Kreis Steinfurt

Die Entwicklung der Corona-Lage

11. Kalenderwoche 2022

Mittwoch, 16. März 2022 - 09:44 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance/dpa

Sonntag, 20. März

18.09 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bleibt nach einer Corona-Infektion vorerst in Israel. Die israelischen Behörden hätten Wüst zwar mitgeteilt, dass er nach den Vorgaben der örtlichen Gesundheitsbehörden als genesen gelte, sagte eine Sprecherin der Staatskanzlei am Sonntag auf Anfrage. Wüst habe jedoch entschieden, sich an den in Nordrhein-Westfalen und Deutschland geltenden, strengeren Regeln zu orientieren. Ihm gehe es weiterhin gut. Wann der NRW-Regierungschef nach Deutschland zurückkehrt, teilte die Staatskanzlei nicht mit.

17.10 Uhr. Wie viele andere Firmen kämpfen auch die Technischen Betriebe Rheine (TBR) derzeit mit dem Coronavirus. „Rund 25 Mitarbeiter sind erkrankt“, sagte Martin Forstmann, stellvertretender Betriebsleiter, jetzt in seinem Bericht im Betriebsausschuss. Dennoch konnten die Dienstgeschäfte komplett weitergeführt werden. Sogar mit Sondereinsätzen wie am Sturmwochenende im Februar. „Da hat sich sehr ausgezahlt, dass wir uns während des akuten Sturmgeschehens darauf beschränkt haben, nachts die Straßen zu sperren, wo Bäume gefallen waren“, fand Forstmann lobende Worte.

16.29 Uhr. Der VfL Bochum vermeldet drei weitere Corona-Fälle. Wie der Fußball-Bundesligist am Sonntag mitteilte, wurden Gerrit Holtmann, Vasileios Lampropoulos und Tom Weilandt positiv auf das Virus getestet. „Den Spielern geht es den Umständen entsprechend gut, sie werden bei symptomfreiem Verlauf gegen Ende der Woche im Mannschaftstraining zurückerwartet“, erklärte der Revierclub.

14.33 Uhr. Den Einzelhandel und die Gastronomie trafen und treffen die Auswirkungen der Corona-Pandemie so hart wie wenig andere Branchen. Da wollte und will auch der Emsdettener Stadtrat helfen. Einstimmig und ohne Widerspruch ist auf Antrag der Grünen die Aussetzung der Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Einzelhandel auch für das Jahr 2022 beschlossen worden. Die finanziellen Entlastungen für die Innenstadt-Akteure bedeuten auf der anderen Seite naturgemäß Mindereinnahmen für die Stadt: Rund 41.000 Euro würden auch in diesem Jahr weniger in die Stadtkasse fließen, hieß es.

13.17 Uhr. Kaum Veränderung gibt es, was die Corona-Lage auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt angeht: Hiert werden derzeit unverändert fünf Covid-Patienten behandelt. Weiterhin muss eine Patientin oder ein Patient invasiv beatmet werden. Das geht aus aktuellen Meldungen des Divi-Intensivregisters hervor.

12.17 Uhr. Die Osterferien stehen vor der Tür. „Höchste Zeit, nun endlich wieder in den Urlaub zu fahren“, das denken sich wahrscheinlich viele nach mehr als zwei Jahren Pandemie. Doch was machen, wenn man spontan an Corona erkrankt? Unser Medienhaus hat bei den Emsdettener Reisebüros nachgefragt, wie die Situation dort zurzeit aussieht. [+]

11.46 Uhr. Auch an diesem Sonntag weist der Kreis Steinfurt mit 1.133,9 die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in der Region aus. Die höchste hat weiterhin die Grafschaft Bentheim mit 2.607,1.

11.02 Uhr. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einer längeren Phase des Anstiegs erstmals wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1708,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.735,0 gelegen, vor einer Woche bei 1.526,8 (Vormonat: 1.346,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 131.792 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 146.607 Ansteckungen.

10.23 Uhr. Zu ihrer regelmäßigen Zusammenkunft kamen am Donnerstagmorgen in Wettringen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Südkreises zusammen. Nachdem in den vergangenen Monaten die Treffen aufgrund der Corona-Pandemie regelmäßig online stattfanden, trafen sie sich nun in Präsenz in der Bürgerhalle. [+]

9.50 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 262 (276)
  • Emsdetten: 1.376 (1.516)
  • Greven: 931 (987)
  • Hopsten: 351 (398)
  • Hörstel: 732 (788)
  • Horstmar: 201 (214)
  • Ibbenbüren: 1.468 (1.570)
  • Ladbergen: 214 (233)
  • Laer: 154 (162)
  • Lengerich: 442 (488)
  • Lienen: 193 (203)
  • Lotte: 395 (431)
  • Metelen: 167 (180)
  • Mettingen: 261 (292)
  • Neuenkirchen: 402 (416)
  • Nordwalde: 291 (305)
  • Ochtrup: 825 (882)
  • Recke: 302 (328)
  • Rheine: 2.206 (2.354)
  • Saerbeck: 263 (280)
  • Steinfurt: 1.093 (1.170)
  • Tecklenburg: 206 (228)
  • Westerkappeln: 356 (364)
  • Wettringen: 249 (272)

9.01 Uhr. Die Kreisverwaltung meldet an diesem Sonntag insgesamt 13.340 nachweislich Infizierte im Kreis Steinfurt. Vor einer Woche waren es 12.602, vor zwei Wochen 10.035.

8.04 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt hat wieder angezogen und liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) nun bei 1.133,9 – eine Zunahme von 50,4 im Vergleich zu gestern.

Samstag, 19. März

18.24 Uhr. Mit der neuen Corona-Schutzverordnung ändern sich auch die Corona-Regeln beim Frühjahrssend in Münster. Statt 2G plus gilt jetzt 3G: Zugang zum Volksfest haben Geimpfte, Genesene und Getestete, teilte die Stadtverwaltung Münster mit. Die Maskenpflicht im Freien entfällt. Bei der Ansammlung vieler Menschen werde aber angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen empfohlen, freiwillig eine Maske zu tragen. Das gelte auch für das Sendgelände. Der Frühjahrssend läuft vom 19. bis 27. März auf dem Schlossplatz.

17.02 Uhr. NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben einer Sprecherin hat ein PCR-Test das positive Schnelltest-Ergebnis bei dem 74 Jahre alten Politiker bestätigt. Biesenbach sei weiter in Isolation und führe die Geschäfte von zu Hause aus, sagte die Sprecherin am Samstag. Es gehe ihm gut. Der Minister habe mehrere geplante Termine in digitale Schalten umgewandelt.

16.04 Uhr. Auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt werden derzeit fünf Covid-Patienten behandelt – einer weniger, als gestern. Unverändert muss eine Patientin oder ein Patient invasiv beatmet werden. Das geht aus aktuellen Meldungen des Divi-Intensivregisters hervor.

15.33 Uhr. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die vom Bundestag beschlossenen weitgehenden Lockerungen inmitten einer Corona-Infektionswelle als „nicht verantwortbar“ kritisiert. Es wäre zumindest „absolut richtig“ gewesen, die Maskenpflicht in Innenräumen über den 2. April hinaus zu verlängern, sagte Laumann am Samstag im Radiosender WDR 5.

15.10 Uhr. Fahrgäste der Deutschen Bahn können die Züge von diesem Sonntag an wieder ohne 3G-Nachweise als Geimpfte, Genesene oder Getestete nutzen. Der Konzern setzt damit die neuen Vorgaben zum Infektionsschutz um, wie ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte.

14.16 Uhr. Der Kreis Steinfurt weist mit einem Wert von 1.083,5 weiterhin die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in der Region aus. Den höchsten Wert hat nach wie vor die Grafschaft Bentheim mit 2.498,4, dicht gefolgt vom Kreis Coesfeld mit 2.327,5 und dem Kreis Borken mit 2.201,7.

13.53 Uhr. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wünscht sich von der Bundesregierung eine Rückkehr zu einer mit den Ländern abgestimmten Corona-Politik. „Ich hoffe, dass die Bundesregierung bald zur Gemeinsamkeit in der Pandemiepolitik zurückkehrt“, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz.

12.11 Uhr. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit weiter angestiegen. Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen wurde mit 8,42 angegeben (Freitag: 8,01). Der Anteil der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen des Landes lag den Angaben zufolge bei 8,74 Prozent und damit leicht unter dem Vortageswert von 8,9 Prozent.

11.41 Uhr. Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist leicht angestiegen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Samstagmorgen 1.463,9 – am Vortag waren es 1461,5. Die Corona-Inzidenz in NRW bewegte sich damit weiterhin unter der bundesweiten Inzidenz von 1.735,0. Binnen 24 Stunden kamen im bevölkerungsreichsten Bundesland 43.959 bestätigte Corona-Neuansteckungen und 62 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona hinzu. Am stärksten belastet sind weiterhin die Kreise Düren (2.458,7) und Coesfeld (2.327,5). Landesweit die geringsten Inzidenzen verzeichneten die Großstädte des Ruhrgebiets Duisburg, Mülheim und Bochum. Aus Duisburg wurde mit 880,6 der niedrigste Wert für NRW gemeldet.

11.09 Uhr. Die Kreisverwaltung meldet an diesem Samstag insgesamt 14.337 nachweislich Infizierte im Kreis Steinfurt. Vor einer Woche waren es 12.000, vor zwei Wochen 9.773.

10.03 Uhr. Die Union macht weiter Front gegen das geänderte Infektionsgesetz mit nur noch wenigen Corona-Schutzregeln. Der Deutsche Städtetag geht davon aus, dass das Gesetz schon bald korrigiert wird.

9.12 Uhr. In folgenden Kommunen im Kreis Steinfurt sind nach Angaben der Kreisverwaltung derzeit Menschen nachweislich infiziert (Wert in Klammern: Vortag):

  • Altenberge: 276 (251)
  • Emsdetten: 1.516 (1.463)
  • Greven: 987 (922)
  • Hopsten: 398 (373)
  • Hörstel: 788 (751)
  • Horstmar: 214 (209)
  • Ibbenbüren: 1.570 (1.454)
  • Ladbergen: 233 (228)
  • Laer: 162 (146)
  • Lengerich: 488 (466)
  • Lienen: 203 (194)
  • Lotte: 431 (402)
  • Metelen: 180 (177)
  • Mettingen: 292 (267)
  • Neuenkirchen: 416 (393)
  • Nordwalde: 305 (295)
  • Ochtrup: 882 (842)
  • Recke: 328 (312)
  • Rheine: 2.354 (2.256)
  • Saerbeck: 280 (264)
  • Steinfurt: 1.170 (1.116)
  • Tecklenburg: 228 (219)
  • Westerkappeln: 364 (343)
  • Wettringen: 272 (263)

8.53 Uhr. Das Team der Kfd Elte hat aufgrund der immer noch sehr hohen Covid-Zahlen beschlossen, die Jahreshauptversammlung von Montag, 21. März, auf Mittwoch, 11. Mai, zu verschieben. Beginn ist um 17 Uhr im Gemeindezentrum Elte.

7.35 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt ist am Samstag deutlich gesunken und liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit nun bei 1.083,5.

Freitag, 18. März

18 Uhr. Die aktuell hohen Inzidenzzahlen und der Krieg in der Ukraine bremsen die Kauflust der Menschen bei Mode und Textilien. Die Umsätze und vor allem die Kundenfrequenzen lägen in der Regel immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau, klagt der Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren (BTE). Spätestens im Herbst müssen die Verbraucher damit rechnen, auch für diese Produkte deutlich tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Bei einigen Produkten seien zweistellige Preiserhöhungen zu erwarten.

17.15 Uhr. Nach Beschluss des Deutschen Bundestags gilt ab morgen ein neues Infektionsschutzgesetz. Angesichts der zunehmenden Anzahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern verlängert die Landesregierung von NRW viele der bisher geltenden Schutzmaßnahmen bis zum 2. April. Dazu nutzt die Landesregierung eine Übergangsregelung.

Die wichtigsten Anpassungen der neuen Schutzverordnung im Überblick:

  • Keine Kontaktbeschränkungen im Privaten mehr: Die persönlichen Kontaktbeschränkungen, die für immunisierte Personen bereits komplett weggefallen sind, entfallen jetzt auch für nicht immunisierte Personen.

  • Keine Kapazitäts-/Personengrenzen mehr: Alle Einrichtungen und Veranstaltungen, bei denen die Auslastung bisher auf 60 oder 75 Prozent oder durch absolute Höchstgrenzen beschränkt war, können ab sofort wieder voll besetzt werden. Die Maskenpflichten in Innenräumen und bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen ebenfalls in Innenräumen bleiben aber bestehen.

  • Wegfall von Zugangsbeschränkungen und der Maskenpflicht im Freien: Für Angebote der Jugendarbeit, Sport im Freien, Versammlungen, Trauungen und Feiern in Privaträumen entfallen ab sofort die Zugangsbeschränkungen (3G etc.). Für Großveranstaltungen gilt künftig 3G und nicht mehr 2G+. Für Volksfeste gilt zukünftig ebenfalls 3G. Auch die Maskenpflicht im Freien wird dort, wo sie bisher noch galt, aufgehoben. Es gilt weiterhin die Empfehlung, in Situationen mit vielen Menschen auf engem Raum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

17 Uhr. Groß war die Vorfreude auf den Fußballsonntag: Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen wollte der FC Eintracht Rheine am Sonntag die letzten Zweifel an der Aufstiegsrunden-Qualifikation beseitigen. Doch das Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück fällt aus. „Beim Gegner herrscht Corona-Alarm“, erfuhr Trainer Rainer Sobiech durch den Staffelleiter von der Spielabsage.

16.25 Uhr. Die Belegung der Intensivstationen im Kreis Steinfurt mit Covid-Patienten ist im Vergleich zum Vortag wieder gestiegen. Heute werden sechs (gestern: vier) Personen auf den Intensivstationen behandelt. Weiterhin muss eine Person invasiv beatmet werden. Das geht aus aktuellen Meldungen des Divi-Intensivregisters hervor.

15.40 Uhr. Verluste, veränderte Familienkonstellationen, eingeschränkte Kontakte – Kinder haben in der Pandemie viel mitgemacht. Ein Kursus des DRK-Familienzentrums in Kooperation mit dem Jugend- und Familiendienst (Jfd) beschäftigt deshalb mit dem „Leben der Kinder in und nach der Pandemie“. Jede Krisensituation bietet neben aller Belastung auch die Chance, daran zu wachsen und Weiterentwicklung zu ermöglichen. Aber wie kann das gelingen nach all den Einschränkungen mit und nach Corona? Antworten auf Fragen wie diese gibt Diplom-Pädagogin Walburga Halbrügge-Schneider in ihrem Vortrag, den das Wettringer Familienzentrum am Donnerstag, 7. April, von 19 bis 21.15 Uhr anbietet. Anmeldungen nimmt das DRK -Familienzentrum „Unsere kleine Farm“ unter 0 25 57/10 90 entgegen.

14.47 Uhr. Der Kreis Steinfurt weist mit 1.170,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen die niedrigste Inzidenz der Region aus. Am meisten Infektionen gibt es weiterhin in der Grafschaft Bentheim. Liegt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 2.409,1.

14.03 Uhr. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die vom Bundestag beschlossene Abschaffung der bundesweiten Corona-Auflagen als falsch kritisiert. „Die Ampelregierung hebt quasi im Alleingang ohne Einbeziehung der Länder die Schutzmaßnahmen mit einem Schlag völlig auf“, sagte der CDU-Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. „Das passt hinten und vorne nicht zusammen.“ Die Infektionszahlen stiegen wieder und die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern nehme zu. „Da brauchen wir doch zumindest noch Maßnahmen, die einen Basisschutz gewährleisten“, mahnte Laumann.

13.30 Uhr. Die Maskenpflicht in den Schulen in Nordrhein-Westfalen endet zum 2. April. Das teilte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag mit. Vom Montag, dem 4. April, an müssten Schülerinnen und Schüler damit keine Masken mehr in den Schulen tragen. Das Land nutze die Übergangsregelung des Bundes.

12.45 Uhr. Der Bundestag hat das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen. Damit haben die Länder nach dem Ende der meisten Corona-Maßnahmen ab dem 20. März nur noch begrenzte Möglichkeiten, zu reagieren. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) betonte zu Beginn seiner Rede: „Die Pandemie ist leider nicht vorbei. Wir brauchen weitere Schutzmaßnahmen und sind nicht an dem Punkt, über einen Freedom Day sprechen zu können.“ Darüber könne man nur reden, wenn eine allgemeine Impflicht beschlossen würde.

Dass auch der Gesundheitsminister sich mehr gewünscht hätte, war unschwer zu erkennen: „Wir sprechen heute über einen schweren Kompromiss darüber, was wir den Menschen noch zumuten können, die seit langem die Schutzregeln beachten. Wir sprechen aber nicht über einen Kompromiss zwischen dem Team Vorsicht und dem Team Freiheit“, sagte Lauterbach. Das Gesetz trage der Tatsache Rechnung, dass derzeit keine Überlastung der Kliniken zu befürchten sei, so der Minister.

11.52 Uhr. Die Infektionszahlen explodieren seit dem Karnevals-Wochenende in Emsdetten geradezu: Noch nie war die Zahl der akut Corona-Infizierten so hoch wie aktuell. Zum Glück zeigen sich bei den allermeisten Infizierten nur mildere Erkältungssymptome – was die Betroffenen beruhigt, viele Arbeitgeber aber vor große Probleme stellt. Erste Arztpraxen mussten vorübergehend schließen, weil zu viel Praxis- oder ärztliches Personal erkrankt oder in Quarantäne ist. Ebenso Gaststätten. Wir haben nachgefragt, wie die Unternehmen mit der aktuellen Situation umgehen. [+]

11.03 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist seit gestern von 7,78 auf 8,01 gestiegen. Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Im Kreis Steinfurt liegt die Hospitalisierungsinzidenz unverändert bei 22,5.

10.15 Uhr. Die Abwasserüberwachung auf Corona wird in Nordrhein-Westfalen über die bereits bekannten Pilotprojekte hinaus auf voraussichtlich insgesamt 16 Standorte ausgeweitet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wolle vier weitere Modellstandorte in NRW fördern, teilte das NRW-Gesundheitsministerium in einem Schreiben an den Gesundheitsausschuss des Landtages mit. Bereits seit Mitte 2021 fördere das Bundesministerium Projekte zum Abwassermonitoring auf Sars-CoV-2 in der Kläranlage Aachen-Soers, in Eschweiler, Bottrop, in der Kläranlage Duisburg Alte Emschergenossenschaft sowie an der Kläranlage Emschermündung.

9.33 Uhr. Der Tourismus hat sich in Nordrhein-Westfalen zum Jahresbeginn erholt, das Niveau der Vor-Corona-Zeit aber noch lange nicht erreicht. Die Übernachtungszahlen lagen im bevölkerungsreichsten Bundesland im Januar 2022 mit 2,1 Millionen Menschen mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahres-Januar (0,9 Millionen). Im Januar 2020 hatte die Zahl aber noch bei 3,6 Millionen gelegen, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Freitag mitteilte. Verantwortlich für den Zuwachs in diesem Januar waren unter anderem deutlich mehr Gäste aus dem Ausland. Große Zuwächse gab es auch in Jugendherbergen und Campingplätzen.

8.58 Uhr. Filme gucken statt Mathe- oder Deutsch-Unterricht, eine Lehrerin, die gleichzeitig zwei Klassen betreuen muss oder die epochale Rückkehr in den Distanzunterricht: Das ist an vielen Schulen derzeit Realität. Die aktuelle Welle der Corona-Pandemie fordert wegen eines deutlichen Krankenstandes einmal mehr die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen in Rheine und im Kreis Steinfurt heraus. [+]

8.30 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Infizierten über die Marke von 100.000 gestiegen. 101.900 Infizierte seien aktuell in Isolation, meldet die Bezirksregierung. Gestern waren es 98.800.

Die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte im Überblick:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 3.800 (3.600), insgesamt Infizierte 23.137 (22.799), Verstorbene 161 (160), Genesene 19.200 (19.000)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 14.600 (14.400), insgesamt Infizierte 88.127 (86.747), Verstorbene 376 (374), Genesene 73.100 (72.000)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 12.100 (11.500), insgesamt Infizierte 39.180 (38.308), Verstorbene 122 (122), Genesene 26.900 (26.700)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 9.000 (8.800), insgesamt Infizierte 54.913 (54.318), Verstorbene 543 (543), Genesene 45.400 (45.000)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 14.500 (14.000), insgesamt Infizierte 52.918 (51.921), Verstorbene 184 (184), Genesene 38.200 (37.700)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 25.400 (25.200), insgesamt Infizierte 119.710 (118.206), Verstorbene 1.213 (1.209), Genesene 93.100 (91.800)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 12.700 (12.200), insgesamt Infizierte 85.559 (83.579), Verstorbene 425 (425), Genesene 72.400 (71.000)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 9.800 (9.100) insgesamt Infizierte 57.077 (55.734), Verstorbene 332 (331), Genesene 46.900 (46.300)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 101.900 (98.800), insgesamt Infizierte 520.621 (511.612), Verstorbene 3.356 (3.348), Genesene 415.200 (409.500)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.08 Uhr. Trotz immer neuer Höchststände bei den Neuinfektionen in Deutschland sollen nach dem Willen der Bundesregierung an diesem Samstag die meisten Corona-Regeln auslaufen. Mit einem neuen Rechtsrahmen sollen ab Sonntag nur noch wenige allgemeine Vorgaben zu Masken und Tests in Einrichtungen für gefährdete Gruppen bestehen bleiben. Im europäischen Ausland ist ein Großteil der Beschränkungen bereits gefallen. Hier gibt es einen Überblick.

7.42 Uhr. 2.256 Rheinenserinnen und Rheinenser sind aktuell in Isolation. Das sind 230 mehr als noch am Donnerstag von der Kreisverwaltung gemeldet wurden. Da innerhalb eines Tages die Zahl der Genesenen um zehn auf 13.380 gestiegen ist, gab es innerhalb eines Tages 240 Neuinfektionen.

7.17 Uhr. Die Zahl der Corona-Infizierten in Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen ist seit gestern gestiegen. In der Emsstadt sind derzeit 1.463 (gestern: 1.382) Einwohnerinnen und Einwohner in Isolation, in Neuenkirchen stieg die Zahl von 347 auf 393. In Wettringen sind so viele Personen in Isolation, wie seit Beginn der Pandemie noch nie: 263 (gestern: 239) akut Infizierte meldet die Kreisverwaltung hier.

Die einzelnen Orte im Kreisgebiet im Überblick:

  • Altenberge: 251 (223)
  • Emsdetten: 1.463 (1.382)
  • Greven: 922 (806)
  • Hopsten: 373 (351)
  • Hörstel: 751 (671)
  • Horstmar: 209 (186)
  • Ibbenbüren: 1.454 (1.303)
  • Ladbergen: 228 (211)
  • Laer: 146 (121)
  • Lengerich: 466 (413)
  • Lienen: 194 (171)
  • Lotte: 402 (361)
  • Metelen: 177 (163)
  • Mettingen: 267 (235)
  • Neuenkirchen: 393 (347)
  • Nordwalde: 295 (275)
  • Ochtrup: 842 (763)
  • Recke: 312 (284)
  • Rheine: 2.256 (2.026)
  • Saerbeck: 264 (240)
  • Steinfurt: 1.116 (1.000)
  • Tecklenburg: 219 (194)
  • Westerkappeln: 343 (323)
  • Wettringen: 263 (239)

6.56 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Inzidenz leicht um 9,6 auf 1.170,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW. Am Freitag vor einer Woche lag der Wert mit 1.297,2 höher.

Donnerstag, 17. März

18.10 Uhr. Parteiübergreifend haben die Länder dem Bund bei der Ministerpräsidentenkonferenz einen verantwortungslosen Alleingang in der Corona-Politik vorgeworfen.

17.52 Uhr. Die Preise im deutschen Lebensmittelhandel geraten immer stärker in Bewegung. Aldi erhöhe zurzeit die Preise auf breiter Front. Das Unternehmen gebe damit die Preisanhebungen der Hersteller infolge der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges an die Kunden weiter, berichtete das Branchenfachblatt „Lebensmittel Zeitung“. Insgesamt sind nach Recherchen des Fachblatts rund 400 Artikel betroffen. Eine derartige Preisehöhungswelle habe es seit Jahren nicht mehr geben.

17 Uhr. Die Belegung der Intensivstationen im Kreis Steinfurt mit Covid-Patienten ist im Vergleich zum Vortag deutlich gesunken. Heute werden vier (gestern: zehn) Personen auf den Intensivstationen behandelt, von denen eine (gestern: zwei) Person invasiv beatmet werden muss. Das geht aus aktuellen Meldungen des Divi-Intensivregisters hervor.

16.30 Uhr. Die Druckvereinigung dampft wegen der steigenden Corona-Fallzahlen ihr Programm im Rahmen des geplanten Familiensonntags im Kloster Bentlage zusammen: Die Werkstätten bleiben geschlossen, die Druckpräsentationen fallen aus. Die zwei Führungen durch die aktuelle Ausstellung (11 und 12 Uhr), die sich unter dem Motto „Unter die Lupe genommen“ vor allem auf drucktechnische Details der Arbeiten beziehen, können indes stattfinden. Es wird um telefonische Anmeldung gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist: Telefon 05971 / 918468.

15.54 Uhr. Auch NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben einer Sprecherin schlug am Donnerstag ein Schnelltest an. Biesenbach habe sich in Isolation begeben und führe die Geschäfte von zu Hause aus. Es gehe ihm gut. Das Ergebnis eines PCR-Tests werde für Freitag erwartet. RTL West hatte zuvor über die Infektion getwittert. Mit Biesenbach ist bereits das dritte Mitglied der Landesregierung aktuell in Quarantäne: Auch Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) waren zuletzt positiv getestet worden.

15.22 Uhr. Der baldige Rückzug des Landes Nordrhein-Westfalen aus den regelmäßigen Corona-Tests in Kitas hat im Familienausschuss des Landtags zu einem Eklat geführt. Die SPD-Fraktion kritisierte die Entscheidung der Landesregierung am Donnerstag als hochriskant und falsch. Die Corona-Infektionen seien aktuell auf ein Rekordniveau gestiegen. Nach Ansicht der Grünen ist der geplante Wegfall der Tests für Kinder auch ein falsches Signal an die Beschäftigten.

14.49 Uhr. In der Region weist weiterhin die Grafschaft Bentheim die höchste Inzidenz mit 2.383,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf. Auch die Kreise Coesfeld (2.301,6) und Borken (2.243,1) liegen über der Marke von 2.000. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Steinfurt mit 1.161,3.

14 Uhr. Wegen zahlreicher Infektionen steht die gesamte JVA Werl mit rund 1.000 Insassen unter Quarantäne. Betroffen sind laut der Sprecherin sowohl die normale Haftabteilung, als auch die Sicherungsverwahrung. Die Quarantäne soll laut der JVA-Sprecherin zunächst bis zum 28. März andauern.

13.20 Uhr. Betroffene der Lockdowns haben nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs keinen Anspruch auf staatliche Entschädigung für ihre Einnahmeausfälle. Die Karlsruher Richterinnen und Richter wiesen heute in einem Pilotverfahren die Klage eines Gastronomen und Hoteliers ab.

12.51 Uhr. Das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt für den Kreis Steinfurt plant eine Selbsthilfegruppe für Long-Covid-Betroffene. Die Treffen sollen zunächst in digitaler Form stattfinden.

12.22 Uhr. Die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz liegt im Kreis Steinfurt bei 22,5 (gestern: 20) Die Hospitalisierungsinzidenz in NRW liegt mit aktuell 7,78 etwa auf dem Niveau des Vortages (7,82). Die Hospitalisierungsrate gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

11.17 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich für die Beibehaltung der Maskenpflicht an Schulen bis zu den Osterferien ausgesprochen. „Ich wäre sehr dafür, das noch zu tun bis zu den Osterferien“, sagte Wüst am Donnerstag im Radiosender WDR 2. Das gebe „ein Stück mehr Sicherheit“ angesichts der derzeit hohen Infektionszahlen. Konkrete Entscheidungen zu weiteren Corona-Schutzmaßnahmen für NRW werde das Land allerdings erst treffen, nachdem der Bundestag und Bundesrat am Freitag über das geänderte Infektionsschutzgesetz abgestimmt hätten, sagte Wüst. NRW müsse erst wissen, welche Handlungsspielräume es dann noch gebe.

10.44 Uhr. In Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl der innerhalb von sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weiter an. Laut Robert Koch-Institut (RKI) betrug die NRW- Inzidenz am Donnerstag 1435,6. Am Vortag lag der Wert bei 1403,7.

10.08 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) dringt auf einen „Basisschutz“ an Corona-Schutzmaßnahmen nach dem geplanten Wegfall der meisten Auflagen ab diesem Sonntag (20. März). „Ich glaube, es ist durchaus die Zeit gekommen, Einschränkungen zurückzunehmen“, sagte Wüst als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. „Aber die Länder wünschen sich einmütig einen Basisschutz, gerade deshalb, weil wir heute einen Rekordstand an Infektionen haben.“

9.28 Uhr. Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen ist auf einen Höchststand gestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Donnerstagmorgen 294.931 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Am 10. März hatte die Zahl erstmals in der Pandemie die 250.000 überschritten. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 1651,4 an - das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1607,1 gelegen, vor einer Woche bei 1388,5 (Vormonat: 1385,1).

8.55 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl die aktuell Infizierten seit gestern weiter gestiegen. Die Bezirksregierung meldet derzeit 98.800 Infizierte in Isolation. Die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen stieg auf 3.348.

Die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte im Überblick:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 3.600 (3.600), insgesamt Infizierte 22.799 (22.502), Verstorbene 160 (160), Genesene 19.000 (18.800)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 14.400 (14.000), insgesamt Infizierte 86.747 (85.092), Verstorbene 374 (374), Genesene 72.000 (70.800)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 11.500 (10.700), insgesamt Infizierte 38.308 (37.215), Verstorbene 122 (122), Genesene 26.700 (26.400)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 8.800 (8.500), insgesamt Infizierte 54.318 (53.564), Verstorbene 543 (539), Genesene 45.000 (44.500)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 14.000 (13.400), insgesamt Infizierte 51.921 (50.705), Verstorbene 184 (184), Genesene 37.700 (37.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 25.200 (24.900), insgesamt Infizierte 118.206 (116.409), Verstorbene 1.209 (1.207), Genesene 91.800 (90.300)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 12.200 (12.000), insgesamt Infizierte 83.579 (82.073), Verstorbene 425 (424), Genesene 71.000 (69.700)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 9.100 (8.700) insgesamt Infizierte 55.734 (54.676), Verstorbene 331 (329), Genesene 46.300 (45.600)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 98.800 (95.800), insgesamt Infizierte 511.612 (502.236), Verstorbene 3.348 (3.339), Genesene 409.500 (403.200)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.25 Uhr. Der Flughafen Münster/Osnabrück bekam auch im Januar 2022 die Folgen der Corona-Pandemie zu spüren. Doch die Passagierzahlen sind immerhin im Vergleich zum Januar 2021 deutlich gestiegen: Nachdem vor einem Jahr gerade einmal 392 Passagiere am FMO in einen Flieger stiegen, waren es in diesem Jahr 6.585. Das ist aber deutlich weniger als in Vor-Corona-Zeiten: Im Januar 2020 starteten 24.741 Passagiere am Grevener Flughafen, 2019 waren es 22.593, meldet das Statistische Landesamt IT NRW.

7.47 Uhr. In der Stadt Rheine ist die Zahl der aktuell Infizierten wieder über die Marke von 2.000 gesprungen. Nach Angaben der Kreisverwaltung sind derzeit 2.026 Rheinenserinnen und Rheinenser in Isolation, 58 mehr als noch am Vortag. Innerhalb eines Tages wurden 157 Neuinfektionen registriert.

7.28 Uhr. Der Bundestag berät heute über eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland. Auf der Tagesordnung steht die erste Lesung mehrerer Gesetzentwürfe und Anträge. Die Entscheidung, ob es zu einer Impfpflicht kommt, fällt voraussichtlich in drei Wochen. Dann ist die Abstimmung geplant. Zudem ist Corona auch Thema bei den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten. Unklar war im Vorfeld allerdings, ob die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Beschlüsse fasst.

7.10 Uhr. Im Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen ist die Zahl der aktuell Infizierten – wie in fast allen Orten im Kreis Steinfurt – gestiegen.1.382 Emsdettenerinnen und Emsdettener sind aktuell in Isolation, in Neuenkirchen sind es 347 Personen, in Wettringen 239.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • Altenberge: 223 (212)
  • Emsdetten: 1.382 (1.316)
  • Greven: 806 (745)
  • Hopsten: 351 (367)
  • Hörstel: 671 (656)
  • Horstmar: 186 (165)
  • Ibbenbüren: 1.303 (1.279)
  • Ladbergen: 211 (198)
  • Laer: 121 (115)
  • Lengerich: 413 (405)
  • Lienen: 171 (158)
  • Lotte: 361 (342)
  • Metelen: 163 (145)
  • Mettingen: 235 (236)
  • Neuenkirchen: 347 (328)
  • Nordwalde: 275 (272)
  • Ochtrup: 763 (675)
  • Recke: 284 (286)
  • Rheine: 2.026 (1.968)
  • Saerbeck: 240 (235)
  • Steinfurt: 1.000 (930)
  • Tecklenburg: 194 (191)
  • Westerkappeln: 323 (302)
  • Wettringen: 239 (223)

6.51 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag leicht auf 1.161,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen. Der Wert liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW allerdings niedriger als am Donnerstag vor einer Woche. Damals betrug die Inzidenz 1261,5.

Mittwoch, 16. März

18.01 Uhr. Der Kreis Steinfurt stellt die aktive Kontaktaufnahme zu positiv auf das Coronavirus getesteten Personen ein. „Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt erfahren mittlerweile über die Corona-WarnApp oder direkt von den Testlaboren schon vor unserer Kontaktaufnahme von ihrem positiven Ergebnis und vor allem: Sie wissen mittlerweile, wie sie sich zu verhalten haben“, sagt Dr. Karlheinz Fuchs, Leiter der Stabsstelle Corona in einer aktuellen Pressemitteilung. Diejenigen Infizierten, die aktuell doch noch Fragen haben, können sich bei der Stabsstelle Corona über die Telefon-Hotline (02551 / 69-7100) oder per Mail (corona@kreis-steinfurt.de) melden. Um die eigene, rechtlich vorgeschriebene Isolationsdauer zu berechnen, steht außerdem in den nächsten Tagen auf der Internetseite des Kreises Steinfurt unter www.kreis-steinfurt.de/corona ein unverbindlicher Isolationsrechner zur Verfügung. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen, unter anderem ein Schaubild des Landes NRW, das ebenfalls aufzeigt, wie lange Quarantäne und Isolierung andauern müssen.

17.15 Uhr. Nach monatelangem Ringen zeichnet sich in der Welthandelsorganisation (WTO) ein Kompromiss über die begrenzte Freigabe von Patenten für Corona-Impfstoffe ab.Eine prinzipielle Einigung erzielten die Europäische Union, Indien, Südafrika und die USA, wie WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala am Mittwoch in Genf mitteilte. Dem Vernehmen nach soll die Freigabe der Patente zeitlich und auf Länder beschränkt bleiben, die bestimmte Kriterien. Kompromiss bei Patentschutzlockerung für Corona-Impfstoff

16.48 Uhr. Landesligaderby, Klappe, die Zweite!: Nachdem das Spiel SC Altenrheine gegen Vorwärts Wettringen am Sonntag, 13. März coronabedingt nicht stattfinden konnte, steht jetzt ein Nachholtermin fest: Demnach empfängt der von Marc Wiethölter trainierte SC Altenrheine Patrick Wenings Wettringer am Donnerstag, 31. März um 20 Uhr im Sportpark Altenrheine.

16.24 Uhr. Die für Sonntag, 20. März, geplante Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral wird wegen weiter steigender Inzidenzwerte abgesagt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig mitgeteilt. Soziale Projekte laufen indes weiter.

15.30 Uhr. Beschäftigte müssen sich ab Sonntag auf neue Bedingungen zum Corona-Schutz am Arbeitsplatz einstellen. Das Bundeskabinett hat eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums dazu abgesegnet. Diese sieht vor, dass Arbeitgeber vom 20. März an selbst die Gefährdung durch das Virus einschätzen und Maßnahmen zum Infektionsschutz festlegen.Damit sind die Corona-Schutzmaßnahmen nicht mehr unmittelbar per Arbeitsschutzverordnung vorgeschrieben. Die Betriebe können über Basisschutzmaßnahmen wie das Tragen von Masken selbst entscheiden. Sie sollen beispielsweise auch prüfen, ob sie den Beschäftigten einen Corona-Test pro Woche anbieten, ob sie Schutzmasken bereitstellen und ob Beschäftigte im Homeoffice arbeiten sollen. Bei ihrer Abwägung sollen die Arbeitgeber das regionale Infektionsgeschehen berücksichtigen. Die neuen Regeln gelten ab 20. März und sind zunächst bis einschließlich 25. Mai dieses Jahres in Kraft.

14.25 Uhr. Die Belegung der Intensivstationen im Kreis Steinfurt mit Covid-Patienten ist in den vergangene beiden Tagen stark gestiegen. Waren es am Montag noch drei Patienten auf den Stationen, sind es heute bereits zehn, von denen zwei Personen beatmet werden müssen. Das geht aus aktuellen Meldungen des Divi-Intensivregisters hervor. Aktuell sind 88 der 106 verfügbaren Intensivbetten belegt.

13.30 Uhr. Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland war auch im Jahr 2021 stark von den Corona-Schutzmaßnahmen beeinträchtigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltverbrauchertages mitteilt, waren die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland nach den Konzepten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen im Jahr 2021 um 0,2 Prozent niedriger als 2020 und blieben somit im zweiten Corona-Jahr 5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Der Rückgang im Jahr 2021 ist unter anderem auf den Lockdown im 1. Quartal 2021 sowie auf weitere Corona-Beschränkungen zum Jahresende zurückzuführen. Die privaten Haushalte konsumierten in diesen Phasen nicht wie gewohnt, die Konsumausgaben brachen ein. Mit den Lockerungen gaben die Konsumentinnen und Konsumenten wieder mehr Geld aus.

12.48 Uhr. Der Kreis Steinfurt weist mit einem Wert von 1155 mit deutlichem Abstand die niedrigste Inzidenz in der Region auf. Neben dem „Spitzenreiter“, der Grafschaft Bentheim, mit 2487 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, finden sich der Kreis Borken und neuerdings auch der Kreis Coesfeld deutlich jenseits der 2000er Marke wieder. Der Überblick:

12.11 Uhr. Die Bundesregierung sichert sich für knapp drei Milliarden Euro Corona-Impfstoffe für die nächsten Jahre, um für den Notfall gewappnet zu sein. Das Kabinett billigte heute Pläne, für die Zeit bis 2029 Verträge mit fünf Unternehmen abzuschließen. Abgeschlossen werden sollen die Vereinbarungen mit Biontech, Curevac/GSK sowie Wacker/Cordenpharma als auch den Konzernen Celonic und IDT. Der Bund zahlt den Unternehmen ein jährliches Bereitschaftsentgelt. Für die Jahre 2022 bis 2029 wird mit Kosten von bis zu 2,861 Milliarden Euro kalkuliert.

11.33 Uhr. Die Bundesregierung hat weitere Hilfen für Kinder und für Erwachsene in der Grundsicherung beschlossen. Kinder sollen einen monatlichen Sofortzuschlag von 20 Euro und Erwachsene eine Corona-Einmalzahlung von 100 Euro erhalten. Das Kabinett billigte heute einen entsprechenden Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Familienministerin Anne Spiegel (Grüne), wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen erfuhr.

Der Kinder-Sofortzuschlag soll laut Reuters ab dem 1. Juli ausgezahlt werden und bis zur Einführung einer Kindergrundsicherung gelten, für die es noch kein Zieldatum gibt. Dies soll in der Hartz-IV-Grundsicherung rund zwei Millionen unverheirateten Kindern unter 25 Jahren zugutekommen. Auch einkommensschwache Familien außerhalb der Grundsicherung, die einen Kinderzuschlag nach dem Kindergeldgesetz erhalten, bekommen mehr Geld. Auch die Corona-Einmalzahlung von 100 Euro soll im Juli überwiesen werden. Als Empfänger vorgesehen sind rund 4,8 Millionen Erwachsene in der Hartz-IV-Grundsicherung oder Personen, die Leistungen aus der Grundsicherung für Ältere und Erwerbsgeminderte oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

11 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist im Vergleich zum Vortag minimal auf 7,82 gestiegen. Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Gestern lag der Wert bei 7,80, vor einer Woche bei 6,90. Die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz liegt im Kreis Steinfurt bei 20. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist auf wieder auf über 1400, genau 1403,7, (Vortag: 1382,2) gestiegen.

10.21 Uhr. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bei der bundesweiten Inzidenz erneut einen Höchstwert gemeldet. Das RKI gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1607,1 an (Vortag: 1585,4, Vorwoche: 1319,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten binnen eines Tages 262.593 Neuinfektionen und 269 Covid-Todesfälle.

9.45 Uhr. In zahlreichen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen gilt ab diesem Mittwoch für die Beschäftigten eine Impfpflicht. Nach Angaben von Bundes- und Landesregierung gehören dazu unter anderem Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime. Allein in Nordrhein-Westfalen sind bis zu einer Million Beschäftigte davon betroffen. Das NRW-Gesundheitsministerium schätzte zuletzt Mitte Februar, dass bis dahin etwa 50.000 bis 100.000 Menschen in diesen Bereichen noch nicht über einen vollständigen Impfschutz verfügten. Erklärtes Ziel ist, besonders gefährdete Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen besser vor einer Corona-Ansteckung zu schützen. Das Verfahren ist mehrstufig und sieht eine Einzelfallprüfung vor. Mögliche Beschäftigungs- oder Betretungsverbote sind nach Ansicht des NRW-Gesundheitsministeriums deshalb nicht unmittelbar zu erwarten. Die kommunalen Gesundheitsämter haben bis zum 15. Juni Zeit, die einrichtungsbezogene Impfpflicht vollständig umzusetzen.

9.15 Uhr. Corona sorgt für Englische Wochen – auch in der Bezirksliga 12. Wir haben einen Überblick, an welchen Terminen die Nachholspiele der Bezirks- und A-Ligisten angesetzt sind. [+]

8.45 Uhr. Bei Biontech laufen die klinischen Studien für einen an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoff und die Produktion laut eigenen Angaben nach Plan. Allerdings müssten auch alle Anforderungen beispielsweise der europäischen Arzneimittelbehörde EMA erfüllt werden. So verlange die EMA unter anderem klinische Studiendaten, die Ende April oder Anfang Mai vorliegen werden. „Entsprechend ändert sich das Timing für eine Zulassung und damit Auslieferung“, sagte eine Sprecherin am Dienstag.

8.17 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Infizierten leicht gestiegen. Das meldet die Bezirksregierung. 95.800 Einwohnerinnen und Einwohner sind demnach in Isolation, das sind 400 mehr als gestern.

Die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte im Überblick (Angaben der Bezirksregierung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 3.600 (3.600), insgesamt Infizierte 22.502 (22.219), Verstorbene 160 (160), Genesene 18.800 (18.500)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 14.000 (13.900), insgesamt Infizierte 85.092 (83.859), Verstorbene 3734 (373), Genesene 70.800 (69.600)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 10.700 (10.600), insgesamt Infizierte 37.215 (36.287), Verstorbene 122 (122), Genesene 26.400 (25.600)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 8.500 (8.500), insgesamt Infizierte 53.564 (52.868), Verstorbene 539 (536), Genesene 44.500 (43.800)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 13.400 (12.700), insgesamt Infizierte 50.705 (49.410), Verstorbene 184 (184), Genesene 37.100 (36.500)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 24.900 (25.700), insgesamt Infizierte 116.409 (115.497), Verstorbene 1.207 (1.193), Genesene 90.300 (88.600)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 12.000 (12.000), insgesamt Infizierte 82.073 (80.787), Verstorbene 424 (423), Genesene 69.700 (68.400)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 8.700 (8.400) insgesamt Infizierte 54.676 (53.723), Verstorbene 329 (329), Genesene 45.600 (45.000)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 95.800 (95.400), insgesamt Infizierte 502.236 (494.650), Verstorbene 3.339 (3.320), Genesene 403.200 (396.000)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

7.55 Uhr. Begleitet von Kritik aus Bundesländern und von Ärzten befasst sich der Bundestag mit den Plänen der Ampel-Koalition für künftige Corona-Schutzmaßnahmen. Ein von der Bundesregierung erarbeiteter Entwurf sieht vom 20. März an generell nur noch wenige allgemeine Schutzregeln mit Masken- und Testvorgaben in Einrichtungen für gefährdete Gruppen vor. Für regionale „Hotspots“ sollen aber weitergehende Beschränkungen möglich sein, wenn das Landesparlament für sie eine besonders kritische Lage feststellt. Angesichts steigender Infektionszahlen gibt es Rufe nach mehr allgemeinen Schutzregeln. Beschlossen werden soll der Entwurf schon an diesem Freitag. Am Donnerstag wollen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) die Lage beraten. Die meisten Länder wollen den Großteil der Auflagen weiter gelten lassen - zunächst bis zum Ablauf einer Übergangsfrist am 2. April.

7.37 Uhr. In der Stadt Rheine wurden binnen eines Tages 295 Neuinfektionen gezählt. Die Zahl der genesenen Rheinenserinnen und Rheinenser stieg von 12.983 auf 13.271. Das meldet die Kreisverwaltung am heutigen Mittwoch. Die Zahl der Infizierten in Isolation stieg demnach auf 1.968.

7.15 Uhr. In Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen ist die Zahl der aktuell Infizierten im Vergleich zum Dienstag wieder gestiegen. In Emsdetten befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung derzeit 1.316 (gestern: 1.301) Infizierte in Isolation, 328 (gestern: 324) Neuenkirchenerinnen und Neuenkirchener sind aktuell infiziert, in Wettringen stieg die Zahl von 202 auf 223.

Die aktuell Infizierten in den einzelnen Orten im Überblick:

  • Altenberge: 212 (214)
  • Emsdetten: 1.316 (1.301)
  • Greven: 745 (743)
  • Hopsten: 367 (359)
  • Hörstel: 656 (610)
  • Horstmar: 165 (173)
  • Ibbenbüren: 1.279 (1.240)
  • Ladbergen: 198 (206)
  • Laer: 115 (118)
  • Lengerich: 405 (423)
  • Lienen: 158 (169)
  • Lotte: 342 (339)
  • Metelen: 145 (150)
  • Mettingen: 236 (236)
  • Neuenkirchen: 328 (324)
  • Nordwalde: 272 (245)
  • Ochtrup: 675 (660)
  • Recke: 286 (249)
  • Rheine: 1.968 (1.961)
  • Saerbeck: 235 (215)
  • Steinfurt: 930 (1.005)
  • Tecklenburg: 191 (174)
  • Westerkappeln: 302 (258)
  • Wettringen: 223 (202)

6.56 Uhr. Im Kreis Steinfurt ist die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich zurückgegangen: In den vergangenen sieben Tagen wurden nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW 1.155,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert. Das ist ein Rückgang um 117,6 im Vergleich zum Dienstag. Vor einer Woche lag die Inzidenz ebenfalls höher – bei 1.255,3.

Dienstag, 15. März

18 Uhr. In Deutschland gilt bald die sogenannte einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht. Bis zum Dienstag mussten auch die Beschäftigten von Pflegeeinrichtungen gegen das Corona-Virus geimpft sein und entsprechende Nachweise vorlegen. Unser Medienhaus hat in den Neuenkirchener Pflegeeinrichtungen „Betreuungszentrum St. Arnold“ und „Antoniusstift“ nachgefragt – mit unterschiedlichem Erfolg. [+]

17.07 Uhr. Die Stadthalle Rheine sieht sich derzeit auch – aber nicht nur – wegen der hohen Coronazahlen mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungsabsagen konfrontiert. [+]

16 Uhr. Apotheken sind ein wichtiger Bestandteil der ambulanten Gesundheitsversorgung – das hat sich während der Corona-Pandemie auch in den Umsätzen bemerkbar gemacht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten Apotheken im Jahr 2021 nach vorläufigen Ergebnissen real (preisbereinigt) 7,8 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit war 2021 das umsatzstärkste Jahr der Apotheken seit Beginn der Zeitreihe 1994. Der Umsatz fiel im Jahr 2021 auch deutlich höher aus als im Vor-Corona-Jahr 2019: +15,4 Prozent. Zum Vergleich: Die Umsätze im Einzelhandel insgesamt legten 2021 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent zu, gegenüber 2019 um 5,7 Prozent.

14.24 Uhr. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Der am Vortag positiv auf Corona getestete Minister fühle sich gut und führe die Amtsgeschäfte aus dem Homeoffice, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

13.50 Uhr. Eine Verlängerung der geltenden Homeoffice-Regelungen soll nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen angesichts der explodierten Gas- und Treibstoffpreise Energie einsparen und die Bürger entlasten. Weitere Kernpunkte des 12-Punkte-Pakets seien ein temporäres Tempolimit auf 130 Kilometer pro Stunde im Straßenverkehr und Energieeinsparungen an öffentlichen Gebäuden, sagte ein SPD-Fraktionssprecher.

13 Uhr. Der Kreis Steinfurt meldet heute zwei weitere Todesfälle nachweislich Infizierter. Verstorben sind eine 82-jährige Frau und ein 80-jähriger Mann. Damit sind kreisweit bisher 425 Menschen mit oder an Corona verstorben.

12.04 Uhr. Es ist der Tag, an dem der eigene Schreibtisch „umzog“: Am 16. März 2020 wurde der erste Lockdown in der Corona-Pandemie beschlossen - viele Beschäftigte nahmen das zum Anlass, ihren Arbeitsplatz in die eigenen vier Wände zu verlegen. Wer ein kurzes Intermezzo erwartet hatte, wurde eines Besseren belehrt: Der Arbeitsplatz daheim wurde für viele zur Dauereinrichtung. Nun wird das coronabedingte Homeoffice zwei Jahre alt. Die veränderten Arbeitswelten wirken sich auch auf das Geschäft von Büromöbel-Herstellern aus, die Branche ist im Umbruch.

11.33 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist im Vergleich zum Vortag auf 7,80 gestiegen. Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Gestern lag der Wert bei 7,50, vor einer Woche bei 6,17. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist auf 1382,2 (Vortag: 1349,8) gestiegen.

11 Uhr. Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Länder aufgefordert, die Schutzmaßnahmen nicht schon zum 20. März auslaufen zu lassen, sondern die Übergangsfrist bis 2. April zu nutzen. Anschließend könnten sie auf die geplanten Regelungen für Regionen mit hoher Inzidenz setzen. „Die Länder müssen es anpacken. Das haben jetzt einige Länder, zum Beispiel Brandenburg, auch getan. Die gehen nach vorne und sagen: Wir verlängern fast alles, was wir haben, und dann nehmen wir die neuen Hotspot-Regelungen“, sagte Lauterbach im ARD-„Morgenmagazin“.

10.33 Uhr. Während der Corona-Pandemie haben die Lesefähigkeiten von Viertklässlern in Deutschland nach einer neuen Studie gravierend abgenommen. Unter insgesamt fast 4300 getesteten Grundschülern wiesen Kinder der vierten Klassen 2021 nach gut einem Jahr pandemiebedingter Einschränkungen eine „substanziell geringere“ Lesekompetenz auf als Viertklässler 2016. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Studie des Instituts für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund (IFS) hervor. Im Durchschnitt fehle den Kindern ein halbes Schuljahr.

10.04 Uhr. Änderungen am Entwurf des Infektionsschutzgesetzes sind Gesundheitsminister Karl Lauterbach zufolge noch möglich. Er stehe derzeit mit den Fraktionen in Verhandlungen, sagt der SPD-Politiker in der ARD. Die Gespräche würden heute fortgesetzt. Der vorliegende Entwurf reiche aber aus, damit die Länder in Regionen mit hohen Corona-Fallzahlen auch künftig Maßnahmen verhängen könnten, sagt er. Eine bundesweite Regelung etwa für eine Maskenpflicht sei heute weniger gut begründbar, weil es keine Überlastung des Gesundheitssystems mehr gebe. Zugleich bezeichnet Lauterbach die Entwicklung der Infektionszahlen aber als „sehr beängstigend“. Der Bundestag soll am Freitag über den Entwurf der Ampel-Regierung abstimmen.

9.36 Uhr. Im Pandemie-Jahr 2021 hat es wegen psychischer Erkrankungen in Nordrhein-Westfalen erneut mehr Ausfalltage bei der Arbeit gegeben. Mit durchschnittlich 2,9 Fehltagen pro Kopf habe das Niveau um 34 Prozent über dem von vor zehn Jahren gelegen, es sei seitdem fast durchgehend angestiegen, teilte die Krankenkasse DAK in Düsseldorf mit. Für ihren Psych-Report hatte die bundesweit drittgrößte Krankenkasse die Daten von 430.000 versicherten Erwerbstätigen in NRW auswerten lassen. Demnach waren Frauen insgesamt mehr von psychischen Erkrankungen betroffen als Männer. Im Vergleich der Branchen hatte das Gesundheitswesen die meisten psychisch bedingten Fehltage pro Kopf. Depressionen standen dabei an erster Stelle (41 Prozent).

9 Uhr. Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 95.900 auf 95.400 (Stand: 0 Uhr) gesunken. Nach den vom LZG vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (Zahl in Klammern: vorherige Meldung):

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 3.600 (3.600), insgesamt Infizierte 22.219 (21.990), Verstorbene 160 (159), Genesene 18.500 (18.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 13.900 (13.700), insgesamt Infizierte 83.859 (82.664), Verstorbene 373 (373), Genesene 69.600 (68.600)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 10.600 (10.400), insgesamt Infizierte 36.287 (35.655), Verstorbene 122 (123), Genesene 25.600 (25.100)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 8.500 (8.700), insgesamt Infizierte 52.868 (52.235), Verstorbene 536 (535), Genesene 43.800 (43.100)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 12.700 (12.800), insgesamt Infizierte 49.410 (48.845), Verstorbene 184 (183), Genesene 36.500 (35.800)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 25.700 (26.400), insgesamt Infizierte 115.497 (115.107), Verstorbene 1.193 (1.189), Genesene 88.600 (87.600)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 12.000 (12.300), insgesamt Infizierte 80.787 (79.876), Verstorbene 423 (423), Genesene 68.400 (67.200)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 8.400 (8.000) insgesamt Infizierte 53.723 (52.759), Verstorbene 329 (328), Genesene 45.000 (44.400)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 95.400 (95.900), insgesamt Infizierte 494.650 (489.131), Verstorbene 3.320 (3.313), Genesene 396.000 (390.100)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.32 Uhr. Unmittelbar vor ihrem Start gerät die Corona-Impfpflicht für das Pflege- und Gesundheitspersonal in Deutschland erneut in den Fokus der Kritik. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz mahnte, mit dieser Impfpflicht werde die Pandemie in der Alten- und Krankenpflege nicht beherrschbar sein. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (BPA) warnte vor Versorgungsengpässen. Ab morgigem Mittwoch gilt die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal, und die Gesundheitsämter können dann in diesen Einrichtungen Beschäftigungskonsequenzen ziehen. Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen können offiziell noch bis diesen Dienstag ihre Corona-Impfung oder Genesung nachweisen - oder ein Attest vorlegen, dass sie nicht geimpft werden können. Die Impfpflicht greift auch für ehrenamtlich Tätige und Praktikanten, regelmäßig in Einrichtungen arbeitende Handwerker und Friseure.

8.04 Uhr. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Deutschland ist erneut auf einen neuen Höchstwert in der Pandemie gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet heute Morgen einen wert von 1585,4 (Vortag: 1543,0). Zudem wurden erneut an die 200.000 Neuinfektionen (genau: 198.888) und 293 Covid-Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

7.35 Uhr. Fast unmerklich ist die Zahl der Infizierten in der Stadt Rheine zum heutigen Tag gestiegen – von 1956 auf 1961. Die Kreisverwaltung meldet 173 Neuinfektionen bei 168 Gesundeten binnen 24 Stunden. Der Überblick:

7.21 Uhr. Die Lage in den Kommunen im Kreis Steinfurt hat sich leicht gebessert – fast überall werden zumindest ein paar weniger Infizierte in Isolation vermeldet, als noch am Vortag. Der Überblick:

  • Altenberge: 214 (220)
  • Emsdetten: 1.301 (1.326)
  • Greven: 743 (781)
  • Hopsten: 359 (390)
  • Hörstel: 610 (611)
  • Horstmar: 173 (187)
  • Ibbenbüren: 1.240 (1.279)
  • Ladbergen: 206 (216)
  • Laer: 118 (127)
  • Lengerich: 423 (474)
  • Lienen: 169 (183)
  • Lotte: 339 (364)
  • Metelen: 150 (172)
  • Mettingen: 236 (251)
  • Neuenkirchen: 324 (342)
  • Nordwalde: 245 (264)
  • Ochtrup: 660 (727)
  • Recke: 249 (272)
  • Rheine: 1.961 (1.956)
  • Saerbeck: 215 (221)
  • Steinfurt: 1.005 (1.088)
  • Tecklenburg: 174 (193)
  • Westerkappeln: 258 (234)
  • Wettringen: 202 (233)

7.07 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist während seiner Israel-Reise zweimal positiv auf Corona getestet worden und geht für die nächsten Tage in Israel in Quarantäne. Auch ein zweiter PCR-Test auf eine Infektion sei am Montagabend in Jerusalem positiv ausgefallen, teilte die Düsseldorfer Staatskanzlei mit. „Ministerpräsident Hendrik Wüst befolgt die Vorgaben der israelischen Gesundheitsbehörden und wird in den kommenden Tagen aus der Isolation heraus arbeiten. Ihm geht es weiterhin gut“, sagte ein Sprecher. Der 46-jährige derzeitige Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hatte erst am Sonntag seine viertägige Reise nach Israel angetreten und am Montag einen Kranz in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem niedergelegt. Auch eine Personenschützerin habe zwei positive PCR-Testergebnisse, hieß es. Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) sei ohnehin in digitaler Form geplant, so dass Wüst per Video-Schalte auch aus Israel daran teilnehmen könnte, hieß es aus seinem Umfeld.

6.56 Uhr. Die Inzidenz im Kreis Steinfurt ist laut Landeszentrum Gesundheit NRW leicht auf 1273,3 (gestern: 1252,6) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen. Die Entwicklung im Überblick:

Montag, 14. März

18 Uhr. Die Zahl der Schüler, die pandemiebedingt nicht am Präsenzunterricht in Nordrhein-Westfalen teilnehmen können, ist nach einem rückläufigen Trend gestiegen. Bei den Lehrkräften der Schulen sind die Zahlen der bestätigten Corona-Infektionen und Quarantänefälle ebenfalls nach oben gegangen, wie aus der jüngsten Umfrage unter rund 5000 teilnehmenden Schulen am 9. März hervorgeht.

17.42 Uhr. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist während einer Israel-Reise positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein weiterer PCR-Test werde zur Sicherheit noch durchgeführt, hieß es am Montag aus Delegationskreisen. Wüst hatte erst am Sonntag eine viertägige Reise nach Israel angetreten und am Montag einen Kranz in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem niedergelegt. Aus Gründen der Vorsicht werde der Ministerpräsident die weiteren Termine seiner Reise zunächst nicht wahrnehmen, verlauteten Teilnehmerkreise.

17 Uhr. Rund 78 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf im Corona-Jahr 2020 – so viel wurde laut Statistischem Bundesamt (Destatis) in privaten Haushalten in Deutschland eingesammelt. Das waren pro Person durchschnittlich sechs Kilogramm mehr als im Jahr 2019. Nordrhein-Westfalen liegt demnach mit 76 Kilogramm Müll pro Kopf knapp unter dem Bundes-Durchschnitt. Spitzenreiter ist Rheinland-Pfalz mit 94 Kilogramm, am wenigsten Müll fällt mit 52 Kilogramm pro Kopf in Berlin an. Wie es in der Destatis-Pressemitteilung heißt, stieg damit nach vorläufigen Ergebnissen das gesamte Aufkommen an Verpackungsmüll, der vorwiegend in der gelben Tonne, Glas- oder Papiercontainern getrennt vom Restmüll gesammelt wird, um knapp 0,6 Millionen Tonnen oder 9,3 Prozent auf 6,5 Millionen Tonnen im Jahr 2020. Davon konnten fast vier Fünftel (79 Prozent beziehungsweise 5,1 Millionen Tonnen) recycelt werden.

15.25 Uhr. In den Krankenhäusern in Münster ist die Zahl der Covid-Patienten über das Wochenende wieder gestiegen. Nach Angaben der Stadt müssen aktuell 64 Corona-Patienten in Krankenhäusern im Stadtgebiet behandelt werden. Am Freitag waren es 57. Aktuell müssen sechs Patienten auf Intensivstationen betreut werden (Freitag: sechs), vier müssen künstlich beatmet werden (Freitag: drei).

14.47 Uhr. Drei Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen im Kreis Steinfurt sind mit Covid-19 infiziert. Das geht aus aktuellen Meldungen des Divi-Intensivregisters hervor. Gestern war es eine Person weniger. Aktuell sind 78 der 106 verfügbaren Intensivbetten belegt.

13.55 Uhr. Aus dem Impfzentrum in Gelsenkirchen wird eine Erstaufnahmeeinrichtung für Ukraine-Flüchtlinge - bereits am Montagabend will die Stadt Gelsenkirchen mit dem Umbau der Emscher-Lippe-Halle beginnen. Zuvor sollten tagsüber noch die letzten zugesagten Corona-Schutzimpfungen über die Bühne gehen, sagte ein Stadtsprecher. Rund 300 geflüchtete Menschen aus der Ukraine könnten ab Ende März bei Bedarf in der Halle Platz finden, wie die Stadt ankündigte.

13.03 Uhr. Die Deutsche Automatenwirtschaft sieht sich durch illegale Geldspielgeräte und staatliche Regulierung in ihrer Existenz bedroht. Immer mehr Betriebe müssten aufgeben oder würden vom Markt verdrängt, sagte Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbands der Deutschen Automatenwirtschaft. In einer Studie heißt es, dass die Branche nach einem coronabedingten Umsatzeinbruch von 45 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2020 auch 2021 von einem weiteren Minus bei den Spielgeräteumsätzen von etwa einem Drittel oder 1,9 Milliarden Euro ausgehen müsse.

12.10 Uhr. Corona hat die Schulen weiter fest im Griff. Andreas Sornig, Leiter der Anne-Frank-Realschule in Greven, hat deshalb ein besonderes Problem: „Einige Familien leugnen Corona, andere verweigern die Maske. Ich habe an meiner Schule den Fall, dass ich – ich vermute – Reichsbürger in der Elternschaft habe. Da kommen die Kinder seit einem Jahr nicht zur Schule“, sagte Sornig, Sprecher der Grevener Schulleiterrunde, am Mittwoch im Schulausschuss. [+]

11.13 Uhr. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen ist im Vergleich zum Vortag auf 7,50 gesunken, liegt aber höher als vor einer Woche. Dieser Wert gibt die Anzahl der zur Behandlung aufgenommenen Patienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Gestern lag der Wert bei 7,92, am Montag vor einer Woche bei 5,84.

10.38 Uhr. Nach dem Corona-Lockdown im südchinesischen Shenzhen hat der Apple-Partner Foxconn in der Metropole die Produktion in seiner Fertigungsstätte gestoppt, in der auch iPhones hergestellt werden. Wie das taiwanische Mutterhaus Hon Hai in Taipeh mitteilte, werden die Produktionslinien in anderen Werken angepasst, um die potenziellen Auswirkungen der Unterbrechung zu verringern. Wie lange die Produktion ausgesetzt wird, hänge von den Anordnungen der Behörden ab.

9.59 Uhr. Der Kreis Steinfurt weist in der Region derzeit die geringste Sieben-Tage-Inzidenz aus: 1.252,6 Neuinfektionen wurden hier pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert. Unverändert den höchsten Wert weist die Grafschaft Bentheim mit 2.408,4 aus, auch der Kreis Borken liegt mit einer Inzidenz von 2.060,0 über der 2000er-Marke.

9.23 Uhr. Die Arbeitgeber in Deutschland haben den geplanten Wegfall der Corona-Auflagen für Unternehmen begrüßt, gleichzeitig aber die Beibehaltung von Schutzmaßnahmen zugesagt. „Die jetzt vorgesehenen Flexibilisierungen für die Betriebe sind notwendig und sinnvoll“, sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger der dpa in Berlin. Sie seien die gebotene Reaktion auf die betrieblichen Schutzkonzepte und die hohe Impfquote der Beschäftigten.

8.55 Uhr. Im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuell Infizierten über das Wochenende von 93.700 auf 95.900 gestiegen. Nach Angaben der Bezirksregierung wurden seit Beginn der Pandemie 489.131 Infektionen registriert, 390.100 sind wieder genesen, 3.313 sind an oder mit Corona verstorben.

Die einzelnen Orte im Überblick:

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 3.600 (3.800), insgesamt Infizierte 21.990 (21.616), Verstorbene 159 (158), Genesene 18.300 (17.600)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 13.700 (12.800), insgesamt Infizierte 82.664 (79.717), Verstorbene 373 (368), Genesene 68.600 (66.500)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 10.400 (9.800), insgesamt Infizierte 35.655 (33.972), Verstorbene 123 (122), Genesene 25.100 (24.000)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 8.700 (9.300), insgesamt Infizierte 52.235 (51.954), Verstorbene 535 (535), Genesene 43.100 (42.200)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 12.800 (12.600), insgesamt Infizierte 48.845 (47.046), Verstorbene 183 (183), Genesene 35.800 (34.300)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 26.400 (26.400), insgesamt Infizierte 115.107 (112.122), Verstorbene 1.189 (1.189), Genesene 87.600 (84.500)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 12.300 (11.300), insgesamt Infizierte 79.876 (77.210), Verstorbene 423 (423), Genesene 67.200 (65.500)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 8.000 (7.700) insgesamt Infizierte 52.759 (51.389), Verstorbene 328 (328), Genesene 44.400 (43.400)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 95.900 (93.700), insgesamt Infizierte 489.131 (475.026), Verstorbene 3.313 (3.306), Genesene 390.100 (378.000)

Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI, wie die Zahl der aktuell Infizierten.

8.29 Uhr. Die Opposition im Düsseldorfer Landtag fordert, die Maskenpflicht an Schulen bis mindestens zu den Osterferien beizubehalten. Die Ferien beginnen in NRW am 11. April. Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) von Freitag sollen Corona-Einschränkungen an Schulen spätestens bis Mai aufgehoben werden. Bereits Anfang April soll die Maskenpflicht in Schulen fallen. Die NRW-Landesregierung hat dazu nach Angaben des Schulministeriums aber bisher noch keine abschließende Entscheidung getroffen. Hingegen hatte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) in der „Bild“-Zeitung betont: „Die Maskenpflicht an Schulen endet. In Schulen soll getestet werden können.“ Von Verbänden war Kritik an der Aussage gekommen.

7.57 Uhr. 119 Neuinfektionen wurden innerhalb eines Tages in der Stadt Rheine gezählt. Da im gleichen Zeitraum 237 Infizierte genesen sind, ist die Zahl der aktuell infizierten Rheinenserinnen und Rheinenser von 2.074 auf 1.956 gesunken. Das geht aus Zahlen der Kreisverwaltung hervor.

7.35 Uhr. Wenige Tage vor dem Auslaufen der meisten Corona-Beschränkungen gibt es weiter Kritik an der Pandemie-Politik der Bundesregierung. „Die Position des Bundesgesundheitsministers ist zutiefst widersprüchlich“, sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Wenn das Gesetz so verabschiedet wird, wie es vom Bundeskabinett eingebracht wurde, macht es alle Arbeit der letzten zwei Jahre obsolet“, sagte Brysch über die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes.

7.07 Uhr. Nachdem die Zahlen zuletzt stark gestiegen waren, meldet die Kreisverwaltung für Emsdetten, Neuenkirchen und Wettringen wieder sinkende Zahlen bei den Infizierten in Isolation. In Emsdetten sank die Zahl von 1.401 auf 1.326 binnen eines Tages, in Neuenkirchen von 350 auf 342, in Wettringen 258 auf 233.

Die einzelnen Orte im Kreisgebiet im Überblick:

  • Altenberge: 220 (236)
  • Emsdetten: 1.326 (1.401)
  • Greven: 781 (826)
  • Hopsten: 390 (416)
  • Hörstel: 611 (597)
  • Horstmar: 187 (184)
  • Ibbenbüren: 1.279 (1.236)
  • Ladbergen: 216 (220)
  • Laer: 127 (121)
  • Lengerich: 474 (480)
  • Lienen: 183 (186)
  • Lotte: 364 (365)
  • Metelen: 172 (200)
  • Mettingen: 251 (235)
  • Neuenkirchen: 342 (350)
  • Nordwalde: 264 (277)
  • Ochtrup: 727 (837)
  • Recke: 272 (274)
  • Rheine: 1.956 (2.074)
  • Saerbeck: 221 (233)
  • Steinfurt: 1.088 (1.158)
  • Tecklenburg: 193 (194)
  • Westerkappeln: 234 (244)
  • Wettringen: 233 (258)

6.45 Uhr. Nahezu unverändert ist die Inzidenz im Kreis Steinfurt: Laut Landeszentrum Gesundheit NRW liegt diese an diesem Montag bei 1.252,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das ist eine Veränderung von +0,9 im Vergleich zum Sonntag. Am Montag vor einer Woche lag die Inzidenz im Kreis bei 1.262,2.

Zu den älteren Meldungen:

 

​​​​​​Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung an die aktuellen Entwicklungen des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen an. Dies gilt zusätzlich ab dem 4. März:

  • Zugangsbeschränkungen: Die Zugangsbeschränkungen 2G-plus und 3G gelten ab sofort nicht mehr für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre. Ihnen ist ab sofort eine Teilnahme an allen Veranstaltungen und Angeboten ohne Nachweispflicht möglich, solange dies im Rahmen der maximalen Teilnehmerzahl zulässig ist.
  • Gastronomie, Kunst und Sport: Künftig haben auch nicht-immunisierte Personen mit gültigem negativem Testnachweis wieder Zugang zu Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportangeboten.
  • Öffnung von Clubs und Diskotheken: Clubs, Diskotheken und vergleichbare Einrichtungen dürfen wieder öffnen. Ihr Besuch ist jedoch nur für immunisierte Personen möglich, die zusätzlich über einen aktuellen negativen Testnachweis verfügen (2G-plus). Eine Maskenpflicht besteht nicht. Für Volksfeste, vergleichbare Freizeitveranstaltungen und Feiern mit Tanz wie Hochzeits- oder Geburtstagfeiern gilt ebenfalls weiterhin 2G-plus.
  • Höhere Zuschauerkapazität für Veranstaltungen Veranstaltungen bis 1.000 Zuschauer sind mit 3G künftig mit mehr Besuchern möglich: mit bis zu 500 Zuschauern ohne Kapazitätsbeschränkungen, oberhalb von 500 Zuschauern darf die zusätzliche Auslastung bei höchstens 60 Prozent der über 500 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen. Maximal dürfen 1.000 Personen gleichzeitig anwesend sein. Wird 2G-plus gewährleistet, entfällt bei bis zu 1.000 teilnehmern die Maskenpflicht. Bei Großveranstaltungen ab 1.000 Personen können bei 2G-plus und zusätzlicher Maskenpflicht in Innenräumen 60 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität genutzt werden (max. 6.000 Personen). Im Freien können max. 75 Prozent der Kapazitäten (bei max 25.000 Zuschauern) belegt werden.

Alle wichtigen Regeln finden sich auch hier noch einmal im Überblick:
https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Corona-Teststellen Kreis Steinfurt (externer Link)