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Kreis Steinfurt

Nach brutalem Überfall: Phantombilder veröffentlicht

82-jähriger in Greven überfallen

Mittwoch, 10. Oktober 2018 - 12:12 Uhr

von Newsdesk

Foto: Polizei

Mit diesen Phantombildern sucht die Polizei zwei Tatverdächtige.

Nach dem brutalen Überfall auf einen 82-jährigen Grevener haben Beamte des Landeskriminalamtes nun Phantombilder von zwei der insgesamt vier Tatverdächtigen angefertigt.

Das linke Bild zeigt einen 30 bis 40 Jahre alten Mann. Dieser Mann soll der Anführer der Tätergruppe gewesen sein. Der zweite Verdächtige ist jünger und zwischen 20 und 30 Jahre alt. Ein besonderes Merkmal waren die herausstechenden Augen und die aggressive Vorgehensweise, schreibt die Polizei.

Zeugen, die einen oder beide Männer wiedererkennen oder die sonstige sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Greven, Telefonnummer 02571 / 928 - 4455.

Wie berichtet, wurde ein 82-Jähriger in den Abendstunden des 28. September 2018 zum Opfer eines brutalen Überfalls in seinem eigenen Haus am Schwarzen Weg in Greven. Der Mann habe zwar keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten, teilte die Kreispolizei mit, jedoch musste der Senior stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Foto: Jens Keblat

Polizisten begutachten den Tatort nach dem Überfall auf einen 82-Jährigen am Freitagabend.

Nach dem Überfall, bei dem vier Männer mit osteuropäischem Akzent eine Tür aufhebelten und in das Haus des Rentners eindrangen, ermittelt weiter die Polizei. Die Täter hätten plötzlich in der Küche des Hauses gestanden, in der sich das Opfer aufhielt. Die Täter seien, so der 82-Jährige, „auffällig gut gekleidet“ gewesen.

Das Muster der Tat sei ungewöhnlich, sagte Polizeipressesprecher Reiner Schöttler: „Das ist ein Fall, wie wir ihn seit Jahren nicht erlebt haben. Die sind ziemlich brutal vorgegangen.“

Die Täter hatten den Hausbewohner mit Schlägen dazu gebracht, ihnen Geld auszuhändigen. Für Opfer derartiger Straftaten ist es nach der Tat oft schwer, wieder in den Alltag zurückzufinden. „Solche Menschen werden von uns beraten“, sagt Schöttler, „wo sie sich Hilfe suchen können.“ So gebe es in Münster eine Trauma-Ambulanz, die Betroffene behandele: „Opfer von Gewalt, von Vergewaltigungen – aber auch von Verkehrsunfällen“.