Kreis Steinfurt

Die Entwicklung der Corona-Lage

53. Kalenderwoche

Montag, 28. Dezember 2020 - 09:01 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 3. Januar

17.31 Uhr. Corona hat auch das Sportjahr 2020 mächtig durcheinandergebracht. Wie kann, wie soll es weitergehen? Was wünschen sich Emsdettener Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Funktionäre für 2021? Unsere Sportredaktion hat nachgefragt – die Antworten gibt es hier. [+]

16.08 Uhr. Trotz eines weit reichenden Betretungsverbots sind auch am Sonntag wieder viele Tagesausflügler nach Winterberg im verschneiten Sauerland gefahren. Die Polizei riegelte daraufhin wichtige Zufahrtsstraßen ab. Es komme jetzt praktisch niemand mehr rein, sagte eine Sprecherin der Stadt Winterberg.

15.07 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 5 Personen (5)
  • In Emsdetten: 54 Personen (50)
  • In Greven: 71 Personen (69)
  • In Hopsten: 32 Personen (25)
  • In Hörstel: 40 Personen (41)
  • In Horstmar: 14 Personen (15)
  • In Ibbenbüren: 79 Personen (82)
  • In Ladbergen: 13 Personen (14)
  • In Laer: 21 Personen (21)
  • In Lengerich: 55 Personen (54)
  • In Lienen: 13 Personen (10)
  • In Lotte: 22 Personen (21)
  • In Metelen: 18 Personen (18)
  • In Mettingen: 28 Personen (29)
  • In Neuenkirchen: 14 Personen (16)
  • In Nordwalde: 69 Personen (70)
  • In Ochtrup: 23 Personen (25)
  • In Recke: 20 Personen (19)
  • In Rheine: 176 Personen (169)
  • In Saerbeck: 15 Personen (16)
  • In Steinfurt: 85 Personen (86)
  • In Tecklenburg: 2 Personen (3)
  • In Westerkappeln: 6 Personen (6)
  • In Wettringen: 12 Personen (11)

13.29 Uhr. Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen verschiebt die Schützenbruderschaft Kanalhafen 1951 die für den Freitag, 8. Januar, terminierte Jahreshauptversammlung. Diese soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Komplett entfallen wird hingegen das Karnevalsfest; für die weiteren Veranstaltungen im Jahresverlauf kann derzeit verständlicherweise noch keine Aussage getroffen werden.

12.41 Uhr. Zwischen 21 Uhr des gestrigen und 5 Uhr des heutigen Tages hat die Polizei in der Grafschaft Bentheim insgesamt 24 Verstöße gegen die Ausgangssperre festgestellt. In allen Fällen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Als eine Streifenbesatzung der Polizei Nordhorn gegen 22.15 Uhr am Stadtring einen 36-jährigen Mann kontrollieren wollte, ergriff dieser die Flucht. Nachdem die Polizisten ihn eingeholt hatten, attackierte er diese und musste überwältigt werden. Er verbrachte mehrere Stunden in der Gewahrsamszelle und wird sich wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte in einem Strafverfahren verantworten müssen.

12.14 Uhr. Das Vorgehen der Regierung bei der Bestellung von Impfstoffen steht massiv in der Kritik. Anders als die zahllosen Kritiker der Impfstrategie von EU und Bundesregierung hält der Virologe Christian Drosten es nicht für möglich, das Vorgehen bei der Bestellung von Impfstoffen rückblickend zu bewerten.

11.21 Uhr. Der erste Lockdown und der coronabedingte Wegfall vieler Freizeitaktivitäten hat mehr Menschen als sonst aufs Rad steigen lassen. „Auf den touristischen Strecken war die Hölle los“, sagte der Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs, Thomas Semmelmann, der Deutschen Presse-Agentur. Doch damit der Boom anhält, fordert der ADFC mehr Tempo und Investitionen beim Radausbau. Die Hoffnungen ruhen auf dem für 2021 geplanten Gesetz zur Stärkung des Fahrradverkehrs. Denn der Fahrradboom im Corona-Jahr 2020 habe aus Sicht des ADFC NRW die bestehenden Schwächen der Radinfrastruktur im Land offengelegt. „Je mehr Menschen seit dem Lockdown im Frühjahr mit dem Fahrrad unterwegs waren, desto mehr haben festgestellt, dass die Radwege vielfach Mist sind: zu schmal, zu gefährlich, sie führen ins Nirwana oder es gibt erst gar keine ausgebauten Strecken bis zum Arbeitsplatz“, so Semmelmann.

10.39 Uhr. Nur in der Grafschaft Bentheim ist die Sieben-Tage-Inzidenzen wieder leicht gestiegen. Im Kreis Steinfurt bleibt sie unverändert, in allen anderen von uns betrachteten Kreisen ist der Wert weiter gesunken. Der Überblick:

10.33 Uhr. Mit Verweis auf die bis zum 10. Januar geltende Corona-Schutzverordnung hat die CDU-Seniorenunion ihre Mitgliederversammlung abgesagt, die eigentlich am 14. Januar in der Eventlocation Stadtpark stattfinden sollte. Neuer Termin für die Versammlung (mit Vorstandswahlen und einem Besuch von MdL Andrea Stullich) ist nun der 23. März. Die nächste, für den 23. Februar vorgesehene, Veranstaltung ist das „Politische Frühstück“ mit Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf und befindet sich noch in der Planung. Beide Termine werden noch rechtzeitig bestätigt bzw. es folgen noch Einladungen.

9.06 Uhr. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine Verlängerung der bis 10. Januar befristeten Corona-Beschränkungen um weitere drei Wochen. „Der Lockdown muss bis Ende Januar verlängert werden. Vorschnelle Lockerungen würden uns wieder weit zurückwerfen“, sagte er der „Bild am Sonntag“ vor der für Dienstag geplanten Ministerpräsidenten-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

8.05 Uhr. Die Bundeswehr muss nach den Worten ihres ranghöchsten Soldaten damit rechnen, dass ihr wegen der Corona-Belastungen für die Staatskasse künftig weniger Geld als erhofft zur Verfügung steht. „Als Staatsbürger sehe ich, was die Pandemie an Geldern erfordert, um das Wirtschaftssystem am Leben zu erhalten“, sagte Generalinspekteur Eberhard Zorn der „Welt am Sonntag“. „Es wird sicher einen Kassensturz nach Corona geben. Ich denke, wir müssen danach unsere militärischen Zielvorstellungen noch einmal überprüfen.“

8 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt bleibt mit 116,9 von Samstag auf Sonntag unverändert. Die Entwicklung der Corona-Fälle im Kreis Steinfurt stellt sich wie folgt dar:

7.50 Uhr. Das RKI (Robert-Koch-Institut) meldet am Sonntag 10.315 neue Corona-Fälle und 312 Menschen, die mit oder am Coronavirus verstorben sind. Folgenden Hinweis gilt es dabei zu berücksichtigen: Erfahrungsgemäß sind die Meldezahlen nach Feiertagen zunächst niedriger als an den übrigen Wochentagen. Grund dafür ist, dass an Wochenenden und Feiertagen weniger getestet wird. Auch einige Gesundheitsämter übermittel ihre Daten in dieser Zeit möglicherweise nicht so zuverlässig wie gewöhnlich.

Samstag, 2. Januar

18.30 Uhr. Schnell und unbürokratisch, so waren die Novemberhilfen angekündigt worden. Auch die Hilfen für Wirte und Co. für den harten Lockdown im Dezember wurden beworben. Davon sehen Armin „Joe“ Joost und seine Lebensgefährtin Kirstin Jöster, die gemeinsam das „Joe´s Rebel In“ in Emsdetten betreiben, sehr wenig. „Jeder weiß, dass die Fixkosten weiter da sind, die Hilfen sind es nicht. Auch Ende Dezember nicht.“ Die beiden fühlen sich allein gelassen. [+]

17.47 Uhr. Das geplante Grünkohlessen der Alte Herren vom FC Eintracht Rheine Eschendorf-Delsen in der Gaststätte Hues Ecke am Samstag, 10. Januar, fällt coronabedingt aus. Ein neuer Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

16.30 Uhr. Deutschland impft – doch aus Sicht vieler Experten könnte es schneller vorangehen. Im Zentrum der Kritik: Gesundheitsminister Jens Spahn. Die Linke will, dass er sich im Bundestag erklärt. Rund eine Woche nach Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland wächst die Kritik an der Strategie der Bundesregierung.

15.07 Uhr. Die Corona-Pandemie hat die Tourismus-Branche in ein tiefes Loch gestürzt. Doch für den Sommer erwartet Tui bereits wieder ausgebuchte Ferien-Flieger. „Wir erwarten einen schon weitgehend normalen Sommer“, sagte Tui-Vorstandschef Fritz Joussen der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ am Samstag. Man werde aber „nur rund 80 Prozent so viele Flugreisen anbieten wie in den Jahren vor der Corona-Krise, um eine optimale Auslastung zu erreichen.“ In den Ferien im Juli und August sei es wahrscheinlich, dass viele Flüge auf Strecken im Mittelmeerraum schnell ausgebucht seien. Das Angebot für Mai sei zu 50 Prozent ausgebucht. Zudem stellt das Unternehmen fest, dass die Urlauber mehr für Reisen ausgeben.

13.03 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 5 Personen (4)
  • In Emsdetten: 50 Personen (44)
  • In Greven: 69 Personen (74)
  • In Hopsten: 25 Personen (27)
  • In Hörstel: 41 Personen (47)
  • In Horstmar: 15 Personen (14)
  • In Ibbenbüren: 82 Personen (86)
  • In Ladbergen: 14 Personen (15)
  • In Laer: 21 Personen (22)
  • In Lengerich: 54 Personen (60)
  • In Lienen: 10 Personen (13)
  • In Lotte: 21 Personen (22)
  • In Metelen: 18 Personen (22)
  • In Mettingen: 29 Personen (28)
  • In Neuenkirchen: 16 Personen (19)
  • In Nordwalde: 70 Personen (61)
  • In Ochtrup: 25 Personen (29)
  • In Recke: 19 Personen (24)
  • In Rheine: 169 Personen (188)
  • In Saerbeck: 16 Personen (15)
  • In Steinfurt: 86 Personen (78)
  • In Tecklenburg: 3 Personen (4)
  • In Westerkappeln: 6 Personen (6)
  • In Wettringen: 11 Personen (12)

12.49 Uhr. Nächste Woche steht die Entscheidung über die Fortdauer des Lockdowns an. Viele Experten setzen auf eine Verlängerung. Doch einer, der als besonders vorsichtig gilt, hält eine Ausnahme für denkbar: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er befürwortet unter bestimmten Bedingungen eine Wiederöffnung von Kitas und Grundschulen ab der zweiten Januarhälfte.

11.25 Uhr. Im Emsland, dem Landkreis und der Stadt Osnabrück sowie in Münster sind die Sieben-Tage-Inzidenzen wieder leicht gestiegen. In allen anderen von uns betrachteten Kreisen dagegen gesunken. Der Überblick:

11.17 Uhr. Der Handel fühlt sich in der Corona-Krise alleingelassen und rechnet nicht mit einem raschen Ende der coronabedingten Ladenschließungen in Deutschland. Zudem kämen staatliche Hilfen nicht an, klagt die Branche. „Ich fürchte, dass die Läden am 10. Januar noch nicht wieder öffnen dürfen. Denn das Ziel, die 7-Tage-Inzidenz bundesweit auf unter 50 zu senken, wird bis dahin wohl nicht zu erreichen sein“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, der Deutschen Presse-Agentur.

10.30 Uhr. Die Entwicklung der Corona-Zahlen im Kreis Steinfurt.

10.18 Uhr. Die Inzidenz-Entwicklung im Kreis Steinfurt.

9.17 Uhr. Traditionell gehen die Sternsinger rund um den 6. Januar durch die Straßen, segnen Häuser und sammeln Spenden für einen guten Zweck. Diese Aktion sei diesmal so nicht möglich, teilt die Pfarrgemeinde St. Dionys mit. Jedoch sind alternative Aktionen geplant. [+]

8.35 Uhr. Ende 2021 wird die Wirtschaft wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie haben, sagt Ökonom Gabriel Felbermayr. Probleme sieht er aber auch in der Zeit danach für den Tourismus und die Luftfahrt. Wegen der Corona-Pandemie werden nach Ansicht des Ökonomen in Deutschland rund 600.000 Arbeitsplätze verloren gehen.

8 Uhr. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 12.690 Neuinfektionen und 336 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Erfahrungsgemäß sind die Meldezahlen nach Feiertagen zunächst niedriger als an den übrigen Wochentagen. Grund dafür ist, dass an Wochenenden und Feiertagen weniger getestet wird. Auch einige Gesundheitsämter übermittel ihre Daten in dieser Zeit möglicherweise nicht so zuverlässig wie gewöhnlich.

Freitag, 1. Januar

17.01 Uhr. Der Corona-Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer hat seinen Weg in die Emsstadt gefunden [+]. Offizieller Start war am frühen Silvesternachmittag in der Sozialstation Woltering im Dorenkamp, wo alle 21 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft wurden. Und auch im Marienstift der Caritas standen 140 Dosen für die Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung.

15.03 Uhr. In Israel herrscht schon der dritte Teil-Lockdown, gleichzeitig schnellen die Corona-Zahlen wieder in die Höhe. Im Wettlauf mit dem Coronavirus impft das kleine Land seine Bürger nun schneller als jedes andere. Weniger als zwei Wochen nach dem Beginn einer Impfkampagne im Rekord-Tempo hat Israel schon eine Million seiner Bürger gegen das Coronavirus geimpft.

12.51 Uhr. Kurioser Silvester-Einsatz in Hagen: Sie hatten trotz Corona-Beschränkungen auf ein gemeinsames Silvester gehofft – am Ende wurde das nächtliche Treffen in einem Wald bei Hagen von der Polizei beendet. „Uns wurde am Abend eine größere Gruppe von Personen in einem Wald gemeldet“, sagte eine Polizeisprecherin in der Nacht auf Freitag. In einem Zelt sahen die Beamten dann zwei Menschen - zwei weitere seien in den Wald geflüchtet. Im öffentlichen Raum dürfen sich in Nordrhein-Westfalen nur fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten gemeinsam aufhalten. „Das war in diesem Fall wohl nicht der Fall“, hieß es.

12.12 Uhr. Erneut hat der Vorstand des Westdeutschen Tischtennis-Verbands (WTTV) frühzeitig klare Verhältnisse geschaffen und durch ein Umlaufverfahren den kompletten Spielbetrieb bis zum 28. Februar ausgesetzt. [+]

11.40 Uhr. Die Polizei im Kreis Steinfurt hat die Silvesterbilanz auf Anfrage unserer Zeitung als „ruhig“ beschrieben. Klaus Denne von der Leitstelle in Steinfurt sagte: „Die Menschen haben sich vernünftig verhalten und keine Probleme gemacht.“ Im gesamten Kreis seien lediglich fünf Verstöße gegen die Coronaschutzmaßnahmen von der Polizei geahndet worden, so Denne. Kontrollen hätten an vielen einschlägigen Stellen stattgefunden, an denen das Zünden von Feuerwerk in diesem Jahr verboten war.

10.42 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region: Zum Jahresbeginn zeigen sich weiter leichte Rückgänge in allen von uns betrachteten Landkreisen mit Ausnahme von Borken, Münster und Warendorf, wo die Werte ganz leicht gestiegen sind. Der Überblick:

9.40 Uhr. In der Grafschaft Bentheim hat die Polizei in der Silvesternacht die Einhaltung der dortigen Ausgangssperre kontrolliert. Dabei wurden 70 Verstöße festgestellt und entsprechende Verfahren eingeleitet, heißt es in einer Pressemitteilung. Grundsätzlich zeigten sich die Betroffenen einsichtig. Die Beamten trafen dabei auf mehrere Autofahrer oder Spaziergänger, die ohne triftigen Anlass, also nicht aus beruflich oder medizinisch notwendigen Gründen, auf den Straßen unterwegs waren. Im Landkreis Emsland hat die Polizei keinerlei Verstöße gegen die geltende Allgemeinverfügung festgestellt.

9.07 Uhr. In Münster zieht die Polizei eine positive Bilanz nach der Silvesternacht. 24 silvesterbedingte Einsätze nahmen die Polizistinnen und Polizisten bis in die frühen Morgenstunden wahr, heißt es in einer Pressemitteilung. Das sind weniger als die Hälfte des Vorjahres (59). Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung mussten die Beamtinnen und Beamten gar nicht ahnden. Nur vereinzelt wurden Personengruppen angetroffen, die sich bei Eintreffen der Polizei aber sofort auflösten. Auch Verstöße gegen das Böllerverbot auf bestimmten Wegen und Plätzen in der Stadt wurden kaum festgestellt. Eine Anzeige wegen des nicht erlaubten Einsatzes von Pyrotechnik fertigten die Polizistinnen und Polizisten.

9.03 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Steinfurt wieder leicht von 129,8 auf 124,9 gesunken. Die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen hat sich von 154 auf 157 erhöht. Die Kreis-Zahlen im Überblick:

8.55 Uhr. In der Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie haben Menschen weltweit das Jahr 2021 begrüßt. Manche Straßen in Deutschland wirkten wie leer gefegt. Und auch in vielen anderen Ländern der Welt fielen die Silvesterfeiern wegen der Corona-Pandemie verhaltener aus als sonst.

Erfahrungsgemäß sind die Meldezahlen nach Feiertagen zunächst niedriger als an den übrigen Wochentagen. Grund dafür ist, dass an Wochenenden und Feiertagen weniger getestet wird. Durch die zusätzlichen Feiertage über Weihnachten war dieser Effekt zunächst stärker ausgeprägt.

Die aktuell hohen Zahlen können deshalb Nachmeldungen dieser Tage beinhalten.

Donnerstag, 31. Dezember

18.16 Uhr. Das Jahr 2020 bleibt sich bis zum Ende treu: Corona gibt die Richtung vor – auch bei der Silvesterfeier. Wie gehen Rheinenser mit den Einschränkungen um? Sind sie genervt oder ist „take it easy“ die Devise? Wir haben uns umgehört. [+]

17 Uhr. Die Zahl der aktuell mit dem Corona-Virus Infizierten Rheinenser bleibt relativ konstant und liegt aktuell bei 196 (188). Der Überblick:

16.36 Uhr. Viele Gastronomen, Hoteliers und Reisebüroinhaber im Münsterland haben nur wenig Hoffnung auf eine rasche Erholung der Tourismuswirtschaft im neuen Jahr. Nach einer Umfrage der IHK Nord Westfalen rechnet fast jedes zweite Unternehmen nicht vor 2022 mit Geschäften auf Vor-Corona-Niveau. „Dieses Ergebnis bestätigt unsere Befürchtung, dass der Tourismus noch lange mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen haben wird“, resümierte Joachim Brendel, IHK-Geschäftsbereichsleiter Handel, Verkehr und Infrastruktur. Die Verunsicherung insbesondere im Gastgewerbe sei groß – erst recht nach der Verlängerung des November-Lockdowns. „Die Hotels und Restaurants hängen nach wie vor in der Schwebe und wissen weder wann noch wie es für sie weitergehen soll“, sorgt sich Brendel um die fehlende Perspektive für das Gastgewerbe. Die Krise zehre mittlerweile spürbar an der Substanz der Betriebe. Die Finanzlage sei geprägt von Eigenkapitalrückgang und Liquiditätsengpässen.

14.12 Uhr. In Nordrhein-Westfalen sind bis zum Jahreswechsel nach Angaben des Gesundheitsministeriums 55.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Zehntausende weitere Impfdosen seien noch auf Lager, sagte ein Sprecher am Donnerstag. In den ersten Januar-Tagen würden damit weitere Bewohner und Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen geimpft. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab mit Stand Donnerstagmorgen eine deutlich niedrigere Zahl an geimpften Personen für NRW aus - die Differenz kommt durch die aufwendigen Übermittlungswege der Zahlen zustande.

12 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenzen in der Region: Im Münsterland zeigen sich weiter Rückgänge im Kreis Borken und Coesfeld, ein erneuter Anstieg um über zehn Punkte dagegen weiterhin im Kreis Warendorf. Auch im Kreis Steinfurt steigt die Zahl im Vergleich zum Vortag um 15,1 und liegt aktuell bei 129,8. In den benachbarten Landkreisen Niedersachsens legt die Wocheninzidenz in der Grafschaft Bentheim und dem Emsland leicht zu, im Landkreis und der Stadt Osnabrück sinkt sie leicht. Der Überblick:

10 Uhr. Auch in Rheine gilt als Coronaschutzmaßnahme in einigen öffentlichen Bereichen von heute bis Freitag, 1. Januar 2021, ein Böllerverbot. Hier geht es zur Übersicht über die entsprechenden Stellen.

9.10 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Steinfurt wieder leicht von 114,7 auf 129,8 gestiegen. Die Kreis-Zahlen im Überblick:

9.03 Uhr. Die Polizei im Kreis Steinfurt wird zum Jahreswechsel noch einmal verstärkt auf die Einhaltung der Corona-Schutzregeln achten. In einer Mitteilung heißt es, dass die Polizeibeamtinnen und -beamten bei Verstößen ganz genau hinschauen und die zuständigen Ordnungsämter bei ihren Maßnahmen unterstützen werden. Außerdem werden die Beamten gezielt Treffpunkte kontrollieren, an denen es im Vorfeld bereits Verstöße gegeben hat.

8.56 Uhr. Das Robert-Koch-Institut meldet deutschlandweit 33.552 neue Covid-19-Fälle und 964 Menschen, die mit oder an dem Virus verstorben sind.

Mittwoch, 30. Dezember

18 Uhr. Viele (vor allem ältere) Menschen im Kreis Steinfurt fragen sich, ab wann genau sie im Impfzentrum des Kreises am FMO geimpft werden können und wie das Prozedere im Vorfeld organisiert wird. Los geht es bekanntlich mit den über 80-Jährigen, aber, so mutmaßt man beim Kreis, wohl erst in der zweiten Januarhälfte. [+]

17.06 Uhr. Derzeit bereitet sich das Caritas-Elisabethstift in Wettringen auf die kommende Corona-Schutzimpfung vor. In dieser Woche gab es in Kleinstgruppen Aufklärungsgespräche mit den Angehörigen und den Bewohnern. Zum Jahreswechsel sprach unsere Zeitung mit Heimleiter Uwe Flüthmann und einigen Mitarbeiterinnen. Und blickte zurück auf das vergangene Jahr in der Einrichtung. [+]

16.16 Uhr. Um einmal etwas Ermunterndes zu berichten: Mit freudigen (Tanz-)Schritten ins neue Jahr heißt es aktuell bei der Mathias-Stiftung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tanzen mit bei der weltweiten Jerusalema-Challenge. Der Song wurde mit seinem dazugehörigen Tanzvideo zu einem Überraschungshit 2020. Er inspiriert Menschen auf der ganzen Welt, mitzutanzen und Zusammenhalt in dieser herausfordernden Zeit zu zeigen - und bietet dem mit Sicherheit stark belasteten medizinischen Personal einen Moment des Ausgleichs.

15.50 Uhr. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes NRW in Münster hat heute bestätigt, dass im aktuellen Lockdown auch Hundeschulen geschlossen bleiben müssen. Die Einzel- und Gruppenausbildung in Hundeschulen bleibt untersagt. Damit lehnten die Richter den Antrag der Betreiberin einer Hundeschule aus Marl ab die Coronaschutzverordnung in diesem Punkt außer Kraft zu setzten. Zur Begründung heißt es in einer Pressemitteilung, dass die entsprechende Regelung, die sämtliche außerschulischen Bildungsangebote in Präsenz untersagt, nicht offensichtlich rechtswidrig sei. Nachdem frühere Beschränkungen allein auf die Generalklausel des Infektionsschutzgesetzes gestützt worden waren, stützt sich die derzeit geltende Coronaschutzverordnung unter anderem auf die neu geschaffene Ermächtigungsgrundlage im Infektionsschutzgesetz.

15.25 Uhr. Nach der Zulassung des Impfstoffs von AstraZeneca und Universität Oxford in Großbritannien (siehe Tickermeldung 10.50 Uhr.) ist eine EU-weite Zulassung noch im kommenden Monat recht unwahrscheinlich. Dies teilt die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) heute mit. Ein formaler Zulassungsantrag des Pharmaunternehmens sei bisher nicht bei der EMA eingegangen, teilte die Behörde der Nachrichtenagentur AFP mit. Ein Zeitplan für die Zulassung könne daher noch nicht aufgestellt werden.

15.04 Uhr. In Deutschland wurden laut Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) seit dem Impfstart bereits 78.109 Menschen mit der Corona-Schutzimpfung versehen (Stand: 11 Uhr). Allein gegenüber dem Vortag wurden 37.273 Menschen der Risikogruppen und medizinisches Personal geimpft. In Nordrhein-Westfalen wurden demnach bislang 11.385 Impfungen durchgeführt. Davon sind 8.622 Menschen Bewohner in Pflegeheimen. Bei 2.771 Menschen liegt ein beruflicher Hintergrund für die Auswahl zur Impfung vor.

14.42 Uhr. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet rechnet mit einer Verlängerung des Lockdowns. „Die Erwartung, dass nächste Woche alles zu Ende ist mit dem Lockdown, die muss man - glaube ich - den Menschen nehmen. Wir werden noch eine längere Zeit durchhalten müssen“, sagte Laschet heute in Düsseldorf. „Die Todeszahlen haben heute einen absoluten Höhepunkt erreicht. Unter dem Gesichtspunkt halte ich es geradezu für ausgeschlossen, dass wir in wenigen Tagen Zahlen hätten, die etwas anderes ermöglichen als eine Verlängerung des Lockdowns“, so Laschet. „Meine Erwartung: Der Lockdown wird noch weitergehen. Die Krankenhäuser sind an der Grenze der Belastbarkeit“ (siehe Tickermeldung von 7.21 Uhr).

14 Uhr. Die Polizei im Kreis Steinfurt warnt: Die Ängste und Sorgen rund um die Coronavirus-Pandemie nutzen Kriminelle schon seit einiger Zeit schamlos aus, um sich an ihren Opfern zu bereichern. Im Zusammenhang mit dem neuen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt es nun eine neue Betrugsmasche, heißt es in einer Pressemitteilung (siehe auch Ticker-Meldung um 9.18 Uhr). Am Telefon bieten Betrüger den „Corona-Impfstoff“ eines bekannten Herstellers an. Dabei handelt es sich jedoch nicht um den echten, wirksamen Impfstoff, sondern um ein gefälschtes oder gar nicht vorhandenes Produkt. Die Polizei schließt auch nicht aus, dass Kriminelle sich als mutmaßliche Impfstoff-Verkäufer ausgeben und so versuchen, sich Zugang zu privaten Wohnungen und Häusern zu verschaffen. Daher warnt die Polizei eindringlich davor, auf entsprechende Kaufangebote am Telefon oder an der eigenen Haustür einzugehen. Anrufe, bei denen sich der Verkauf von Impfstoff anbahnt, sollten sofort beendet werden. Niemals sollte Unbekannten der Zutritt in die eigene Wohnung gewährt werden. Betroffene sollten sich gegen zudringliche Besucher wehren, indem sie laut sprechen oder auch um Hilfe rufen, heißt es im Text der Kreispolizei.

Dazu ein paar Hinweise:

  • Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden Impfungen nur in offiziellen Impfzentren vorgenommen sowie durch mobile Teams in den Alten- und Pflegeeinrichtungen.
  • Darüber hinaus finden in den Krankenhäusern Impfungen beim Personal statt.
  • Impfungen gibt es derzeit ausschließlich in diesen drei Zusammenhängen. Auf dem freien Markt ist ein wirksamer und getesteter Impfstoff nicht erhältlich. Wer Opfer eines Impf-Betrugs oder eines Versuchs geworden ist, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten - vor Ort auf der nächstgelegenen Dienststelle, per Telefon, per Post oder über das Internet in Form einer Online-Anzeige.

13.13 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind aktuell Menschen nachweislich infiziert:

  • In Altenberge: 4 Personen (4)
  • In Emsdetten: 43 Personen (36)
  • In Greven: 67 Personen (60)
  • In Hopsten: 26 Personen (27)
  • In Hörstel: 50 Personen (48)
  • In Horstmar: 15 Personen (12)
  • In Ibbenbüren: 87 Personen (90)
  • In Ladbergen: 12 Personen (10)
  • In Laer: 20 Personen (12)
  • In Lengerich: 56 Personen (52)
  • In Lienen: 14 Personen (17)
  • In Lotte: 20 Personen (16)
  • In Metelen: 22 Personen (14)
  • In Mettingen: 34 Personen (34)
  • In Neuenkirchen: 20 Personen (20)
  • In Nordwalde: 60 Personen (62)
  • In Ochtrup: 34 Personen (33)
  • In Recke: 26 Personen (29)
  • In Rheine: 188 Personen (185)
  • In Saerbeck: 13 Personen (8)
  • In Steinfurt: 77 Personen (72)
  • In Tecklenburg: 7 Personen (12)
  • In Westerkappeln: 14 Personen (18)
  • In Wettringen: 12 Personen (8)

12.12 Uhr. Die Zahl der aktuell mit dem Corona-Virus Infizierten Rheinenser bleibt relativ konstant und liegt aktuell bei 188 (185). Denzwölf gemeldeten Genesenen stehen 15 Neuinfizierte gegenüber: Der Überblick:

12 Uhr. In einer aktuellen Pressekonferenz hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heute Vormittag über die aktuelle Situation unter der Coronavirus-Pandemie und den Start der Impfkampagne informiert. Spahn die Bevölkerung zunächst dazu auf, sich über den Jahreswechsel an die geltenden Kontaktbeschränkungen zu halten: „Das morgige Silvester wird das ruhigste Silvester werden, an das sich Deutschland erinnern wird“, sagte Spahn.

Die aktuelle Situation kurz vor Jahresende bezeichnete der Bundesgesundheitsminister als eine „Zeit von Licht und Schatten“.Obwohl am Morgen vom Robert-Koch-Institut die höchsten Todeszahlen seit dem Beginn der Pandemie gemeldet wurden, gebe es mit dem Impfstart Hoffnung. Über 60.000 Deutsche seien bereits geimpft worden. Rund 1,3 Millionen Impfdosen würden noch in diesem Jahr ausgeliefert.

11.33 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in der Region: Im Münsterland zeigen sich deutlichere Rückgänge im Kreis Borken und Coesfeld, ein Anstieg um über 10 Punkte dagegen im Kreis Warendorf. Der Kreis Steinfurt liegt bei 114,7 (+1,4). In den benachbarten Landkreisen Niedersachsens bleibt die Wocheninzidenz in der Grafschaft Bentheim fast unverändert, wie auch sonst fast überall. Lediglich im Emsland stieg die Zahl wieder über 90 Infizierte auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Der Überblick:

10.50 Uhr. Großbritannien hat den Coronavirus-Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca zugelassen. Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel habe dem heimischen Vakzin eine Zulassung erteilt, gab das britische Gesundheitsministerium bekannt. Das Mittel hatte in Studien eine geringere Wirksamkeit aufgewiesen als der bereits zugelassene Impfstoff von Biontech und Pfizer, kann allerdings bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden und ist deutlich günstiger.

10.10 Uhr. Innenstadtgipfel: Die Landesregierung will einem Medienbericht zufolge mit den Kommunen Anfang 2021 über die Krise der Innenstädte sprechen, die sich im Zuge der Corona-Pandemie noch verschärft hat. „Verwaiste Innenstädte will niemand“, sagte Kommunalministerin Ina Scharrenbach. „Die Bürgermeister und Räte müssen sich klar werden, wo ihre Innenstädte in den kommenden zwei Jahren stehen sollen“, erklärte die Ministerin. „Man wird sehr eng mit den Eigentümern und Geschäftsinhabern zusammenarbeiten müssen.“

9.54. Seit den Feiertagen erreichten den Krisenstab des Kreises Steinfurt eine Vielzahl von Anfragen zum Corona-Dashboard, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufgrund einer technischen Fehlfunktion wurden nicht mehr alle tatsächlich erfassten Daten angezeigt. Aus diesem Grund wurde das Corona-Dashboard vorübergehend offline genommen. Nach Behebung des technischen Fehlers steht der Service nunmehr wieder allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung, teilt der Kreis Steinfurt mit.

9.18 Uhr. Der Coronavirus-Impfstoff sorgt bereits für Aktivitäten von Kriminellen. Die EU-Polizeiorganisation Europol hat ihre Mitgliedsstaaten deswegen schon offiziell vor kriminellen Angriffen gewarnt: Der Verkauf gefälschter Impfstoffe oder Angriffsversuche auf Transporter seien nur eine Frage der Zeit. In NRW verzeichnet das Landeskriminalamt (LKA) erste Fälle von Betrugsversuchen per Telefon oder via E-Mail. Dabei versuchten vermeintliche Mitarbeiter von Herstellern, den Impfstoff für immens hohe Summen zu verkaufen - nach dem üblichen Betrugsmuster: Erst zahlen, dann die Ware erhalten. Wobei die Ware natürlich nicht kommt. Das Land NRW verweist deshalb darauf, dass die Impfung in Deutschland kostenlos ist und nur an offiziellen Stellen erfolgt.

8.48 Uhr. Die Zahl der Neuinfizierten im Kreis Steinfurt ist wieder auf 132 gestiegen. Zudem gab es zwei weitere Todesfälle mit oder an dem Coronavirus: Die Übersicht.

Die Werte bilden den Stand ab, wie ihn das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) um 0 Uhr übermittelt hat. Die Zahlen können noch immer Nachmeldungen und Korrekturen enthalten, da einige Gesundheitsämter erst am Montag (28.12.2020) mit den Nachmeldungen für die Feiertage begonnen haben.

8.32 Uhr. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist zum Mittwoch leicht auf 114,7 gestiegen (Vortag 113,3). Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen neu infiziert haben. Die mittlerweile drei Wellen der Pandemie lassen sich sehr gut erkennen.

Der Wert bildet den Stand ab, wie ihn das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) um 0 Uhr übermittelt hat. Die darunterliegenden Zahlen können noch immer Nachmeldungen und Korrekturen enthalten, da einige Gesundheitsämter erst am Montag (28.12.2020) mit den Nachmeldungen für die Feiertage begonnen haben.

8.08 Uhr. Die staatliche Warn-App zum Coronavirus gilt als ein Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie. Eine bundesweite Umfrage zeigt aber: Nur jeder Dritte nutzt die App. Und viele halten sie für nutzlos. Die Länder pochen auf Verbesserungen. Viele Menschen nutzen die Corona-Warn-App nicht, weil sie sie für untauglich halten im Kampf gegen die Pandemie.

7.42 Uhr. Die einschneidenden staatlichen Beschränkungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie müssen nach Einschätzung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch nach Fristablauf am 10. Januar zumindest teilweise verlängert werden. Bei der Eindämmung der Pandemie sei Deutschland „bei weitem noch nicht da, wo wir hin müssen“, sagte der CDU-Politiker am Dienstagabend in den ARD-„Tagesthemen“. Deshalb werde es nach dem 10. Januar „ohne Zweifel Maßnahmen geben“. In welchem Umfang, müssten Bund und Länder bei ihrer geplanten Konferenz am kommenden Dienstag, 05. Januar, entscheiden.

7.21 Uhr. Die Zahl der Covid-19 Patienten in NRW-Krankenhäusern hat nach den Feiertagen einen weiteren Anstieg erlebt. Bis gestern lagen zunächst keine aktuellen Zahlen vor - eine Folge der verringerten Kapazitäten der Meldeämter über die Feiertage. Heute Morgen zeichnet sich dagegen ein deutliches Bild ab. Erstmals über 6.000, genau 6.013, Menschen mit Covid-19 müssen derzeit gleichzeitig in den Krankenhäusern des Bundeslandes behandelt werden. Ein neuer, erneuter und trauriger Rekordwert.

Ebenfalls ein neuer Negativ-Rekord: Die Zahl der Menschen mit dem Coronavirus, die auf den Intensivstationen behandelt werden müssen. Dieser Wert liegt seit über einer Woche bei über 1.100, jetzt bei 1.165.

Die Entwicklung im Überblick:

Anmerkung: Am 13.12. waren ebenfalls bereits über 6.000 Covid-19 Patienten gemeldet worden. Der plötzliche Sprung und direkte Abfall um rund 1.500 dürfte allerdings ein damaliger Meldefehler unserer Datenquelle gewesen sein, der nicht den tatsächlichen Wert widergespiegelt hat. Deshalb sprechen wir beim heutigen Wert davon, dass er zum „ersten Mal“ über 6.000 liegt. Auf dem Meldeportal des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen liegt der Wert vom 13.12. übrigens nicht mehr vor.

7 Uhr. Erstmals hat das Robert-Koch-Institut (RKI) heute morgen auf Basis der Angaben der bundesweiten Gesundheitsämter mehr als 1.000 Menschen binnen 24 Stunden gemeldet, die mit oder an dem Coronavirus gestorben sind. 1.129 lautet die genaue Zahl der Verstorbenen. Zudem wurden innerhalb eines Tages 22.459 Neuinfektionen mit Covid-19 gemeldet.

Erfahrungsgemäß sind die Meldezahlen nach Feiertagen zunächst niedriger als an den übrigen Wochentagen. Grund dafür ist, dass an Wochenenden und Feiertagen weniger getestet wird. Durch die zusätzlichen Feiertage über Weihnachten war dieser Effekt zunächst stärker ausgeprägt.

Die aktuell hohen Zahlen können deshalb Nachmeldungen dieser Tage beinhalten.