Bundesliga

Die Sprüche zum 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Sonntag, 27. September 2020 - 15:01 Uhr

von dpa

Bremens Trainer Florian Kohfeldt wünscht sich mehr Flutlicht-Spiele. Foto: Guido Kirchner/dpa

Berlin (dpa) - Die Deutsche Presse-Agentur hat die besten Sprüche zum 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga gesammelt.

„So ein bisschen Wut ist ja nicht immer schlecht.“

(Werder Bremens Niclas Füllkrug über seine Gefühle, nachdem er in der Vorwoche nicht zur Startelf gehörte. Beim 3:1 auf Schalke erzielte er alle drei Tore)

„Das war eine Bauch-Entscheidung, bei der ich ausnahmsweise mal Glück hatte.“

(Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt über seine Entscheidung für den dreifachen Torschützen Füllkrug und gegen Davie Selke)

„Ich werde künftig auch bei 15.30-Uhr-Spielen das Flutlicht anmachen lassen.“

(Kohfeldt nach dem Sieg im Abendspiel auf Schalke)

„Er war der erste Spieler, dem ich gesagt habe, dass er spielt. Heute habe ich zu ihm gesagt: 'So, Manu, letztes Briefing.' Und er hat geantwortet: 'Ach so, ich spiele wirklich?' Er hat dem Braten offenbar nicht getraut.“

(Kohfeldt über Jean-Manuel Mbom, der auf Schalke sein Bundesliga-Debüt gab und direkt in der Startelf stand)

„Das ist scheiße. Äh, schade.“

(Schalke-Kapitän Omar Mascarell nach dem 1:3 gegen Bremen)

„Wir sehnen uns alle nach vollen Stadien.“

(Borussia Mönchengladbachs Kapitän Lars Stindl, der mit seinem Team im Borussia-Park vor 10 383 Zuschauern gespielt hat)

„Wir werden heute Abend nicht mit einem Autokorso durch Bielefeld fahren.“

(Arminia Bielefelds Geschäftsführer Sport, Samir Arabi, auf die Frage, für wie viel Euphorie der erste Bundesliga-Sieg seit über elf Jahren beim Aufsteiger sorgt.)

„Die Nacht war nicht kurz, aber auch nicht schön. Ich bin frustriert früh eingeschlafen.“

(Kölns Geschäftsführer Horst Heldt nach dem 0:1 der Kölner in Bielefeld)

„Das ist manchmal ein bisschen respektlos, dass man davon ausgeht, dass die ersten Fünf immer gewinnen und Mannschaften wie Augsburg oder Mainz auf keinen Fall gegen einen Großen gewinnen. (...) Es gibt selten eine Mannschaft, die ein Spiel im Spaziergang gewinnt.“

(Trainer Julian Nagelsmann auf die Frage, ob die besonderen Umstände durch eine kurze Vorbereitung auch dazu führen, dass eine Mannschaft wie Dortmund in Augsburg verliert)

„Es hat sich angefühlt wie ein volles Haus.“

(Augsburgs Torschütze Daniel Caligiuri nach dem 2:0 gegen Borussia Dortmund über die Rückkehr der Zuschauer ins Stadion. 6000 durften rein, 30 660 wäre ausverkauft)

„Wir waren heute geil drauf.“

(Augsburgs Torschütze Felix Uduokhai)

„Ob ich eine Zukunft in Mainz habe? Ja, zu 100 Prozent.“

(Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer, der in der Krise um den Trainingsstreik seiner Spieler um seinen Job bangen muss.)