Kreis Steinfurt

Die Entwicklung der Corona-Lage

50. Kalenderwoche

Freitag, 4. Dezember 2020 - 14:44 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 13. Dezember.

17 Uhr. Zwei Schüler des Gymnasiums Dionysianum sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie Schulleiter Oliver Meer auf der Informationsplattform „Schoolfox“ den Eltern mitteilte, stellte sich am späten Freitagabend heraus, dass ein Schüler der Q1 Träger des Virus Sars-CoV-2 ist. „Eine Handvoll Schüler“, so Meer, sei daraufhin vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden. Im Blick musste man auch einen Kooperations-Kurs mit dem Emslandgymnasium haben. Ob hier ebenfalls Schüler betroffen waren, vermochte Meer am Sonntag nicht zu sagen. Lehrkräfte des Dionysianums mussten sich nicht in Quarantäne begeben. Etwas diffuser gestaltete sich ein Fall in einer fünften Klasse. Hier sei bei einem betroffenen Schüler der Wert beim Coronatest so gering gewesen, dass am Sonntag ein weiterer Abstrich genommen wurde. Zur Sicherheit wurden seine Klassenkameraden direkt informiert und bleiben am Montag zu Hause. Erfreut zeigte sich der Schulleiter über die hohe Bereitschaft von Schülern bis zur Klasse 7, weiterhin bis zu Ferienbeginn am Präsenzunterricht teilzunehmen.

16.36 Uhr. „Comedy.Musik.Liebe“ – unter diesem Motto war am 25. November der Auftritt von Sven Bensmann in der Rheiner Stadthalle geplant. Wegen des Lockdowns und dem Verbot von Veranstaltungen ist der Auftritt jetzt auf den 26. Mai 2021 verlegt worden. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und der Einlass startet um 19 Uhr. Bereitsgekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Tickets sind erhältlich in der Stadthalle Rheine, an allen bekannten VVK- Stellen oder online unter | www.eventim.de

16.16 Uhr. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder vereinbarten am Sonntag, dass Schüler und Kita-Kinder spätestens ab Mittwoch für zunächst dreieinhalb Wochen möglichst zu Hause bleiben sollen. Einige Länder setzen das bereits an diesem Montag um, manche strenger, andere weniger streng. Bildungsgewerkschaften fordern einen Plan für Schulen und Kitas für die Zeit nach dem Lockdown im Januar. Konkret heißt es in einem gemeinsamen Beschlusspapier von Bund und Ländern, dass Kinder zwischen dem 16. Dezember und dem 10. Januar „wann immer möglich“ zu Hause betreut werden sollten. Schulen sollen dafür entweder „grundsätzlich geschlossen“ werden, oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt, das bedeutet Unterricht zu Hause. In Kindertagesstätten werde analog verfahren, heißt es weiter. Wie im Frühjahr soll es aber eine Notbetreuung geben und an den Schulen sollen Ausnahmen für Abschlussklassen möglich sein.

16 Uhr. Der Blick auf die Sieben-Tages-Inzidenz in der Region zeigt in den meisten Fällen eine leichten Anstieg, sehr stark erneut im Kreis Borken. In den benachbarten Landkreisen Niedersachsens bleiben die Zahlen relativ konstant, ein etwas deutlicher Rückgang im Landkreis Osnabrück. Hier die grafische Übersicht:

15.45 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Treffen der Seniorengemeinschaft St. Lamberti Altenrheine auch über den Jahreswechsel hinaus im neuen Jahr 2021 vorerst nicht stattfinden können. Zurzeit werden die Kontakte noch weiter eingeschränkt. „Wann es wieder Veranstaltungen geben kann, ist noch ungewiss“, heißt es in der Mitteilung.

15.25 Uhr. Das Verkaufsverbot von Feuerwerk zu Silvester wegen des harten Lockdowns stürzt die Hersteller von Böllern und Raketen nach eigenen Angaben in eine schwere Krise.Im Zweifel drohe die Insolvenz des gesamten Wirtschaftszweigs, erklärte Thomas Schreiber, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der pyrotechnischen Industrie (VPI), am Sonntag. Der Verband fordert einen vollen Ausgleich für die Umsatzverluste im dreistelligen Millionenbereich.

15 Uhr. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung verschiebt der Regionalrat Münster seine für Montag (14. Dezember) geplante Sitzung. Sie soll im Januar 2021 nachgeholt werden und ist die letzte Sitzung des seit 2015 amtierenden Gremiums. Der neue Regionalrat, dessen Mitglieder von den Kreistagen des Münsterlandes und dem Rat der Stadt Münster auf Grundlage des Kommunalwahl-Ergebnisses vom 13. September 2020 bestimmt werden, konstituiert sich nach der derzeitigen Planung am 22. Februar 2021.

14.41 Uhr. Aus den vergangenen 24 Stunden wurden vom Landeszentrum Gesundheit aus dem Kreis Steinfurt keine neue Infiziertenfälle gemeldet. Dies kann allerdings mit dem geringeren Testaufkommen am Wochenende und dem Datentransfer-Fehler vom Donnerstag zusammenhängen. Unsere Grafik zur Entwicklung:

14.21 Uhr. Zur Auflockerung: Ihre Konzerte gehören für viele Rheinenser zur Weihnachtszeit wie Spekulatius: Die Musiker-Combo „Christmas Allstars“ tritt seit fast 20 Jahren kurz vor dem Fest auf und liefert – zuletzt 2019 an zwei Abenden – unvergessliche Rock-Pop-Gigs, deren Erlöse an den Kinderschutzbund gingen. Doch 2020 ist wegen Corona alles anders, die „Christmas Allstars“ haben ihre Konzerte schweren Herzens abgesagt. Doch es gibt eine Alternative, einen musikalischen Adventskalender. Heute präsentieren wir Nr. 13:

13.52 Uhr. Die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Rheinenser erhöht sich am Wochenende weiter und liegt bei 179 (Vortag:175). Der Überblick über die vergangenen Wochen und Tage in der Pandemie zeigt den Trend deutlich:

13.13 Uhr. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz- diese gelten auch für NRW:

  • Weiterhin dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Hausständen plus Kinder bis 14 Jahren treffen. An den Weihnachtsfeiertagen vom 24. bis 26. Dezember dürfen zumindest vier weitere Personen aus dem engsten Familienkreis aus anderen Hausständen eingeladen werden.

  • In Hotspots sei seitens der kommunalen Behörden der Erlass von weiteren Ausgangsbeschränkungen möglich.

  • Für Silvester und Neujahr wird es generelle An- und Versammlungsverbote in der Öffentlichkeit geben. Der Verkauf und das Zünden von Pyrotechnik werden verboten.

  • Der Einzelhandel wird ab Mittwoch geschlossen. Geschäfte sollen vom 16. Dezember bis 10. Januar schließen – außer jene, die den täglichen Bedarf abdecken. Dazu gehören unter anderem der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte und Direktvermarkter für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken. Friseurläden sollen ebenfalls schließen.

  • Es gilt ab Mittwoch ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen.

  • Kinder sollen, wann immer möglich, zuhause betreut werden. Ab Mittwoch werden die Schulen geschlossen oder die Präsenzpflicht ausgesetzt. In NRW gibt es bereits ab Montag keine Präsenzpflicht mehr. Kindertagesstätten würden analog zur Schule behandelt. Es wird aber einen Notunterricht beziehungsweise Notbetreuung geben.

  • An Arbeitgeber wird appelliert, großzügige Homeoffice-Lösungen einzurichten.

  • Gottesdienste sind lediglich unter engen Voraussetzungen wie bisher möglich. Hier wird es aber noch Gespräche mit den Kirchen geben.

  • Die bisherigen Quarantäne-Regeln für Reisen bleiben bestehen. Von Reisen wird aber natürlich dringend abgeraten, insofern Sie nicht zwingend notwendig sind.

13.03 Uhr. MP Laschet: „Wir haben die Dynamik der Pandemie gesehen.“ Deshalb seien Prognosen über eine Fortsetzung des Lockdowns über den 10. Januar hinaus nicht möglich, dies habe die Erfahrung der Krise gezeigt. „Wir versuchen jetzt die Zahlen erst einmal bis zum 10. Januar zu reduzieren.“

12.55 Uhr. MP Laschet: „Wir dürfen jetzt aber nicht wieder Schlupflöcher suchen. Jeder Einzelne kann vielleicht sogar mehr machen, als in der neuen Verordnung drin stehen wird. Dies ist mein Appell an die Bürgerinnen und Bürger in NRW und ganz Deutschland.“

12.50 Uhr. MP Laschet: „Wir kehren im Prinzip zum Lockdown vom März und April zurück. Mit einem Unterschied: Wir dürfen die Älteren, Pflegebedürftrigen und Kranken nicht wieder alleine lassen. Es muss der soziale Kontakt über Besuche möglich sein. Es wird dabei aber drei Regeln geben: FFP2-Masken tragen, Schnelltests für Besucher. In Hotspots muss von Besuchern zudem ein negativer Texts vorgelegt werden.“

12.44 Uhr. Live: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet erklärt zur „schnellsten Bund-Länder-Konferenz bisher“: „Es braucht die Trendwende. Heute hat die Zahl der Menschen die in NRW-Krankenhäusern auf der Intensivstationen behandelt werden die 1000er Marke überschritten. Unser aktuelles Hauptziel heißt deshalb: Weihnachten und Silvester dürfen nicht zu „Superspreader-Events“ werden.“

12.30 Uhr. Ministerpräsident Armin Laschet informiert im Anschluss an die Bund-Länder-Beratungen zur aktuellen Lage im Rahmen der Corona-Virus-Pandemie, den Ergebnissen der Beratungen im Bund-Länder-Kreis und den weiteren Maßnahmen der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Die Pressekonferenz im Livestream der Landesregierung:

12.12 Uhr. Derweil die aktuellsten Daten aus der Region: In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 10 Personen (8)
  • In Emsdetten: 32 Personen (32)
  • In Greven: 58 Personen (56)
  • In Hopsten: 12 Personen (10)
  • In Hörstel: 28 Personen (27)
  • In Horstmar: 4 Personen (5)
  • In Ibbenbüren: 108 Personen (110)
  • In Ladbergen: 7 Personen (7)
  • In Laer: 4 Personen (6)
  • In Lengerich: 38 Personen (39)
  • In Lienen: 3 Personen (3)
  • In Lotte: 27 Personen (32)
  • In Metelen: 9 Personen (11)
  • In Mettingen: 25 Personen (27)
  • In Neuenkirchen: 19 Personen (16)
  • In Nordwalde: 11 Personen (8)
  • In Ochtrup: 50 Personen (43)
  • In Recke: 34 Personen (36)
  • In Rheine: 179 Personen (175)
  • In Saerbeck: 10 Personen (11)
  • In Steinfurt: 12 Personen (14)
  • In Tecklenburg: 9 Personen (11)
  • In Westerkappeln: 21 Personen (23)
  • In Wettringen: 12 Personen (14)

11.48 Uhr. Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir müssen dafür sorgen, dass unser Gesundheitssystem nicht noch mehr belastet wird.“

11.42 Uhr. Vizekanzler Olaf Scholz: „Diese Entscheidungen sind für die Bürger die richtigen. Sie sind aber niemandem leichtgefallen. Wir stehen allen bei, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen. Wir werden Sie unterstützen.“ Es werde Erleichterungen und weitere wirtschaftliche Hilfen geben.

11.33 Uhr. „Wir haben in den vergangenen Monaten genug über Ausnahmen und Sonderregelungen gesprochen. Ab Mittwoch gilt deshalb konsequent der Lockdown für alle, in ganz Deutschland“, erklärt Söder. „Danach wird aber auch nicht alles wie normal weitergehen.“

11.32 Uhr. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller: „Es muss an Weihnachten nicht unbedingt alles gemacht werden, was möglich ist. Wir müssen uns alle prüfen.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erklärt: „Der „Lockdown light“ hat nicht gereicht. Corona ist außer Kontrolle geraten.“

11.30 Uhr. Die Pressekonferenz im Livestream der Tagesschau:

11.25 Uhr. In einer aktuellen Pressekonferenz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einen „harten Lockdown“ ab Mittwoch angekündigt. Darauf einigten sich Bund und Länder heute Morgen. Die Maßnahmen entsprechen denen, die das Kanzleramt in einem Entwurf geplant hatte (Siehe Ticker-Meldung von 11.15 Uhr.). Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat von schnellen und konstruktiven Gesprächen zwischen Bund und Ländern in den vergangenen Tagen gesprochen.

11.22 Uhr. Die Einzelhändler Deutschlands sind alarmiert. Sollten die Geschäfte bereits diese Woche in der Vorweihnachtszeit schließen müssen, befürchten die Geschäftsleute Schlimmes. In einem offenen Brief an die Bundesregierung haben 28 deutsche Einzelhändler gewarnt, dass ein Großteil der Geschäfte in Innenstädten einen frühen harten Lockdown nicht überstehen würde. Es„wäre das Ende der Innenstädte wie wir sie heute kennen“, heißt es in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt. „Man darf jetzt keinesfalls das gesamte Weihnachtsgeschäft ausschließlich den Online-Giganten überlassen“, schreiben die Unterzeichner.

11.15 Uhr. Nach Informationen, die dem SPIEGEL als Entwurf zur Bund-Länder-Konferenz vorliegen, plant das Bundeskanzleramt das öffentliche Leben ab kommenden Mittwoch (16. Dezember) herunterzufahren. Demnach sollen alle Geschäfte vom 16. Dezember bis 10. Januar schließen – außer jene, die den täglichen Bedarf abdecken. Dazu gehören unter anderem der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte und Direktvermarkter für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken. An den Weihnachtstagen vom 24. bis 26. Dezember sollen sich maximal fünf Personen in der direkten Verwandtschaft treffen können.

10.50 Uhr. Vom Robert-Koch-Institut (RKI) wurden am Morgen die aktuellen Neuinfektionen in Deutschland gemeldet: 20.200 im Vergleich zum Vortag, die Inzidenz liegt bundesweit bei 169,1. Besonders strak betroffen sind nach wie vor die Landkreise Sachsens und im Osten Bayerns.

10.30 Uhr. Ein Schüler der Emmy-Noether-Schule in Neuenkirchen ist positiv auf Corona getestet worden. Seine Klasse aus dem 8. Jahrgang und eine Lehrperson wurden vom Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt daher bis zum 23. Dezember unter Quarantäne gestellt. Das teilte Schulleiterin Ulrike Eckrodt-Schmeing am Samstag mit. Eine Testmöglichkeiten für die Schüler der Klasse auf Corona besteht am Dienstag, 15. Dezember, von 13 bis 14 Uhr am Kreishaus in Steinfurt.

10.15 Uhr. Das Betreuungszentrum (BZ) St. Arnold bittet darum, den Bewohnern digitale Weihnachtsgrüße zu schicken. Möglichst viele Grußvideos sollen zusammengeschnitten und noch vor den Weihnachtsfeiertagen als Kinofilm im Betreuungszentrum gezeigt werden. „Wegen der Corona-Pandemie bekommen unsere Bewohnerinnen und Bewohner kaum noch Besuch und sehen keine Gesichter mehr. Vielen fällt das sehr schwer“, sagt Gudrun Schmitte vom Sozialdienst im Betreuungszentrum über die Idee der digitalen Weihnachtsgrüße. Wer die Aktion unterstützen möchte, solle ein kurzes Video mit einem Weihnachtsgruß an die Bewohner aufnehmen und bis zum 14. Dezember an das Betreuungszentrum in St. Arnold schicken. Die Videos können per Whatsapp unter Telefon 0152/23701743 oder per E-Mail an sozialdienst@bz-st-arnold.de geschickt werden. Bei Nachfragen steht der Sozialdienst unter Telefon 05973/948327 zur Verfügung.

9 Uhr. Ein Ende des sportlichen Lockdowns ist nicht in Sicht. Damit man sich zuhause weiter individuell fit halten kann, präsentieren unser Medienhaus und der TV Emsdetten hier ein neues kostenloses Fitness-Video um fit durch die Pandemie zu kommen. Diesmal demonstrieren die TVE-Trainerinnen Alex, Christel und Marion, was man alles mit dem Thera-Band anstellen kann. Wer keines Zuhause hat, kein Problem - die Trainerinnen stellen auch Alternativen vor.

8.42 Uhr. Bei den heutigen Beratungen des Bundes und der Länder zur Situation und neuen Maßnahmen unter der Coronavirus-Pandemie wird sich das Land NRW um Ministerpräsident Armin Laschet ebenfalls für den wahrscheinlichen „harten Lockdown“ einsetzen. Die Landesregierung erklärt in einer Pressemitteilung erste Maßnahmen(vorschläge):

Auf das aktuell hohe Infektionsgeschehen brauche es eine gesamtdeutsche Antwort, heißt es dort. Um eine Trendwende bei den Infektionszahlen zu erreichen, müssen die sozialen Kontakte drastisch reduziert werden. Dies müsse schnellstmöglich erfolgen, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Schulen bleiben geöffnet und die Schulpflicht gilt weiterhin. Die Präsenzpflicht wird aber ab morgen aufgehoben. Weitere Informationen auf der Website des Ministeriums für Schule und Bildung: https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten

Zudem bleiben die Angebote der Kindertagesbetreuung grundsätzlich geöffnet. Die Betreuungsgarantie gilt: Weitere Informationen auf der Website des Kinder- und Familienministeriums: https://www.mkffi.nrw/lockdown-hinweise-fuer-die-kindertagesbetreuung-vom-1412-bis-101

NRW schlägt außerdem vor, sämtliche Geschäfte jenseits des täglichen Bedarfs in ganz Deutschland schnellstmöglich zu schließen. Die Schließung soll so organisiert werden, dass Hamsterkäufe und überfüllte Läden und Innenstädte vermieden werden. Betroffene Geschäfte sollen für die Schließung Hilfen erhalten.

8.25 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Wochenende nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG NRW) auf 90,1 gesunken (-15):

Samstag, 12. Dezember

17.17 Uhr. Die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW sind zuversichtlich, dass sie für die Impfzentren genügend Ärzte und medizinisches Fachpersonal zur Verfügung stellen können. Ein entsprechender Aufruf Ende November, sich freiwillig zu melden, habe großen Zuspruch gefunden, sagte die Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), Vanessa Pudlo, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Bislang gebe es in Westfalen-Lippe 8000 Registrierungen von Ärzten und medizinischem Fachpersonal.

16.48 Uhr. Der Blick auf die Sieben-Tages-Inzidenz in der Region zeigt in den meisten Fällen eine leichten Anstieg, deutlicher vor allem im Kreis Borken (siehe auch Meldung von 11 Uhr). Lediglich der Wert für den KreisCoesfeld ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit minimal gesunken. Ein minimaler Rückgang zudem in den benachbarten Landkreisen Niedersachens. Hier die grafische Übersicht:

16.32 Uhr. In der Debatte um verschärfte Schutzmaßnahmen und mögliche Geschäftsschließungen vor Weihnachten hofft der Handelsverband Nordrhein-Westfalen auf eine frühzeitige Ankündigung der Maßnahmen. „Es sollte keine Aktion von heute auf morgen wie im ersten Lockdown werden, damit die Kunden nicht in Panik verfallen und sich gut darauf vorbereiten können“, sagte eine Sprecherin des Verbands am Samstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). So könne ein Ansturm mit langen Schlangen vor Geschäften ausbleiben. Den habe der Verband auch für Samstag befürchtet, denn der Tag vor dem dritten Advent sei traditionell der kaufstärkste. Eine Schließung der Läden vor den Feiertagen wäre „eine Katastrophe“, so die Sprecherin weiter. Das Weihnachtsgeschäft sei die umsatzstärkste Zeit des Jahres.

16.16 Uhr. In den vergangenen Jahren waren in Bentlage Künstler und Künstlerinnen aus vielen europäischen Ländern zu Gast. Über alle Grenzen hinweg besteht nun über die sozialen Medien ein lebhafter Austausch, der in der Corona-Krise neue Impulse bekommen hat. Angeregt davon haben Jan-Christoph Tonigs (Kloster Bentlage) und Ulla Franke (Druckvereinigung Bentlage) unter dem Titel „Minimum Distance – Mindestabstand“ bereits im April ein kleines, feines Kunstprojekt initiiert. Gemeinsam gestalteten sie ein Memory-Spiel zu passendem Anlass.

15 Uhr. Die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Rheinenser erhöht sich weiter und liegt bei 175 (Vortag:156). Der Überblick über die vergangenen Wochen und Tage in der Pandemie zeigt den aktuellen Trend wieder deutlich:

14.14 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 8 Personen (9)
  • In Emsdetten: 32 Personen (35)
  • In Greven: 56 Personen (45)
  • In Hopsten: 10 Personen (9)
  • In Hörstel: 27 Personen (29)
  • In Horstmar: 5 Personen (4)
  • In Ibbenbüren: 110 Personen (103)
  • In Ladbergen: 7 Personen (7)
  • In Laer: 6 Personen (6)
  • In Lengerich: 39 Personen (41)
  • In Lienen: 3 Personen (2)
  • In Lotte: 32 Personen (33)
  • In Metelen: 11 Personen (13)
  • In Mettingen: 27 Personen (24)
  • In Neuenkirchen: 16 Personen (17)
  • In Nordwalde: 8 Personen (8)
  • In Ochtrup: 43 Personen (47)
  • In Recke: 36 Personen (32)
  • In Rheine: 175 Personen (156)
  • In Saerbeck: 11 Personen (10)
  • In Steinfurt: 14 Personen (14)
  • In Tecklenburg: 11 Personen (8)
  • In Westerkappeln: 23 Personen (24)
  • In Wettringen: 14 Personen (14)

13.39 Uhr. Der Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung hat die kurzfristige Aussetzung der Präsenzpflicht an den Schulen in Nordrhein-Westfalen kritisiert. „Es wäre schön und einfach nützlich gewesen, wenn wir das nicht wieder zu einem Zeitpunkt erfahren hätten, wo ein Teil der Kollegen bereits auf dem Weg nach Hause ist und die Schüler weitestgehend auf dem Weg nach Hause sind“, sagte Harald Willert am Samstag in der Radiosendung „Morgenecho“ auf WDR 5. Viele Schulen hätten ihren Schülern keine Materialien mehr mitgeben können. Außerdem hätten nicht alle ausreichend gute Kommunikationswege.

13.13 Uhr. Zur Auflockerung: Ihre Konzerte gehören für viele Rheinenser zur Weihnachtszeit wie Spekulatius: Die Musiker-Combo „Christmas Allstars“ tritt seit fast 20 Jahren kurz vor dem Fest auf und liefert – zuletzt 2019 an zwei Abenden – unvergessliche Rock-Pop-Gigs, deren Erlöse an den Kinderschutzbund gingen. Doch 2020 ist wegen Corona alles anders, die „Christmas Allstars“ haben ihre Konzerte schweren Herzens abgesagt. Doch es gibt eine Alternative, einen musikalischen Adventskalender. Heute präsentieren wir Nr. 12 - eine Weihnachtsgeschichte:

13 Uhr. Vizekanzler Olaf Scholz und der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland auf einen harten Lockdown eingestimmt. Einschneidende Maßnahmen zum Schutz der Menschen dürfte es nach ihre Einschätzung bereits vor Weihnachten geben. Derweil wird die morgige Bund-Länder-Konferenz vorbereitet, wo es um eben dieses Thema gehen wird und härtete Maßnahmen für den Einzelhandel beschlossen werden könnten.

12.42 Uhr. Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist auch unter Coronaschutzbedingungen grundsätzlich nicht verboten. „Dies gilt auch für die Emsstraße“, sagte Rheines Stadtsprecher Frank de Groot-Dirks auf Anfrage. Die städtischen Ordnungskräfte würden bei ihren regelmäßigen Kontrollen die Raucher mit Hinweis auf die Maskenpflicht indes bitten, „zukünftig“ auf das Rauchen in diesem Bereich zu verzichten. Das gelte ebenso für den Verzehr von Speisen und Getränken.

12.12 Uhr. Was gibt es Schöneres, als einen ausgiebigen Waldspaziergang? Gerade in der aktuellen Zeit haben diese eine noch positivere Auswirkung auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Wem das Spazieren aber zu langweilig ist, für den hat sich der TV Jahn-Rheine einen Trimm-dich-Pfad überlegt, der für jedermann zugänglich ist. Im kleinen Wäldchen an der Germanenallee, hinter den Tennisplätzen, können Sportbegeisterte sich an verschiedenen Stationen auspowern.

11.33 Uhr. Wann und wie es mit dem Amateurfußball weitergeht –damit beschäftigt sich Manfred Schnieders. Der Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen äußerte sich gegenüber dem Portal „fupa“ zur Sachlage in Westfalen. Noch müsse man abwarten, „weil wir von der Entwicklung der Corona-Zahlen und den Beschlüssen der Politik abhängig sind“. Auf einer Sitzung des Verbandsfußball-Ausschusses kurz vor Weihnachten werde es keine großen Beschlüsse geben können. Eine Entscheidung über den Trainingsbetrieb oder des Re-Start wird es in diesem Jahr wohl nicht geben. Schnieders: „Wenn ich mir die Entwicklung der Corona-Zahlen und die Reaktionen der Politik alleine seit Sonntag anschaue, ist doch klar, dass nichts sicher ist und dass Beschlüsse von vor einer Woche ganz schnell wieder revidiert oder überarbeitet werden können.“ Zuerst soll zum Jahresbeginn der Trainingsbetrieb wieder ermöglicht werden. So soll auch gewährleistet werden, dass die Vereine genügend Vorlaufzeit bekommen, bevor die Liga wieder beginnt. Konkreter sind die Pläne, wie die Restspielzeit durchgeführt werden soll. Zunächst sollen demnach die Spiele, die im Herbst abgesagt wurden, nachgeholt werden. Zudem soll die Saison so beendet werden, wie es im Sommer 2020 besprochen wurde – Play-Off-Spiele oder -Runden seien also nicht umsetzbar, sagt Schnieders

11 Uhr. Die Wochen-Inzidenzzahlen halten sich in den Kreisen und Großstädten des Regierungsbezirks Münster insgesamt weiterhin auf hohem Niveau. LautKandeszentrum (LZG) NRW (Stand:, 0 Uhr) ergibt sich heute folgendes Bild (Zahlen des Vortags in Klammern):

  • Stadt Bottrop: 169,3 (168,4)

  • Kreis Borken: 124,7 (107,7)

  • Kreis Coesfeld: 59,8 (61,2)

  • Stadt Gelsenkirchen: 196,4 (213,8)

  • Stadt Münster: 79,6 (73,9)

  • Kreis Recklinghausen: 210,1 (194,9)

  • Kreis Steinfurt: 105,1 (87,5)

  • Kreis Warendorf: 152,2 (145,4)

10.15 Uhr. Die Länderchefs wollen an diesem Sonntag (ab 10.00 Uhr) mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über schärfere Corona-Regeln beraten. Einige Länder haben bereits weitreichende Beschränkungen erlassen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet forderte gestern eine bundesweite Regelung unter anderem für die Feiertage. Der harte Lockdown scheint bereits sicher.

10 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist von Freitag auf Samstag nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG NRW) auf 105,1 gestiegen (+17,6):

9.45 Uhr. In den vergangenen 24 Stunden wurden aus dem Kreis Steinfurt gleich vier neue Todesfälle mit oder an Covid-19 gemeldet (lt. Landeszentrum Gesundheit). Zudem gab es 181 Neuinfektionen (am Vortag waren keine gemeldet worden). Unsere Grafik zur Entwicklung:

9.30 Uhr. Bundesweit hat das Robert-Koch-Institut insgesamt 28.438 neue Covid-19 Fälle in bloß 24 Stundengemeldet: Der deutsche Inzidenzwert der vergangenen sieben Tage ist auf 163,8 gestiegen. Es gab 496 weitere Todesfälle an oder mit dem Coronavirus.

Freitag, 11. Dezember

18.18 Uhr. Schon etwas länger steht das Trainer- und Betreuerteam nicht mehr mit den C-Juniorinnen der Sportfreunde Gellendorf in Kontakt. Da kam der Nikolaustag Anfang dieser Woche gerade recht, um diesen Umstand zu ändern. Dieser Termin wurde dazu genutzt, um eine süße Tüte zu packen und jedem der Mädchen zu Hause – natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln mit Maske und Abstand – vorbeizubringen. Die Spielerinnen und deren Eltern hatten hiermit überhaupt nicht gerechnet, dementsprechend große Freude herrschte über die Überraschungsbesuche. Voller Ungeduld warten alle Beteiligten nun darauf, dass sie sich bald endlich auf dem grünen Rasen wiedersehen dürfen.

17.39 Uhr. Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist auch unter Coronaschutzbedingungen grundsätzlich nicht verboten. „Dies gilt auch für die Emsstraße“, sagte Stadtsprecher Frank de Groot-Dirks auf MV-Anfrage. Die städtischen Ordnungskräfte würden bei ihren regelmäßigen Kontrollen die Raucher mit Hinweis auf die Maskenpflicht indes bitten, „zukünftig“ auf das Rauchen in diesem Bereich zu verzichten. Das gelte ebenso für den Verzehr von Speisen und Getränke.

17.11 Uhr. In dieser Woche fand der Tübinger Weg unter dem dortigen Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90 / Die Grünen) mediale Aufmerksamkeit. Zuletzt gab es in Tübingen bei den über 75-Jährigen keine Corona-Fälle mehr. Zudem soll es in den Tübinger Kliniken kaum Corona-Patienten geben und in der Stadt am Neckar mit knapp 90.000 Einwohner werden ältere mit besonderen Maßnahmen geschützt. Unser Medienhaus hat bei Bürgermeister Peter Lüttmann nachgefragt, wo es in Rheine Schnittpunkte mit dem Tübinger Weg gibt und ob sinnvoll sein kann, Tübinger Maßnahmen zu übernehmen. [+]

16.52 Uhr. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat für diesen Samstag und die kommenden Tage verschärfte Kontrollen der Corona-Regeln im Handel angekündigt. Dabei würden Polizeikräfte die Ordnungsbehörden „verstärkt unterstützen“, erklärte Laumann am Freitag. Angesichts der bundesweiten Diskussion über verschärfte Schutzmaßnahmen und der bevorstehenden Weihnachtstage sei an diesem Wochenende mit einem „erheblichen Kundendruck“ zu rechnen. Der Einzelhandel dürfe nicht zu einem „zusätzlichen Infektionsbeschleuniger“ werden, betonte Laumann. Deshalb würden die Einhaltung von Maskenpflicht und Abständen scharf kontrolliert und Verstöße sanktioniert.

16.26 Uhr. An Heiligabend öffnen alle sieben Kirchorte der Pfarrei Sankt Antonius ihre Kirchentüren von 14 bis 18 Uhr und bieten in Zeiten der Pandemie ein besonderes Erlebnis. „Wir machen die Erfahrung, dass die Menschen gerne an Weihnachten in die Kirche kommen, um sich praktisch das Weihnachtsgefühl nach Hause zu holen, denn dort findet für viele die eigentliche Feier im Kreis der Kernfamilie statt“, sagt Pastoralreferent Tobias Plien und fügt hinzu: „Bescherung, die gemeinsame Zeit mit der Familie und ein opulentes Mahl stehen dabei für viele im Vordergrund.“ Aus diesem Grund habe ein Kreativteam das Motto „Vorglühen! – Heiligabend unter anderen Umständen“ entwickelt. [+]

16.03 Uhr. In Nordrhein-Westfalen werden Weihnachtsfeiern werden voraussichtlich doch nur mit maximal fünf Personen aus bis zu zwei Hausständen erlaubt sein. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) warb am Freitag in Düsseldorf für eine entsprechende bundesweite Beschränkung.

15.55 Uhr. Für die rund 2,5 Millionen Schüler in Nordrhein-Westfalen endet kurzfristig am kommenden Montag die Präsenzpflicht im Klassenraum. Bei Schülern der unteren Jahrgänge bis Stufe sieben haben die Eltern die Wahl, ob die Kinder in der Schule oder von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Für ältere Schüler ab Klasse acht wird das Lernen vollständig auf Distanz umgestellt. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag in Düsseldorf an. „Alle Schulen bleiben offen, Unterricht findet statt“, betonte die Ministerin. Kurz zuvor hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bereits die Kernpunkte genannt (siehe Meldung von 12.05 Uhr).

15.33 Uhr. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen will NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) keine öffentlichen Partys an Silvester zulassen. Die aktuell geltenden Beschränkungen, dass sich in der Öffentlichkeit nur fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen, müssten nach den Lockerungen über die Weihnachtstage an Silvester wieder gelten, sagte Laschet am Freitag in Düsseldorf. „An Silvester darf es auf öffentlichen Plätzen keine Versammlungen geben“, betonte er.

15.03 Uhr. Wenn bei der Impfung gegen das Coronavirus nach dem Vorschlag der Ständigen Impfkommission mit den über 80-Jährigen begonnen wird, betrifft das in Nordrhein-Westfalen allein mehr als 1,2 Millionen Menschen. Das ergibt sich aus einer Aufstellung des Statistischen Bundesamtes vom Freitag. Hinzu kommen laut dem Vorschlag noch Personen mit Vorerkrankungen, Beschäftigte in der Pflege und in Krankenhäusern sowie Menschen, die die öffentliche Ordnung aufrechterhalten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Anfang Dezember gesagt, er rechne zum Jahreswechsel mit ersten Corona-Impfungen. Bundesweit stünden zum Jahresbeginn voraussichtlich zwischen fünf und acht Millionen Impfdosen zur Verfügung - davon etwa eine Million für das bevölkerungsreichste Bundesland NRW. Nach den Kommissionsvorschlägen kämen als nächstes Menschen im Alter von 75 bis 80 Jahre an die Reihe – rund 789.000 in Nordrhein-Westfalen. Die Impfung ist freiwillig.

14.16 Uhr. Die Zahl der Covid-19-Patienten im Krankenhaus ist in NRW weiter gestiegen. Hier werden nach Angaben der Landesregierung derzeit 4.704 Menschen behandelt (Vortag: 4.630). Die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Covid-19-Patienten dagegen ist leicht von 990 auf 979 zurückgegangen.

13.47 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 9 Personen (9)
  • In Emsdetten: 35 Personen (32)
  • In Greven: 45 Personen (41)
  • In Hopsten: 9 Personen (9)
  • In Hörstel: 29 Personen (27)
  • In Horstmar: 4 Personen (2)
  • In Ibbenbüren: 103 Personen (93)
  • In Ladbergen: 7 Personen (6)
  • In Laer: 6 Personen (7)
  • In Lengerich: 41 Personen (38)
  • In Lienen: 2 Personen (2)
  • In Lotte: 33 Personen (32)
  • In Metelen: 13 Personen (11)
  • In Mettingen: 24 Personen (26)
  • In Neuenkirchen: 17 Personen (20)
  • In Nordwalde: 8 Personen (9)
  • In Ochtrup: 47 Personen (48)
  • In Recke: 32 Personen (29)
  • In Rheine: 156 Personen (158)
  • In Saerbeck: 10 Personen (10)
  • In Steinfurt: 14 Personen (14)
  • In Tecklenburg: 8 Personen (7)
  • In Westerkappeln: 24 Personen (25)
  • In Wettringen: 14 Personen (12)

13.26 Uhr. Wegen der Corona-Pandemie sollten Kindergartenkinder in Nordrhein-Westfalen möglichst zwischen dem 14. Dezember und dem 10. Januar nicht in die Kita gebracht werden. NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) appellierte am Freitag in Düsseldorf an die Eltern, das Angebot nur zu nutzen, wenn es absolut notwendig sei und ihre Kinder ansonsten möglichst zu Hause zu lassen. Grundsätzlich bleiben die Einrichtungen aber offen - soweit sie in dem Zeitraum nicht ohnehin Betriebsferien geplant hatten.

13.04 Uhr. Patienten mit klassischen Infekt-Symptomen wie beispielsweise Husten, Schnupfen, Fieber oder Atemwegsbeschwerden können sich am kommenden Samstag, 12. Dezember, nach telefonischer Anmeldung im Rahmen der Infekt-Sprechstunde an folgenden Arztpraxen wenden.:

  • Emsdetten: Praxis Wilhelm Friedewald, Rheiner Str. 52-54, 48282 Emsdetten, Telefon 02572/960380
  • Rheine: Gemeinschaftspraxis Dres. med. Ameling und Terhaar, Humboldtplatz 22c, 48429 Rheine, Telefon 05971/802420
  • Ochtrup: Fieberpraxis Ochtrup, Prof.-Gärtner-Str. 7, 48607 Ochtrup, Telefon 0151 159 111 28

Patienten können diese Informationen unter www.kvwl.de/coronavirus unter der Rubrik „Für Bürger und Patienten“ abrufen oder alternativ auch telefonisch über den Patientenservice unter Telefon 116117 erfragen. Die KVWL weist weiter darauf hin, dass es zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

12.05 Uhr. In Nordrhein-Westfalen wird die Präsenzpflicht an Schulen am Montag vorerst enden. Schüler der unteren Stufen können und sollen dann von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen, ältere Schüler ab Klasse acht werden auf Distanz unterrichtet. Die Schulferien werden um zwei Tage verlängert. Das sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag in Düsseldorf.

12.01 Uhr. Die nordrhein-westfälische Landesregierung will nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf auf einen bundesweiten Lockdown noch vor Weihnachten dringen. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) werbe dafür, mit den Einschränkungen sogar früher zu starten, als die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina vorgeschlagen habe, hieß es. Er wolle ein klares, wirksames Signal, um die Zahl der Neuinfektion spürbar zu senken, da die ernste Lage jetzt konsequentes Handeln verlange. Nach dem Willen der NRW-Regierung solle es „schnellstmöglich“ eine Konferenz der Ministerpräsidenten geben, in der ein möglichst zügiger bundesweiter Lockdown vereinbart werde.

11.56 Uhr. Der Blick auf die Sieben-Tages-Inzidenz in der Region bringt heute keine großen Veränderungen. Lediglich der Wert für den Kreis Steinfurt ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit deutlich auf 87,5 gesunken. Dieser Rückgang kann jedoch mit einem technischen Übertragungsfehler auf Seiten der Behörden zusammenhängen (siehe auch Meldung von 7.04 Uhr).

11.45 Uhr. Die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Rheinenser stagniert auf hohem Niveau und liegt bei 156 (Vortag: 158). Nach Angaben der Stadtverwaltung gab es am Freitag 13 Gesundete und elf Neu-Infizierte.

11.21 Uhr. Deutschland steuert auf einen harten Lockdown noch vor Weihnachten zu. Vor allem der Einzelhandel schlägt bereits Alarm. Die Bundesregierung will die Folgen der behördlichen Auflagen offenbar mit höheren finanziellen Hilfen kompensieren. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier jedenfalls hat höhere Corona-Hilfen im Fall eines harten Lockdowns in Aussicht gestellt.

10.04 Uhr. Auch am Arnold-Janssen-Gymnasium muss der geplante Tag der offenen Tür wegen der Corona-Pandemie entfallen. Um Eltern trotzdem einen Einblick ins Schulleben geben zu können, wurde eine Online-Broschüre mit zahlreichen kurzen und kurzweiligen Videos angereichert. Nun lässt sie sich am Rechner oder Handy durchblättern und die Videos machen den Inhalt somit lebendig, heißt es in einer Pressemitteilung des Gymnasiums.

9.26 Uhr. Ihre Konzerte gehören für viele Rheinenser zur Weihnachtszeit wie Spekulatius: Die Musiker-Combo „Christmas Allstars“ tritt seit fast 20 Jahren kurz vor dem Fest auf und liefert – zuletzt 2019 an zwei Abenden – unvergessliche Rock-Pop-Gigs, deren Erlöse an den Kinderschutzbund gingen. Doch 2020 ist wegen Corona alles anders, die „Christmas Allstars“ haben ihre Konzerte schweren Herzens abgesagt. Doch es gibt eine Alternative, einen musikalischen Adventskalender. Heute präsentieren wir Nr. 11:

9.03 Uhr. Trubel in der Mensa, Seminare, volle Hörsäle, vielleicht ein Umzug und eine neue Stadt, neue Freunde und natürlich die Studenten-Partys – der Studienanfang ist für viele junge Menschen meistens eine aufregende Zeit. Doch die Corona-Pandemie hat auch an den Universitäten viel geändert. Eine halbe Million Menschen startete in Deutschland zum aktuellen Studienjahr mit dem Studium. Eine von ihnen ist unsere Mitarbeiterin Emma Lehmkuhl (19) aus Wettringen. Sie studiert seit Oktober Wissenschaftsjournalismus mit dem Schwerpunkt Biologie und Medizin an der Technischen Universität (TU) in Dortmund. Für uns berichtet sie von ihrem Uni-Start im Netz und von Freizeitangeboten, die nur digital stattfinden. [+]

8.40 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Donnerstag auf Freitag von 6.632 auf 6.823 (Stand: 11.12.2020, 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 462 (410), insgesamt Infizierte 2.077 (2.025), Verstorbene 15 (15), Genesene 1.600 (1.600)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 614 (633), insgesamt Infizierte 5.203 (5.122), Verstorbene 89 (89), Genesene 4.500 (4.400)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 303 (256), insgesamt Infizierte 2.330 (2.283), Verstorbene 27 (27), Genesene 2.000 (2.000)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.623 (1.655), insgesamt Infizierte 5.866 (5.797), Verstorbene 43 (42), Genesene 4.200 (4.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 315 (338), insgesamt Infizierte 3.250 (3.173), Verstorbene 35 (35), Genesene 2.900 (2.800)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.338 (2.176), insgesamt Infizierte 11.999 (11.728), Verstorbene 161 (152), Genesene 9.500 (9.400)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 585 (685), insgesamt Infizierte 5.609 (5.609), Verstorbene 124 (124), Genesene 4.900 (4.800)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 583 (479), insgesamt Infizierte 3.800 (4.329), Verstorbene 52 (50), Genesene 3.800 (3.800)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.823 (6.632), insgesamt Infizierte 40.769 (40.066), Verstorbene 546 (534), Genesene 33.400 (32.900)

Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

8.15 Uhr. Fast 30.000 neue Corona-Fälle: Die Zahl der binnen eines Tages an das Robert Koch-Institut gemeldeten Neuinfektionen haben einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter übermittelten binnen 24 Stunden 29.875 Neuinfektionen an das Robert Koch-Institut (RKI), wie aus Zahlen vom Morgen hervorgeht. Das sind mehr als 6000 mehr als am Vortag, als mit 23.679 Fällen ebenfalls ein Rekord erreicht worden war.

7.52 Uhr. Mit dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung kann nach Meinung von Experten jeder dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu vermindern. Da auf dieser Basis ein guter Schutz sowohl für den Träger oder die Trägerin als auch für die Mitmenschen erreicht wird, hat sich der Stadtfeuerwehrverband Rheine kurzerhand entschlossen, für alle Abteilungen der Feuerwehr Rheine eine Mund-Nasen-Maske zu beschaffen. So können sich die Mitglieder der Hauptamtlichen Wache, der Löschzüge, der Ehrenabteilungen, des Musikzuges und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr über eine wirksame Maske mit dem Logo der Feuerwehr Rheine freuen. In Verbindung mit dem gebührenden Sicherheitsabstand, Hände waschen und dem Tragen der Mund-Nasen-Maske soll damit das Infektionsrisiko, auch bei Einsätzen und zukünftigen Ausbildungs- und Übungsabenden, so weit wie möglich reduziert werden.

7.16 Uhr. Deutschland steuert auf einen bis zu drei Wochen dauernden harten Lockdown noch vor Weihnachten zu, möglicherweise ab dem 4. Advent. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, sagte, es zeichne sich ab, auch in den Gesprächen mit den Kollegen der Bundesländer, „dass ab 20. es doch erhebliche Einschnitte gibt“ und der Einzelhandel „deutlich“ heruntergefahren werde.

7.04 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Freitag nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG NRW) auf 87,5 und damit den niedrigsten Wert seit über einer Woche gesunken*.

* Möglicherweise könnte das LZG NRW die Zahl noch korrigieren. Das LZG NRW jedenfalls meldet eine „erhebliche Störung im Datentransfer“ zwischen dem LZG NRW und dem RKI, deren Ursache „derzeit mit höchstem Nachdruck untersucht“ werde. Insgesamt seien knapp 1.500 Fälle aus rund der Hälfte der Kommunen nicht an das RKI übertragen worden und seien daher dort nicht ausgewiesen.

6.55 Uhr. An der Paul-Gerhardt-Schule in Rheine wurde eine Küchenkraft für die Mittagsverpflegung positiv auf Corona getestet. Ob bzw. welche Quarantänemaßnahmen ergriffen werden müssen, ist nach Angaben der Stadtverwaltung derzeit noch nicht bekannt.

Donnerstag, 10. Dezember

18.20 Uhr. Der TV Emsdetten ist von der Corona-Pandemie arg gebeutelt. Dennoch haben sich Vorstand und Präsidium dazu entschlossen, den Mitgliedern für Januar 2021 finanziell entgegenzukommen. [+]

18 Uhr. Still ist es an diesem Donnerstagmorgen in der großzügigen Terminal-Landschaft des Flughafen Münster/Osnabrück. Kaum Flüge, kaum Passagiere, die Schalter der Reiseanbieter alle geschlossen. Nur im hinteren Teil von Terminal 1, im Abflugbereich am Gate, ist es vorbei mit der Ruhe. Dort wird gehämmert und gebohrt, gesägt und gefräst: Ein knappes Dutzend Mitarbeiter eines Messebau-Unternehmens zieht das Impfzentrum des Kreises Steinfurt hoch. Wir haben uns vor Ort umgesehen. [+]

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17.52 Uhr. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder überbietet sich förmlich selber mit neuen Vorschlägen zu Lockdowns: Angesichts der steigenden Corona-Zahlen fordert der CSU-Politiker ab Weihnachten einen kompletten Lockdown bis mindestens 10. Januar, notfalls auch länger. „Es braucht bundesweit Ausgangsbeschränkungen, nächtliche Ausgangssperren in Hotspots, Geschäftsschließungen, Betriebsferien und überall verlängerte Schulferien“, sagte Söder am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München.

17.36 Uhr. Das Emsland-Gymnasium kann coronabedingt im Moment leider nicht persönlich besucht werden. Um aber trotzdem Emsland-Leben für alle Viertklässler und Interessierte erlebbar zu machen, öffnet das Emsland-Gymnasium ab Samstag, 12. Dezember, auf der Homepage digital die Schultüren. Alle sind eingeladen, sich durchzuklicken und Emsland-Atmosphäre zu schnuppern. Die Anmeldung zum neuen Schuljahr findet vom 22. bis 25. Februar 2021 statt. Allerdings ist dieses Mal ein Termin zur Anmeldung notwendig. Dieser kann telefonisch unter 05971 / 401 0400 vereinbart werden. Alle weiteren Informationen sind auf der Homepage zu finden. www.emsland-gymnasium-rheine.de

17.11 Uhr. Die Corona-Pandemie belastet die Infrastruktur des Internets, denn der Datenverkehr hat rasant zugenommen. Das hat DE-CIX herausgefunden, das der Betreiber des Internet-Knotens in Frankfurt am Main ist und Teil des Forscherteams einer Studie, die die Auswirkungen der Pandemie auf die globale Internet-Infrastruktur untersucht hat. Der durchschnittliche Datenverkehr sei demnach weltweit innerhalb weniger Tage im März je nach Region zwischen 15 und 30 Prozent angestiegen. Am Internet-Knoten in Frankfurt, einem der größten der Welt, sei alleine durch die Nutzung von Videokonferenzdiensten wie Skype 120 Prozent mehr Datenverkehr gemessen worden. Das Netz komme dennoch sehr gut damit zurecht, sagt DE-CIX Forschungsleiter Christoph Dietzel. „Das Internet ist robust und anpassungsfähig genug, um der Pandemie zu trotzen – auch im Falle eines erneuten „harten“ Lockdowns.“

17.02 Uhr. Die Wettringer Kleiderkammer und die Fahrradwerkstatt machen ab sofort – auch wegen der aktuellen Corona-Situation – eine Winterpause bis voraussichtlich Ende Januar. Das teilen die Verantwortlichen der Kleiderkammer mit.

16.51 Uhr. Angesichts der starken Ausbreitung des Coronavirus melden sich in Nordrhein-Westfalen immer mehr Freiwillige aus Gesundheitsberufen für die Bekämpfung der Pandemie. Fünf Monate nach der Einführung eines NRW-Freiwilligenregisters hätten sich bereits mehr als 11.000 Fachleute registriert, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Darunter seien allein 3270 Ärztinnen und Ärzte und 3118 Pflegekräfte. Freiwillige werden für Hilfseinsätze von ihren üblichen Tätigkeiten freigestellt, das Land übernimmt den Lohnausfall und erstattet den Arbeitgebern anfallende Kosten. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages habe einer entsprechenden Verordnung der Landesregierung am Donnerstag zugestimmt, hieß es in der Mitteilung.

16.21 Uhr. „DA goes on!“ lautet das Motto im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel und deshalb setzt der Lichtkünstler Tim Roßberg trotz der Corona-bedingten Schließung des Hauses die Räume durch seine Lichtinstallationen „Imagined dimensions“ in Bewegung. Eine offizielle Eröffnung der diesjährigen „Winterlicht“-Ausstellung musste ausfallen, aber ab sofort ist die Lichtkunstausstellung bei einem virtuellen Rundgang auf Youtube, Facebook und Instagram zu erleben.

16 Uhr. Die Krankenhäuser in NRW sind erheblich mit Covid-19 Patienten belastet. Nach Angaben der Landesregierung wurde am vierten Tag in Folge ein neuer Höchstwert erreicht. Ein erneuter Sprung erhöhte die Zahl der Menschen die derzeit gleichzeitig in NRW-Krankenhäusern gegen das Coronavirus behandelt werden auf jetzt 4630 (4546). Die Kurve geht weiter steil nach oben. Auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf der Intensivstation liegt mit 990 knapp unter dem 1000er Niveau. Der Überblick über die Entwicklung:

15.33 Uhr. Alle Jahre wieder besucht der Nikolaus die jüngsten Vereinsmitglieder in den Trainingsgruppen der LG Rheine-Elte – nur dieses Jahr nicht! Auch die älteren Kinder und Jugendlichen müssen wegen des Lockdowns auf ein Weihnachtsevent verzichten. Deshalb verteilte der Sportvorstand am vergangenen Wochenende etwa 130 extra für die LG Rheine-Elte bedruckte Lebkuchenherzen mit Weihnachtsgrüßen in den Vereinsfarben blau und gelb. Einige Trainerinnen und Trainer schrieben persönliche Grüße und Motivationstexte für das kommende Jahr, die zusammen mit den bunten Lebkuchenherzen von Tür zu Tür gebracht wurden.

Foto: Privat

15.21 Uhr. Die aktuellen Fallzahlen in NRW und damit in ganz Deutschland könnten noch einmal höher sein als gedacht: Beim Landeszentrum für Gesundheit gab es gestern am Mittwoch (09. Dezember) laut eigenen Angaben eine erhebliche Störung beim Datentransfer zum Robert-Koch-Institut (RKI). Insgesamt konnten knapp 1.500 Fälle aus rund der Hälfte der Kommunen nicht an das RKI übertragen werden und sind daher dort nicht ausgewiesen, heißt es auf der Webseite zur Meldelage. Die Ursache werde zurzeit untersucht.

15.15 Uhr. Die Eröffnung der 63. Aktion Dreikönigssingen wird in diesem Jahr aufgrund der Pandemie sehr klein ausfallen: Nur zwölf Sternsinger sollen nach aktuellen Plänen vor Ort sein, wenn die Aktion am 29. Dezember in Aachen eröffnet wird. Die Feier im Aachener Dom werde online und im Radio übertragen, berichteten die Organisatoren am Donnerstag. „Wir setzen darauf, dass die Sternsinger-Kinder sich das zu Hause ansehen können“, sagte Annette Jantzen von der katholischen Jugendorganisation BDKJ. Normalerweise wären 1200 Kinder in zwei Kirchen vor Ort gewesen. Um die Aktion Dreikönigssingen in Nordrhein-Westfalen durchführen zu können, ist mit der Landesregierung ein 13-Punkte-Plan vereinbart worden. Unter anderem sind Masken, Abstand, Gruppengröße und Singen nur im Freien vorgeschrieben.

15 Uhr. Ganz (Kultur)-Deutschland steht still. Keine Veranstaltungen, keine Theateraufführungen, kein Kino, keine Kultur. Ganz Deutschland? Nein, denn in Neuenkirchen soll auch weiterhin ein kulturelles Angebot stattfinden! Und so hat sich die Gemeinde Neuenkirchen für ihr Kulturprogramm etwas Besonderes überlegt: ein Kultur-Livestream mit Sia Korthaus – direkt ins Wohnzimmer. [+]

14.41 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Mittwoch auf Donnerstag von 6.273 auf 6.632 (Stand: 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 410 (410), insgesamt Infizierte 2.025 (2.025), Verstorbene 15 (15), Genesene 1.600 (1.600)

  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 633 (516), insgesamt Infizierte 5.122 (5.003), Verstorbene 89 (87), Genesene 4.400 (4.400)

  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 256 (233), insgesamt Infizierte 2.283 (2.260), Verstorbene 27 (27), Genesene 2.000 (2.000)

  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.655 (1.625), insgesamt Infizierte 5.797 (5.664), Verstorbene 42 (39), Genesene 4.100 (4.000)

  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 338 (301), insgesamt Infizierte 3.173 (3.136), Verstorbene 35 (35), Genesene 2.800 (2.800)

  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.176 (2.055), insgesamt Infizierte 11.728 (11.507), Verstorbene 152 (152), Genesene 9.400 (9.300)

  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 685 (630), insgesamt Infizierte 5.609 (5.554), Verstorbene 124 (124), Genesene 4.800 (4.800)

  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 479 (503), insgesamt Infizierte 4.329 (4.250), Verstorbene 50 (47), Genesene 3.800 (3.700)

  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.632 (6.273), insgesamt Infizierte 40.066 (39.399), Verstorbene 534 (526), Genesene 32.900 (32.600)

14.20 Uhr. Festlich geschmückt stehen die ersten Weihnachtsbäume bereits in Emsdettener Wohnzimmern. Das kann auch die Pandemie nicht verhindern. Wie die Bäume – nachdem sie ihren Dienst verrichtet haben  – jedoch abgeholt werden, wird sich aufgrund der Coronavirus-Situation ändern. Darüber informiert die Stadt Emsdetten in einer Pressemitteilung. Statt der traditionellen Tannenbaumaktion der Pfarrei, wird die Stadt in diesem Jahr einen Entsorger beauftragen, der die privaten Tannenbäume Mitte Januar einsammelt. Auch der Segen der Sternsinger zu Beginn des Jahres steht in den aktuellen Zeiten noch auf der Kippe.

13.52 Uhr. Die Pandemie-Lage in Deutschland hat sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) seit vergangener Woche verschlechtert und könnte schnell kippen. Die Fallzahlen der Coronavirus-Infektionen könnten rasch wieder exponentiell ansteigen, dafür reichten wenige zusätzliche Fälle aus, erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler heute in einer Pressekonferenz. „Das müssen wir verhindern.“ Die Kontakte in der Bevölkerung seien noch nicht ausreichend reduziert worden.

Die Gesundheitsämter seien zunehmend erschöpft, in einigen Regionen hätten Krankenhäuser ihre Belastungsgrenze erreicht. „Wir sehen immer mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen.“ Und auch die Zahl der schweren Verläufe und Todesfälle nehme zu. Das Virus zirkuliert den Angaben nach zunehmend in Risikogruppen, hieß es vom RKI. Deshalb richteten die Sprecher des Institutes erneut einen Appell an die Bevölkerung.

Der RKI.Präsident sprach sich zudem ebenfalls für einen „harten Lockdown über die Feiertage aus.

13.39 Uhr. 1838 Kindertagesstätten waren im vergangenen Monat - im November-Lockdown - in Nordrhein-Westfalen nach Angaben der Landesregierung zeitweise geschlossen - darunter 747 komplett. Dies geht aus einem Bericht von NRW-Familienminister Joachim Stamp hervor, den er heute dem Fachausschuss des Düsseldorfer Landtags vorgelegt hat. Im Schnitt seien damit aber rund 95 Prozent der 10 500 Kitas vollständig geöffnet gewesen, trotz der Situation unter Pandemie.

13.26 Uhr. Die Entwicklung im Kreis Steinfurt in der grafischen Übersicht (Stand: heute, 0 Uhr) - 55 Neuinfizierte, 630 infizierte Menschen in Quarantäne:

12.12 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 9 Personen (10)
  • In Emsdetten: 32 Personen (33)
  • In Greven: 41 Personen (35)
  • In Hopsten: 9 Personen (9)
  • In Hörstel: 27 Personen (23)
  • In Horstmar: 2 Personen (3)
  • In Ibbenbüren: 93 Personen (88)
  • In Ladbergen: 6 Personen (6)
  • In Laer: 7 Personen (8)
  • In Lengerich: 38 Personen (37)
  • In Lienen: 2 Personen (7)
  • In Lotte: 32 Personen (36)
  • In Metelen: 11 Personen (7)
  • In Mettingen: 26 Personen (23)
  • In Neuenkirchen: 20 Personen (18)
  • In Nordwalde: 9 Personen (10)
  • In Ochtrup: 48 Personen (46)
  • In Recke: 29 Personen (27)
  • In Rheine: 158 Personen (148)
  • In Saerbeck: 10 Personen (10)
  • In Steinfurt: 14 Personen (16)
  • In Tecklenburg: 7 Personen (7)
  • In Westerkappeln: 25 Personen (23)
  • In Wettringen: 12 Personen (12)

11.55 Uhr. Die Stadtverwaltung Rheine prüft, wie das zu Silvester übliche Feuerwerk in diesem Jahr unter Pandemiebedingungen möglichst in Grenzen gehalten werden kann.Rechtzeitig vor Weihnachten soll es einen entsprechenden Beschluss geben, erklärte Bürgermeister Peter Lüttmann. Öffentliche Plätze und das Naturschutzgebiet Waldhügel könnten punktuelle Verbote erhalten. „Wir müssen auf die Einsicht der Allermeisten setzen. Aus rechtlichen Gründen werde ich kein allgemeines Böllerverbot im privaten Bereich aussprechen können“, hieß es vom Bürgermeister.

11.33 Uhr. Die Zahl der aktuell infizierten Rheinenser steigt weiter: Die Zahl der Infizierten in Isolation hat sich wiederum erhöht, von 148 am Mittwoch auf 158 am Donnerstag. Das letzte Mal, dass die Zahl ähnlich hoch war, war am 6. November. Laut Angaben der Stadt standen 15 Genesen 25 Neuinfizierte gegenüber. Hier die grafische Übersicht der bisherigen Entwicklung:

11 Uhr. In den benachbarten Kreisen und kreisfreien Städten zeigen die Wochen-Inzidenzen wieder Höhen und Tiefen. Ein starker Anstieg von fast 20 Punkten ist im Kreis Borken zu verzeichnen, dafür schreitet der Kreis Coesfeld mit einem großen Satz (-12) Richtung 50er Grenze. Die Stadt und der Landkreis Osnabrück liegen gleichauf mit dem Höchstwert der Nachbarkreise. Der Blick auf die Sieben-Tages-Inzidenzen in der Region:

10.25 Uhr. In der Zentralen Unterbringungseinrichtung Ibbenbüren (ZUE) sind insgesamt 13 Bewohner positiv auf COVID-19 getestet worden. Nach den positiven Testergebnissen habe die Bezirksregierung Münster in Kooperation mit dem Betreuungsverband, dem DRK Westfalen-Lippe, den für solche Fälle vorgesehen Pandemieplan umgehend umgesetzt und die Einrichtung stehe nun teilweise unter Quarantäne, heißt es in einer Pressemitteilung der Bezirksregierung. Bei den positiv getesteten Bewohnern handelt es sich ausschließlich um allein reisende Männer, die allesamt im selben Gebäudetrakt in der Einrichtung untergebracht sind. Dieser Gebäudetrakt steht nun unter Quarantäne. Ein zweiter Gebäudetrakt wurde aufgrund der dort wohnenden Menschen, die als Kontaktpersonen eingestuft wurden, vorsorglich ebenfalls unter Quarantäne gestellt.

9.54 Uhr. Coronavirus-Fälle an Schulen in Rheine: Nachdem gestern an der Südeschschule eine Betreuungskraft der Offenen Ganztagsschule OGS) positiv auf das Coronavirus getestet worden war, sind dort jetzt 22 Personen als K1, also Personen mit direktem Kontakt, eingestuft und müssen daher in Quarantäne. Eine Testung ist heute am Test-Container in Ibbenbüren vorgesehen. - Einen positiven Testbefund gab es auch bei einer Schülerin am Kopernikus-Gymnasium. Die Stadt Rheine teilte mit, dass für ihre Klasse, 8 weitere Schülerinnen und Schüler sowie 6 Lehrerinnen und Lehrer vom Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet wurde.

9.33 Uhr. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, sagte im WDR: „Wenn alle Menschen auf der Welt drei bis vier Wochen allein in einem Zimmer wären, wäre das Virus ausgerottet.“ Auch wenn diese Möglichkeit nur theoretisch bestehe, habe Wieler betont, wie wichtig das Einschränken von Kontakten derzeit sei, berichtet der WDR.

9 Uhr. Ihre Konzerte gehören für viele Rheinenser zur Weihnachtszeit wie Spekulatius: Die Musiker-Combo „Christmas Allstars“ tritt seit fast 20 Jahren kurz vor dem Fest auf und liefert – zuletzt 2019 an zwei Abenden – unvergessliche Rock-Pop-Gigs, deren Erlöse an den Kinderschutzbund gingen. Doch 2020 ist wegen Corona alles anders, die „Christmas Allstars“ haben ihre Konzerte schweren Herzens abgesagt. Doch es gibt eine Alternative, einen musikalischen Adventskalender. Heute präsentieren wir Nr. 10:

8.32 Uhr. Die Kultusminister der Bundesländer beraten sich heute in einer gemeinsamen Videokonferenz über die Situation und mögliche weitere Maßnahmen in Schulen, wie eine Entbindung von der Präsenzpflicht. Die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina hatte jüngst eine drastische Verschärfung der Corona-Beschränkungen gefordert. Die Feiertage und der Jahreswechsel sollten für einen „harten Lockdown“ genutzt werden. In einem ersten Schritt sollte die Schulpflicht ab kommendem Montag, den 14. Dezember, bis zu den Weihnachtsferien aufgehoben werden. Damit sei gemeint, dass die Schüler nicht mehr in die Schule kommen müssen, entbinde jedoch nicht von der Pflicht, zu Hause Aufgaben zu lösen, hieß es von der Leopoldina. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer hatte diesen Vorschlag gestern als untauglich bezeichnet.

8.08 Uhr. In der Pandemie boomt der Paketversand: Viel mehr Menschen als früher bestellen Waren im Internet, anstatt in Geschäfte zu gehen. Und das Homeoffice in Coronavirus-Zeiten hat Deutschlands Paketzustellern das Geschäft wesentlich erleichtert. Denn die Paketboten trafen häufiger die Adressaten in ihren Wohnungen an.

Nach Angaben des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik kletterte das Paketvolumen im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9 Prozent in die Höhe. Im Weihnachtsgeschäft - also im November und Dezember - rechnet der Verband sogar mit einem Plus von 20 Prozent. Marktführer DHL beförderte unlängst in einer Woche 56 Millionen Paketsendungen und damit so viele wie noch nie. Der bisherige Wochen-Höchstwert aus der Weihnachtszeit 2019 lag nur bei 47 Millionen Paketen.

Aufgrund der Paketflut gibt es aber wohl Probleme: Laut einem Bericht von „Business Insider“ konnte die Deutsche Post DHL Pakete dieses Jahr nicht so rechtzeitig zustellen wie geplant, die Firma liege zehn Prozent unter ihrem Zielwert. Dies sei laut DHL in der Hochsaison aber nicht ungewöhnlich.

7.49 Uhr. Bundesweit insgesamt 23.679 neue Covid-19 Fälle in bloß 24 Stunden: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat innerhalb eines Tages einen neuen, traurigen Rekordwert an Meldungen von Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern erhalten. Die Zahl der bislang in Deutschland an oder mit dem Coronavirus Verstorbenen hat zudem die 20.000er Marke überschritten.

7.28 Uhr. Die Wochen-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist wieder unter 100 gesunken - auf 98,6 pro 100.000 Einwohner. Dies teilt das Landeszentrum Gesundheit auf Basis der Angaben der Gesundheitsämter mit. Hier der grafische Blick auf die Entwicklung:

7.14 Uhr. Normalerweise lockt der Weihnachtsbaummarkt der Bürgerinitiative „Dorf. Land. Zukunft.“ (DLZ) traditionell mehrere hundert Besucher am dritten Adventswochenende auf den Hof der Gaststätte „Zum Splenterkotten“. Angesichts der stark gestiegenen Zahl der mit Corona Infizierten haben das DLZ-Weihnachtsbaummarkt-Team und das Hüttenkombinat sich dazu entschieden, den traditionellen Weihnachtsmarkt abzusagen. Der alljährliche Weihnachtsbaumverkauf findet aber auch in diesem Jahr statt. [+]

7 Uhr. Wie das Pfarrbüro der Kirchengemeinde St. Petronilla in Wettringen mitteilt, sind die Plätze für die meisten Messfeiern zu Weihnachten bereits ausgebucht. Freie Plätze gibt es noch für die Krippenfeier um 14 Uhr und die Christmesse um 20 Uhr an Heiligabend, 24. Dezember, in der Halle Hagenhoff. Am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember, gibt es noch freie Plätze für die Messe um 8 Uhr und um 11 Uhr in St. Michael. Am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, kann man sich noch für die 9.30-Uhr-Messe in St. Petronilla sowie für Messfeiern in St. Michael um 8 Uhr, 9.30 Uhr und 11 Uhr anmelden. Die Anmeldezettel für die Messefeiern liegen im hinteren Bereich der beiden Kirchen der Pfarrgemeinde aus.

Mittwoch, 9. Dezember

18.16 Uhr. Die Emsdettener Schulen sind bereits mit 50 Raumluftampeln ausgestattet, die den CO2-Gehalt in der Luft anzeigen und deutlich machen, wann im Klassenraum wieder gelüftet werden sollte. Alle 20 Minuten ist Vorschrift. Nun sollen zusätzlich noch 25 mobile Luftreinigungsgeräte angeschafft werden. Das brachte der Schulausschuss am Montagabend einstimmig auf den Weg. [+]

18.05 Uhr. Das Fitnessstudio hat geschlossen, Gruppentreffs sind untersagt und an der frischen Luft hat es sich nach spätestens zwei, drei Stunden auch ausspaziert. Was also machen, mit der vielen neu gewonnenen Zeit, für die die Corona-Pandemie und die mit ihr einhergehenden Kontaktbeschränkungen bei vielen Menschen gesorgt haben? In Rheine wird jetzt gemalt, gebastelt und gestrickt – die Corona-Pandemie scheint die kreative Ader der Menschen zu beflügeln. [+]

17.24 Uhr. Im Jakobi-Krankenhaus Rheine haben sich mehrere Patienten und Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Über die genaue Zahl gab es auch auf Nachfrage unseres Medienhauses keine Angaben. Nicolas Kelly, Vorstand der Stiftung Mathias-Spital, sagte jedoch, dass es sich schon um ein „gehäuftes Geschehen“ handele.

17.01 Uhr. Eine Mitarbeiterin des Kinderland Habichtshöhe in Emsdetten ist nach Angaben der Stadtverwaltung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daraufhin mussten sich zahlreiche Erzieherinnen und Kinder in häusliche Quarantäne begeben. Vier der sieben Gruppen der Einrichtung könnten unter diesen Voraussetzungen nicht mehr regulär betrieben werden. Die Einrichtungsleitung stehe im Kontakt mit den Familien aller Kita-Kinder und informiere sie über das weitere Vorgehen und die Betreuungsmöglichkeiten.

16.32 Uhr. Nach dem Vorstoß der Ministerpräsidenten um Armin Laschet in NRW sprechen sich jetzt ebenfalls Städte in Nordrhein-Westfalen für einen vollständigen Lockdown nach Weihnachten bis Anfang Januar aus. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Lebensmittelgeschäfte solle nach Weihnachten bis zum 10. Januar 2020 flächendeckend schließen. Außerdem sollten die geplanten Lockerungen bei den Kontakten für die Zeit nach Weihnachten überdacht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des NRW-Städtetages. Die Städte betonen, dass es in der Krise entscheidend ist, verantwortungsvoll zu agieren. Das gelte für Bund, Länder und Kommunen bei ihren Entscheidungen über Maßnahmen zur Pandemiebewältigung. Die Städte in NRW verweisen darauf, dass in den Kultur-, Freizeit,- und Sporteinrichtungen, in der Gastronomie und im Einzelhandel mit großen Anstrengungen tragfähige Hygienekonzepte entwickelt worden sind und ein erneuter Lockdown diese Betriebe hart trifft. Deshalb sei es von grundlegender Bedeutung, dass es neben Unterstützungsleistungen möglichst bald auch eine Strategie gibt, die den Menschen eine längerfristige Perspektive aufgezeigt, erklärt der Sprecher des Städtetages im Pressetext.

16.04 Uhr. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage finden die nächsten beiden Abteilungsversammlungen des TV Jahn Rheine digital via Zoom statt. Die Treffen der Basketballer und Schwimmer starten am Dienstag, 15. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr. Alle Abteilungsmitglieder sind dazu eingeladen und können die Zugangsdaten beim Abteilungsleiter abfragen.

15.45 Uhr. Die Krankenhäuser in NRW sind weiterhin voll mit Covid-19 Patienten. Nach Angaben der Landesregierung werden erstmals mehr als 4.500 Menschen mit Covid-19 gleichzeitig behandelt. Ein trauriger neues Höchststand und ein Sprung von 121 nach oben in bloß 24 Stunden. Die Kurve geht derzeit steil nach oben. Auch die Betten auf der Intensivstation sind mit 982 auf einem Höchstniveau. Der Überblick über die Entwicklung:

15.20 Uhr. Menschen über 60 Jahren und mit Vorerkrankungen sollen mit einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums bereits im Dezember drei kostenlose Masken nach dem FFP2-Standard erhalten können. Die Ausgabe in Apotheken starte bald, um gerade in der Weihnachtszeit das Infektionsrisiko zu verringern - etwa bei Besuchen oder Einkäufen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Dies stelle den ersten Schritt der Verordnung dar. Dazu genügt die Vorlage des Personalausweises oder die Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer der genannten Risikogruppen. Diese Regelung gilt für die Festwochen und ist bis 31. Dezember gültig, erklärt das Gesundheitsministerium. Für die Zeit danach sollen alle Berechtigten zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken von ihren Krankenkassen erhalten. Diese könnten sie in zwei klar definierten Zeiträumen im neuen Jahr ebenfalls in den Apotheken einlösen und müssten pro eingelöstem Coupon lediglich einen Eigenanteil von zwei Euro hinzugeben, heißt es in dem Pressetext.

14.56 Uhr. Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer hat sich empört über einen Vorstoß zum Aussetzen der Schulpflicht aufgrund der Corona-Virus Pandemie geäußert. Das von der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina vorgeschlagene Aussetzen der Schulpflicht ab dem 14. Dezember werde es mit ihr als Schulministerin nicht geben, erklärte Gebauer heute im Düsseldorfer Landtag. Nach Empfehlungen der Leopoldina sollte das öffentliche Leben in ganz Deutschland vom 24. Dezember bis mindestens zum 10. Januar 2021 weitgehend ruhen. Ministerpräsident Armin Laschet hatte sich ebenfalls für einen „Jahreswechsel-Lockdown“ ausgesprochen. Noch sind gerade im Bereich Schule jedoch noch viele Fragen offen.

14.32 Uhr. Zugegeben, der Winter erscheint auf den ersten Blick nicht gerade wie ein idealer Zeitpunkt zum Picknicken. Doch gerade in diesem Jahr, wo die Gastronomie weiterhin geschlossen bleibt, lohnt sich der Blick auf Alternativen und ein entspannter Ausflug in die Natur. Eine Winterwanderung mit der Familie oder im engsten Kreis, sofern die aktuellen Regelungen es zulassen. Der Verkehrsverein Wettringen greift deshalb die Idee „Picknick3“ (Picknick hoch drei) des Vereins „Münsterland“ auf, die für das Picknicken an ungewöhnlichen Orten oder eben zu ungewöhnlichen Zeiten wirbt. [+]

14.04 Uhr. „#BeatTheVirus“ - das Virus zurückschlagen: Unter diesem Slogan hat das NRW.Gesundheitsministerium eine bundesweit einzigartige Kampagne für junge Menschen in den sozialen Medien gestartet. Über Instagram, Snapchat, YouTube und andere Kanäle sollen Jugendliche und junge Erwachsene mit frechen Texten, einer ausgefallenen Optik und harter Musik dafür gewonnen werden, die Anti-Corona-Maßnahmen noch besser zu unterstützen und ihre Kontakte weiter einzuschränken, heißt es in einer Pressemitteilung des Landes. Zum Teilen von Fotos der Kampagne wurde eine Funktion / ein Filter für Snapchat und Instagram entwickelt, mit der man sich die #BeatTheVirus-Maske virtuell aufsetzen kann. Die so produzierten Selfies lassen sich leicht verschicken.

13.33 Uhr. Die Zahl der aktuell infizierten Rheinenser steigt wieder weiter an: Nach dem gestrigen Sprung (28 Neuinfizierte in 24 Stunden) hat sich die Zahl der Infizierten in Isolation wiederum deutlich erhöht, auf 148 (135) von Dienstag auf Mittwoch. Das letzte Mal, dass die Zahl annähernd so hoch war, war am 22. November. Der Rückgang von Ende November hat sich nicht gehalten. Laut Angaben der Stadt standen den lediglich 6 Genesen 19 Neuinfizierte gegenüber. Hier die grafische Übersicht der bisherigen Entwicklung:

13.01 Uhr. Das Weihnachtsfest in Zeiten von Corona: Die Mesumer Kirchengemeinden haben gemeinsam überlegt – und bieten eine ökumenische Krippenfeier an. Hierfür galt es zunächst, die unterschiedlichen Corona-Vorgaben von Landeskirche und Bistum zu koordinieren und einen geeigneten und ausreichend großen Ort für eine Open-Air-Veranstaltung zu finden [+]

12.40 Uhr. Der von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) vorgeschlagene „Jahreswechsel-Lockdown“ würde dem Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung der Branche erhebliche Umsatzeinbußen bescheren. „Wir reden da im Non-Food-Handel pro Tag in Nordrhein-Westfalen über Umsätze zwischen 200 und 250 Millionen Euro“,„sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands NRW , Peter Achten, am Mittwoch in der Radiosendung „Morgenecho“ auf WDR 5.

12.13 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 10 Personen (11)
  • In Emsdetten: 33 Personen (26)
  • In Greven: 35 Personen (35)
  • In Hopsten: 9 Personen (10)
  • In Hörstel: 23 Personen (25)
  • In Horstmar: 3 Personen (5)
  • In Ibbenbüren: 88 Personen (83)
  • In Ladbergen: 6 Personen (8)
  • In Laer: 8 Personen (8)
  • In Lengerich: 37 Personen (38)
  • In Lienen: 7 Personen (7)
  • In Lotte: 36 Personen (35)
  • In Metelen: 7 Personen (8)
  • In Mettingen: 23 Personen (26)
  • In Neuenkirchen: 18 Personen (17)
  • In Nordwalde: 10 Personen (11)
  • In Ochtrup: 46 Personen (46)
  • In Recke: 27 Personen (26)
  • In Rheine: 148 Personen (135)
  • In Saerbeck: 10 Personen (10)
  • In Steinfurt: 16 Personen (16)
  • In Tecklenburg: 7 Personen (10)
  • In Westerkappeln: 23 Personen (18)
  • In Wettringen: 12 Personen (13)

12 Uhr. In den benachbarten Kreisen und kreisfreien Städten bleiben die Inzidenzen relativ konstant. Im Münsterland sind die Werte lediglich minimal gesunken. Der Blick auf die Sieben-Tages-Inzidenzen in der Region:

11.15 Uhr. Nach Angaben der Stadt Rheine wurde an der Südeschschule eine Betreuungskraft der Offenen Ganztagsschule (OGS) positiv auf das Coronavirus getestet. Eventuell notwendig werdende Maßnahmen werden aktuell mit dem Gesundheitsamt abgestimmt, teilte die Stadt weiter mit.

10.33 Uhr. Nachdem sich bereits mehrere Ministerpräsidenten und Wissenschaftler für härtere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ausgesprochen hatten, hat jetzt ebenfalls Bundeskanzlerin Angela Merkel weitreichende Schließungen nach den Feiertagen befürwortet. In einer Rede vor dem Bundestag erklärte sie am Morgen, dass (nicht-lebensnotwendige) Geschäfte bis zum 10. Januar geschlossen bleiben und die Schulferien verlängert werden sollten, dafür Digitalunterricht organisiert werden sollte. Zu hohe Erwartungen an eine baldige Massenimmunität dank der Impfungen musste Merkel dämpfen: Im ersten Quartal 2021 wäre es noch nicht möglich genügend Impfungen durchzuführen, um eine „signifikante Änderungen der Situation in der Bevölkerung spüren“ zu können. Abschließend richtete sie erneut einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, sich verantwortungsvoll zu verhalten.

10 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Dienstag auf Mittwoch von 6.552 auf 6.273 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung)

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 410 (482), insgesamt Infizierte 2.025 (1.994), Verstorbene 15 (12), Genesene 1.600 (1.500)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 516 (574), insgesamt Infizierte 5.003 (4.960), Verstorbene 87 (86), Genesene 4.400 (4.300)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 233 (216), insgesamt Infizierte 2.260 (2.243), Verstorbene 27 (27), Genesene 2.000 (2.000)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.625 (1.632), insgesamt Infizierte 5.664 (5.572), Verstorbene 39 (40), Genesene 4.000 (3.900)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 301 (287), insgesamt Infizierte 3.136 (3.120), Verstorbene 35 (33), Genesene 2.800 (2.800)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.055 (2.143), insgesamt Infizierte 11.507 (11.384), Verstorbene 152 (141), Genesene 9.300 (9.100)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 630 (644), insgesamt Infizierte 5.554 (5.467), Verstorbene 124 (123), Genesene 4.800 (4.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 503 (574), insgesamt Infizierte 4.250 (4.221), Verstorbene 47 (47), Genesene 3.700 (3.600)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.273 (6.552), insgesamt Infizierte 39.399 (38.961), Verstorbene 526 (509), Genesene 32.600 (31.900)

9.18 Uhr. Ihre Konzerte gehören für viele Rheinenser zur Weihnachtszeit wie Spekulatius: Die Musiker-Combo „Christmas Allstars“ tritt seit fast 20 Jahren kurz vor dem Fest auf und liefert – zuletzt 2019 an zwei Abenden – unvergessliche Rock-Pop-Gigs, deren Erlöse an den Kinderschutzbund gingen. Doch 2020 ist wegen Corona alles anders, die „Christmas Allstars“ haben ihre Konzerte schweren Herzens abgesagt. Doch es gibt eine Alternative, einen musikalischen Adventskalender. Heute präsentieren wir Nr. 9:

9 Uhr. Die Wochen-Inzidenz im Kreis Steinfurt liegt weiterhin gleichbleibend bei 108,4 pro 100.000 Einwohner. Dies teilt das Landeszentrum Gesundheit auf Basis der Angaben der Gesundheitsämter mit. Hier der grafische Blick auf die Entwicklung:

8.44 Uhr Im Kreis Steinfurt ist eine weitere Person mit oder an Covid-19 verstorben. Damit liegt die Zahl der Verstorbenen in der Region während der Pandemie bei 124. Die Entwicklung im Kreis im Überblick:

8.22 Uhr. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet schnelle Fortschritte beim Schutz besonders gefährdeter Menschen nach der Zulassung der ersten Impfstoffe, berichten die „Neue Osnabrücker Zeitung“ und der WDR. Bis eine Impfung die gesamte Bevölkerung schütze, werde es allerdings noch Monate dauern, ergänzte der Minister: „Aber ich gehe, Stand heute, davon aus, dass wir im Sommer jedem, der es will, ein Impfangebot machen können. Und dann sind wir vermutlich über den Berg.“

7.30 Uhr. Bei den gemeinsamen Schwerpunktkontrollen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Nordrhein-Westfalen haben Eisenbahnverkehrsunternehmen, Deutsche Bahn, Bundespolizei und Ordnungsämter am Montag landesweit insgesamt 958 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Dies teilte das Verkehrsministerium in einem Pressetext mit. Ein Großteil der Menschen ohne Maske sei am Nachmittag und frühen Abend bei hohem Verkehrsaufkommen im Berufsverkehr unterwegs gewesen. Wer keine Maske getragen oder Mund und Nase nicht bedeckt hatte, muss jetzt mit einem Bußgeldbescheid vom Ordnungsamt in Höhe von 150 Euro rechnen.

7.14 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat sich angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen für einschneidende Kontaktbeschränkungen für die Zeit nach Weihnachten ausgesprochen. „Wir brauchen nach Weihnachten einen echten Jahreswechsel-Lockdown, um uns für 2021 wieder eine Perspektive hin zu mehr Normalität zu erarbeiten“,sagte Laschet der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar sollen die aktuellen Maßnahmen nach bisherigem Stand vorübergehend gelockert werden. Auch andere Ministerpräsidenten und Wissenschaftler deutschlandweit hatten sich für schärfere Maßnahmen für die Zeit zwischen den Jahren ausgesprochen.

7 Uhr. Die Zahl der mit oder an Covid-19 Verstorbenen in Deutschland ist gegenüber zum Vortag deutlich gestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht: 590 Tote meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) gegenüber gestern. Von Dienstag auf Mittwoch wurden in Deutschland 20.815 neue Infektionen gemeldet. Die deutschlandweite Inzidenz liegt bei 149,1 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

6.48 Uhr. Wie es in seinem Heimatland Nepal in Zeiten der Coronavirus-Pandemie aussieht, hat der Rheinenser Krishna Karki erlebt. Vier Wochen war er vor Ort. Wer sich in diesen Tagen mit ihm über das Erlebte während des vierwöchigen Aufenthalts in Nepal unterhält, spürt seine Sorgen um die Menschen in seinem Heimatland. Die Pandemie hat alle Mitarbeiter der Tourismus-Branche arbeitslos gemacht. [+]

Dienstag, 8. Dezember

18.15 Uhr. Nach den Absprachen zwischen der NRW-Landesregierung und der Bistümern in Nordrhein-Westfalen ist es voraussichtlich möglich, dass die Sternsingeraktion Anfang Januar auch in der Neuenkirchener Pfarrgemeinde St. Anna durchgeführt werden kann. Das teilt Pfarrer Markus Thoms in einem Schreiben mit. 16 Gruppen haben sich gebildet. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, entfällt das erste Treffen, indem normalerweise die Bezirke verteilt werden. Stattdessen ist den einzelnen Gruppen ein Brief zugeschickt worden, indem sich der Bezirk, das Hygienekonzept und der Termin für die Ausgabe der Gewänder befindet, teilt Thoms mit. Die Gewänderausgabe ist so geregelt, dass die einzelnen Gruppen am Montag, 28. Dezember, in 15-minütigem Abstand zum Karl-Leisner-Haus kommen und dort ihr Gewand in Empfang nehmen. Die genaue Uhrzeit steht ebenfalls in dem Brief. „Sollte sich die allgemeine Situation ändern, werden wir selbstverständlich entsprechend den jeweils gültigen Vorgaben reagieren“, schreibt Thoms.

17.40 Uhr. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt ruft die Bürger auf, ihre Kontakte weiterhin auf das zwingend notwendige Minimum zu beschränken. „Umso weniger Menschen Sie treffen, desto geringer ist Ihr persönliches Risiko, dass Sie Weihnachten in Quarantäne sind“, sagt Landrat Martin Sommer in einer Pressemitteilung.

17.01 Uhr. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den NRW-Krankenhäusern ist seit gestern sprunghaft angestiegen und hat erneut einen Höchststand erreicht: 4.425 Patienten werden laut Landesregierung derzeit in den NRW-Kliniken behandelt und damit 157 mehr als noch gestern. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sind mit 979 konstant.

16.39 Uhr. Auch in diesem Jahr fordern die Bürgermeister aus dem Kreis Steinfurt, die Umlage, die sie an die Kreisverwaltung überweisen, zu senken. In einer Stellungnahme blicken sie kritisch auf den Etatentwurf des Kreises. Insbesondere die bislang nicht vom Kreis geplante Isolierung der coronabedingten Belastungen im Kreishaushalt sorgt bei den Bürgermeistern für Unverständnis. [+]

16.08 Uhr. Im Rahmen einer zweiten bundesweiten Kontrollaktion, bei der gestern Polizei, Kommunen und Verkehrsbetriebe gemeinsam die Einhaltung der Maskentragepflicht im Nahverkehr kontrollierten, gab es innerhalb der Polizeidirektion Osnabrück, von den Ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald, insgesamt rund 480 Verstöße. Dabei ging es mach Angaben der Polizeidirektion in erster Linie um die Nichteinhaltung des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes. Bei einer gleichgelagerten Aktion im September waren es noch 777 Verstöße. Die Verstöße stellten die Beamten überwiegend an den Haltestellen und nicht in den Bussen fest. „Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist offensichtlich immer noch nicht klar, dass auch an den Bushaltestellen eine Maskentragepflicht besteht“, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück.

15.25 Uhr. Nordrhein-Westfalens Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) hat davor gewarnt, die bundesweiten Absprachen zu den Corona-Schutzmaßnahmen schon nach wenigen Tagen wieder „über den Haufen“ zu werfen. Die Politik müsse eine gewisse Verlässlichkeit ausstrahlen, sagte Stamp am Dienstag in Düsseldorf auf die Frage nach einem schärferen Lockdown und möglichen erneuten Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angel Merkel (CDU).

15.04 Uhr. Nach einem historischen Umsatzeinbruch von geschätzt 80 Prozent im Corona-Krisenjahr hofft die Reisebranche auf Nachholeffekte und die baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffs.

14.22 Uhr. NRW will coronabedingte Engpässe auf Intensivstationen möglichst verhindern und Patienten gleichmäßiger verteilen. Das Gesundheitsministerium hat deshalb die fünf Bezirksregierungen Münster, Detmold, Arnsberg, Köln und Düsseldorf angewiesen, jeweils eine zentrale Koordinierungsstelle für die Verlegung von Kranken einzurichten. [+]

13.51 Uhr. Nach Bayern geht nun auch Sachsen in den „harten Lockdown“. Die sächsische Landesregierung hat angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen angekündigt, das öffentliche Leben im Freistaat weiter einzuschränken. Ab dem kommenden Montag sollen Schulen, Kindergärten und der Einzelhandel bis auf einige Ausnahmen geschlossen werden.

13.36 Uhr. Die Kindertagesstätte CJD Waldhügel-Zwerge ist aufgrund eines Covid-19 Falles am vergangenen Freitag komplett geschlossen worden. Die Verfügung gilt nach Angaben der Stadt Rheine bis zum 18. Dezember.

13.07 Uhr. In den einzelnen Kommunen im Kreis Steinfurt hat sich die Zahl der aktuell Infizierten nur gering verändert. Das geht aus aktuellen Zahlen der Kreisverwaltung, Stand 10 Uhr, hervor. Ausnahmen: In Rheine hat sich die Zahl der aktuell Infizierten deutlich von 109 auf 135 erhöht, in Lengerich von 29 auf 38. Die einzelnen Kommunen im Überblick:

  • In Altenberge: 11 Personen (8)
  • In Emsdetten: 26 Personen (28)
  • In Greven: 35 Personen (30)
  • In Hopsten: 10 Personen (8)
  • In Hörstel: 25 Personen (27)
  • In Horstmar: 5 Personen (5)
  • In Ibbenbüren: 83 Personen (82)
  • In Ladbergen: 8 Personen (4)
  • In Laer: 8 Personen (9)
  • In Lengerich: 38 Personen (29)
  • In Lienen: 7 Personen (8)
  • In Lotte: 35 Personen (40)
  • In Metelen: 8 Personen (8)
  • In Mettingen: 26 Personen (25)
  • In Neuenkirchen: 17 Personen (17)
  • In Nordwalde: 11 Personen (13)
  • In Ochtrup: 46 Personen (46)
  • In Recke: 26 Personen (24)
  • In Rheine: 135 Personen (109)
  • In Saerbeck: 10 Personen (9)
  • In Steinfurt: 16 Personen (18)
  • In Tecklenburg: 10 Personen (10)
  • In Westerkappeln: 18 Personen (16)
  • In Wettringen: 13 Personen (13)

12.55 Uhr. In den angrenzenden Kreisen in Niedersachsen bleiben die Inzidenzen auf hohem Niveau, im Münsterland ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen wieder angestiegen. Der Blick auf die Sieben-Tages-Inzidenzen in der Region:

12.35 Uhr. In der Stadt Rheine ist die Zahl der Neuinfizierten seit gestern deutlich angestiegen: Aktuell befinden sich nach Angaben der Stadtverwaltung 135 Infizierte in Isolation, 28 mehr als noch gestern. 835 Infizierte gelten wieder als genesen, 18 Personen aus Rheine sind mit oder an Corona verstorben.

12.29 Uhr. Die Insolvenzgefahr ist für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen weiterhin größer als in fast allen anderen Bundesländern. Mit 67 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen gehörte das bevölkerungsreichste Bundesland in diesem Jahr erneut zu den Spitzenreitern in der deutschlandweiten Pleiterangliste der Wirtschaftsauskunftei Creditreform.

12.08 Uhr. Wo man sonst Tennisspieler hört, die auf den Filzball eindreschen, das Surren des Laufbandes aus dem Fitnessstudio und die Begrüßung am Empfang, ist Stille eingekehrt. Auch den TV Jahn hat der Lockwdown voll erwischt. Gleichwohl bereitet sich Rheines größer Sportverein auf die Zeit danach vor. [+]

11.30 Uhr. Mitten im Dezember des Corona-Jahres ist es Zeit für eine kleine Bilanz, was 2020-typische Adventsphänomene sind. Weihnachtstrends von A bis Z - etwa der Glühweinpulk und das Paketbotentrinkgeld. Teil-Lockdown und abgesagte Weihnachtsmärkte: Das Corona-Jahr ist anders, hat aber dennoch seine Adventstrends. Und auch neue Lieder, etwa den Ohrwurm „Mehr Lametta“ mit der Kabarettistin Martina Brandl. Ein kleines Weihnachtslexikon 2020 von A bis Z.

10.40 Uhr. Sieben Kreise und kreisfreie Städten sind aktuell extreme Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen. Nach den jüngsten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hat der Kreis Lippe mit einem Wert von 273,4 die meisten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Aber auch Hagen (249,6), Wuppertal (212,6), Duisburg (205,1), Bielefeld (204,7), Mülheim/Ruhr (203,9) und Solingen (202,8) liegen über der Schwelle von 200. Ab diesem Wochenwert hatten Bund und Länder zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verabredet. Im Landesdurchschnitt liegt die Infektionskennziffer, also der Wert der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner, aktuell bei 146,4.

10.23 Uhr. Die Kfd St. Petronilla Wettringen muss auch den für Dienstag, 15. Dezember, geplanten adventlichen Rundgang wegen Corona absagen.

9.26 Uhr. Ihre Konzerte gehören für viele Rheinenser zur Weihnachtszeit wie Spekulatius: Die Musiker-Combo „Christmas Allstars“ tritt seit fast 20 Jahren kurz vor dem Fest auf und liefert – zuletzt 2019 an zwei Abenden – unvergessliche Rock-Pop-Gigs, deren Erlöse an den Kinderschutzbund gingen. Doch 2020 ist wegen Corona alles anders, die „Christmas Allstars“ haben ihre Konzerte schweren Herzens abgesagt. Doch es gibt eine Alternative, einen musikalischen Adventskalender. Heute präsentieren wir Nr. 8:

9.12 Uhr. Der Naturzoo Rheine ist coronabedingt vorerst geschlossen. Um weiter alle acht Mitarbeiterinnen im Kassenbereich unmittelbar bei Wiedereröffnung weiter beschäftigen zu können, hat der Naturzoo den Beschäftigten vorgeschlagen, in der Zeit vom 1. bis 20. Dezember unbezahlten Urlaub zu nehmen. Eventuell noch bestehende Urlaubstage werden dabei angerechnet, heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeiter. In betriebsratslosen Betrieben ist zwar eine einseitige Anordnung möglich, es muss aber mit ausreichend Vorlauf passieren, sagt dazu die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Die Belange der Beschäftigten seien zu berücksichtigen. „Natürlich sind wir offen für Gespräche mit dem Ziel, einvernehmlichen Lösungen zu finden“, sagte Zoodirektor Achim Johann auf Anfrage unseres Medienhauses. Johann weist darauf hin, dass Mitarbeiterinnen im Dezember auch eine einmalige Corona-Prämie erhalten haben.

8.41 Uhr. Corona macht auch einen Strich durch das nächste Treffen der Ahnenforschungsgruppe Wettringen. So teilen die Verantwortlichen in einem Pressetext mit, dass der Termin am heutigen 8. Dezember ersatzlos ausfällt.

8.25 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 6.490 auf 6.552 (Stand: 8. Dezember, 0 Uhr) gestiegen. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 482 (441), insgesamt Infizierte 1.994 (1.953), Verstorbene 12 (12), Genesene 1.500 (1.500)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 574 (539), insgesamt Infizierte 4.960 (4.922), Verstorbene 86 (83), Genesene 4.300 (4.300)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 216 (280), insgesamt Infizierte 2.243 (2.207), Verstorbene 27 (27), Genesene 2.000 (1.900)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.632 (1.735), insgesamt Infizierte 5.572 (5.474), Verstorbene 40 (39), Genesene 3.900 (3.700)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 287 (250), insgesamt Infizierte 3.120 (3.083), Verstorbene 33 (33), Genesene 2.800 (2.800)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.143 (2.115), insgesamt Infizierte 11.384 (11.256), Verstorbene 141 (141), Genesene 9.100 (9.000)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 644 (576), insgesamt Infizierte 5.467 (5.398), Verstorbene 123 (122), Genesene 4.700 (4.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 574 (554), insgesamt Infizierte 4.221 (4.199), Verstorbene 47 (45), Genesene 3.600 (3.600)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.552 (6.490), insgesamt Infizierte 38.961 (38.492), Verstorbene 509 (502), Genesene 31.900 (31.500)

8.09 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Dienstag auf 108,4 gestiegen - und damit auf den höchsten Wert seit dem 23. November.

7.55 Uhr. Vor allen EU-Staaten will Großbritannien heute mit flächendeckenden Impfungen gegen Corona beginnen. Zuerst sollen über 80-Jährige ,Mitarbeiter und Bewohner in Pflegeheimen sowie besonders gefährdetes medizinisches Personal das Mittel des Mainzer Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer erhalten.

7.32 Uhr. Bei coronabedingten Personalengpässen sollen Kitas nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf den Betreuungsumfang mindern dürfen. Dies sei „als ultima ratio“ um bis zu sechs Stunden wöchentlich möglich, heißt es in einem Entwurf zu „Kindertageseinrichtungen im Pandemiebetrieb“, der der dpa vorliegt. NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) will am heute um 12.30 Uhr über Einzelheiten informieren..

7.09 Uhr. Der für Freitag, 11. Dezember, vom Arbeitskreis Gedenken und Erinnern geplante Vortrag „Erfasst, verfolgt, vernichtet – Auch Kranke und Behinderte werden im Nationalsozialismus zu Opfern“ in der Gedenk- und Bildungsstätte Villa ten Hompel in Münster muss aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Montag, 7. Dezember

18.10 Uhr. Bei einer großangelegten Kontrolle in Zügen, Bahnhöfen und auf Bahnsteigen sind in Nordrhein-Westfalen am Montag trotz Ankündigung 259 Fahrgäste binnen drei Stunden ohne Maske angetroffen worden. „Die Kontrollen zeigen, dass die allermeisten Fahrgäste erkannt haben, wie wichtig es ist, dass alle eine Maske tragen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst am Nachmittag.

17.54 Uhr. Eine Grundschule in Coesfeld hat nach einer Gerichtsentscheidung Schüler zu Recht vom Unterricht ausgeschlossen, die sich geweigert haben, in der Corona-Pandemie eine Maske zu tragen. Laut Mitteilung des Verwaltungsgerichts Münster vom Montag hatten die Schüler zwar mehrere ärztliche Atteste vorgelegt, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für sie aus medizinischer Sicht nicht zuzumuten sei. Nach Ansicht der Richter aber erfüllten die vorgelegten Atteste nicht die Mindestanforderungen.

17.44 Uhr. Die Corona-Pandemie beeinflusst weiter das Veranstaltungsprogramm im Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel. Weil alle kulturellen Einrichtungen mindestens bis zum 10. Januar 2021 geschlossen sind, fällt auch das für den 10. Januar geplante Neujahrskonzert aus. Das Konzert mit jungen, hochtalentierten Ausnahmemusikern der renommierten Werner-Richard-Dr. Carl Dörken-Stiftung und der Moderation von Winfried Fechner hat in den vergangenen Jahren viele Menschen zum Jahresbeginn begeistert und jeweils einen ganz besonderen Musikgenuss geboten. Auch wenn das Kunsthaus zurzeit nicht geöffnet ist, lassen sich viele Projekte dennoch virtuell erleben: www.da-kunsthaus.de/DA-goes-on

17.34 Uhr. Ab Mittwoch, 9. Dezember, ist die Notfalldienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung in Rheine an einem neuen Standort zu finden. Grund für den Umzug ist die Corona-Pandemie.

17.11 Uhr. Schulbusse sind oft recht voll, Abstand halten ist dort schwierig. Deshalb soll der Schülerbusverkehr im Kreis Steinfurt weiterhin entzerrt bleiben. Sollte das Land keine Förderung geben, will der Kreis die zusätzlichen Busse bis Ostern aus eigener Tasche zahlen. [+]

16.52 Uhr. Die Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler sind zurzeit sehr eingeschränkt bzw. nicht vorhanden. Da muss man sich als Künstler etwas einfallen lassen, denn ohne Publikum funktioniert Kunst genauso wenig wie ohne Künstler. Der Künstler Knut Kargel lädt deshalb zu einer privaten Ausstellung in sein Atelier in der Kunstkirche Josefshaus Wettringen - mit vorheriger Anmeldung. [+]

16.21 Uhr. Das Coronavirus macht auch vor Kitas und Schulen in Rheine nicht Halt. An der Annette-Grundschule im Stadtteil Eschendorf ist eine dritte Klasse unverzüglich in Quarantäne geschickt worden, nachdem der Test bei einer Person am Freitag einen positiven Befund ergeben hatte. Zudem bestätigte die Stadt Rheine am Montag einen weiteren Coronaverdacht bei einem Schüler an der Euregio-Gesamtschule. Auch das evangelische Familienzentrum/Kindergarten Jakobi Rheine meldet, dass ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Der Krisenstab des Kreises Steinfurt habe festgelegt, dass zehn Kinder und vier Kolleginnen aus dem Erzieherinnenteam bis zum 21. Dezember in Quarantäne gehen. Da die Einrichtung in festen Gruppen arbeite, seien die anderen drei Gruppen nicht betroffen, teilte die Einrichtung weiter mit. Am kommenden Samstag, 12. Dezember, um 9 Uhr werden die in Quarantäne verwiesenen Kinder und Mitarbeiterinnen in Ibbenbüren getestet. Sobald die Testergebnisse vorliegen, werden die Einrichtung die nächsten Schritte in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt sowie dem dortigen Krisenstab, dem Jugendamt der Stadt Rheine sowie dem Landesjugendamt in Münster festlegen und den Eltern mitteilen. „So schaffen wir Transparenz, beugen Gerüchten vor und dramatisieren nicht unnötig“, sagte Carla Zachey, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen im evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg.

15.52 Uhr. „Mit Besorgnis“ hat das NRW-Gesundheitsministerium Berichte über Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung beispielsweise bei Glühweinwanderungen registriert. Wo erforderlich sei mit Bußgeldern und Untersagungen einzuschreiten, rief das Ministerium die Ordnungsämter zu konsequentem Handeln auf.

15.23 Uhr. Die zweite Welle der Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf das Vereinsleben des Junggesellen-Schützenvereins Bentlage und Schleupe 1846, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. So muss der Verein die für diese Jahreszeit übliche Weihnachtsfeier absagen, auch der stets gut besuchte Seniorennachmittag wird nicht stattfinden können. Ebenfalls bereits jetzt entschied sich der Vorstand, die für Anfang Februar angesetzte Jahreshauptversammlung zu verschieben, heißt es weiter in dem Schreiben. Über den neuen Termin für die Jahreshauptversammlung wird der Verein auf seiner Homepage und in einer separaten Einladung frühzeitig informieren.

14.31 Uhr. Silvesterfeiern mit bis zu zehn Personen aus ebenso vielen Haushalten sind aus Sicht der SPD-Opposition in Nordrhein-Westfalen „nicht mehr verantwortbar“. Das sagte Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty. Er forderte „neue Verbote“ für Silvester - möglichst bundesweit einheitliche.

Umfrage

Silvesterfeiern mit bis zu zehn Personen – ist das in diesem Jahr zu verantworten?

Ja, darin sehe ich kein Problem.
Nein, hier sollte es strengere Regeln geben.
886 abgegebene Stimmen

13.55 Uhr. Nordrhein-Westfalen schließt eine bundesweite Verschärfung der Corona-Maßnahmen nicht aus. „Sollte sich die Gesamtlage nicht zeitnah verbessern, erscheint auch bundesweit ein noch restriktiveres Vorgehen notwendig, um die Zahl der Neuinfektionen überall deutlicher zu reduzieren“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag.

13.01 Uhr. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen haben nach Angaben der Landesregierung einen neuen Höchststand erreicht: Aktuell melden die Einrichtungen 4.268 Patienten mit Corona-Infektion. Auf den Intensivstationen werden derzeit 976 Covid-19-Patienten behandelt.

12.23 Uhr. Bald soll es losgehen: Bis zum 29. Dezember will die Europäische Arzneimittel-Agentur über die Zulassung des Impfstoffs von Biontech und Pfizer entscheiden. Danach könnte es ganz schnell gehen mit den ersten Impfungen. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) geht aber nicht davon aus, dass der Impfstoff gegen Corona noch in diesem Jahr in Deutschland verabreicht wird.

11.45 Uhr.In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • In Altenberge: 8 Personen (7)
  • In Emsdetten: 28 Personen (32)
  • In Greven: 30 Personen (32)
  • In Hopsten: 8 Personen (9)
  • In Hörstel: 27 Personen (27)
  • In Horstmar: 5 Personen (5)
  • In Ibbenbüren: 82 Personen (94)
  • In Ladbergen: 4 Personen (5)
  • In Laer: 9 Personen (8)
  • In Lengerich: 29 Personen (28)
  • In Lienen: 8 Personen (9)
  • In Lotte: 40 Personen (40)
  • In Metelen: 8 Personen (6)
  • In Mettingen: 25 Personen (22)
  • In Neuenkirchen: 17 Personen (18)
  • In Nordwalde: 13 Personen (14)
  • In Ochtrup: 46 Personen (51)
  • In Recke: 24 Personen (23)
  • In Rheine: 109 Personen (114)
  • In Saerbeck: 9 Personen (8)
  • In Steinfurt: 18 Personen (20)
  • In Tecklenburg: 10 Personen (12)
  • In Westerkappeln: 16 Personen (16)
  • In Wettringen: 13 Personen (12)

11.29 Uhr. Ein Reisebüro wird zum Kita-Adventsbasar: Der Förderverein des katholischen Kindergartens Herz-Jesu in Emsdetten lädt jährlich zum Weihnachtsbasar ein. Der fand bislang immer in der Kita statt. Wegen Corona war geplant, Open Air auf ein Nachbargrundstück zurückzugreifen – bis das aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln ebenfalls nicht möglich war. Die rettende Brücke schlug jetzt eine Mutter aus dem Vorstand des Fördervereins, die beruflich in einem Reisebüro tätig ist. [+]

11.02 Uhr. Die Zahl der nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Rheinenser ist leicht rückläufig. Nach Angaben der Stadtverwaltung befinden sich derzeit 109 Menschen in der Emsstadt in Isolation, darunter sieben Neu-Infizierte.

10.36 Uhr. Bei der sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz weist in der Region nach wie vor die Stadt Münster mit 50,7 den niedrigsten Wert auf, die Stadt Osnabrück mit 174,3 den höchsten. Der Kreis Steinfurt liegt an diesem Montag bei 98,8.

10.16 Uhr. An den Rheiner Schulen gibt es weitere, bestätigte Corona-Fälle. An der Annetteschule wurde nach Angaben der Stadtverwaltung ein Schüler in einer Klasse 3 positiv getestet. Die entsprechende Klasse sei unverzüglich in Quarantäne geschickt worden, hieß es. Auch an der Euregio-Gesamtschule habe sich ein weiterer Verdacht bestätigt. Die weiteren Maßnahmen würden wie üblich mit dem Gesundheitsamt abgesprochen.

10.09 Uhr. Die Sternsinger dürfen in Nordrhein-Westfalen Anfang 2021 unter Einhaltung der Hygieneregeln in der Corona-Pandemie von Haus zu Haus ziehen. Das sagte Burkhard Kämper vom Katholischen Büro NRW der „Rheinischen Post“ (Montag): „Wir haben in enger Abstimmung mit der Staatskanzlei einen entsprechenden Hygieneplan konkret unter Berücksichtigung der Rechtslage in NRW erarbeitet.“

9.31 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Freitag bis Montag von 6.719 auf 6.490 (Stand: 7.12.2020, 0 Uhr) gesunken. Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 441 (470), insgesamt Infizierte 1.953 (1.882), Verstorbene 12 (12), Genesene 1.500 (1.400)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 539 (607), insgesamt Infizierte 4.922 (4.790), Verstorbene 83 (83), Genesene 4.300 (4.100)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 280 (263), insgesamt Infizierte 2.207 (2.190), Verstorbene 27 (27), Genesene 1.900 (1.900)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.735 (1.670), insgesamt Infizierte 5.474 (5.309), Verstorbene 39 (39), Genesene 3.700 (3.600)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 250 (262), insgesamt Infizierte 3.083 (2.994), Verstorbene 33 (32), Genesene 2.800 (2.700)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 2.115 (2.266), insgesamt Infizierte 11.256 (10.801), Verstorbene 141 (135), Genesene 9.000 (8.400)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 576 (591), insgesamt Infizierte 5.398 (5.211), Verstorbene 122 (120), Genesene 4.700 (4.500)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 554 (590), insgesamt Infizierte 4.199 (4.032), Verstorbene 45 (42), Genesene 3.600 (3.400)

  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.490 (6.719), insgesamt Infizierte 38.492 (37.209), Verstorbene 502 (490), Genesene 31.500 (30.000)

9.05 Uhr. Die Corona-Pandemie beeinflusst weiterhin das Veranstaltungsprogramm im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel. Weil alle kulturellen Einrichtungen mindestens bis zum 10. Januar geschlossen sind, fällt auch das für den 10. Januar geplante Neujahrskonzert aus. Das Konzert mit jungen, hochtalentierten Ausnahmemusikern der renommierten Werner-Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und der professionellen und unterhaltsamen Moderation von Winfried Fechner hat in den vergangenen Jahren viele Menschen zum Jahresbeginn begeistert und jeweils einen ganz besonderen Musikgenuss geboten. Für 2021 war der Auftritt eines zehnköpfigen Orchesters geplant.

8.34 Uhr. In der Corona-Pandemie bleibt das Niveau der Ansteckungen in Nordrhein-Westfalen hoch. In sieben Tagen infizierten sich rund 142 Menschen pro 100.000 Einwohner, wie aus Angaben des Landesamtes für Gesundheit NRW vom Montag hervorgeht. Schon ein Wert von 50 gilt beim Umgang mit der Pandemie als eine Art Warnschwelle, um härtere Maßnahmen einzuleiten. Seit fünf Wochen gelten zwar recht strenge Vorgaben, um die Ausbreitung des Virus abzuschwächen - Restaurants und Kultur- sowie Freizeiteinrichtungen sind seither für Besucher geschlossen. Allerdings sank der Sieben-Tage-Wert nur wenig - im Vergleich zu Sonntag stieg er sogar um 2. In NRW sind laut Statistik aktuell 63.400 Menschen infiziert. 219.800 gelten als genesen, 3.954 starben an den Corona-Folgen.

8.15 Uhr. Ihre Konzerte gehören für viele Rheinenser zur Weihnachtszeit wie Spekulatius: Die Musiker-Combo „Christmas Allstars“ tritt seit fast 20 Jahren kurz vor dem Fest auf und liefert – zuletzt 2019 an zwei Abenden – unvergessliche Rock-Pop-Gigs, deren Erlöse an den Kinderschutzbund gingen. Doch 2020 ist wegen Corona alles anders, die „Christmas Allstars“ haben ihre Konzerte schweren Herzens abgesagt. Doch es gibt eine Alternative, einen musikalischen Adventskalender. Heute präsentieren wir Nr. 7:

7.53 Uhr. Die Grünen in Nordrhein-Westfalen fordern, im Dezember auf Lockerungen von Corona-Maßnahmen zu verzichten. „Als erstes Signal wäre ein Verzicht auf Silvester-Lockerungen sinnvoll und nötig. Auch über Weihnachten muss im Zweifel noch mal diskutiert werden“, sagte Felix Banaszak, Vorsitzender der NRW-Grünen der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe).

7.19 Uhr. Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz, also der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage bezogen auf 100.000 Einwohner angibt, ist im Kreis Steinfurt am Montag leicht auf 98,8 gesunken. Außerdem meldet das Landeszentram Gesundheit zwei weitere Menschen, die mit oder an Corona verstorben sind.

7.10 Uhr. In Bahnhöfen und Zügen in Nordrhein-Westfalen sind an diesem Montag Kontrollen zur Maskenpflicht geplant. Die Aktion ist Teil der ersten bundesweiten Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr auf der Schiene. Bahnbetreiber, Ordnungsämter und Bundespolizei beteiligen sich daran.