Kreis bereitet sich auf Unwetter vor

Kreis bereitet sich auf Unwetter vor

Blitze entladen sich während eines Gewitters (Symbolfoto). Der Deutsche Wetterdienst warnt vor teils kräftigen Gewittern und lokal extremen Unwettern durch Starkregen in der Nacht zu Donnerstag.

Der Kreis Steinfurt warnt vor starken Regenfällen in der Nacht. „Nach Einschätzung des Gemeinsamen Melde- und Lagezentrums von Bund und Ländern (GMLZ) sowie des Krisenstabs der Bezirksregierung Münster sind in den nächsten 24 Stunden ergiebige Niederschläge nicht auszuschließen. Nach Aussage der Bezirksregierung kann insbesondere auch der Kreis Steinfurt davon betroffen sein“, teilte der Kreis am Abend mit.

Innerhalb kurzer Zeit große Regenmengen möglich

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer Vorwarnung mitteilt, besteht ab den Abendstunden und in der Nacht zunehmende Gefahr von teils kräftigen Gewittern und lokal extremen Unwettern durch Starkregen. Demnach sind innerhalb kurzer Zeit Regenmengen von bis zu 30 Litern je Quadratmeter und mehr möglich. Bei einem Zusammenwachsen der Gewitter könne es gebietsweise zu deutlich höheren Regenmengen kommen. Aber auch dort, wo kein Gewitter vorüberzieht, sei Starkregen mit Mengen von 40 bis 60 Litern je Quadratmeter in wenigen Stunden möglich, lokal sind auch bis zu 80 Liter je Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden nicht ausgeschlossen. Außerdem könne es starke bis stürmische Böen um 65 km/h (Bft 7 bis 8) und kleinkörnigen Hagel geben.

Bis Donnerstagvormittag sind laut DWD-Vorhersage im Norden von NRW örtliche Gewitter möglich. Am Nachmittag soll sich die Lage landesweit beruhigen.

„Menschen im Kreis sollten Vorkehrungen treffen“

„Alle an der Gefahrenabwehr im Kreis Steinfurt beteiligten Strukturen sind aufgrund der Vorwarnung des DWD sensibilisiert und in Bereitschaft“, sagte Karlheinz Fuchs, Dezernent für Gesundheit und Bevölkerungsschutz des Kreises Steinfurt. Er empfiehlt: „Die Menschen im Kreis sollten unbedingt notwendige Vorkehrungen treffen, um sich und ihre Häuser vor dem möglichen Starkregenereignis zu schützen.“