr gering gehalten wird. Eine Notbetreuung am 21. und 22. Dezember für Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse, die Lehrer weiter arbeiten lässt, sorgt indes für Kritik.

11.42 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 11 Personen (10)
  • In Emsdetten: 38 Personen (36)
  • In Greven: 63 Personen (69)
  • In Hopsten: 19 Personen (19)
  • In Hörstel: 28 Personen (22)
  • In Horstmar: 5 Personen (6)
  • In Ibbenbüren: 83 Personen (86)
  • In Ladbergen: 0 Personen (1)
  • In Laer: 8 Personen (8)
  • In Lengerich: 24 Personen (31)
  • In Lienen: 7 Personen (5)
  • In Lotte: 36 Personen (36)
  • In Metelen: 4 Personen (5)
  • In Mettingen: 34 Personen (33)
  • In Neuenkirchen: 16 Personen (18)
  • In Nordwalde: 27 Personen (30)
  • In Ochtrup: 39 Personen (40)
  • In Recke: 25 Personen (26)
  • In Rheine: 118 Personen (123)
  • In Saerbeck: 7 Personen (9)
  • In Steinfurt: 29 Personen (31)
  • In Tecklenburg: 17 Personen (17)
  • In Westerkappeln: 17 Personen (19)
  • In Wettringen: 4 Personen (4)

11.25 Uhr. Die Ministerpräsidenten haben sich noch nicht auf ein Verbot fürs Silvesterfeuerwerk geeinigt, jedoch werde ein Verzicht auf Feuerwerk und Böllerei empfohlen. Auf belebten Plätzen und Straßen wird die Verwendung von Pyrotechnik jedoch wohl untersagt, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Die entsprechend betroffenen Plätze und Straßen sollen jeweils die Städte und Kommunen selbst bestimmen.

11.07 Uhr. Neuenkirchen: In der katholischen Kindertagesstätte St. Antonius, Arnold-Janssen-Straße 34, ist eine Person des Personals positiv auf Covid-19 getestet worden. Die Kita ist daher seit Montag geschlossen, die 50 Kinder und 14 Mitarbeiter wurden vom Kreisgesundheitsamt bis zum 14. Dezember in Quarantäne geschickt.

10.55 Uhr. Der grafische Blick auf die regionale Entwicklung der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Weiterhin unverändert hoch ist der Wert im Landkreis Osnabrück, lediglich knapp unter 250. Der Kreis Coesfeld und die Stadt Münster halten sich in etwa die Waage und verzeichnen die niedrigsten Inzidenzen in der Region. Der Kreis Steinfurt fällt erstmals wieder unter die 100er Marke:

10.30 Uhr. Die Ministerpräsidenten haben sich vor der morgigen Bund-Länder Konferenz auf Regeln für die Festtage geeinigt. Zwischen dem 23. Dezember 2020 und 01. Januar 2021 soll es gelockerte Kontaktbeschränkungen geben und möglich sein sich mit bis zu zehn Personen zu treffen, heißt es in einem Beschlussentwurf, der morgen besprochen wird. Zudem wird für die Tage vor dem Fest zu einer mehrtägigen Selbstquarantäne im eigenen Zuhause aufgerufen, um eine Infektions-Gefahr zwischen den Jahren zu verringern.

9.59 Uhr. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat eine umstrittene Aussage zum Weihnachtsfest in der Corona-Pandemie relativiert. Nachdem er in der „Welt am Sonntag“ gesagt hatte, „Es wird wohl das härteste Weihnachten, das die Nachkriegsgenerationen je erlebt haben“, betonte Laschet am Montagabend im ZDF-„heute-journal“: „Natürlich ist es auf Lesbos schlimmer und natürlich ist es in Afrika in Elendsvierteln schlimmer. Das ist ja alles wahr. Aber die Botschaft ist: Dieses Weihnachten wird anders sein als alle Weihnachten, wie wir sie kennen. Es wird Verzicht bedeuten.“

9.21 Uhr. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann rechnet bei den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch „im Großen und Ganzen“ mit einer Verlängerung des Teil-Lockdowns in Deutschland. „Das ist auch die richtige Antwort“, sagte der Minister.

9 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Infizierten nahezu unverändert. Nach Angaben der Bezirksregierung liegt dieser Wert aktuell bei 7.750, gestern waren es 7.749. Die Zahl der an oder mit dem Coronavirus Verstorbenen stieg seit gestern von 380 auf 385.

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 710 (734), insgesamt Infizierte 1.571 (1.545), Verstorbene 11 (11), Genesene 850 (800)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 780 (829), insgesamt Infizierte 4.247 (4.196), Verstorbene 67 (67), Genesene 3.400 (3.300)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 291 (260), insgesamt Infizierte 1.917 (1.886), Verstorbene 26 (26), Genesene 1.600 (1.600)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.848 (1.963), insgesamt Infizierte 4.577 (4.490), Verstorbene 29 (27), Genesene 2.700 (2.500)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 428 (507), insgesamt Infizierte 2.751 (2.729), Verstorbene 23 (22), Genesene 2.300 (2.200)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.237 (2.050), insgesamt Infizierte 9.022 (8.735), Verstorbene 85 (85), Genesene 6.700 (6.600)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 782 (740), insgesamt Infizierte 4.594 (4.550), Verstorbene 112 (110), Genesene 3.700 (3.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 674 (666), insgesamt Infizierte 3.506 (3.498), Verstorbene 32 (32), Genesene 2.800 (2.800)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 7.750 (7.749), insgesamt Infizierte 32.185 (31.629), Verstorbene 385 (380), Genesene 24.050 (23.500)

8.55 Uhr. Adventskranz mit Kerzen, Lichtstimmung, Kirchenbesuch – mit ihren Symbolen kann die Adventszeit dabei helfen, die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen. In der Pfarrgemeinde St. Petronilla Wettringen werden unter diesem Thema die Adventssonntage in dieser schwierigen Zeit gestaltet. Das Kinderkirchenteam bietet eine „Kinderkirche to go“ an. An jedem Adventssamstag liegen die Materialien für die Kinder und Familien in der Petronilla-Kirche zum Mitnehmen bereit. [+]

8.25 Uhr. Mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen, Essen liefern lassen – das hat Auswirkungen: Durch Corona produzieren wir mehr Müll.Das hat eine Umfrage unserer Redaktion bei Entsorgungsunternehmen ergeben. [+]

8.03 Uhr. Der Blick auf die Entwicklung im Kreis Steinfurt: Seit gestern meldet das Landeszentrum Gesundheit 44 Neuinfektionen im Kreisgebiet.

7.43 Uhr. Seit Monaten sind viele Deutsche häufiger daheim als gewohnt, und mancher auch mehr als ihm lieb ist. Corona hat den Stellenwert der Wohnung erhöht – und die Immobiliensuche verändert.

7.18 Uhr. Unter 100: Im Kreis Steinfurt hat sich der Wert der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weiter nach unten entwickelt – und liegt nun bei 99,5. Zuletzt war der Wert am 31. Oktober zweistellig. Derweil ist die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen im Kreisgebiet um zwei auf 112 Personen gestiegen.

6.56 Uhr. Die Einhaltung der Maskenpflicht wird heute erneut landesweit in Bussen, Bahnen und Bahnhöfen kontrolliert. Das haben das NRW-Verkehrsministerium und die Bundespolizei angekündigt. Verstöße gegen die Maskenpflicht würden mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet.